Exponat
Athena und Poseidon: Wem gehört die Stadt?
Ein Ölbaum und eine salzhaltige Quelle begründen konkurrierende Ansprüche auf Athen. Erzählung, Akropoliszeichen und Skulptur zeigen, wie ein Ort seine Schutzgottheit erinnert.
4–5 Minuten LesezeitRaum
Wie zeigt sich eine Fähigkeit in einer Begegnung, einem Werk oder einem Ort?
Stadtschutz, Musik, Handwerk, Heilung, Begehren und Wasserbeziehungen führen zu eigenständigen Figuren und konkreten Episoden.

Die berühmten Namen tragen keine überall identische Liste von Zuständigkeiten. Ein Hymnus erzählt ein Auftreten oder eine Verhandlung, ein Bildwerk zeigt eine andere Situation, ein Ortsbericht nennt bestimmte Zeichen und Handlungen.
Wähle eine Begegnung: Athena und Poseidon beanspruchen die Stadt; Hermes handelt mit Apollon; Aphrodite begegnet Anchises. Die Profile verzweigen zu eigenen Fragen der Beteiligten. Dionysos’ Schiffsepisode bleibt ebenso zugänglich wie die Stimmen, die ihn in anderen Werken umgeben.
Quellen: Bibliotheke 3,14,1: Athena und Poseidon in Attika · Beschreibung Griechenlands 1,18 und 1,24–27: Athener Heiligtümer und Ortszeichen · Parthenon: Westgiebel, Athena und Poseidon · Attische Lekythos mit Athena und Olivenzweig, 75.2.22 · Bibliotheke 1,4,1–2: Apollon und Marsyas · Homerischer Hymnus 3 an Apollon: Delos und Pytho · Attische Lekythos mit Apollon, Kithara und Palme, 53.224 · Bibliotheke 3,4,4: Aktaion und zwei Ursachen · Metamorphosen 3,138–250: Diana und Aktaion · Attische Lekythos mit Artemis und Nike, 41.162.18 · Homerischer Hymnus 5 an Aphrodite: Anchises und ungleiches Wissen · Homerischer Hymnus 4 an Hermes: List, Leier und Ausgleich · Ilias 18,368–617: Hephaistos’ Werkstatt und Achills Schild · Odyssee 8,266–366: Demodokos’ Lied von Ares, Aphrodite und Hephaistos · Met 31.11.11: Rückkehr des Hephaistos mit Dionysos · Homerische Hymnen 7 und 26 an Dionysos · Euripides, Bakchen: thebanische Ankunft, Pentheus und Agave · Greek Art: From Prehistoric to Classical — A Resource for Educators · Homerischer Hymnus an Aphrodite, Verse 1–35 · Homerische Kurz-Hymnen 11, 22, 24, 28 und 29 · Homeric Hymn to Demeter · Gregory Nagy: Aufführung und Rezeption der homerischen Hymnen
Die Episode und die Profile vergleichen Anspruch, Entscheidung und Bildzeugnis, statt alle Belege als eine einzige Szene zu behandeln.
Exponat
Ein Ölbaum und eine salzhaltige Quelle begründen konkurrierende Ansprüche auf Athen. Erzählung, Akropoliszeichen und Skulptur zeigen, wie ein Ort seine Schutzgottheit erinnert.
4–5 Minuten LesezeitFigur
Hymnen nennen Athena Stadtschützerin, Kämpferin und Lehrerin von Kunstfertigkeiten. Die Olive verbindet sie mit Athen; Troizen erzählt einen anderen Ausgang ihres Streits mit Poseidon.
5–6 Minuten LesezeitGegenstand
Die Ilias beschreibt eine umgelegte Aigis mit Schreckensgestalten und Gorgonenhaupt. Helm und Speer folgen als weitere Teile der Bewaffnung.
2 Minuten LesezeitFigur
Ein kurzer Hymnus ruft Poseidon als Erderschütterer, Pferdebändiger und Helfer der Schiffe an. Lokale Erzählungen aus Athen und Troizen geben seinem Ortsanspruch verschiedene Ausgänge.
5–6 Minuten LesezeitGegenstand
Eine Waffengabe, die athenische Ursprungserzählung und Pausanias’ Ortsbericht geben dem Dreizack verschiedene Aufgaben.
3 Minuten LesezeitQuellenporträt
Lange Erzählhymnen und kurze Anrufungen eröffnen eigene göttliche Profile; der Sammlungsname macht sie nicht zu einem einzigen Werk.
3 Minuten LesezeitLeier, Schild und musikalischer Wettstreit zeigen unterschiedliche Beziehungen zwischen Können und Macht.
Exponat
Ein musikalischer Wettstreit erhält in Pseudo-Apollodors Fassung eine grausame Einsatzregel. Wer urteilt, wer die Regeln setzt und was ein antikes Apollon-Bild tatsächlich zeigt, sind verschiedene Fragen.
3–4 Minuten LesezeitExponat
Der vierte Homerische Hymnus lässt Hermes an seinem ersten Tag eine Leier bauen und Apollons Rinder forttreiben. Im Streit werden Erfindung, Täuschung und der Wunsch nach einem Platz unter den Göttern zugleich sichtbar.
3 Minuten LesezeitExponat
Ilias 18 führt erst fahrbare Dreifüße und dann einen Schild mit Städten, Streit, Krieg, Feldern und Festen vor. Odyssee 8 zeigt ein anderes Werkstück: unsichtbare Fesseln in einem sozialen Konflikt.
3–4 Minuten LesezeitFigur
Der Hermes-Hymnus zeigt einen erfinderischen und streitbaren Sohn von Maia und Zeus. Er gewinnt Aufgaben durch Verhandlung; eine spätere attische Lekythos zeigt ihn mit Reisegewand und Botenstab.
3 Minuten LesezeitHistorische Darstellung
Antikes Bildzeugnis: attische Lekythos, dem Tithonos-Maler zugeschrieben, ca. 480–470 v. Chr. Hermes als Bote mit Reisegewand und Kerykeion; keine Illustration seiner Geburt oder des Rinderdiebstahls. The Met, 25.78.2, Public Domain / CC0.
The Met Open Access, Public Domain / CC0
Bildquelle BildlizenzGegenstand
Im Hermes-Hymnus ist der Stab eine Gabe Apollons. Auf einer attischen Lekythos gehört ein Kerykeion zur Darstellung des reisenden Boten.
2–3 Minuten LesezeitHistorische Darstellung
Antikes Bildzeugnis: attische Lekythos, dem Tithonos-Maler zugeschrieben, ca. 480–470 v. Chr. Hermes als Bote mit Reisegewand und Kerykeion; keine Illustration seiner Geburt oder des Rinderdiebstahls. The Met, 25.78.2, Public Domain / CC0.
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Bildquelle BildlizenzGegenstand
Die Hermes-Lekythos zeigt geflügeltes Schuhwerk. In der Bibliotheke erhält Perseus Flügelsandalen von Nymphen. Bildattribut und Erzählgabe bleiben getrennte Belege.
3 Minuten LesezeitFigur
Hephaistos arbeitet in Ilias 18 an fahrbaren Dreifüßen und Achills Rüstung und erinnert sich an seinen Ausschluss und seine Rettung. In Odyssee 8 nutzt er sein Können in einem Konflikt; ein antiker Krater zeigt seine Rückkehr zum Olymp.
4 Minuten LesezeitFigur
Pans Musik klingt zwischen Bergen und Bäumen. Doch Begegnungen mit ihm können Freude, Flucht oder eine Forderung nach Anerkennung bedeuten. Hymnos, Ovid und Geschichtsschreiber setzen eigene Akzente.
5–6 Minuten LesezeitApollon und Artemis stehen neben benannten Helfenden und Gegnern; die einzelnen Erzählfassungen bleiben sichtbar.
Exponat
Aktaion wird verwandelt und von seinen Hunden getötet. Pseudo-Apollodor nennt verschiedene Auslöser; Ovid macht das Sehen ausdrücklich zum Zufall. Eine einzige Schuldgeschichte lässt sich daraus nicht bilden.
3–4 Minuten LesezeitFigur
Der Hymnus nennt Leier, Bogen und Delphi; die Ilias erzählt von einer Seuche und ihrer Abwendung. Apollons Rollen passen nicht in eine einzige freundliche oder grausame Figurformel.
4–5 Minuten LesezeitOrt
Hymnus, Mythografie und Tragödie erzählen unterschiedlich, wie Apollon an das Orakel gelangt. Ihr gemeinsamer Ortsbezug macht daraus keine einheitliche Gründungsgeschichte.
2–3 Minuten LesezeitFigur
Hymnen zeigen Artemis mit Bogen, Hunden und Gefährtinnen, aber auch beim Tanz. Zwei antike Bildobjekte belegen verschiedene Erscheinungsformen; die Aktaion-Geschichte verhandelt eine andere, scharfe Grenze.
4 Minuten LesezeitFigur
Ovid lässt Python nach der Flut entstehen; die Bibliotheke zeigt ihn als Wächter einer vorhandenen Orakelstelle. Apollos Sieg erzählt je nach Quelle Schutz, Erinnerung oder die Übernahme einer Zuständigkeit.
3–4 Minuten LesezeitFigur
Der Apollonhymnus bindet Letos Geburt an Eileithyias Ankunft. Pausanias berichtet dagegen von einem Athener Tempel, Delos und kretischen Überlieferungen.
3–4 Minuten LesezeitFigur
Im Apollonhymnus holt Iris die ferngehaltene Eileithyia zu Leto. Eine Sammelkarte von 1889 zeigt dagegen Iris als Regenbogengöttin: Handlung und Bildtitel setzen andere Schwerpunkte.
3 Minuten LesezeitAphrodite, Eros, Peitho und weitere Profile erschließen Verlangen, Überzeugung und Beziehungen jeweils aus ihren Quellen.
Exponat
Aphrodite verbirgt vor Anchises ihre göttliche Identität. Erst nach der Begegnung offenbart sie sich; seine Furcht, ihre Scham und der angekündigte Sohn Aineias verändern den Blick auf das Geschehen.
3 Minuten LesezeitFigur
Die Theogonie lässt Aphrodite aus Meerschaum hervorgehen; Hymnus und Ilias nennen sie Tochter des Zeus. Im Hymnus wirkt sie auf andere und wird selbst verwundbar, in der Ilias schützt sie Aineias, in der Odyssee steht sie im Blick eines Spottliedes.
4–5 Minuten LesezeitHistorische Darstellung
Attisches Skyphosfragment, einem Nachfolger des Douris zugeschrieben, um 490 v. Chr. The Met 07.286.51. Der Katalog benennt Peitho, Aphrodite und Eros; als Gesamtszene kommen Parisurteil oder Menelaos’ Rückgewinnung Helenas infrage. Das Fragment entscheidet diese Alternative nicht. Foto: The Metropolitan Museum of Art, Public Domain / CC0.
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Hesiod stellt Eros an den Anfang der Welt. Pausanias berichtet dagegen von einem jungen Gott mit verschiedenen Müttern. Ein attisches Gefäßfragment zeigt ihn neben Aphrodite und Peitho, ohne den Streit um seine Abstammung zu entscheiden.
4 Minuten LesezeitHistorische Darstellung
Attisches Skyphosfragment, einem Nachfolger des Douris zugeschrieben, um 490 v. Chr. The Met 07.286.51. Der Katalog benennt Peitho, Aphrodite und Eros; als Gesamtszene kommen Parisurteil oder Menelaos’ Rückgewinnung Helenas infrage. Das Fragment entscheidet diese Alternative nicht. Foto: The Metropolitan Museum of Art, Public Domain / CC0.
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Bildquelle BildlizenzFigur
Peitho heißt Überredung oder Überzeugung. Hesiod nennt sie unter den Okeaniden; Pausanias begegnet ihrer Verehrung neben Aphrodite in Athen und Megara. Ein Gefäßfragment eröffnet die Bildseite dieser Nachbarschaft, hält den verlorenen Erzählzusammenhang aber offen.
4–5 Minuten LesezeitFigur
Catull ruft Hymen als göttlichen Begleiter der Hochzeit an und lässt junge Frauen den Ruf wiederholen. Euripides gibt den Hochzeitsruf einer Gefangenen: Kassandras Fackellied kollidiert mit Hekabes Trauer. Lied, angerufene Gestalt und tatsächliche Handlung sind verschiedene Ebenen.
4 Minuten LesezeitFigur
Hebe reicht in der Ilias Nektar, während die Götter über Troja beraten. Hesiod verbindet sie mit Herakles; eine spätere Holzskulptur macht das Ausschenken sichtbar.
3 Minuten LesezeitHistorische Darstellung
Römischer Marmorsarkophag mit Selene und Endymion, frühes 3. Jahrhundert n. Chr. The Met 47.100.4a, b, Public Domain / CC0. Laut Katalog besucht Selene den schlafenden Endymion; am Deckel steht die Widmung für Arria. Das spätere Grabrelief ist ein eigener Bildentwurf und keine Illustration des Homerischen Selene-Hymnus.
The Met Open Access, Public Domain / CC0
Bildquelle BildlizenzFigur
Endymion wählt in der Bibliotheke einen Schlaf ohne Alter und Tod. Pausanias nennt daneben Familie, Wettlauf und konkurrierende Orte. Selene spricht in einem anderen Epos von ihrem Begehren; ein römischer Sarkophag setzt die Begegnung in einen Grabkontext.
4–5 Minuten LesezeitFamilienangabe, Wandelgestalt, Hilfe und Befragung werden nicht auf eine einzige Meeresfunktion verkürzt.
Figur
Hesiod nennt Amphitrite unter den Nereiden und als Tritons Mutter. Ein attisches Gefäß zeigt sie nach Katalogdeutung im Umfeld Poseidons; bei Lukian widerspricht sie ihrem Gatten in einer konkreten Meeresszene.
2 Minuten LesezeitFigur
Hesiod nennt einen Triton als Sohn von Poseidon und Amphitrite. Eine archaische Amphora zeigt laut Met Herakles im Kampf mit Triton; spätere Texte und Bilder nutzen die Meeresgestalt in weiteren Rollen.
2–3 Minuten LesezeitFigur
Hesiod nennt Nereus einen wahrhaftigen Meeresalten. In der Bibliotheke hält Herakles ihn trotz Gestaltwechsel fest, um den Weg zu den Hesperiden zu erfahren. Eine spätere Bronze zeigt nur wahrscheinlich diesen Kampf.
3 Minuten LesezeitWesen und Gruppen
Thetis, die Nereiden und die Arethusa-Erzählung führen zu verschiedenen Familien, Orten und Handlungsmöglichkeiten.
2–3 Minuten LesezeitFigur
Hesiod nennt die Okeanide Doris als Mutter der Nereiden. Unter den Töchtern steht ebenfalls eine Doris. Die sprechende Doris in Lukians späterem Dialog ist Thetis’ Schwester und darf nicht als ihre Mutter auftreten.
2 Minuten LesezeitFigur
In Odyssee 4 hilft Eidothea Menelaos, ihren Vater Proteus auf Pharos abzufangen. Dessen Gestaltwechsel verzögert eine Antwort, die für die Heimkehr nötig ist. Ein mittelalterlicher Spielstein zeigt diese Szene nur möglicherweise.
2–3 Minuten LesezeitFigur
Ovid lässt den Meergott Glaukos seine Verwandlung aus einem Fischerleben erzählen. Skylla weicht vor seiner neuen Gestalt zurück; ein Druck von 1606 macht die Begegnung später zum Bild.
2 Minuten LesezeitFigur
In der Ilias hört Thetis den trauernden Achilleus, benennt seine Gefahr und bittet Hephaistos um neue Waffen. Das Epos zeigt ihr eigenes Handeln, ohne die spätere Geschichte einer Styx-Taufe zu erzählen.
2–3 Minuten LesezeitDie Profile verbinden bestimmte Erzählungen mit Orten und halten gleichnamige oder unterschiedlich berichtete Gestalten auseinander.
Figur
Acheloos ist bei Hesiod ein Flussgott. Pseudo-Apollodor und Ovid erzählen seinen Kampf mit Herakles verschieden, besonders beim Horn. Eine archaische Amphora bezeugt eine ältere Bildtradition, nicht Ovids vollständige Geschichte.
3 Minuten LesezeitFigur
Hesiod nennt Alpheios unter den Flüssen. Pausanias verbindet den Fluss bei Olympia mit Arethusas Flucht bis Ortygia und einer antiken Erklärung des Wassers. Eine Renaissance-Skulptur zeigt die Verfolgung als späteres Bild.
2–3 Minuten LesezeitFigur
Tyro liebt den Flussgott Enipeus. Poseidon begegnet ihr in dessen Gestalt und nennt sich erst danach. Die Odyssee lässt Tyro ihre Herkunft erzählen; die Bibliotheke berichtet zusätzlich von ausgesetzten Zwillingen und späterer Gewalt gegen Sidero.
4 Minuten LesezeitHeilkunst, Gesundheit und vermitteltes Wissen behalten eigene Grenzen und Überlieferungswege.
Figur
Ein Heiler rettet Menschen und gerät damit in Konflikt mit Zeus. Andere Texte zeigen einen Gott, dessen Heiligtümer Menschen aufsuchen. Herkunft, Erzählung und Kult ergeben verschiedene Zugänge.
5–6 Minuten LesezeitFigur
In Titane wird Gesundheit als eigene göttliche Gestalt verehrt. Pausanias beschreibt ihr Bild, Frauenhaare und Gewandstreifen als Weihegaben sowie Regeln, die sich ausdrücklich an sie richten.
3–4 Minuten LesezeitFigur
Diodor erzählt Aristaios als Vermittler von Milchverarbeitung, Bienenhaltung und Olivenkultur. Vergils Imker verliert seine Bienen und muss nach den Ursachen fragen. Der Weg zur Hilfe führt dort über Gewalt gegen Proteus und die Erinnerung an Eurydikes Tod.
5–6 Minuten LesezeitDas Schiffsexponat und die Profile öffnen verschiedene Begegnungen mit Dionysos und seinem Umfeld.
Exponat
Im siebten Homerischen Hymnus nehmen Piraten einen vermeintlich wehrlosen jungen Mann an Bord. Wein, Reben und Verwandlungen lassen ihr Bild von ihm zerbrechen; nur der Steuermann hat früh vor dem Irrtum gewarnt.
3 Minuten LesezeitFigur
Ein Schiffshymnus erzählt von Piraten, die Dionysos verkennen; ein kurzer Hymnus nennt Nymphen und Nysa. Euripides’ Bakchen machen den Widerstand in Theben zum Bühnendrama. Ein süditalischer Krater zeigt nochmals ein anderes Bild des Gottes.
3–4 Minuten LesezeitFigur
Silenos schläft, wird mit Girlanden gebunden und beginnt ein Lied über die Welt. Andere Texte nennen ihn den Pflegevater des Dionysos oder verwenden Silene als Gruppenname. Diese Rollen gehören nicht ungeprüft zusammen.
4–5 Minuten LesezeitWesen und Gruppen
Pholos’ Gastaufnahme, Chirons Wunde und Nessos’ Täuschung stehen neben wechselnden Verwendungen der Namen Silenos und Silene.
3–4 Minuten LesezeitHistorische Darstellung
Pietro Bernini, unter Mitarbeit Gian Lorenzo Berninis: Herbst in Gestalt des Priapus, 1616–17. Marmorherme für den Garten der Villa Borghese in Rom. The Met, 1990.53.2. Historische Objektaufnahme; spätere Rezeption, kein antikes Kultbild. Public Domain / CC0.
The Metropolitan Museum of Art, Public Domain / CC0
Bildquelle BildlizenzFigur
Diodor deutet Priapos über Körper und Fortpflanzung; Pausanias berichtet von örtlicher Verehrung. Bei Horaz spricht ein hölzernes Gartenbild selbst und verliert fast seine Schutzmacht. Eine viel spätere Marmorherme zeigt, wie der Gott zum Bild herbstlicher Fülle wird.
5–6 Minuten LesezeitWelche Beziehungen werden erzählt, und wodurch wird daraus eine Ordnung?
Wer ermöglicht den Erfolg, und welche Beziehung bleibt danach gefährdet?
Was kann eine Figur wahrnehmen oder mitteilen, nachdem sich ihre Lage verändert hat?
Welche Handlung ist noch möglich, wenn Rückkehr, Wissen oder Schutz zu spät kommen?
Wer erzählt von der Stadt, und was macht eine Behauptung über ihre Vergangenheit belastbar?
Wie verändert sich der Blick, wenn jede Gottheit einen eigenen Quellenzugang erhält?
Was verändert sich, wenn du das Werk oder den Erhaltungsstatus wechselst?