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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Die Familie von Cina: Eine Erzählung mit mehreren Vermittlungsschritten

Wie verändert die erzählte Herkunft den Blick auf einen vertraut gewordenen Hof?

4–5 Minuten Lesezeit

Die Auskunft stammt aus einer erzählten Rede

Sawérigading fragt Wé Nyiliq Timoq nach La Sattung Mpugiqs und Wé Tenriabangs Herkunft. Die Synopsis fasst die von ihr erzählte Geschichte zusammen. Wir lesen also einen Bericht über eine erzählte Auskunft, keine unabhängig rekonstruierte historische Genealogie.

Der Anfang führt über einen ungewöhnlichen Geburtsträger

Batara Oddang und Denra ri Langiq bitten um Nachwuchs. Ein Topf wird geboren und auf die Erde geworfen; daraus entsteht die Tochter Senrima Langiq. Sie und La Urung Letté werden als Vorfahren einer weiteren Generation genannt. Die Verwandlungen sind Handlungselemente der Überlieferung, keine biologischen Aussagen.

Wé Tenriabang besitzt mehrere Sorge- und Transportbeziehungen

Die Erzählung unterscheidet die in der Unterwelt genannten Eltern La Makkarodda und Salinrung Langiq von Wé Pada Uleng und La Urung Mpessi in Tompoq Tikkaq. Unbenannte Verwandte und ein Abgesandter bewegen das Kind zwischen den Orten. Eine einzige Elternkante würde diese verschiedenen Beziehungen unzulässig zusammenziehen.

Der Kommentar zeigt eine Lücke, statt sie zu füllen

Anmerkung 37 weist darauf hin, dass eine passende Geschichte über den mitgebrachten Korbdeckel zu erwarten wäre. Wir behandeln diesen Hinweis als Kommentar der Einleitung. Daraus entsteht kein von uns selbst gelesener zusätzlicher Text und keine neue Szene zum Auffüllen einer Lücke.

Namen in der Quelle

Batara Oddang

Benannter Beteiligter der Herkunftsrede: mit Denra ri Langiq um Nachwuchs bittend.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Namen in der Quelle

Denra ri Langiq

In derselben Herkunftsrede auch Wé Denra Langiq geschrieben; gebiert den erzählten Topf.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Namen in der Quelle

Senrima Langiq

Als aus dem Topf entstehende Tochter und spätere Partnerin La Urung Lettés bezeichnet.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

Namen in der Quelle

La Urung Letté

Benannter Beteiligter aus der Unterwelt und Partner Senrima Langiqs in der referierten Herkunftsrede.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Namen in der Quelle

Wé Berrigauq

Als jüngste Tochter der genannten Verbindung und spätere Partnerin Aji Risompas bezeichnet.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

Namen in der Quelle

Aji Risompa

Benannter Partner Wé Berrigauqs aus der Oberwelt; nicht jeder ähnlich titulierte Herrscher automatisch dieselbe Figur.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Namen in der Quelle

La Makkarodda: Herkunftsrolle

Ältere in der Unterwelt genannte Elternrolle Wé Tenriabangs; vom späteren La Makaroda getrennt geführt.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

  • In der älteren Herkunftsrolle Elternteil von: Wé TenriabangBelege [1] : Einleitung S. 39; keine Gleichsetzung mit späteren namensähnlichen Rollen

Namen in der Quelle

Salinrung Langiq: Herkunftsrolle

Ältere Elternrolle Wé Tenriabangs in der Unterwelt; nicht mit dem später geborenen Sohn Wé Tenriabéngs gleichgesetzt.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

  • In der älteren Herkunftsrolle Elternteil von: Wé TenriabangBelege [1] : Einleitung S. 39; keine Gleichsetzung mit späteren namensähnlichen Rollen

Namen in der Quelle

Wé Pada Uleng

Benannte Beteiligte in Tompoq Tikkaq; Aufnahme und Schwangerschaftsbezüge in der Herkunftsrede.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Namen in der Quelle

La Urung Mpessi

Bringt das Kind aus dem Geisterbereich nach Tompoq Tikkaq; eigene Transport- und Sorgefunktion.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Namen in der Quelle

Wé Adiluwuq

In Familien- und Herkunftsabschnitten benannt; unter anderem Mutter der Zwillinge Palawagauq/Wé Tenrirawé mit I La Jiriuq.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 28–30 und 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

  • In der Familiensynopsis Elternteil von: PalawagauqBelege [1] : Einleitung S. 28
  • In der Familiensynopsis Elternteil von: Wé TenrirawéBelege [1] : Einleitung S. 28

Namen in der Quelle

I La Jiriuq

Benannter Eltern- und Einladungsbezug in den Familienabschnitten; keine zusätzlich erfundene Herrschaftsbiografie.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 28 und 30; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

  • In der Familiensynopsis Elternteil von: PalawagauqBelege [1] : Einleitung S. 28
  • In der Familiensynopsis Elternteil von: Wé TenrirawéBelege [1] : Einleitung S. 28

Namen in der Quelle

Unbenannte Schwester La Urung Mpessis

Nimmt Wé Tenriabang aus Wé Pada Ulengs Schwangerschaft; benannte Funktion einer unbenannten Figur.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

  • Im Herkunftsabschnitt unbenannte Schwester von: La Urung MpessiBelege [1] : Einleitung S. 39

Namen in der Quelle

Unbenannter Abgesandter mit dem Kind

Bringt Wé Tenriabang aus Cina ri Lauq nach Tompoq Tikkaq und berichtet die Herkunft.

Benannter Textzugang
Einleitung S. 39; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

La Galigo / Sureq Galigo

Hier wird eine eigene Beteiligtenrolle über die benannten Abschnitte der wissenschaftlichen Synopsis von 2017 erschlossen. Deren Inhalt ist nicht als selbst gelesene vollständige Originalepisode ausgegeben.

Überlieferter Erzählzusammenhang; kein einheitlich datiertes abgeschlossenes Originalwerk behauptet.

Sprache: Bugisch

Benutzte Einleitung und Synopsis

Koolhofs Einleitung in La Galigo I, zweite Ausgabe 2017

Hier S. 28–49 gelesen. Die Synopsis ist ein eigener Vermittlungsweg und reicht über die fortlaufende Übersetzung des ersten Bandes hinaus.

2017: wissenschaftliche Einleitung in der zweiten Ausgabe des ersten Bandes.

Sprache: Indonesisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Bugische La-Galigo-Überlieferung; eigene benannte Beteiligtenrolle
Verwendeter Ausschnitt
Ausdrücklich benannte Synopsis oder Übersetzungsfenster; keine Volllektüre sämtlicher Episoden.
  1. Koolhof: Einleitung und Erzählübersicht in La Galigo I (2017), S. 28–49

    Sirtjo Koolhof; im Band nach NBG188, herausgegeben von Fachruddin Ambo Enre und Nurhayati Rahman

    Archiviertes Exemplar der zweiten Ausgabe: Einleitung auf den gedruckten S. 28–49 neu zusammenhängend gelesen. Reise, eigene Figurenhandlungen, Reichweite der Synopsis und Handschriftenbeschreibung. Keine neue vollständige Band- oder Übersetzungslektüre.

    Die Erzählübersicht ist Koolhofs wissenschaftliche Zusammenfassung mit Verweisen auf Kern und Editionen. Sie ist nicht die fortlaufende Übersetzung dieser Szenen. Sie reicht über Band 1 und am Ende über den Inhalt von NBG 188 hinaus. Keine unabhängige Kollation des Bugischen; ältere Umfangs- und Datierungsangaben nicht still harmonisiert. Abgerufen am 2026-09-26.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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