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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Weitere Zwillinge: Verwandte Erzählmuster sind keine Personenidentität

Wie wiederholt sich eine Handlungsfrage mit anderen Beteiligten?

3 Minuten Lesezeit

Eine Schwester reist unter eigenen Bedingungen

Wé Tenrirawé, in dieser Synopsis auch I Rawé genannt, wird von ihrem Zwillingsbruder Palawagauq getrennt. Auf der Fahrt nach Wadeng erhält sie Hilfe aus der Unterwelt. Für die Heirat mit La Tenripeppang werden Bedingungen genannt: Er soll keine anderen Frauen behalten, und die Feier findet auf dem Schiff statt. Das ist eine eigene Szene, keine umbenannte Wiederholung von Sawérigadings Fahrt.

Ein späteres Geschwisterpaar setzt andere Beteiligte ein

Uleng Mallino wird in der Unterwelt, La Samang Langiq im Himmel aufgezogen. Der Bruder begehrt später die Schwester. Sie verweist auf Wéttoing Tunkeq aus Pujananting und erklärt, wie Schiffe beschafft werden sollen. Ähnliche Handlungsschritte begründen einen Vergleich, aber nicht dieselbe Identität von Schwester und Ersatzpartnerin.

Herkunftsangaben werden nicht zu fehlenden Elternkanten ergänzt

Die Synopsis nennt Uleng Mallino als Urenkelin Wé Adiluwuqs und La Opu Betta als Enkel Wé Tenriabéngs. Solche Generationenangaben sind keine ausdrücklichen unmittelbaren Elternpaare. Die folgenden Einträge bewahren ihre jeweilige Rolle, ohne fehlende Zwischengenerationen zu erfinden.

Namen in der Quelle

Palawagauq

Zwillingsbruder Wé Tenrirawés; berichtet Sawérigading später von dessen Schwester.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 28–30; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

Namen in der Quelle

Wé Tenrirawé

In derselben Synopsis auch I Rawé genannt; eigene Fahrt und benannte Heiratsbedingungen in Wadeng.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 28–29; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

  • Als Zwillingsschwester Palawagauqs bezeichnet: PalawagauqBelege [1] : Einleitung S. 28–29
  • Eigene Heiratsverbindung in Wadeng: La TenripeppangBelege [1] : Einleitung S. 29

Namen in der Quelle

La Tenripeppang

Heiratspartner I Rawés in Wadeng, später Begleiter einer anderen Fahrt Sawérigadings.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 29 und 31; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Namen in der Quelle

Uleng Mallino

Schwester mit eigenem Hinweis auf Wéttoing Tunkeq; als Urenkelin Wé Adiluwuqs bezeichnet.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 44; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

  • Als Zwillingsschwester La Samang Langiqs bezeichnet: La Samang LangiqBelege [1] : Einleitung S. 44
  • Als Urenkelin bezeichnet von: Wé AdiluwuqBelege [1] : Einleitung S. 44; keine ergänzte Zwischenfolge

Namen in der Quelle

La Samang Langiq

Zwillingsbruder Uleng Mallinos, der nach dem Widerspruch eine andere Partnerin sucht.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 44; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Namen in der Quelle

La Opu Betta

Als Enkel Wé Tenriabéngs und vorgesehener Heiratspartner Uleng Mallinos benannt; keine ergänzte Elternfolge.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 44; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

  • Als Enkel bezeichnet von: Wé TenriabéngBelege [1] : Einleitung S. 44; keine ergänzte Elternfolge

Namen in der Quelle

Wéttoing Tunkeq

Als jüngste Tochter I La Galigos und Karaéng Tompoqs und Heiratspartnerin La Samang Langiqs bezeichnet.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 44; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

La Galigo / Sureq Galigo

Hier wird eine eigene Beteiligtenrolle über die benannten Abschnitte der wissenschaftlichen Synopsis von 2017 erschlossen. Deren Inhalt ist nicht als selbst gelesene vollständige Originalepisode ausgegeben.

Überlieferter Erzählzusammenhang; kein einheitlich datiertes abgeschlossenes Originalwerk behauptet.

Sprache: Bugisch

Benutzte Einleitung und Synopsis

Koolhofs Einleitung in La Galigo I, zweite Ausgabe 2017

Hier S. 28–49 gelesen. Die Synopsis ist ein eigener Vermittlungsweg und reicht über die fortlaufende Übersetzung des ersten Bandes hinaus.

2017: wissenschaftliche Einleitung in der zweiten Ausgabe des ersten Bandes.

Sprache: Indonesisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Bugische La-Galigo-Überlieferung; eigene benannte Beteiligtenrolle
Verwendeter Ausschnitt
Ausdrücklich benannte Synopsis oder Übersetzungsfenster; keine Volllektüre sämtlicher Episoden.
  1. Koolhof: Einleitung und Erzählübersicht in La Galigo I (2017), S. 28–49

    Sirtjo Koolhof; im Band nach NBG188, herausgegeben von Fachruddin Ambo Enre und Nurhayati Rahman

    Archiviertes Exemplar der zweiten Ausgabe: Einleitung auf den gedruckten S. 28–49 neu zusammenhängend gelesen. Reise, eigene Figurenhandlungen, Reichweite der Synopsis und Handschriftenbeschreibung. Keine neue vollständige Band- oder Übersetzungslektüre.

    Die Erzählübersicht ist Koolhofs wissenschaftliche Zusammenfassung mit Verweisen auf Kern und Editionen. Sie ist nicht die fortlaufende Übersetzung dieser Szenen. Sie reicht über Band 1 und am Ende über den Inhalt von NBG 188 hinaus. Keine unabhängige Kollation des Bugischen; ältere Umfangs- und Datierungsangaben nicht still harmonisiert. Abgerufen am 2026-09-26.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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