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MythaneumDas Museum der Mythologien

Raum

Mehrere Schöpfungsordnungen

Welche Quelle erklärt welchen Anfang?

Atums Hervortreten, Ptahs Rede und die Acht eröffnen mehrere Zugänge. Historische Orte und lokale Kultbilder bleiben unterscheidbar.

Heutiges Beziehungsschema: Atum oder Re stehen über dem Paar Schu und Tefnut; beide sind mit Geb als Erde und Nut als Himmel verbunden. Ein Hinweis unterscheidet die Grafik ausdrücklich von Totenbuchspruch 171.
Heutige Lesegrafik nach dem UCL-Überblick: Atum/Re, Schu und Tefnut sowie Geb und Nut als gestufte Beziehungen. Die Pfeile stammen nicht aus Totenbuchspruch 171, der diese Gottheiten im Gewandgebet nennt, aber ihre Entstehung nicht erzählt. Keine historische Bildrekonstruktion. Bildnachweis

Welche Quelle erklärt welchen Anfang?

Beginne bei einem einzelnen Satz oder einem bestimmten Objekt. Atum, Ptah und die Acht gehören hier zu verschiedenen Lesefenstern. Eine heutige Übersicht kann ihre Beziehungen erklären, ohne daraus eine für alle Orte gültige Schöpfungserzählung zu machen.

Die Orts- und Quellenprofile begleiten den Wechsel: Was ist über Benben in der benannten Passage gesagt, wo liegt das historische Iunu, und was bedeutet die moderne Bezeichnung Sargtexte? Die Gruppe zu lokalen Kulten hält weitere Namen und Regionen in ihren eigenen Zeugnissen.

Quellen: Kingship and the Gods: Pyramid Texts 1652–53 · The Book of the Dead or Going Forth by Day: Spells 17 und 171 · Gods and goddesses in Ancient Egypt: creation · Shabaka-Stein, BM EA498 · Shabaka Stone transcript · Koptos, Stele des Königs Rahotep, UC 14327 · Papyrus des Ani, Gerichtsszene, BM EA10470,3 · Frankfort 1948: Nun und die Acht im Amduat-Kontext · Gregory 2022: Sargtext 76 und umstrittene Deutungen der Acht · A pyramid text: Ein konkreter Pepi-I.-Träger im Petrie Museum · Coffin Texts: Einordnung und konkrete Textträger · The Ancient Egyptian Pyramid Texts, second edition: Pepi I, Sprüche 477 und 482 · The Excavations of the Italian Archaeological Mission at Heliopolis (1903–1906)

Hervortreten, Trennung und ein Ort

Die konkrete Atum-Stelle führt zu Schu und Tefnut; die weiteren Beziehungen und der Ortsbefund besitzen jeweils eigene Belege.

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Lesegrafik nach dem UCL-Überblick: Atum/Re, Schu und Tefnut sowie Geb und Nut als gestufte Beziehungen. Die Pfeile stammen nicht aus Totenbuchspruch 171, der diese Gottheiten im Gewandgebet nennt, aber ihre Entstehung nicht erzählt. Keine historische Bildrekonstruktion.

Eigene schematische Lesegrafik

Bildquelle

Exponat

Wenn aus Atum Schu und Tefnut hervorgehen

Eine von Henri Frankfort übersetzte Pyramidentextstelle spricht Atum-Chepri an und beschreibt das Hervorgehen von Schu und Tefnut. Ein späterer Totenbuchspruch nennt weitere Gottheiten in einer Schutzbitte, während ein UCL-Überblick ihre Beziehungen zusammenfasst. Diese drei Texte leisten Verschiedenes.

5 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Als Atum katalogisierte menschenköpfige Kobra auf einer Tiermumienbox, The Met 04.2.519, Spätzeit bis Ptolemäerzeit, 664–30 v. Chr.; Public Domain / CC0. Das späte Objekt illustriert eine Erscheinungsform Atums, nicht den Wortlaut oder ein Bild der Schöpfungsformel.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Atum: vom Schöpferwort zur Kobrastatuette

Eine Totenbuchformel erklärt schöpferische Aussagen mit wechselnden Namen: Re, Nun und Atum. Ein viel späteres Objekt zeigt Atum als menschenköpfige Kobra. Beides bezeugt die Gestalt, doch das kleine Kultbild illustriert nicht den Wortlaut der älteren Formel.

5–6 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Fragmentarisches Schu-Amulett, The Met 2021.41.38, Spätzeit, 664–332 v. Chr.; Public Domain / CC0. Erhalten sind erhobene Arme und Scheibe. Die vermutete kniende Haltung erschließt der Met-Katalog aus Vergleichsstücken; die untere Hälfte fehlt.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Schu: ein Name, erhobene Arme und der Himmel

Schu steht mit Tefnut in einer Totenbuchanrufung, erscheint auf einem fragmentarischen Fayenceamulett und stützt in einem späteren Sarkophagbild den Himmel. Die drei Zeugnisse geben ihm verschiedene Aufgaben und stammen nicht aus einer einzigen Szene.

4–5 Minuten Lesezeit
7 weitere Zugänge in diesem Quellenkomplex

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Quellenordnung, kein antikes Tefnut-Porträt. Allen, Spruch 171, nennt Tefnut; The Met verwirft die frühere Schu/Tefnut-Deutung des Rings 26.7.767, während 10.130.1299 Tefnut nur mit Fragezeichen nennt und ohne Katalogbild bleibt.

Eigene schematische Lesegrafik

Bildquelle

Figur

Tefnut: genannt, verbunden, selten sicher zu sehen

Tefnut wird in einem Totenbuchspruch namentlich angerufen und steht in einem heutigen UCL-Überblick neben Schu am Anfang einer Schöpfungsordnung. Zwei Met-Objekte zeigen, wie vorsichtig Bildzuschreibungen sein müssen: Ein Ring gilt heute nicht als Schu/Tefnut-Bild, ein Stempel nennt Tefnut nur mit Fragezeichen.

4–5 Minuten Lesezeit

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Lesegrafik nach dem UCL-Überblick: Atum/Re, Schu und Tefnut sowie Geb und Nut als gestufte Beziehungen. Die Pfeile stammen nicht aus Totenbuchspruch 171, der diese Gottheiten im Gewandgebet nennt, aber ihre Entstehung nicht erzählt. Keine historische Bildrekonstruktion.

Eigene schematische Lesegrafik

Bildquelle

Figur

Geb: Erde im Weltbild, Name in der Götterfolge

Geb bezeichnet in einem späteren Sarkophagbild die Erde unter Nut und Schu. Totenbuchspruch 171 ruft ihn mit Nut an; ein UCL-Überblick verweist außerdem auf eine spätzeitliche Erzählung von Gebs Auflehnung gegen Schu. Raumordnung, Schutzgebet und Herrschaftskonflikt bleiben verschiedene Zeugnisse.

5–6 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Innerer Sarg der Amun-Re-Saengerin Henettawy aus Deir el-Bahri, etwa 1000-945 v. Chr., The Met 25.3.183a,b, Public Domain / CC0. Der Katalog benennt die gefluegelte Nut auf dem Mittelband des Deckels und mehrere Sonnenmotive. Das Gesamtfoto zeigt ihre Position im dichten Bildprogramm, erlaubt aber keine sichere Lektuere kleiner Zeichen.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Nut: Himmelskuh, Flügel und Weltrahmen

Nut erscheint in der Fassung des Himmelskuhtextes aus Sethos’ Grab als Kuh, die Re emporträgt. Auf Henettawys Sarg breitet sie nach dem Met-Katalog Flügel aus; Jahrhunderte später umrahmt sie auf Wereshnefers Sarkophagdeckel eine gegliederte Welt. Ihre Bildrollen gehören zu verschiedenen Zeugnissen.

4–5 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Eine Seite des Pyramidions für Iufaa, 26. Dynastie, 664–525 v. Chr., The Met 21.2.66. Der Katalog verbindet den Osiris-Priester mit Abydos und vermutet dort eine Gedächtniskapelle; die Herkunftsangabe bleibt „wahrscheinlich Abydos“. Sichtbar sind Paviane und eine Sonnenbarke mit Skarabäus. Das Stück wird hier zum Vergleich gezeigt, nicht als der Benben von Heliopolis. Foto: The Met, Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Ort

Benben: Ein Name im heliopolitanischen Schöpfungszusammenhang

Eine Atum-Anrede verbindet Hervortreten, Hügel und den Benben-Bezug von Heliopolis. Ein späteres Pyramidion eröffnet einen genau begrenzten Objektvergleich.

3–4 Minuten Lesezeit

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Lesegrafik nach dem UCL-Überblick: Atum/Re, Schu und Tefnut sowie Geb und Nut als gestufte Beziehungen. Die Pfeile stammen nicht aus Totenbuchspruch 171, der diese Gottheiten im Gewandgebet nennt, aber ihre Entstehung nicht erzählt. Keine historische Bildrekonstruktion.

Eigene schematische Lesegrafik

Bildquelle

Ort

Heliopolis: Iunu zwischen Schöpfungsworten und Stadtarchäologie

Ein historischer Kultort im heutigen Nordosten Kairos und ein Ort innerhalb religiöser Rede erschließen sich über unterschiedliche Zeugnisse.

3–4 Minuten Lesezeit

Herz, Zunge und Wirksamkeit

Der Schabaka-Stein und die Profile von Ptah, Hu und Sia eröffnen verschiedene Bezüge von Denken, Wort und Handlung.

Heutige KI-Interpretation

Bildnachweis

Gedanke, Rede und Werk als heutige KI-Interpretation. Die Szene ist keine Rekonstruktion des Schabaka-Steins oder einer antiken Werkstatt. Motivgrundlage: British Museum EA498 und dessen Ausstellungstranskript; Bild: Wissenschaftswelle mit KI-Unterstützung.

Eigene KI-generierte Museumsgrafik; OpenAI built-in ImageGen

Exponat

Ptah und die schöpferische Rede auf dem Schabaka-Stein

Ein beschädigter Stein aus Schabakas Zeit erzählt, wie Ptah durch Herz und Zunge hervorbringt. Die Behauptung eines uralten Vorläufertextes bleibt eine Behauptung der Inschrift.

3 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Ptah-Statue, The Met 587598, etwa 1080–721 v. Chr., Bronze mit Goldblatt und Glas; Public Domain / CC0. Das Bildobjekt belegt eine Kultgestalt, nicht den Wortlaut des späteren Schabaka-Steins.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Ptah: Schöpfung, Werk und zwei Kultbilder

Ptah ist im Schabaka-Text schöpferische Macht; zwei datierte Statuetten zeigen seine Gestalt in anderen Gebrauchszusammenhängen. Keine von ihnen illustriert den Stein.

3–4 Minuten Lesezeit

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Quellenordnung: Rahoteps Stele, Anis Totenbuch und der Schabaka-Stein sind unterschiedliche Zeugnisse. Die ähnliche Rede von Herz und Mund verbindet sie nicht automatisch zu einer einzigen Erzählung. Grafik: Wissenschaftswelle nach UCL UC 14327 und British Museum EA10470,3 / EA498.

Eigene schematische Lesegrafik; Textbelege bei UCL und British Museum

Bildquelle

Figur

Hu: das wirksame Wort zwischen Königsrede und Totenbuch

Hu steht in Rahoteps Königsrede beim Mund und erscheint in Anis Totenbuch als personifiziertes göttliches Wort. Die beiden Kontexte dürfen nicht zu einem erfundenen Abenteuer werden.

2–3 Minuten Lesezeit
1 weiterer Zugang in diesem Quellenkomplex

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Quellenordnung: Rahoteps Stele, Anis Totenbuch und der Schabaka-Stein sind unterschiedliche Zeugnisse. Die ähnliche Rede von Herz und Mund verbindet sie nicht automatisch zu einer einzigen Erzählung. Grafik: Wissenschaftswelle nach UCL UC 14327 und British Museum EA10470,3 / EA498.

Eigene schematische Lesegrafik; Textbelege bei UCL und British Museum

Bildquelle

Figur

Sia: Wahrnehmung zwischen Königsherz und Gerichtsbild

Rahoteps Stele nennt Sia im Herzen des Königs; Anis Totenbuch zeigt Sia in der göttlichen Versammlung. Zwei Bezüge, keine erzählbare Lebensgeschichte.

2–3 Minuten Lesezeit

Vor der gegliederten Welt

Vier Paare, veränderte Listen und unterschiedliche Wortdeutungen werden am ausgewählten Quellenfenster verglichen.

Heutige KI-Interpretation

Bildnachweis

Heutige KI-Interpretation der vier von UCL erläuterten Paare vor der Schöpfung: Wasserweite, unermessliche Dauer, Dunkelheit und fehlende Richtung. Die menschlichen Erscheinungsbilder sind frei gestaltet und keine Rekonstruktion antiker Bildzeugnisse. Namen und spätere Paarungsänderung erklärt die separate Lesegrafik.

Eigene KI-generierte Illustration

Exponat

Urwasser und die Acht: keine einzige Urgeschichte

Vier Paare benennen in einem frühen, von UCL erschlossenen Bezug Zustände vor der Schöpfung. Das vierte Paar wechselt später häufig, und eine von Frankfort besprochene Amduat-Stelle gehört in einen anderen Zusammenhang.

3–4 Minuten Lesezeit

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Lesegrafik nach UCL Digital Egypt: vier Paare vor der Schöpfung und der spätere häufige Austausch von Tenem/Tenemet gegen Amun/Amunet. Die Zuordnung der frühen Liste zu Sargtext 76 stammt von UCL; keine antike Abbildung oder zeitlos feste Paarliste.

Eigene schematische Lesegrafik

Bildquelle

Figur

Nun: Wasserweite und Gestalt

Nun bezeichnet in UCLs Einordnung die Wasserweite vor der Schöpfung und steht zugleich als benannte Gestalt neben Nunet. Ein später von Frankfort besprochener Amduat-Bezug ist davon zu trennen.

2–3 Minuten Lesezeit

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Lesegrafik nach UCL Digital Egypt: vier Paare vor der Schöpfung und der spätere häufige Austausch von Tenem/Tenemet gegen Amun/Amunet. Die Zuordnung der frühen Liste zu Sargtext 76 stammt von UCL; keine antike Abbildung oder zeitlos feste Paarliste.

Eigene schematische Lesegrafik

Bildquelle

Figur

Naunet: eine benannte Partnerin, keine erfundene Biografie

Naunet steht bei UCL ausdrücklich neben Nun im Paar der Wasserweite. Frankfort nennt sie in einer späteren Amduat-Paraphrase erneut. Mehr Einzelhandlung belegen diese gelesenen Stellen nicht.

2–3 Minuten Lesezeit
4 weitere Zugänge in diesem Quellenkomplex

Historische Darstellung

Bildnachweis

Fayence-Einlage des Heh, The Met 26.7.993, 4. Jahrhundert v. Chr.; Public Domain / CC0. Das Met verbindet die Gestalt mit dem Zeichen für eine Million Jahre. Der obere Schilfteil und ein Arm fehlen. Das späte Objekt ist kein Bildzeuge des früheren Sargtextes.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Heh: von unermesslicher Dauer zum Bildzeichen

UCL nennt Heh und Hehet als Paar unermesslicher Dauer. Zwei unterschiedlich alte Met-Objekte zeigen Heh als Zeichenform; sie sind keine Bilder eines bestimmten Sargtextes.

3–4 Minuten Lesezeit

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Lesegrafik nach UCL Digital Egypt: vier Paare vor der Schöpfung und der spätere häufige Austausch von Tenem/Tenemet gegen Amun/Amunet. Die Zuordnung der frühen Liste zu Sargtext 76 stammt von UCL; keine antike Abbildung oder zeitlos feste Paarliste.

Eigene schematische Lesegrafik

Bildquelle

Figur

Kek: Dunkelheit und die Grenzen des Bildes

UCL ordnet Kek und Keket in einer frühen Achtheit dem Fehlen von Licht zu. Frankforts ältere Studie erwähnt Kuk und Kauket in einem späteren Amduat-Zusammenhang, deutet die Namen jedoch anders.

2–3 Minuten Lesezeit

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Lesegrafik nach UCL Digital Egypt: vier Paare vor der Schöpfung und der spätere häufige Austausch von Tenem/Tenemet gegen Amun/Amunet. Die Zuordnung der frühen Liste zu Sargtext 76 stammt von UCL; keine antike Abbildung oder zeitlos feste Paarliste.

Eigene schematische Lesegrafik

Bildquelle

Quellenporträt

Pyramiden- und Sargtexte: Worte an verschiedenen Orten

Königliche Kammer, beschrifteter Sarg und heutige Textausgabe eröffnen unterschiedliche Zugänge. Drei konkrete Lesefenster helfen, sie auseinanderzuhalten.

5 Minuten Lesezeit

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Heutige Lesegrafik nach UCL Digital Egypt: vier Paare vor der Schöpfung und der spätere häufige Austausch von Tenem/Tenemet gegen Amun/Amunet. Die Zuordnung der frühen Liste zu Sargtext 76 stammt von UCL; keine antike Abbildung oder zeitlos feste Paarliste.

Eigene schematische Lesegrafik

Bildquelle

Figur

Hehet, Keket, Tenem, Tenemet und Amunet: Namen in einer veränderten Gruppe

Ein gemeinsamer Zugang erklärt fünf bisher nur im Zusammenhang genannte Gestalten und hält ihre verschiedenen Paarungen auseinander.

3 Minuten Lesezeit

Weitere Orte und Formen schöpferischer Macht

Theben, Katarakt und andere benannte Kultzusammenhänge geben den Figuren eigene historische Bezugspunkte.

Historische Darstellung

Bildnachweis

Kniende Hatschepsut, The Met 29.3.1, ca. 1473–1458 v. Chr.; laut Met-Inschrift bietet sie Amun Maat dar. Das Foto zeigt die Herrscherin, nicht Amun. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

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Exponat

Amun: von Theben zur königlichen Gegenwart

Ein lokaler Gott wird in königlichen Opferbildern, einem thebanischen Papyrus und späteren Kultfiguren auf verschiedene Weise gegenwärtig.

3–4 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Amun-Statuette, The Met 07.228.179, ca. 750–600 v. Chr., Metall mit Gesso; Fundort nur als Ägypten angegeben. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Amun: Theben, Königtum und ein spätes Kultbild

Amun beginnt in den gelesenen Belegen als Hauptgott Thebens; königliche Inschrift und spätere Statue zeigen andere Ebenen seiner Präsenz.

3 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Amun-Re-Statuette, The Met 10.130.1300, 664–30 v. Chr., nur 5,6 cm hoch. Sie belegt eine späte Bildbenennung, nicht den Anfang der Verbindung. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Amun-Re: die verbundene Sonnenbenennung

Ein Sanktuar des Neuen Reichs und spätere Kultbilder nennen Amun-Re. Die Verbindung ist historisch greifbar, ihre Entstehung aber nicht aus einer Statuette abzulesen.

3 Minuten Lesezeit
5 weitere Zugänge in diesem Quellenkomplex

Historische Darstellung

Bildnachweis

Vierköpfige Widdergottheit, The Met 26.7.889, 664–30 v. Chr.; die Zuordnung zu Chnum ist wahrscheinlich, nicht sicher. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Chnum: Töpferscheibe, Katarakt und wechselnde Widderbilder

Ein Relief mit Töpferscheibe stammt aus dem Nildelta; ein älteres Königsrelief aus Lisht und ein spätes Amulett zeigen andere Chnum-Rollen. Elephantine bindet den Gott zugleich an einen konkreten Nilort.

3 Minuten Lesezeit

Figur

Satet: Tempelgeschichte und Herrin von Elephantine

Auf Elephantine lässt sich ein Satet-Tempel über lange Zeit verfolgen. Eine Statue nennt sie Herrin der Insel; eine undatierte Holzfigur und eine Stele aus Theben zeigen die Grenzen der übrigen Zeugnisse.

2–3 Minuten Lesezeit

Figur

Anuket: südlicher Katarakt und Zeugnisse aus Theben

Eine Inschrift bindet Anuket an das südliche Ende des ersten Katarakts. Eine Stele und eine Vorzeichnung für eine Weihstele stammen dagegen aus Deir el-Medina. Diese Ortswechsel erklären mehr als ein erfundenes Standardbild der Göttin.

2–3 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Skarabäus mit Nilgott Hapy, The Met 10.130.581, ca. 1300–945 v. Chr. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Hapi: Nilflut, Siegelbild und Namensvetter

Der Nilgott Hapy erscheint auf kleinen Siegeln mit Pflanzenzeichen. Eine gleichnamige pavian-köpfige Schutzfigur gehört dagegen zu den vier Horussöhnen und muss als andere Gestalt gelesen werden.

2 Minuten Lesezeit

Historische Darstellung

Bildnachweis

Neith-Bronze, The Met 04.2.446, 664–332 v. Chr. Public Domain / CC0.

The Met Open Access, Public Domain / CC0

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Neith: Sais, Krone und viele Rollen

Eine spätzeitliche Bronze zeigt Neith mit der roten Krone. Die starke Verbindung mit Sais ist gut bezeugt; Schöpfung, Krieg, Jagd und Weben stammen dagegen aus unterschiedlich weiten Überlieferungszusammenhängen.

2 Minuten Lesezeit

Weitere Fragen in dieser Sammlung

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