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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Karaéng Tompoq: Sie macht sich selbst auf den Weg

Welche Entscheidungen trifft die zurückgelassene Frau, als ihr Sohn nicht zurückkehrt?

2 Minuten Lesezeit

Die Heirat ist nicht das Ende ihrer Geschichte

I La Galigo heiratet Karaéng Tompoq in Pujananting. Er fährt anschließend nach Cina und lässt sie schwanger in ihrem Land zurück. Der Sohn La Mappanganro wächst dort auf und reist später, um seinen Vater zu finden. Mutter, Sohn und Vater erhalten unterschiedliche Wege.

Eine Frauengruppe reist mit einem Plan

Als der Sohn drei Jahre fort ist, sucht Karaéng Tompoq nach ihm. In einem Traum erhält sie durch Wé Tenriabéng den Rat, nur mit Frauen zu fahren und als Männer verkleidet am Hahnenkampf teilzunehmen. Die Synopsis lässt sie diesen Plan verfolgen; sie wartet nicht bloß auf eine Heimkehr des Mannes.

Der Konflikt und die Entscheidung zur Rückkehr

I La Galigos Verhalten führt zur Auseinandersetzung. Wé Tenriabéng steht in dieser Szene auf Karaéng Tompoqs Seite. Nach der Erkennung wird sie willkommen geheißen. Sie entscheidet später trotzdem, nach Pujananting zurückzukehren, obwohl die Familie sie in Cina halten will. Sohn und Mann begleiten sie. Ihre Rückreise bleibt damit eine eigene Entscheidung.

Die Figur in ihren Quellen

Karaéng Tompoq

Frau aus Pujananting mit eigener Suchfahrt, Frauengruppe und Rückkehrentscheidung; keine bloße Partnerposition I La Galigos.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 42–43; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

La Galigo / Sureq Galigo

Hier wird eine eigene Beteiligtenrolle über die benannten Abschnitte der wissenschaftlichen Synopsis von 2017 erschlossen. Deren Inhalt ist nicht als selbst gelesene vollständige Originalepisode ausgegeben.

Überlieferter Erzählzusammenhang; kein einheitlich datiertes abgeschlossenes Originalwerk behauptet.

Sprache: Bugisch

Benutzte Einleitung und Synopsis

Koolhofs Einleitung in La Galigo I, zweite Ausgabe 2017

Hier S. 28–49 gelesen. Die Synopsis ist ein eigener Vermittlungsweg und reicht über die fortlaufende Übersetzung des ersten Bandes hinaus.

2017: wissenschaftliche Einleitung in der zweiten Ausgabe des ersten Bandes.

Sprache: Indonesisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Bugische La-Galigo-Überlieferung; eigene benannte Beteiligtenrolle
Verwendeter Ausschnitt
Ausdrücklich benannte Synopsis oder Übersetzungsfenster; keine Volllektüre sämtlicher Episoden.
  1. Koolhof: Einleitung und Erzählübersicht in La Galigo I (2017), S. 28–49

    Sirtjo Koolhof; im Band nach NBG188, herausgegeben von Fachruddin Ambo Enre und Nurhayati Rahman

    Archiviertes Exemplar der zweiten Ausgabe: Einleitung auf den gedruckten S. 28–49 neu zusammenhängend gelesen. Reise, eigene Figurenhandlungen, Reichweite der Synopsis und Handschriftenbeschreibung. Keine neue vollständige Band- oder Übersetzungslektüre.

    Die Erzählübersicht ist Koolhofs wissenschaftliche Zusammenfassung mit Verweisen auf Kern und Editionen. Sie ist nicht die fortlaufende Übersetzung dieser Szenen. Sie reicht über Band 1 und am Ende über den Inhalt von NBG 188 hinaus. Keine unabhängige Kollation des Bugischen; ältere Umfangs- und Datierungsangaben nicht still harmonisiert. Abgerufen am 2026-09-26.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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