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MythaneumDas Museum der Mythologien

Raum

Die Person nach dem Tod

Wie werden Name, Leib, Schutz und erhofftes Weiterleben verbunden?

Naunys Gericht, ausgewählte Totenbuchformeln, Pernebs Grab und konkrete Schutzobjekte zeigen mehrere Wege der Fürsorge für Verstorbene.

Frontale Museumsansicht von Pernebs Grabbau: Steinwände öffnen in der Mitte den Blick auf Hof und inneren Eingang. Decke, Licht und andere ausgestellte Objekte zeigen den heutigen Museumskontext.
Pernebs Grabbau in der Aufstellung des Metropolitan Museum of Art, 13.183.3; fünfte Dynastie, ca. 2381–2323 v. Chr. Katalogbild DP108489, nach Errichtung der Schirmwand 2003 beschriftet. Heutige Museumsaufnahme, kein antikes Gesamtbild und keine Fundaufnahme. Die Objekte im Vordergrund werden hier nicht dem Grabinventar zugeordnet. Bildnachweis

Wie werden Name, Leib, Schutz und erhofftes Weiterleben verbunden?

Eine Waage, ein erinnerter Name und eine erhaltene Grabanlage stellen verschiedene Fragen an das Weiterleben. Die Sammlung erklärt sie an bestimmten Menschen und Dingen. Sie macht daraus weder eine zeitlose Liste von Seelenteilen noch eine überall gleiche Jenseitskarte.

Beginne mit Naunys Bild, wenn du genau beobachten möchtest. Wähle Perneb, wenn dich der Grabraum und sein heutiger Wiederaufbau interessieren. Die Quellenporträts helfen beim Wechsel zwischen einer Handschrift, einem Textbestand und unserer heutigen Leseordnung.

Quellen: Book of the Dead for the Chantress of Amun, Nauny · UCL Digital Egypt: Book of the Dead, Chapter 125A (Papyrus des Nu) · 100 Highlights of the Collections of the Oriental Institute Museum: Papyrus Milbank E10486J · Allen 1974: Name, Ba-Rückkehr und Sonnenbarke in den Sprüchen 25, 89 und 100 · Amulet of a Ba, LACMA 50.22.19 · Mastaba Tomb of Perneb, The Met 13.183.3 · Model of the Mastaba Tomb of Perneb, The Met 2012.144 · Funerary Papyrus of Nauny, The Met 30.3.32 · Museo Egizio Cat. 1783: Papyrus of Shepeset-heryt, Amduat Twelfth Hour · The Met 14.7.1a,b: Sarcophagus of Wereshnefer

Naunys Gericht genau ansehen

Papyrus, eigene Objektseite und Figurenprofile erklären Handlungen an einer bestimmten Waage.

Historische Darstellung

Bildnachweis

Historische Reproduktion: Totengericht im Totenbuch der Nauny, um 1050 v. Chr. Detail der Rolle, The Met, 30.3.31. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Exponat

Das Herz auf der Waage: Naunys Gericht lesen

Naunys Totenbuchpapyrus zeigt ihr Herz im Gericht vor Osiris. Die Waagschale enthält eine kleine Maat-Gestalt mit Feder, Anubis richtet die Waage, Thot erscheint als Pavian. Eine heutige Lesegrafik ordnet die Beteiligten, während ein anderer Spruch-125-Zeuge den Textzusammenhang erklärt, ohne Naunys Wortlaut zu ersetzen.

4–5 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Historische Reproduktion: Totengericht im Totenbuch der Nauny, um 1050 v. Chr. Detail der Rolle, The Met, 30.3.31. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Historisches Objekt

Naunys Herz auf der Waage

Auf einem Papyrus steht eine Frau vor ihrem Urteil. Ein Blick auf die Waagschalen zeigt, warum ein vertrautes Bildschema nicht jedes Einzelbild erklärt.

3 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Als Maat katalogisierte Feldspatfigur, The Met 59.26.1, etwa 945–721 v. Chr., Public Domain / CC0. Dieses eigenständige Objekt ist weder Naunys kleine Waagschalenfigur noch ein Bild von Hatschepsuts Opferhandlung.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Maat: Figur, Ordnung und Opfer

Auf Naunys Herzwaage sitzt Maat als kleine Figur mit Feder. Eine eigenständige Feldspatfigur zeigt die Göttin als Objekt; eine ältere Statue der Hatschepsut bezeugt Maat als dargebotene Ordnung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Diese drei Belege sind verwandt, aber keine identischen Bilder.

3–4 Minuten Lesezeit
4 weitere Zugänge in diesem Quellenkomplex

Historische Darstellung

Bildnachweis

Sarg des Ameny, The Met 11.150.39a,b, etwa 1981–1802 v. Chr., Public Domain / CC0. Die gemalte Scheintür und die Augen sind sichtbar. Die Anrufung des Anubis steht laut Met auf dem Sargdeckel; sie ist auf dieser Detailaufnahme nicht lesbar und wird nicht als sichtbare Szene ausgegeben.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Anubis: Bestattung, Schwelle und Waage

Drei datierte Bestattungszeugnisse geben Anubis unterschiedliche Aufgaben: Amenys Sarg bittet um seinen Beistand, Khnumnakhts Sarg nennt ihn im Umfeld der Einbalsamierung, Naunys Papyrus zeigt ihn an der Herzwaage. So entsteht ein präziseres Profil als aus dem Etikett „Gott des Todes“.

3–4 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Zweiseitige Stele mit drei Thot-Bildformen, The Met 55.143, wahrscheinlich 1.–2. Jahrhundert n. Chr.; gezeigt ist die besser erhaltene Seite. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Thot: Schrift, Mond und Vermittlung

Thot richtet Osiris in einem Pyramidentext mit auf, greift in einem späteren Erbstreit ein und erscheint auf Bestattungsbildern als Pavian oder ibisköpfige Gestalt. Die Rollen gehören zu unterschiedlichen Zeugnissen.

3 Minuten Lesezeit

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Quellenvergleichsgrafik nach The Met 30.3.31 und dem ISAC-Katalog 2019, S. 108–109 zu Papyrus Milbank E10486J. Sie reproduziert keinen Papyrus und kein urheberrechtlich eingeschränktes ISAC-Foto. Die zusammengesetzte Ammet-Gestalt ist nur textlich beschrieben.

Eigene codebasierte Lesegrafik für dieses Museum

Textgrundlage

Figur

Ammit: die Verschlingerin im Papyrus Milbank

Der Papyrus Milbank zeigt im Totengericht des Irtyuru eine zusammengesetzte Gestalt, die der Sammlungskatalog Ammet nennt. Löwe, Nilpferd und Krokodil kennzeichnen eine drohende Folge eines ungünstigen Urteils. Eine heutige Grafik vergleicht diesen belegten Bildzeugen mit Naunys anderer Waagenszene.

3–4 Minuten Lesezeit

Name, Ba und Versorgung eines Grabes

Ausgewählte Sprüche und Pernebs Räume geben dem Personsein verschiedene konkrete Bezüge.

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Lesegrafik: drei verschieden belegte Fragen zum Personsein. Die Felder vergleichen Totenbuchspruch 25, Spruch 89 und Pernebs Grabkapelle; weder ihre Zeitlagen noch ihre Funktionen werden zu einer einzigen antiken Lehre verbunden.

Eigene codebasierte Lesegrafik; keine historischen Bilder oder Schriftzeichen kopiert.

Textgrundlage

Exponat

Woran eine Person erkennbar bleibt

Ein erinnerter Name, ein zurückkehrender Ba und die Versorgung eines Grabes eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Personsein.

4–5 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Pernebs Grabbau in der Aufstellung des Metropolitan Museum of Art, 13.183.3; fünfte Dynastie, ca. 2381–2323 v. Chr. Katalogbild DP108489, nach Errichtung der Schirmwand 2003 beschriftet. Heutige Museumsaufnahme, kein antikes Gesamtbild und keine Fundaufnahme. Die Objekte im Vordergrund werden hier nicht dem Grabinventar zugeordnet.

The Metropolitan Museum of Art, Public Domain / CC0; official collection API isPublicDomain=true.

Bildquelle

Exponat

Pernebs Grab: Was der Raum sichtbar macht

Museumsaufstellung, bemalte Wand und ein modernes Schnittmodell zeigen verschiedene Seiten derselben Grabanlage – und unterschiedliche Grenzen unserer Beobachtung.

3–4 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Historische Reproduktion: Totengericht im Totenbuch der Nauny, um 1050 v. Chr. Detail der Rolle, The Met, 30.3.31. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Quellenporträt

Totenbücher: Eine Auswahl für einen bestimmten Menschen

Nus Sonnenfahrt, Anis Ba-Rückkehr und zwei Nauny zugeschriebene Papyri zeigen, warum Titel, Zusammenstellung und Bild nicht überall dasselbe bedeuten.

5–6 Minuten Lesezeit
2 weitere Zugänge in diesem Quellenkomplex

Mitfahren und Räume unterscheiden

Nus Formel, die letzte Nachtstunde und andere Bildträger werden aufeinander bezogen, ohne ihre Ordnungen gleichzusetzen.

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Lesegrafik zur von Allen als Ea bezeichneten Textgrundlage des Nu, British Museum 10477: Sprechtext S1–2 und Anweisungen T1–3. Allens Beiträge aus TB9 und Ba sowie die an anderen Zeugen erläuterte Vignette sind hier nicht als Nu-Bestandteile dargestellt. Keine Nachzeichnung einer antiken Vignette.

Eigene codebasierte Lesegrafik; keine historischen Bilder oder Schriftzeichen kopiert.

Textgrundlage

Exponat

Mitfahren dürfen: Eine Formel aus Nus Totenbuch

Eine kurze Rede macht den Verstorbenen zum kundigen Helfer der Sonnenfahrt. Ihre Namen, Bilder und Textvarianten führen nicht auf eine einzige Jenseitskarte.

4–5 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Sarkophag des Priesters Wereshnefer aus Saqqara, Kasten und abgenommener Deckel, etwa 380-300 v. Chr., The Met 14.7.1a,b, Public Domain / CC0. Die Gesamtaufnahme zeigt Groesse und getrennte Oberflaechen; die feinen Amduat-Szenen sind darin nicht einzeln lesbar und werden nach dem Met-Katalog erschlossen.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Ort

Duat: Wie Bilder einen Jenseitsraum ordnen

Eine letzte Nachtstunde, ein anders angeordneter Sarkophag und Naunys ungewöhnlicher Papyrus erschließen den Duat-Bezug an einzelnen Zeugnissen.

4–5 Minuten Lesezeit

Heutige KI-Interpretation

Bildnachweis

Heutige KI-Interpretation der naechtlichen Sonnenfahrt. Die Barke, der widderkoepfige Re, eine ferne Bedrohung und Chepri am Morgen sind Motive aus der kuratorisch beschriebenen zwoelften Amduat-Stunde der Shepeset-heryt. Landschaft, Begleiter, Formen der Schlangen und ihre Positionen sind frei komponiert; keine antike Abbildung oder exakte Rekonstruktion von Cat. 1783 bzw. Wereshnefers Sarkophag.

Eigene KI-Illustration, lokal erzeugt

Exponat

Die tägliche Reise der Sonne

Shepeset-heryts Papyrus zeigt die zwölfte Stunde einer nächtlichen Sonnenfahrt: Re gelangt in einer Barke durch die Unterwelt, wird erneuert und erscheint als Chepri am Morgen. Ein viel späterer Sarkophag ordnet dieselbe Texttradition für einen anderen Toten neu an. Beide Zeugnisse zeigen Hoffnung auf Wiederkehr, aber keine einheitliche Bilderzählung aller Ägypterinnen und Ägypter.

4–5 Minuten Lesezeit
6 weitere Zugänge in diesem Quellenkomplex

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Lesegrafik nach UCL Digital Egypt: vier Paare vor der Schöpfung und der spätere häufige Austausch von Tenem/Tenemet gegen Amun/Amunet. Die Zuordnung der frühen Liste zu Sargtext 76 stammt von UCL; keine antike Abbildung oder zeitlos feste Paarliste.

Eigene schematische Lesegrafik

Bildquelle

Quellenporträt

Pyramiden- und Sargtexte: Worte an verschiedenen Orten

Königliche Kammer, beschrifteter Sarg und heutige Textausgabe eröffnen unterschiedliche Zugänge. Drei konkrete Lesefenster helfen, sie auseinanderzuhalten.

5 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Pay verehrt Re-Harachte, The Met 04.2.527, ca. 1328–1318 v. Chr.; wahrscheinlich aus Pays und Raias Grab in Saqqara. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Re: Sonnenfahrt, Königstitel und verbundene Götterbilder

Die letzte Nachtstunde einer Totenrolle, ein Königstitel und eine Saqqara-Stele zeigen unterschiedliche Beziehungen zu Re. Sie gehören nicht zu einer einzigen zeitlosen Götterbiografie.

3 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Papyrusfragment mit Chepri, Schu, Tefnut, Thot und Isis in einer Sonnenbarke, 664 v. Chr. oder spaeter, The Met 31.3.130, Public Domain / CC0. Die Namen und die Verbindung zu den Totenbuchspruechen 100/129 folgen dem Museumskatalog; das kleine Fragment ist keine Amduat-Szene.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Chepri: Skarabäus und Wiederkehr der Sonne

Ein kleines Papyrusfragment zeigt laut Met-Katalog Chepri mit vier weiteren Gottheiten in einer Sonnenbarke. Auf Shepeset-heryts Amduat-Papyrus erscheint er als Skarabäus am Ende der Nachtfahrt. Beide Bilder verbinden ihn mit der erneuerten Sonne, gehören aber zu unterschiedlichen Text- und Bestattungskontexten.

5–6 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Glasamulett, The Met 17.194.2484, 400–30 v. Chr.; die Identifikation als Benu ist nur wahrscheinlich. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Benu: Reihergestalt, Wiederkehr und der spätere Phönix

Ein datierter Skarabäus, Totenbuchsprüche und ein nur wahrscheinlich bestimmtes Amulett zeigen mehrere Rollen des Benu. Herodots Phönix ist ein späterer griechischer Vergleich.

3 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Falke von einem Sarg oder Kasten, The Met O.C.954, wahrscheinlich 664–332 v. Chr. Das Met erklärt die Falkenform als Sokar-Symbol. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Sokar: Nekropole, Falke und spätere Verbindungen

Saqqara ist der Friedhof von Memphis und wird wahrscheinlich mit Sokars Namen verbunden. Späte Falkenbilder und Ptah-Sokar-Osiris-Figuren zeigen verschiedene historische Objektformen.

2–3 Minuten Lesezeit

Schutzstimmen, Gefäße und Kopfformen

Die einzelnen Kanopenprofile prüfen Inschrift, datierten Träger und spätere Bildkonventionen.

Historische Darstellung

Bildnachweis

Menschenköpfiger Kanopenkrug des Imseti, The Met 12.183.1a, Spätzeit, 664–525 v. Chr.; Public Domain / CC0. Der Met-Katalog nennt die Leber als wahrscheinlichen einstigen Inhalt. Das Foto zeigt den Deckel und das geschlossene Gefäß, nicht dessen früheren Inhalt.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Imseti: Schutzrede und Menschenkopf

Imseti spricht in Totenbuchspruch 151 für den Schutz eines Verstorbenen. Ein viel späterer menschenköpfiger Kanopenkrug zeigt eine konkrete Bestattungspraxis; die Leber wird dort nur als wahrscheinlicher früherer Inhalt genannt.

4 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Pavianköpfiger Kanopenkrug des Horussohns Hapy, The Met 12.183.1b, Spätzeit, 664–525 v. Chr.; Public Domain / CC0. Der Met-Katalog nennt die Lunge als wahrscheinlichen einstigen Inhalt. Der Horussohn ist von der Nilgestalt Hapi zu unterscheiden.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Hapy: Horussohn, nicht Nilgestalt

Ein Schutzsprecher namens Hapy wird in Totenbuchspruch 151 angerufen. Ein Krug des Mittleren Reichs ist nach Inschrift menschenköpfig, ein viel späterer Krug pavianköpfig. Die gleichnamige Nilgestalt erscheint dagegen in einem anderen Bildkontext.

4–5 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Schakalköpfiger Kanopenkrug des Duamutef, The Met 12.183.1d, Spätzeit, 664–525 v. Chr.; Public Domain / CC0. Der Met-Katalog nennt den Magen als wahrscheinlichen einstigen Inhalt; sichtbar sind Gefäß und Deckel, nicht das Organ.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Duamutef: vom Schutzspruch zur Scheinkanope

Duamutef tritt in Totenbuchspruch 151 als eigene Schutzstimme auf. Drei unterschiedlich datierte Kanopenobjekte zeigen einen frühen Schakaldeckel, eine spätere massive Scheinkanope und einen noch späteren Krug aus einem Vierersatz.

4–5 Minuten Lesezeit
7 weitere Zugänge in diesem Quellenkomplex

Historische Darstellung

Bildnachweis

Kanopenkrug aus Sithathoryunets Grab in Lahun, The Met 16.1.45, Mittleres Reich, etwa 1887–1813 v. Chr.; Public Domain / CC0. Der Met-Katalog ordnet die Inschrift Selket und Qebehsenuef zu, obwohl der Deckel menschlich ist. Die Hieroglyphen wurden hier nicht selbst gelesen.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Qebehsenuef: Die Inschrift vor der Kopfform

Ein menschenköpfiger Krug des Mittleren Reichs wird durch seine kuratorisch beschriebene Inschrift Qebehsenuef zugeordnet. Ein viel späterer Krug zeigt den bekannten Falkenkopf. Seine Schutzrede in Spruch 151 ist ein dritter, andersartiger Beleg.

4 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Als Selqet katalogisiertes Goldblechamulett, The Met 23.10.27, 664–380 v. Chr.; Herkunft aus Saqqara nur möglich. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Selket: Skorpionzeichen und Schutz der Kanopen

Ein Gefäß aus Ruius Grab nennt Selket und Qebehsenuef in einer Schutzformel. Ein späteres Goldamulett und die Skorpionikonografie zeigen andere Träger ihres Namens.

2 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Klagende Nephthys, The Met 12.182.23a, 332–30 v. Chr. Ihre einstige Aufstellung am Sargende ist nur eine Vermutung des Museums. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Nephthys: Klage, Name und Schutz am Sarg

Eine kniende Holzfigur zeigt Nephthys als Klagende. Ein Kanopenkasten nennt sie zugleich unter den Schutzgöttinnen: Bild, Inschrift und vermutete Aufstellung haben unterschiedliche Beweiskraft.

2 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Innerer Sarg der Amun-Re-Saengerin Henettawy aus Deir el-Bahri, etwa 1000-945 v. Chr., The Met 25.3.183a,b, Public Domain / CC0. Der Katalog benennt die gefluegelte Nut auf dem Mittelband des Deckels und mehrere Sonnenmotive. Das Gesamtfoto zeigt ihre Position im dichten Bildprogramm, erlaubt aber keine sichere Lektuere kleiner Zeichen.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Nut: Himmelskuh, Flügel und Weltrahmen

Nut erscheint in der Fassung des Himmelskuhtextes aus Sethos’ Grab als Kuh, die Re emporträgt. Auf Henettawys Sarg breitet sie nach dem Met-Katalog Flügel aus; Jahrhunderte später umrahmt sie auf Wereshnefers Sarkophagdeckel eine gegliederte Welt. Ihre Bildrollen gehören zu verschiedenen Zeugnissen.

4–5 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Wepwawet auf einem Schlitten, The Met 30.8.108, 664–30 v. Chr. Die Verwendung der kleinen Figur bleibt offen. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Wepwawet: Königstandarte und Wegeöffnung

Ein Etikett König Dens zeigt Wepwawets Standarte im frühen Herrschaftsbild. Eine viel spätere Kleinfigur greift seine Hundegestalt auf; ihre Verwendung bleibt offen.

2 Minuten Lesezeit

Bestattung und spätere Kultverbindungen

Die benannten Stierkulte und verbundenen Götterbilder besitzen je eigene historische Zeugnisse.

Historische Darstellung

Bildnachweis

Apis-Weihfigur des Padishernefer, The Met O.C.696, 664–200 v. Chr.; kein Bild eines bestimmten lebenden Stiers. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Figur

Apis: der lebende Stier und seine Gräber

Bei Ptahs Tempel in Memphis lebte jeweils ein ausgewählter Apis-Stier. Eine kleine Weihfigur mit Spenderinschrift zeigt seine Verehrung; die Gräber in Saqqara erzählen von den einzelnen Tieren nach dem Tod.

2 Minuten Lesezeit

Figur

Mnevis: ein Stier von Heliopolis

Eine ausgegrabene Bronzestatuette aus Heliopolis trägt Mnevis’ Namen im Museumskatalog. Spätere Denkmäler nennen Osiris-Mnevis oder einen Mnevis-Tempel, zeigen aber andere Gottheiten.

2 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Römische Silberbüste des Serapis, The Met 1991.127, 2. Jahrhundert n. Chr.; der einstige Modius fehlt heute. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Serapis: von Osiris-Apis zur römischen Büste

Ein ptolemäischer Siegelstein und eine römische Silberbüste zeigen Serapis in zwei verschiedenen Bildwelten. Die Verbindung zu Osiris und Apis erklärt den Namen, aber nicht jedes Detail seiner späteren Verehrung.

2 Minuten Lesezeit
2 weitere Zugänge in diesem Quellenkomplex

Historische Darstellung

Bildnachweis

Osiris-Statuette aus kupferhaltigem Metall, 664–30 v. Chr., The Met 04.2.580, Public Domain / CC0. Solche kleinen Figuren dienten häufig als Gaben; der genaue ursprüngliche Aufstellungsort dieses Stücks ist nicht belegt.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Osiris: Totenkönig und Erbfolge

Osiris ist in älteren Totensprüchen Gegenüber des verstorbenen Königs, im ramessidischen Erbstreit ein mächtiger Herrscher des Westens und in späteren Kultobjekten sichtbar verehrt. Diese Rollen haben verschiedene Belege.

5–6 Minuten Lesezeit

Weitere Fragen in dieser Sammlung

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