Zum Museumsinhalt
MythaneumDas Museum der Mythologien

Raum

Was kurze Quellen erlauben

Wie viel trägt ein kurzer Name, wenn Gattung, Region und Erhaltungszustand mitgelesen werden?

Ein gemeinsamer Methodenbeitrag öffnet drei Einzelprofile; Küstenzeugnisse und britannische Kontaktfälle vertiefen die Grenzen der Zuordnung.

Drei nummerierte Orientierungsfelder mit den Leitfragen der Sammlung beziehungsweise des Raums. Die vollständigen Fragen und Gruppen stehen auch als regulärer Navigationstext bereit.
Grafikinhalt als Text lesen

Drei Fragen an kurze Quellen

Taranis, Teutates und Esus: bewusst ungleiche Belegfelder.

Nehalennia: Küstenfundorte, Handelsbezüge und Namensdeutung auseinanderhalten.

Nodens und Maponos: Britannische Zeugnisse vor einem gesonderten inselkeltischen Vergleich lesen.

Eigene heutige Orientierung für den Raum „Was kurze Quellen erlauben“. Die drei Felder unterscheiden Belegarten und Fragen; sie stellen keine historischen Zeichen oder Gegenstände dar. Grafik vergrößern Textgrundlage

Textbezüge zum Raumthema: Les ex-voto de Chamalières: Kapitel 2.1, die beschriftete Bleitafel · Esus am Nautenpfeiler: unabhängige Aufnahme von 2009 · CF-GeS-1091: Artio? Basisfragment aus Stockstadt · CF-GeI-286: Nehalenia und ein Salzhändler aus Colijnsplaat · CF-GeI-29: Ardbinna, Altar aus Gey · GeoNames: drei ausgewählte Ortslagen für Epona und Nehalennia · Adoption and Innovation: Nehalennia, Namensfrage und individuelle Weihpraxis · Lucan, Bellum civile I: Teutates, Esus und Taranis · Natural Earth: heutige Küsten für zwei nordwesteuropäische Ausschnitte · Voltarief van de Godin Nehalennia: Aufnahme vom 13. Juni 2009 · Nehalennia-Altar aus Domburg, Rijksmuseum van Oudheden IDN 1 · Le Pilier des Nautes: beschriftete Esus-Darstellung · RIB 306: Lydney: Silvianus richtet eine Verlustklage an Nodens · RIB 583: Ribchester: Monument für Apollo Maponus · RIB 1017: beschädigter Weihtext mit umstrittener Adressatenlesung · RIB 219: silberne Votivplakette für Mars Toutatis aus Barkway · RIB 452: Jupiter Optimus Maximus Tanarus aus Chester · Nehalen(n)ia, das Salz und das Meer · A New Temple of Nehalennia: A Preliminary Report · Sprachliche Vorgeschichte: Artio und konkrete Weihform · Statue de Jupiter-Taranis: Séguret, G 136 a · Taranis: Bronze aus Le Châtelet de Gourzon, MAN 32947 / ED 4435 · Kilhwch und Olwen: Heiratsforderung, Helfer und Aufgaben

Wie viel trägt ein kurzer Name, wenn Gattung, Region und Erhaltungszustand mitgelesen werden?

Drei Namen im selben Vers ergeben noch keine Götterordnung. Die erste Gruppe stellt Taranis, Teutates und Esus gemeinsam als methodisches Problem vor und führt von dort in ihre einzelnen Profile.

Nehalennia verbindet Küstenfundorte mit einer weiterhin offenen Sprachfrage. Nodens und Maponos führen in britannische Kontaktbereiche: Namensvergleiche dürfen dort keine irische oder walisische Biografie ersetzen.

Quellen: Les ex-voto de Chamalières: Kapitel 2.1, die beschriftete Bleitafel · Esus am Nautenpfeiler: unabhängige Aufnahme von 2009 · CF-GeS-1091: Artio? Basisfragment aus Stockstadt · CF-GeI-286: Nehalenia und ein Salzhändler aus Colijnsplaat · CF-GeI-29: Ardbinna, Altar aus Gey · GeoNames: drei ausgewählte Ortslagen für Epona und Nehalennia · Adoption and Innovation: Nehalennia, Namensfrage und individuelle Weihpraxis · Lucan, Bellum civile I: Teutates, Esus und Taranis · Natural Earth: heutige Küsten für zwei nordwesteuropäische Ausschnitte · Voltarief van de Godin Nehalennia: Aufnahme vom 13. Juni 2009 · Nehalennia-Altar aus Domburg, Rijksmuseum van Oudheden IDN 1 · Le Pilier des Nautes: beschriftete Esus-Darstellung · RIB 306: Lydney: Silvianus richtet eine Verlustklage an Nodens · RIB 583: Ribchester: Monument für Apollo Maponus · RIB 1017: beschädigter Weihtext mit umstrittener Adressatenlesung · RIB 219: silberne Votivplakette für Mars Toutatis aus Barkway · RIB 452: Jupiter Optimus Maximus Tanarus aus Chester · Nehalen(n)ia, das Salz und das Meer · A New Temple of Nehalennia: A Preliminary Report · Sprachliche Vorgeschichte: Artio und konkrete Weihform · Statue de Jupiter-Taranis: Séguret, G 136 a · Taranis: Bronze aus Le Châtelet de Gourzon, MAN 32947 / ED 4435 · Kilhwch und Olwen: Heiratsforderung, Helfer und Aufgaben

Drei Namen, drei verschiedene Quellenlagen

Literarische Fremdbeschreibung, konkrete Weihung und benanntes Relief getrennt vergleichen.

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Eigene heutige Grafik zu Lucan I 445–446, RIB 452/219/1017 und der Pariser Esus-Dokumentation. Feldgrößen sind keine Messung. Die Vergleichstabelle und die einzelnen Profile bieten die vollständige Textalternative.

Eigene quellengebundene SVG-Grafik; keine fremden Objektfotos, Zeichnungen oder modernen Figurenbilder kopiert.

Textgrundlage

Exponat

Taranis, Teutates und Esus: drei verschiedene Quellenlagen

Warum ergeben drei nebeneinander genannte Namen noch kein geordnetes Pantheon?

3 Minuten Lesezeit

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Eigene heutige Grafik zu Lucan I 445–446, RIB 452/219/1017 und der Pariser Esus-Dokumentation. Feldgrößen sind keine Messung. Die Vergleichstabelle und die einzelnen Profile bieten die vollständige Textalternative.

Eigene quellengebundene SVG-Grafik; keine fremden Objektfotos, Zeichnungen oder modernen Figurenbilder kopiert.

Textgrundlage

Figur

Taranis: ein Versname und eine verwandte Inschriftenform

Wie viel lässt sich verbinden, wenn ein Dichter Taranis nennt und ein Altar Tanaro schreibt?

4–5 Minuten Lesezeit

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Eigene heutige Grafik zu Lucan I 445–446, RIB 452/219/1017 und der Pariser Esus-Dokumentation. Feldgrößen sind keine Messung. Die Vergleichstabelle und die einzelnen Profile bieten die vollständige Textalternative.

Eigene quellengebundene SVG-Grafik; keine fremden Objektfotos, Zeichnungen oder modernen Figurenbilder kopiert.

Textgrundlage

Figur

Teutates: Name, Anrede und lokale Verbindung

Was verändert sich zwischen Teutates im Epos und Marti Toutati auf einer Votivgabe?

4 Minuten Lesezeit
1 weiterer Zugang in diesem Quellenkomplex

Bild · Einordnung im Bildnachweis

Bildnachweis

Esus am Pariser Nautenpfeiler, Musée de Cluny. Vom erhobenen Arm über das Werkzeug zum Baum schauen. Die weiche Aufnahme dient dem Bildzusammenhang, nicht einer neuen Buchstabenlesung. Foto: PHGCOM, 2009; vom Fotografen gemeinfrei freigegeben.

PHGCOM · Public domain, PD-self. Bereitgestellte Fotodatei unverändert lokal gespeichert; WebP-Fassungen nur proportional skaliert und im Dateiformat umgewandelt. Keine Auflösungserhöhung oder ergänzten Bildteile.

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Esus: ein beschriftetes Bild und ein fremder Vers

Was erfahren wir von Esus, wenn eine Beischrift ein Baum-Bild benennt und ein Dichter seinen Namen nennt?

4–5 Minuten Lesezeit

Küste, Handel und offene Herkunft

Domburg und Colijnsplaat, ein Salzhändler und unterschiedliche sprachliche Deutungen.

Bild · Einordnung im Bildnachweis

Bildnachweis

Bildfeld des Altars Leiden i 1970/12.3, durch Vergleich mit Stuart 1971, Tafel VI.1, identifiziert. Nicht der Agricola-Altar i 1970/12.1 und nicht das Domburger Stück IDN 1. Foto: mystic_mabel, 13. Juni 2009, CC BY-SA 2.0.

mystic_mabel · CC BY-SA 2.0. Bereitgestellte Fotodatei unverändert lokal gespeichert; WebP-Fassungen nur proportional skaliert und im Dateiformat umgewandelt. Keine Auflösungserhöhung oder ergänzten Bildteile. Die Bildfassungen stehen ebenfalls unter CC BY-SA 2.0.

Bildquelle Bildlizenz

Figur

Nehalennia: Küstenzeugnisse und eine offene Sprachfrage

Was verraten Altäre und Stifter über eine Küstengöttin, ohne ihre Herkunft endgültig festzulegen?

7–8 Minuten Lesezeit

Britannische Zeugnisse eigenständig lesen

Nodens und Maponos mit konkreten Inschriften und begrenzten inselkeltischen Vergleichsfragen.

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Eigene Quellenübersicht nach Stüber 2024, FERCAN 1091/29 und RIB 306/583. Die genauen Quellenfenster stehen in den Profilen. Ähnliche Textkürze macht die Fälle nicht zu einer einheitlichen religiösen Lehre.

Eigene quellengebundene SVG-Grafik; keine fremden Fotos oder historischen Zeichnungen kopiert. Die Typografie ist kein Faksimile.

Textgrundlage

Figur

Nodens: ein Ring und eine Forderung

Silvianus klagt den Verlust eines Rings an. Die edierte Bleitafel zeigt eine Forderung an Nodens und zugleich, wie spätere Lesungskorrekturen ihren Sinn verändern.

3–4 Minuten Lesezeit

Heutige Lesegrafik

Bildnachweis

Eigene Quellenübersicht nach Stüber 2024, FERCAN 1091/29 und RIB 306/583. Die genauen Quellenfenster stehen in den Profilen. Ähnliche Textkürze macht die Fälle nicht zu einer einheitlichen religiösen Lehre.

Eigene quellengebundene SVG-Grafik; keine fremden Fotos oder historischen Zeichnungen kopiert. Die Typografie ist kein Faksimile.

Textgrundlage

Figur

Maponos: Apollo, ein Monument und eine Lesung

Ein Monument aus Ribchester verbindet Apollo Maponus mit einem Weihenden und einer Reitereinheit. Der Variantenapparat macht die Arbeit hinter dem scheinbar eindeutigen Namen sichtbar.

6–8 Minuten Lesezeit

Weitere Fragen in dieser Sammlung

← Zur Sammlung: Kontinentalkeltische Zeugnisse