Eine Schwester reist unter eigenen Bedingungen
Wé Tenrirawé, in dieser Synopsis auch I Rawé genannt, wird von ihrem Zwillingsbruder Palawagauq getrennt. Auf der Fahrt nach Wadeng erhält sie Hilfe aus der Unterwelt. Für die Heirat mit La Tenripeppang werden Bedingungen genannt: Er soll keine anderen Frauen behalten, und die Feier findet auf dem Schiff statt. Das ist eine eigene Szene, keine umbenannte Wiederholung von Sawérigadings Fahrt.
Ein späteres Geschwisterpaar setzt andere Beteiligte ein
Uleng Mallino wird in der Unterwelt, La Samang Langiq im Himmel aufgezogen. Der Bruder begehrt später die Schwester. Sie verweist auf Wéttoing Tunkeq aus Pujananting und erklärt, wie Schiffe beschafft werden sollen. Ähnliche Handlungsschritte begründen einen Vergleich, aber nicht dieselbe Identität von Schwester und Ersatzpartnerin.
Herkunftsangaben werden nicht zu fehlenden Elternkanten ergänzt
Die Synopsis nennt Uleng Mallino als Urenkelin Wé Adiluwuqs und La Opu Betta als Enkel Wé Tenriabéngs. Solche Generationenangaben sind keine ausdrücklichen unmittelbaren Elternpaare. Die folgenden Einträge bewahren ihre jeweilige Rolle, ohne fehlende Zwischengenerationen zu erfinden.
Namen in der Quelle
Palawagauq
Zwillingsbruder Wé Tenrirawés; berichtet Sawérigading später von dessen Schwester.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 28–30; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Belegte Beziehungen
- Als Zwillingsbruder bezeichnet von: Wé TenrirawéBelege [1] : Einleitung S. 28–29
Namen in der Quelle
Wé Tenrirawé
In derselben Synopsis auch I Rawé genannt; eigene Fahrt und benannte Heiratsbedingungen in Wadeng.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 28–29; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Belegte Beziehungen
- Als Zwillingsschwester Palawagauqs bezeichnet: PalawagauqBelege [1] : Einleitung S. 28–29
- Eigene Heiratsverbindung in Wadeng: La TenripeppangBelege [1] : Einleitung S. 29
Namen in der Quelle
La Tenripeppang
Heiratspartner I Rawés in Wadeng, später Begleiter einer anderen Fahrt Sawérigadings.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 29 und 31; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Namen in der Quelle
Uleng Mallino
Schwester mit eigenem Hinweis auf Wéttoing Tunkeq; als Urenkelin Wé Adiluwuqs bezeichnet.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 44; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Belegte Beziehungen
- Als Zwillingsschwester La Samang Langiqs bezeichnet: La Samang LangiqBelege [1] : Einleitung S. 44
- Als Urenkelin bezeichnet von: Wé AdiluwuqBelege [1] : Einleitung S. 44; keine ergänzte Zwischenfolge
Namen in der Quelle
La Samang Langiq
Zwillingsbruder Uleng Mallinos, der nach dem Widerspruch eine andere Partnerin sucht.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 44; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Namen in der Quelle
La Opu Betta
Als Enkel Wé Tenriabéngs und vorgesehener Heiratspartner Uleng Mallinos benannt; keine ergänzte Elternfolge.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 44; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Belegte Beziehungen
- Als Enkel bezeichnet von: Wé TenriabéngBelege [1] : Einleitung S. 44; keine ergänzte Elternfolge
Namen in der Quelle
Wéttoing Tunkeq
Als jüngste Tochter I La Galigos und Karaéng Tompoqs und Heiratspartnerin La Samang Langiqs bezeichnet.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 44; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Belegte Beziehungen
- Benannte andere Heiratspartnerin in Pujananting: La Samang LangiqBelege [1] : Einleitung S. 44
- Im benannten Abschnitt Kind von: I La GaligoBelege [1] : Einleitung S. 44
- Im benannten Abschnitt Kind von: Karaéng TompoqBelege [1] : Einleitung S. 44
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
La Galigo / Sureq Galigo
Hier wird eine eigene Beteiligtenrolle über die benannten Abschnitte der wissenschaftlichen Synopsis von 2017 erschlossen. Deren Inhalt ist nicht als selbst gelesene vollständige Originalepisode ausgegeben.
Überlieferter Erzählzusammenhang; kein einheitlich datiertes abgeschlossenes Originalwerk behauptet.
Sprache: Bugisch
Benutzte Einleitung und Synopsis
Koolhofs Einleitung in La Galigo I, zweite Ausgabe 2017
Hier S. 28–49 gelesen. Die Synopsis ist ein eigener Vermittlungsweg und reicht über die fortlaufende Übersetzung des ersten Bandes hinaus.
2017: wissenschaftliche Einleitung in der zweiten Ausgabe des ersten Bandes.
Sprache: Indonesisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Bugische La-Galigo-Überlieferung; eigene benannte Beteiligtenrolle
- Verwendeter Ausschnitt
- Ausdrücklich benannte Synopsis oder Übersetzungsfenster; keine Volllektüre sämtlicher Episoden.
- Koolhof: Einleitung und Erzählübersicht in La Galigo I (2017), S. 28–49
Sirtjo Koolhof; im Band nach NBG188, herausgegeben von Fachruddin Ambo Enre und Nurhayati Rahman
Archiviertes Exemplar der zweiten Ausgabe: Einleitung auf den gedruckten S. 28–49 neu zusammenhängend gelesen. Reise, eigene Figurenhandlungen, Reichweite der Synopsis und Handschriftenbeschreibung. Keine neue vollständige Band- oder Übersetzungslektüre.
Die Erzählübersicht ist Koolhofs wissenschaftliche Zusammenfassung mit Verweisen auf Kern und Editionen. Sie ist nicht die fortlaufende Übersetzung dieser Szenen. Sie reicht über Band 1 und am Ende über den Inhalt von NBG 188 hinaus. Keine unabhängige Kollation des Bugischen; ältere Umfangs- und Datierungsangaben nicht still harmonisiert. Abgerufen am 2026-09-26.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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