Die Auskunft stammt aus einer erzählten Rede
Sawérigading fragt Wé Nyiliq Timoq nach La Sattung Mpugiqs und Wé Tenriabangs Herkunft. Die Synopsis fasst die von ihr erzählte Geschichte zusammen. Wir lesen also einen Bericht über eine erzählte Auskunft, keine unabhängig rekonstruierte historische Genealogie.
Der Anfang führt über einen ungewöhnlichen Geburtsträger
Batara Oddang und Denra ri Langiq bitten um Nachwuchs. Ein Topf wird geboren und auf die Erde geworfen; daraus entsteht die Tochter Senrima Langiq. Sie und La Urung Letté werden als Vorfahren einer weiteren Generation genannt. Die Verwandlungen sind Handlungselemente der Überlieferung, keine biologischen Aussagen.
Wé Tenriabang besitzt mehrere Sorge- und Transportbeziehungen
Die Erzählung unterscheidet die in der Unterwelt genannten Eltern La Makkarodda und Salinrung Langiq von Wé Pada Uleng und La Urung Mpessi in Tompoq Tikkaq. Unbenannte Verwandte und ein Abgesandter bewegen das Kind zwischen den Orten. Eine einzige Elternkante würde diese verschiedenen Beziehungen unzulässig zusammenziehen.
Der Kommentar zeigt eine Lücke, statt sie zu füllen
Anmerkung 37 weist darauf hin, dass eine passende Geschichte über den mitgebrachten Korbdeckel zu erwarten wäre. Wir behandeln diesen Hinweis als Kommentar der Einleitung. Daraus entsteht kein von uns selbst gelesener zusätzlicher Text und keine neue Szene zum Auffüllen einer Lücke.
Namen in der Quelle
Batara Oddang
Benannter Beteiligter der Herkunftsrede: mit Denra ri Langiq um Nachwuchs bittend.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Namen in der Quelle
Denra ri Langiq
In derselben Herkunftsrede auch Wé Denra Langiq geschrieben; gebiert den erzählten Topf.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Namen in der Quelle
Senrima Langiq
Als aus dem Topf entstehende Tochter und spätere Partnerin La Urung Lettés bezeichnet.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Belegte Beziehungen
- Benannte Partnerschaft mit: La Urung LettéBelege [1] : Einleitung S. 39
Namen in der Quelle
La Urung Letté
Benannter Beteiligter aus der Unterwelt und Partner Senrima Langiqs in der referierten Herkunftsrede.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Namen in der Quelle
Wé Berrigauq
Als jüngste Tochter der genannten Verbindung und spätere Partnerin Aji Risompas bezeichnet.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Belegte Beziehungen
- Benannte Partnerschaft mit: Aji RisompaBelege [1] : Einleitung S. 39
- Im benannten Abschnitt Kind von: Senrima LangiqBelege [1] : Einleitung S. 39
- Im benannten Abschnitt Kind von: La Urung LettéBelege [1] : Einleitung S. 39
Namen in der Quelle
Aji Risompa
Benannter Partner Wé Berrigauqs aus der Oberwelt; nicht jeder ähnlich titulierte Herrscher automatisch dieselbe Figur.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Namen in der Quelle
La Makkarodda: Herkunftsrolle
Ältere in der Unterwelt genannte Elternrolle Wé Tenriabangs; vom späteren La Makaroda getrennt geführt.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Belegte Beziehungen
- In der älteren Herkunftsrolle Elternteil von: Wé TenriabangBelege [1] : Einleitung S. 39; keine Gleichsetzung mit späteren namensähnlichen Rollen
Namen in der Quelle
Salinrung Langiq: Herkunftsrolle
Ältere Elternrolle Wé Tenriabangs in der Unterwelt; nicht mit dem später geborenen Sohn Wé Tenriabéngs gleichgesetzt.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Belegte Beziehungen
- In der älteren Herkunftsrolle Elternteil von: Wé TenriabangBelege [1] : Einleitung S. 39; keine Gleichsetzung mit späteren namensähnlichen Rollen
Namen in der Quelle
Wé Pada Uleng
Benannte Beteiligte in Tompoq Tikkaq; Aufnahme und Schwangerschaftsbezüge in der Herkunftsrede.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Namen in der Quelle
La Urung Mpessi
Bringt das Kind aus dem Geisterbereich nach Tompoq Tikkaq; eigene Transport- und Sorgefunktion.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Namen in der Quelle
Wé Adiluwuq
In Familien- und Herkunftsabschnitten benannt; unter anderem Mutter der Zwillinge Palawagauq/Wé Tenrirawé mit I La Jiriuq.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 28–30 und 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Belegte Beziehungen
- In der Familiensynopsis Elternteil von: PalawagauqBelege [1] : Einleitung S. 28
- In der Familiensynopsis Elternteil von: Wé TenrirawéBelege [1] : Einleitung S. 28
Namen in der Quelle
I La Jiriuq
Benannter Eltern- und Einladungsbezug in den Familienabschnitten; keine zusätzlich erfundene Herrschaftsbiografie.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 28 und 30; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Belegte Beziehungen
- In der Familiensynopsis Elternteil von: PalawagauqBelege [1] : Einleitung S. 28
- In der Familiensynopsis Elternteil von: Wé TenrirawéBelege [1] : Einleitung S. 28
Namen in der Quelle
Unbenannte Schwester La Urung Mpessis
Nimmt Wé Tenriabang aus Wé Pada Ulengs Schwangerschaft; benannte Funktion einer unbenannten Figur.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Belegte Beziehungen
- Im Herkunftsabschnitt unbenannte Schwester von: La Urung MpessiBelege [1] : Einleitung S. 39
Namen in der Quelle
Unbenannter Abgesandter mit dem Kind
Bringt Wé Tenriabang aus Cina ri Lauq nach Tompoq Tikkaq und berichtet die Herkunft.
Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
La Galigo / Sureq Galigo
Hier wird eine eigene Beteiligtenrolle über die benannten Abschnitte der wissenschaftlichen Synopsis von 2017 erschlossen. Deren Inhalt ist nicht als selbst gelesene vollständige Originalepisode ausgegeben.
Überlieferter Erzählzusammenhang; kein einheitlich datiertes abgeschlossenes Originalwerk behauptet.
Sprache: Bugisch
Benutzte Einleitung und Synopsis
Koolhofs Einleitung in La Galigo I, zweite Ausgabe 2017
Hier S. 28–49 gelesen. Die Synopsis ist ein eigener Vermittlungsweg und reicht über die fortlaufende Übersetzung des ersten Bandes hinaus.
2017: wissenschaftliche Einleitung in der zweiten Ausgabe des ersten Bandes.
Sprache: Indonesisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Bugische La-Galigo-Überlieferung; eigene benannte Beteiligtenrolle
- Verwendeter Ausschnitt
- Ausdrücklich benannte Synopsis oder Übersetzungsfenster; keine Volllektüre sämtlicher Episoden.
- Koolhof: Einleitung und Erzählübersicht in La Galigo I (2017), S. 28–49
Sirtjo Koolhof; im Band nach NBG188, herausgegeben von Fachruddin Ambo Enre und Nurhayati Rahman
Archiviertes Exemplar der zweiten Ausgabe: Einleitung auf den gedruckten S. 28–49 neu zusammenhängend gelesen. Reise, eigene Figurenhandlungen, Reichweite der Synopsis und Handschriftenbeschreibung. Keine neue vollständige Band- oder Übersetzungslektüre.
Die Erzählübersicht ist Koolhofs wissenschaftliche Zusammenfassung mit Verweisen auf Kern und Editionen. Sie ist nicht die fortlaufende Übersetzung dieser Szenen. Sie reicht über Band 1 und am Ende über den Inhalt von NBG 188 hinaus. Keine unabhängige Kollation des Bugischen; ältere Umfangs- und Datierungsangaben nicht still harmonisiert. Abgerufen am 2026-09-26.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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