Acht Beine verraten noch nicht den Reiter
Vor dir steht ein fotografisches Detail des Tjängvide-Steins: Ein Reiter sitzt auf einem Pferd, unter dessen Körper mehrere Beinpaare verlaufen. Links hält eine Gestalt ein Horn. Rote Markierungen machen Formen sichtbar, ein Flechtband begrenzt den unteren Bildrand. Du siehst einen Ausschnitt des erhaltenen Gegenstands, keine vollständige Erzählfolge.
Die wissenschaftliche Bildstein-Edition verbindet das achtbeinige Pferd mit dem literarischen Sleipnir. Damit beginnt ein Vergleich, keine Namenslesung aus dem Bild. Wer der Reiter ist und wie die Szene zur Gedenkinschrift gehört, sind zusätzliche Fragen. Im Text kann Odins Pferd außerdem einen anderen Reiter tragen.
Das Pferdemotiv in heutiger Dokumentation

Ein Pferd in verschiedenen Quellenrollen
Dieses Profil vergleicht begrenzte Stellen aus Snorris Gylfaginning und Skáldskaparmál mit Grímnismál und Baldrsdraumar. Die erzählenden deutschen Absätze sind eigene Erläuterungen nach historischen englischen Übersetzungen. Faulkes’ kritische Ausgabe hilft, genau benannte altnordische Textstellen und Namensformen zu kontrollieren.
Ein Gedichtvers, dessen moderner Kommentar und eine spätere Museumsbeschreibung sind unterschiedliche Belege. Wir behandeln sie nicht als einen einzigen Bericht. Das Foto zeigt einen historischen Gegenstand in heutiger Aufnahme; es liefert weder eine vollständige Handschrift noch die Reihenfolge aller Pferdegeschichten.
Drei Fragen führen durch das Profil: Wie kommt Sleipnir in die Erzählung? Wer reitet mit welchem Ziel? Und was lässt sich am Bild tatsächlich beobachten? Die vertieften Seiten zu Odin, Loki, Baldr, Hel und Rán führen die jeweiligen Zusammenhänge weiter.
Der Rang sagt weniger als die Herkunft
Grímnismál 44 zählt besonders ausgezeichnete Dinge und Wesen auf. Sleipnir wird darin als bestes Pferd genannt; Odin erscheint als größter unter den Göttern. Die Rangfolge benennt das Pferd, erzählt aber in dieser Strophe weder seine Geburt noch seine acht Beine.
Gylfaginning XV macht weitere Angaben: Sleipnir ist das beste Pferd, Odin besitzt es, und es hat acht Füße. Der Zusammenhang ist der tägliche Weg der Götter zum Gericht am Weltenbaum. Thor geht zu Fuß und watet durch Flüsse. Schon diese Szene setzt verschiedene Wege nebeneinander.
Besitz und Reiterrolle sind dennoch nicht dasselbe. Aus Odins Besitz folgt nicht, dass er in jeder Szene auf Sleipnir sitzt. Auch eine Schenkung an Odin wird in den hier gelesenen Herkunftsstellen nicht erzählt; sie wird deshalb nicht als Verbindungsszene ergänzt.
Aus einer gefährlichen Zusage entsteht ein Fohlen
In Gylfaginning XLII bietet ein Baumeister an, den Göttern eine sichere Befestigung zu errichten. Als Lohn fordert er Freyja sowie Sonne und Mond. Die Götter setzen eine Frist und begrenzen die Hilfe. Auf Lokis Rat erlauben sie dem Baumeister jedoch den Hengst Svaðilfari, der außerordentlich viel Arbeit übernimmt.
Als die Vollendung näher rückt, bedrohen die Götter Loki und verlangen Abhilfe. Eine Stute erscheint am Waldrand. Der Hengst reißt sich los und folgt ihr; die Arbeit stockt. Als der Baumeister in Riesenzorn gerät, wird Thor gerufen. Er erschlägt ihn. Die Geschichte verbindet die drohende Erfüllung der Zusage mit Täuschung, Gewalt und gebrochenen Eiden.
Danach bringt Loki ein graues Fohlen mit acht Füßen zur Welt: Sleipnir. Brodeurs Prosawortlaut verbindet Stutenepisode und Geburt; Bellows’ Kommentar zu Grímnismál 44 erklärt ausdrücklich Lokis Verwandlung in eine Stute. Wir nennen den Kommentar als solchen, statt seine Formulierung einem Gedichtvers zuzuschreiben.
Faulkes’ Text und Register verwenden die Hengstform Svaðilfœri; die benutzte Übersetzung schreibt Svadilfari. Hier sind das benannte Quellenformen desselben Herkunftskontexts. Die im Prosakapitel eingebundenen Eid-Strophen werden nicht zu einem unabhängigen Versbeleg für sämtliche Geburtsdetails gemacht.
Odin reitet einer Frage entgegen
In Baldrsdraumar beraten die Götter über Baldrs beunruhigende Träume. Odin sattelt Sleipnir und reitet in Richtung Niflhel. Ein Hund mit blutiger Brust tritt ihm entgegen. Der Weg führt zur Halle Hels und weiter an die östliche Tür, wo die Grabstätte einer Seherin liegt.
Odin weckt die tote Wissende durch Zauber. Die Reise beginnt somit als Suche nach Auskunft über das drohende Geschehen. Baldr wird in den hier gelesenen Anfangsstrophen nicht von Hermóðr zurückgeholt. Die später erläuterte Rückkehrbitte gehört zu einem anderen Text und einer anderen Situation.
Auch der Hund verlangt genaue Beschriftung: Der Vers nennt ihn nicht Garm. Bellows ordnet ihn in seiner Anmerkung so ein. Diese Kommentardeutung bleibt sichtbar, ohne allein daraus einen eindeutigen Namen für jede Hundegestalt am Jenseitsweg festzulegen.
Hermóðr erreicht Hel – Baldr bleibt dort
Nach Baldrs Tod sucht Frigg in Gylfaginning XLIX jemanden, der zu Hel reitet und um seine Rückkehr bittet. Hermóðr übernimmt den Weg auf Odins Pferd Sleipnir. Neun Nächte führt die Reise durch dunkle Täler; dann erreicht er die Brücke über Gjöll und spricht mit ihrer Wächterin.
Am Tor steigt Hermóðr ab, zieht den Gurt fest und spornt das Pferd an. Sleipnir springt so hoch darüber, dass es das Tor nicht berührt. Der Zugang gelingt. Doch die Bewegungskraft des Pferdes entscheidet nicht über Hels Antwort.
Hel verlangt, dass alle Wesen um Baldr weinen. Hermóðr kehrt mit Botschaft und Gaben zurück; die verlangte allgemeine Trauer scheitert an Þökk. Das Pferd überwindet eine Zugangsschwelle, keine Rückkehrbedingung. Die eigene Hel-Seite untersucht die Antwort und den Unterschied zwischen Figur und Reiseort ausführlicher.
Wir bleiben bei Hermóðrs Rolle als Reisendem. Brodeur nennt ihn Odins Sohn; die kontrollierte altnordische Stelle hat sveinn Óðins. Diese Formulierungen werden hier nicht ohne weitere Prüfung zu einem neuen eindeutigen genealogischen Registerbezug gemacht.
Ein Name kann auch ein Schiff bewegen
Skáldskaparmál XVII stellt Sleipnir neben ein anderes Pferd. Odin reitet zu Hrungnir, der den Reiter und sein Ross bemerkt. Es kommt zum Vergleich: Odin setzt seinen Kopf darauf, dass kein besseres Pferd zu finden sei. Hrungnir vertraut auf Gold-Mane, Gullfaxi. Die Verfolgung führt ihn hinter Odin nach Ásgarðr.
Gullfaxi wird durch den gemeinsamen Wettlauf nicht zu einem anderen Namen Sleipnirs. Auch die Bemerkung über Luft und Wasser liefert keinen vollständigen Reiseplan durch neun heutige Kartenbereiche. Der Absatz beschreibt eine besondere Herausforderung innerhalb der Erzählung.
In Skáldskaparmál XXV wechselt die Funktion des Namens. Refrs Vers nennt Sea-Peak’s Sleipnir, der Wellen durchschneidet. Im nautischen Zusammenhang ist damit ein Schiff poetisch bezeichnet. Rán erscheint im selben Vers als Meeresbezug. Das ist kein zusätzlicher Bericht darüber, dass das achtbeinige Pferd zu ihr geritten sei.
Das Steinbild ist kein beschrifteter Stammbaum
Die Onlineedition führt den Gegenstand als GP5 Alskog Tjängvide I, auch G110. Ihr Runenkommentar erläutert eine Gedenkinschrift für Hjorulf und unterschiedliche Forschungspositionen zur Verbindung von Inschrift und Bild. Die Inschrift benennt das Pferd nicht als Sleipnir.
Der Forschungsüberblick verbindet das achtbeinige Pferdemotiv mit mittelalterlichen Sleipnir-Texten. Bei Reiterbildern ist daneben die Begrüßung eines Verstorbenen durch eine Gestalt mit Horn eine verbreitete Deutung. Ein begründeter Pferdevergleich und eine sichere persönliche Benennung des Reiters sind deshalb verschiedene Aussagen.
Die heutige Vermittlung des Historiska museet nennt auf Tjängvide Odins Pferd Sleipner und verweist auf seine acht Beine. Das ist eine benannte Museumszuordnung. Das verwendete Foto stammt dagegen von Christer Åhlin/SHM; das daneben auf der Vermittlungsseite genannte SVT-Bild wird hier nicht übernommen.
Der Überblick warnt auch vor moderner Farbeinzeichnung, die undeutliche Motive eindeutiger erscheinen lassen kann. Unsere Aufnahme enthält rote Markierungen. Wir beschreiben sie als Bestandteil der heutigen Dokumentation, ohne sie als vollständig erhaltene ursprüngliche Farbgebung auszugeben. Das Fotografiedatum 1999 datiert die Aufnahme, nicht die Entstehung des Steinmotivs.
Welche Bewegung gehört zu welchem Beleg?
Dasselbe Pferd kann für Rang, Herkunft und einen erreichten Zugang stehen. Ein poetischer Schiffsname und ein historisches Bild benötigen zusätzliche Einordnung. Die Tabelle hält Reiter, Zweck und Beleggrenze zusammen.
| Beleg | Was wird beschrieben? | Welche Grenze bleibt? |
|---|---|---|
| Grímnismál 44 | Sleipnir ist das beste Pferd. | Die Strophe erzählt weder Geburt noch acht Beine. |
| Gylfaginning XV und XLII | Odins Besitz; Loki bringt das achtfüßige Fohlen zur Welt. | Keine gelesene Szene einer Übergabeschenkung. |
| Baldrsdraumar 1–4 | Odin sucht Wissen über Baldrs drohendes Geschehen. | Nicht Hermóðrs spätere Rückkehrbitte. |
| Gylfaginning XLIX | Hermóðr überspringt das Tor und erhält Hels Antwort. | Erreichter Zugang bedeutet nicht erfolgreiche Rettung. |
| Skáldskaparmál XXV | Sea-Peak’s Sleipnir durchschneidet die Wellen. | Schiffkenning, keine tatsächlich erzählte Pferdereise zu Rán. |
| Tjängvide I, heutige Dokumentation | Achtbeiniges Pferdemotiv im begründeten Sleipnir-Vergleich. | Keine Pferdenamensinschrift oder automatische Reiterbenennung. |
Welche Beschriftung passt zum fotografischen Detail?
Du beschriftest das hier gezeigte Foto. Welche Formulierung unterscheidet die begründete Pferdezuordnung von zusätzlichen Aussagen über Reiter und Text?
Fotografisches Detail von Tjängvide I: Das achtbeinige Pferd wird in der Forschung mit Sleipnir verbunden. Der Name des Reiters und die Bild-Text-Verbindung benötigen eigene Belege.
Diese Formulierung trägt der Beleg.
Die Form und die benannte Deutung sind nachvollziehbar. Acht Beine allein entscheiden weder über einen Reiternamen noch über die zugehörige vollständige Erzählfassung.
Die acht Beine beweisen, dass Odin hier Hermóðrs erfolgreiche Rettung Baldrs ausführt.
Hier geht die Formulierung zu weit oder verfehlt den Beleg.
Odin und Hermóðr sind in den verglichenen Texten unterschiedliche Reisende. Baldr kehrt in der gelesenen Prosa nicht mit Hermóðr zurück; das Foto beweist keine solche Rettung.
Die Gedenkinschrift benennt Sleipnir, und jede rote Fläche ist seine erhaltene ursprüngliche Farbe.
Hier geht die Formulierung zu weit oder verfehlt den Beleg.
Der Runenkommentar erläutert eine Gedenkinschrift für Hjorulf, keine Pferdenamensinschrift. Moderne Farbeinzeichnungen dürfen nicht als vollständige ursprüngliche Farberhaltung ausgegeben werden.
Wege zu den anderen Stimmen
Odin führt zur Frage nach Wissen und seinen Grenzen, Loki zur Herkunftserzählung mit gefährlichen Zusagen. Baldr und Hel vertiefen die unterschiedlichen Situationen einer bedrohten Figur, eines Reisenden und einer antwortenden Herrscherin. Rán zeigt, wie poetische Umschreibungen Namen in neue Zusammenhänge setzen.
Dieses Profil verwendet die genannten Textstellen und Museumsbeschreibungen. Das Detailfoto ersetzt keine vollständige Betrachtung des Bildsteins oder eine eigene Runen- und Handschriftenkollation.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Herkunft und Rang
Gylfaginning XV und XLII; benannte kritische Textstellen; Grímnismál 44 mit Kommentar.
Verschiedene Reisende
Odin in Baldrsdraumar 1–4 und Skáldskaparmál XVII; Hermóðr in Gylfaginning XLIX.
Belegte Beziehungen
- Loki bringt Sleipnir im ausdrücklich benannten Herkunftskontext zur Welt; kein pauschales Vaterlabel. Loki / LoptrBelege [1] [3] : XLII;34/25–35/35
- Odin besitzt Sleipnir; Besitz ist von konkreter Reiterrolle und unbelegter Übergabeschenkung getrennt. Odin / ÓðinnBelege [1] [3] : XV;17/29–36
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Snorris Edda
Brodeur: Gylfaginning XV, XLII und XLIX vollständig; Skáldskaparmál XVII hier nur erster Erzählabsatz und XXV. Faulkes nur 17/29–36, 34/25–39, 35/1–35, 46/14–22, 47/7–35 und 48/1–11 mit den Einträgen Sleipnir/Svaðilfœri. Besitz, Herkunft, Torübersprung und Schiffkenning gehören zu verschiedenen Situationen; Hermóðrs Bezeichnung bleibt sprachlich offen.
Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.
Sprache: Altnordisch
Überlieferter Text
Grímnismál
Bellows: nur 44–45 mit Kommentaren. Der Rangvers nennt das beste Pferd; Geburt und Lokis Stutenverwandlung stehen nicht in diesem Vers. Der Kommentar wird als Erläuterung und nicht als weitere Gedichtzeile verwendet.
Keine genaue Entstehungsdatierung angesetzt.
Sprache: Altnordisch
Überlieferter Text
Baldrs draumar
Bellows: nur 1–4 mit Anmerkungen 1–3. Odin reitet zur Befragung einer Toten; Hermóðrs spätere Rückkehrbitte gehört zu Snorris anderer Szene. Der Hund ist im Gedicht namenlos; Bellows’ Garmr-Zuordnung bleibt Kommentar.
Mittelalterlich überliefertes Gedicht; Entstehungsdatum hier nicht festgelegt.
Sprache: Altnordisch
Benutzte Ausgabe
Sleipnir: Rang, Geburt und Hermóðrs Reise bei Snorri
Gylfaginning XV, XLII und XLIX vollständig tatsächlich gelesen; Kapitelgrenzen mit eigener Roman-Ziffern-Erkennung einschließlich unsichtbarer Zeichen geprüft.
1916: benutzte historische Übersetzung.
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Sleipnir: Pferdeverfolgung und nautische Umschreibung
Skáldskaparmál XVII vollständig tatsächlich gelesen; für dieses Profil ausschließlich erster Erzählabsatz vor Straightway Thor (Odin, Hrungnir, Pferdevergleich und Verfolgung) ausgewertet. XXV vollständig gelesen, insbesondere Refr und Sea-Peak’s Sleipnir.
1916: benutzte historische Übersetzung.
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Faulkes: Sleipnir in kritischem Text und Namenregister
Faulkes: 17/29–36; 34/25–39; 35/1–35; 46/14–22; 47/7–35; 48/1–11; vollständige Registereinträge Sleipnir und Svaðilfœri auf S.176. Sieben Original-PDF-Seiten Indizes48,65,66,77,78,79,207 gerendert und tatsächlich visuell betrachtet.
2005, Nachdruck2011: benutzte kritische Ausgabe.
Sprache: Altnordisch mit englischem Register
Benutzte Ausgabe
Grímnismál44: Das beste Pferd und Bellows’ Kommentar
Grímnismál44–45 und Anmerkungen44/45 vollständig tatsächlich gelesen.
1936: bereits geprüfte Titelangabe der benutzten digitalen Bellows-Ausgabe.
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Baldrsdraumar1–4: Odins Reise zur Befragung
Baldrsdraumar1–4 vollständig einschließlich der im Ausschnitt vorhandenen Anmerkungen1,2,3 tatsächlich gelesen.
Digitale historische Bellows-Übersetzung; hier keine zusätzliche Prüfung eines eigenen Editionsimpressums.
Sprache: Englisch
Welche Zeit ist gemeint?
- 1916: benutzte Brodeur-Übersetzung.
- 1999: Entstehung der benutzten Fotografie, keine Datierung des Steinmotivs.
- 2005, Nachdruck 2011: benutzte kritische Ausgabe.
Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Sleipnir in ausgewählter altnordischer Prosa und Dichtung sowie einem konkret dokumentierten gotländischen Bildbezug
- Verwendeter Ausschnitt
- Brodeur: Gylfaginning XV, XLII und XLIX vollständig; Skáldskaparmál XVII erster Erzählabsatz und XXV. Bellows: Grímnismál 44–45 mit Kommentaren, Baldrsdraumar 1–4 mit Anmerkungen 1–3. Faulkes: die im Quellenregister genau benannten Textfenster und Einträge Sleipnir/Svaðilfœri. Ausgewählte Museumsabschnitte und das unveränderte fotografische Detail 108203_HST; keine Gesamtlektüre der Edda oder eigene Handschriften-/Runenkollation.
- Sleipnir: Rang, Geburt und Hermóðrs Reise bei Snorri
Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, Übersetzung1916
Gylfaginning XV, XLII und XLIX vollständig tatsächlich gelesen; Kapitelgrenzen mit eigener Roman-Ziffern-Erkennung einschließlich unsichtbarer Zeichen geprüft.
Historische Übersetzung Brodeur 1916; keine Gesamtlektüre der Edda. XLII verbindet die Stute mit Lokis späterer Geburt, ohne in dieser Übersetzung ausdrücklich eine Verwandlungssatzformel zu geben. Besitz Odins in XV, keine gelesene Übergabeschenkung. Fußnotenmarker sind kein Nachweis neuer Fußnotenlektüre. Abgerufen am 2026-09-27.
Zur Textstelle: Ein Pferd in verschiedenen Quellenrollen Zur Textstelle: Der Rang sagt weniger als die Herkunft Zur Textstelle: Aus einer gefährlichen Zusage entsteht ein Fohlen Zur Textstelle: Hermóðr erreicht Hel – Baldr bleibt dort Zur Textstelle: Welche Bewegung gehört zu welchem Beleg? Zur Textstelle: Wege zu den anderen Stimmen - Sleipnir: Pferdeverfolgung und nautische Umschreibung
Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, Übersetzung1916
Skáldskaparmál XVII vollständig tatsächlich gelesen; für dieses Profil ausschließlich erster Erzählabsatz vor Straightway Thor (Odin, Hrungnir, Pferdevergleich und Verfolgung) ausgewertet. XXV vollständig gelesen, insbesondere Refr und Sea-Peak’s Sleipnir.
Gullfaxi/Gold-Mane ist Hrungnirs anderes Pferd. Luft/Wasser-Aussage ist kein vermessener Neun-Welten-Reiseplan. Sea-Peak’s Sleipnir bezeichnet im nautischen Verskontext ein Schiff, keine literal erzählte Reise des Pferdes zu Rán. Keine neue kritische Skáldskaparmál-Gesamtlektüre. Abgerufen am 2026-09-27.
- Faulkes: Sleipnir in kritischem Text und Namenregister
Anthony Faulkes; Viking Society for Northern Research
Faulkes: 17/29–36; 34/25–39; 35/1–35; 46/14–22; 47/7–35; 48/1–11; vollständige Registereinträge Sleipnir und Svaðilfœri auf S. 176. Sieben Original-PDF-Seiten Indizes 48, 65, 66, 77, 78, 79 und 207 gerendert und tatsächlich visuell betrachtet.
Ausgabe 2005, Nachdruck 2011 nach vorhandener Impressumsprüfung. Nachbartexte/Registereinträge keine zusätzlichen neuen Figurenprofile. sveinn Óðins nicht ungeprüft als eindeutige genealogische Sohnangabe auflösen. Registerverweise auf andere Werke sind Hinweise, keine eigene Lektüre dieser Werke oder Handschriften. Abgerufen am 2026-09-27.
- Grímnismál 44: Das beste Pferd und Bellows’ Kommentar
Henry Adams Bellows, historische Übersetzung und Kommentar
Grímnismál 44–45 und Anmerkungen44/45 vollständig tatsächlich gelesen.
Benutzte digitale Bellows-Ausgabe mit bereits geprüfter Titelangabe1936. Vers44 nennt den besten Hengst, nicht selbst acht Beine und Herkunft. Lokis Stutenverwandlung steht in Kommentar 44; Kommentar und Gedicht unterscheiden. Editorische Interpolationsbewertung ist keine eigene Handschriftenprüfung. Strophe30 nicht neu vollständig erschlossen. Abgerufen am 2026-09-27.
- Baldrsdraumar 1–4: Odins Reise zur Befragung
Henry Adams Bellows, historische Übersetzung und Kommentar
Baldrsdraumar 1–4 vollständig einschließlich der im Ausschnitt vorhandenen Anmerkungen1,2,3 tatsächlich gelesen.
Odin ist Reiter zur Befragung über Baldrs Träume, nicht Hermóðr nach Baldrs Tod. Hund im Vers unbenannt; Garm-Zuordnung in Kommentar2 nicht automatisch kanonische Versidentität. Kommentar1 über zusätzliche Strophen ist editorische Auskunft, keine eigene Handschriftenlektüre. Keine neue Gesamtlektüre des Gedichts oder seiner Einleitung. Abgerufen am 2026-09-27.
- GP5 Alskog Tjängvide I: Objekt und Gedenkinschrift
Gotlands Museum, wissenschaftliche Onlineedition
Offizielle GP5-Objektseite: Metadaten und Objekt-/Erhaltungskontext in Webansicht gelesen; archivierten vollständigen Abschnitt Runic Context and Comments vor Svensk summary erneut tatsächlich gelesen.
GP5 Alskog Tjängvide I/G110. Gedenkinschrift Hjorulf; keine Pferdenamensinschrift Sleipnir. Unterschiedliche Forschungspositionen zur Bild-Text-Verbindung ausdrücklich getrennt. Keine eigene Runentranskription, 3D-Prüfung, vollständige Bibliografielektüre oder aktuelle Vor-Ort-Prüfung. Abgerufen am 2026-09-27.
- Gotländische Bildsteine: Pferdemotiv und Deutungsgrenzen
Gotlands Museum, wissenschaftliche Onlineedition
Archivierter Abschnitt Old Norse Mythology einschließlich The horseman, Ships and boats und Some stones are difficult to read bis vor Research history vollständig tatsächlich gelesen; relevante offizielle Webansicht ebenfalls gelesen.
Forschung verbindet achtbeiniges Pferd auf ArdreVIII/Tjängvide I mit dem literarischen Sleipnir; Reiteridentität und Bild-Text-Bezug bleiben eigene Deutungsfragen. Moderne Farbeinzeichnung kann Sicherheit vortäuschen. Literaturverweise selbst nicht vollständig gelesen. Kein pauschaler Datierungsbeweis für alle Motive. Abgerufen am 2026-09-27.
- Tjängvide in der heutigen Museumsvermittlung
Historiska museet
Kurzer Haupttext Historien om Sverige – Bildstenar vollständig tatsächlich gelesen; Profilbezug auf den Tjängvide-Satz beschränkt.
Heutige schwedische Museumsvermittlung identifiziert Odins Pferd Sleipner an acht Beinen. Keine neue Gesamtlektüre des Völund-Stoffs. Dortiges SVT-Foto nicht übernommen; keine dafür bestätigte Nachnutzungslizenz. Abgerufen am 2026-09-27.
- Fotografisches Detail 108203_HST: Herkunft und Bildlizenz
Christer Åhlin/SHM; Wikimedia Commons
Photograph-Metadaten und Licensing bis vor File history vollständig tatsächlich gelesen.
Foto Christer Åhlin/SHM,1999-11-03, CC BY 4.0. JPEG zeigt fotografisches Detail, nicht vollständigen Stein. Commons-JPEG nicht byteidentisch mit offiziellem TIFF behaupten. Historisches Motiv und moderne Fotoentstehung unterscheiden. Abgerufen am 2026-09-27.
- Offizieller Mediennachweis 108203_HST
Statens historiska museer
Vollständiger kurzer Haupttext der offiziellen Mediendatei B056385D-AFB3-480D-8F3F-4052C9C1B696 tatsächlich gelesen: Medienkennung108203_HST, Fotograf, Datum, CC BY 4.0 und getrennte CC0-Metadaten.
Offizielles TIFF-Angebot nicht als heruntergeladene JPEG-Datei ausgeben. Bildlizenz CC BY 4.0; CC0 gilt separat für Textmetadaten. Keine pauschale Rechtefreigabe aller Museumsbilder. Abgerufen am 2026-09-27.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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