Zum Museumsinhalt
MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Nehalennia: Küstenzeugnisse und eine offene Sprachfrage

Was verraten Altäre und Stifter über eine Küstengöttin, ohne ihre Herkunft endgültig festzulegen?

7–8 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Ein Salzhändler nennt sich selbst

Die Edition CF-GeI-286 beginnt mit Deae Nehaleniae. Marcus Exgingius Agricola bezeichnet sich als Treverer und Salzhändler mit Verbindung zur Colonia Claudia Ara Agrippinensium, dem römischen Köln. Der Altar stammt aus den 1970 bei Colijnsplaat geborgenen Funden.

Die Angaben verbinden Namen, Handel und Mobilität. Die Herkunft eines Stifters legt aber nicht von selbst die ethnische Herkunft der Gottheit fest. Schon die Personennamenslesung hat Varianten im Apparat; der Korpus bietet Exgingius, nicht eine lautlos vereinheitlichte Schreibweise.

Zwei Altäre und zwei Fundgeschichten

Beim Colijnsplaat-Altar i1970/12.1 beschreibt der Korpus eine sitzende Göttin mit Körben und Hund. Das Rijksmuseum van Oudheden stellt außerdem einen anderen Altar aus Domburg vor: IDN 1, aus Kalkstein, im Katalog auf 150–250 n. Chr. datiert.

Die Vermittlung des Museums verbindet Nehalennia mit Schutz auf See und erklärt Hund und Früchte über Sicherheit und Wohlergehen. Das sind Deutungen der Darstellung. Domburgs Funde von 1647 und die Bergungen bei Colijnsplaat 1970 sind getrennte Fundgeschichten und dürfen nicht zu einem einzigen Objekt verschmelzen.

Eine etymologische Erklärung bleibt ein Vorschlag

Patrizia de Bernardo Stempel schlägt 2004 eine keltische Wortbildung mit Bezug auf Salz- oder Meerwasser vor. Ihre Analyse behandelt Schreibvarianten und Lautentwicklung und verbindet die sprachliche Deutung anschließend mit dem Küstenkult.

Holwells Dissertation von 2023 zeigt dagegen, wie unsicher eindeutige Namens- und Kulturzuordnungen bleiben und wie wenig einheitliche Modelle von römisch, keltisch oder germanisch die einzelnen Weihentscheidungen erklären. Diese unterschiedliche Gewichtung wird nicht durch eine feste Herkunftsfarbe auf der Karte verdeckt.

Was sich verbinden lässt

BeobachtungTragfähige AussageOffene Frage
KüstenfundorteDomburg und Colijnsplaat sind konkrete verschiedene Zeugnisorte.Wo einzelne Altäre ursprünglich genau aufgestellt waren.
Beruf und Herkunft eines WeihendenEin Treverer nennt Salzhandel und Kölnbezug.Ethnische Zugehörigkeit der Göttin selbst.
Name und BildattributeSchreibformen und Körbe/Hund sind dokumentiert.Eine einzig gültige Etymologie und universelle Bedeutung jedes Attributs.

Fundgewässer und Ortslage auseinanderhalten

Die Karte markiert Domburg und Colijnsplaat als heutige allgemeine Ortslagen. Die historischen Nachweise gehören zum Küsten- beziehungsweise Gewässerbereich: Domburgs Funde und die 1970 bei Colijnsplaat geborgenen Altäre sind nicht dieselbe Fundgeschichte.

Der im kritischen Korpus für den Colijnsplaat-Altar angegebene Referenzpunkt liegt nahe der heutigen Ortsreferenz. Die Genauigkeit seiner vielen Nachkommastellen ist deshalb kein Nachweis der metergenauen Bergungsstelle. Die Karte benutzt die allgemein bezeichneten Orte und kennzeichnet die Fundzusammenhänge im Text.

Die heutige Küstenlinie dient der Orientierung. Sie zeigt weder die Küste zur Zeit der Weihenden noch ein fest umrissenes keltisches oder germanisches Gebiet. Auch die Herkunft des Salzhändlers wird nicht als ethnische Herkunft der Göttin eingefärbt.

Nehalennia: zwei getrennte Küstenkontexte

Heutige Küstenübersicht mit den allgemeinen Ortslagen Domburg links und Colijnsplaat rechts. Die getrennten Küsten- und Gewässerfunde werden in drei Textfeldern erklärt; keine genaue Unterwasserbergung und keine ethnische Grenze sind eingezeichnet.
Grafikinhalt als Text lesen

Nehalennia: zwei getrennte Küstenkontexte

Domburg: Küstenfunde seit 1647; der gesondert behandelte Altar IDN 1 ist kein Fund von 1970.

Bei Colijnsplaat: 1970 aus dem Gewässerbereich geborgene Altäre. Der Kartenpunkt bezeichnet den heutigen Ort und keine metergenaue Bergungsstelle.

Die Herkunft und der Beruf eines Weihenden entscheiden nicht über die ethnische Herkunft der Göttin. Die Karte benutzt keine entsprechende Herkunftsfarbe.

Die nordorientierte Karte zeigt heutige generalisierte Küsten und GeoNames-Ortslagen, keine antike Küstenlinie oder ethnische Grenze. Maßstab 10 Kilometer bei 51,57 Grad Nord.

Eigene Karte mit allgemeinen heutigen Ortslagen Domburg und Colijnsplaat. Domburger Funde seit 1647 und Bergungen bei Colijnsplaat 1970 bleiben getrennt. Moderne Küsten: Natural Earth, Public Domain. Ortsdaten: GeoNames, CC BY 4.0, https://www.geonames.org/. Keine römische Küstenlinie, exakte Bergungsstelle oder ethnische Zuordnung. Grafik vergrößern Textgrundlage Bildlizenz

Das Bildfeld gehört zu einem weiteren Altar

Die Aufnahme von mystic_mabel zeigt eine sitzende Frauengestalt in einer gerahmten Nische. Neben ihr stehen ein Hund und ein Behälter mit rundlichen Gaben. Die Figur ist verwittert; die Aufnahme konzentriert sich auf das Relief und zeigt nicht das gesamte Inschriftfeld darunter.

Der Abgleich mit Tafel VI.1 des Grabungsberichts von P. Stuart identifiziert den Gegenstand als Leiden i 1970/12.3. Stuart verbindet ihn mit der Bergung bei Colijnsplaat 1970. Dieses Relief ist ein anderer Altar als die zuvor erläuterte Agricola-Weihung i 1970/12.1 und als das Domburger Stück IDN 1. Aus seiner Fotografie darf daher nicht der Salzhandel des Agricola abgelesen werden.

Bild, Inschrift und Fundort müssen jeweils am selben Gegenstand zusammengeführt werden, bevor sie eine gemeinsame Geschichte tragen können. Die Karte zeigt die zwei heute benannten Küstenorte als räumliche Orientierung. Sie behauptet weder eine römische Küstenlinie noch den metergenauen Unterwasserfundpunkt dieses Reliefs.

Ein konkretes Reliefbild

Verwittertes Relief: eine sitzende Frauengestalt in einer gerahmten Nische, daneben ein Hund und ein Behälter mit rundlichen Gaben. Der untere Inschriftteil des Altars ist nicht mit abgebildet.
Bildfeld des Altars Leiden i 1970/12.3, durch Vergleich mit Stuart 1971, Tafel VI.1, identifiziert. Nicht der Agricola-Altar i 1970/12.1 und nicht das Domburger Stück IDN 1. Foto: mystic_mabel, 13. Juni 2009, CC BY-SA 2.0. Bildnachweis Bildlizenz

Namen und Rollen im Quellenfenster

Die Einträge gehören zu den jeweils genannten Quellenstellen. Eine gemeinsame Liste macht sie weder zu derselben Gestalt noch zu Mitgliedern eines einheitlichen Pantheons. Die Bezeichnungen sind redaktionelle Lesebezeichnungen; originale Schreibungen und Ergänzungen werden im Haupttext eigens erklärt.

2 getrennte Namens- und Rollenbezüge ansehen
Name oder BezeichnungRolle in diesem ZusammenhangEinordnung
Marcus Exgingius AgricolaWeihender mit Treverer- und Salzhändlerangabe; seine Herkunft legt nicht die ethnische Herkunft der Göttin fest.Menschlicher Personenbezug
Leiden i 1970/12.3Der abgebildete Gegenstand ist ein anderer Altar als Agricolas i 1970/12.1; keine Namen von einem Objekt auf das andere übertragen.Konkreter Gegenstand

Die Figur in ihren Quellen

Nehalennia

Registername Nehalennia mit expliziter einfacher-n-Form Nehaleniae des konkreten Altars; offene Sprach-/Kulturzuordnung, keine gesicherte ethnische Kategorie.

Colijnsplaat: Nehaleniae-Weihung
CF-GeI-286, Edition Zeile 1

Namen in der Quelle

Weitere Namen und Rollen bei Nehalennia

Redaktioneller Zugang zu getrennten Namen in den bezeichneten Quellenfenstern. Die Einträge sind keine Aliase und bilden keine antike Gruppe oder Götterordnung. Menschen, Lesefragen, Erzählfiguren und spätere Zuschreibungen behalten ihre jeweiligen Rollen.

Abgegrenzte Quellenfenster
Die nachstehend bezeichneten Inschriften-, Katalog-, Fach- oder Erzählstellen; keine Vollinventur aller Überlieferungen.

Quellenarten unterscheiden

Texte, Objekte und moderne Zugänge

Moderner Dokumentations- oder Fachzugang

CF-GeI-286: Nehalenia und ein Salzhändler aus Colijnsplaat

Ganze Edition, Apparat, Objekt-/Fundfelder, Bildbeschreibung und Namens-/Personenkommentar gelesen; non vidimus, Lesung nach Stuart/Bogaers. Kritische Korpusangaben eigenständig paraphrasiert, keine eigene Stein-/Fotolesung. Bibliografische Verweise nicht als gelesene Werke gezählt. Datensatz CC BY-NC 4.0; keine kommerzielle Bildfreigabe daraus abgeleitet und keine Fotos übernommen. Der Namenskommentar erklärt selbst, keinen eigenen sprachwissenschaftlichen Beitrag zu leisten.

Digitale Fassung 2024; historische Objekt-/Fundangaben im Eintrag.

Sprache oder Dokumentationsform: Deutsch mit lateinischer Edition

Moderner Dokumentations- oder Fachzugang

Nehalennia-Altar aus Domburg, Rijksmuseum van Oudheden IDN 1

Gesamte kurze Vermittlung und alle Objektfelder gelesen: Domburg, IDN 1, Material/Maße/Datierung sowie Funde von 1647 und 1970. Museumsdeutungen von Hund, Früchten und Schifffahrt als solche benutzt. Kein linguistischer Fachbeitrag. Dieser Altar ist nicht i1970/12.1 aus Colijnsplaat. Kein Foto übernommen oder eigenständig betrachtet.

Altar 150–250 n. Chr. nach Museum.

Sprache oder Dokumentationsform: Englisch

Moderner Dokumentations- oder Fachzugang

Nehalen(n)ia, das Salz und das Meer

PDF 1–10 / Druck 181–190 gelesen: Einleitung und Kritik, Schreibvarianten, vorgeschlagene Laut-/Wortbildung und kultische Folgerungen. PDF 7 / Druck 187 zusätzlich nativ betrachtet. PDF 11–13 nicht als gelesen beansprucht. Sprachliche Analyse und Meeresdeutung sind ausdrücklich Vorschlag dieser Autorin. Keine allgemein bestätigte ethnische Einordnung daraus abgeleitet; ihre Kritik an anderen Forschenden ersetzt nicht die eigenständige Lektüre jener Werke. Aktuelle Gesamtzahl aller Weihungen nicht aus dem Bestand von 2004 übernommen.

Anzeiger der phil.-hist. Klasse 139, 2004, S. 181–193.

Sprache oder Dokumentationsform: Deutsch

Moderner Dokumentations- oder Fachzugang

Adoption and Innovation: Nehalennia, Namensfrage und individuelle Weihpraxis

Titel/Copyright/Inhalt PDF 1–3, Text PDF 170–173 und 176–178, erster Absatz PDF 179 gelesen. PDF 174–175 nur Bildunterschriften; PDF 176 / Druck 169 zusätzlich nativ betrachtet. Nur ausgewählte Passagen des Kapitels, nicht 366 Seiten. Keine Abbildungen als Objektbeweis untersucht. Diskussion unterschiedlicher Benennungs-/Kulturmodelle ist Fachinterpretation; zitierte Forschung nicht selbst als Volllektüre gezählt.

2023; hier Druck S. 163–166 und 169–172 in begrenzter Auswahl.

Sprache oder Dokumentationsform: Englisch

Moderner Dokumentations- oder Fachzugang

Drei aktuelle GeoNames-Ortsrecords

Kartographische Grundlage; kein antikes Werk und keine eigenständige Gottheitenüberlieferung.

Verwendete Einzelstände im Lesebeleg.

Sprache oder Dokumentationsform: Geographische WGS84-Daten und moderne Dokumentation

Moderner Dokumentations- oder Fachzugang

Moderne Landpolygone: ausgewählte Europa-Ausschnitte

Kartographische Grundlage; kein antikes Werk und keine eigenständige Gottheitenüberlieferung.

Verwendete Einzelstände im Lesebeleg.

Sprache oder Dokumentationsform: Geographische WGS84-Daten und moderne Dokumentation

Moderner Dokumentations- oder Fachzugang

Voltarief van de Godin Nehalennia: Aufnahme vom 13. Juni 2009 – moderner Dokumentationszugang

Ganze kurze Bildbeschreibung, Urheber, Datum und konkrete CC BY-SA 2.0-Freigabe gelesen; erworbenes Foto nativ betrachtet und mit Stuart 1971, Tafel VI.1, auf denselben Gegenstand abgeglichen. Bildfeld des Altars i 1970/12.3, keine Ansicht seines ganzen Inschriftfelds. Nicht Agricola i 1970/12.1, Placidus i 1970/12.45 oder Domburg IDN 1. Rundliche Gaben werden im eigenen Bildtext nicht zwischen Brot- und Fruchtdeutungen entschieden.

Aufnahme 13. Juni 2009; Upload 27. Juni 2009.

Sprache oder Dokumentationsform: Niederländischer Bildtitel; englische Datums- und Rechteangaben

Moderner Dokumentations- oder Fachzugang

A New Temple of Nehalennia: A Preliminary Report – moderner Dokumentationszugang

Titelblatt, ganzen kurzen Bericht PDF 2–4 / Druck 76–78 sowie Beschriftungen der Tafeln V–VIII gelesen. Tafel VI / PDF 6 nativ betrachtet; dort Bild 1 als Leiden i 1970/12.3 identifiziert und mit dem Mabel-Foto verglichen. Vorläufiger Forschungsstand 1971, keine heutigen Gesamtzahlen oder gesicherte aktuelle Überflutungsdatierung daraus übernommen. Nur Tafel VI tatsächlich als Bild gesehen; andere Tafeln lediglich Beschriftungstext. Historische Plattenbilder bleiben reine Forschungsvorlage und werden nicht im Museum reproduziert.

Oudheidkundige Mededelingen LII (1971), S. 76–78, Tafeln V–VIII.

Sprache oder Dokumentationsform: Englisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Registername Nehalennia mit expliziter einfacher-n-Form Nehaleniae des konkreten Altars; offene Sprach-/Kulturzuordnung, keine gesicherte ethnische Kategorie.
Verwendeter Ausschnitt
CF-GeI-286, Zeile 1; Stempel 2004, Abschnitt IV; Holwell 2023, Druck S. 169–172 in Auswahl
  1. CF-GeI-286: Nehalenia und ein Salzhändler aus Colijnsplaat

    Corpus F.E.R.C.AN.; Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Antike · Digitale Fassung 2024; historische Objekt-/Fundangaben im Eintrag.

    Ganze Edition, Apparat, Objekt-/Fundfelder, Bildbeschreibung und Namens-/Personenkommentar gelesen; non vidimus, Lesung nach Stuart/Bogaers.

    Kritische Korpusangaben eigenständig paraphrasiert, keine eigene Stein-/Fotolesung. Bibliografische Verweise nicht als gelesene Werke gezählt. Datensatz CC BY-NC 4.0; keine kommerzielle Bildfreigabe daraus abgeleitet und keine Fotos übernommen. Der Namenskommentar erklärt selbst, keinen eigenen sprachwissenschaftlichen Beitrag zu leisten. Abgerufen am 2026-10-16.

  2. Nehalennia-Altar aus Domburg, Rijksmuseum van Oudheden IDN 1

    Rijksmuseum van Oudheden, Leiden · Altar 150–250 n. Chr. nach Museum.

    Gesamte kurze Vermittlung und alle Objektfelder gelesen: Domburg, IDN 1, Material/Maße/Datierung sowie Funde von 1647 und 1970.

    Museumsdeutungen von Hund, Früchten und Schifffahrt als solche benutzt. Kein linguistischer Fachbeitrag. Dieser Altar ist nicht i1970/12.1 aus Colijnsplaat. Kein Foto übernommen oder eigenständig betrachtet. Abgerufen am 2026-10-16.

  3. Nehalen(n)ia, das Salz und das Meer

    Patrizia de Bernardo Stempel; Österreichische Akademie der Wissenschaften · Anzeiger der phil.-hist. Klasse 139, 2004, S. 181–193.

    PDF 1–10 / Druck 181–190 gelesen: Einleitung und Kritik, Schreibvarianten, vorgeschlagene Laut-/Wortbildung und kultische Folgerungen. PDF 7 / Druck 187 zusätzlich nativ betrachtet. PDF 11–13 nicht als gelesen beansprucht.

    Sprachliche Analyse und Meeresdeutung sind ausdrücklich Vorschlag dieser Autorin. Keine allgemein bestätigte ethnische Einordnung daraus abgeleitet; ihre Kritik an anderen Forschenden ersetzt nicht die eigenständige Lektüre jener Werke. Aktuelle Gesamtzahl aller Weihungen nicht aus dem Bestand von 2004 übernommen. Abgerufen am 2026-10-16.

  4. Adoption and Innovation: Nehalennia, Namensfrage und individuelle Weihpraxis

    Joseph R. Holwell; Dissertation, University of Wisconsin–Madison · 2023; hier Druck S. 163–166 und 169–172 in begrenzter Auswahl.

    Titel/Copyright/Inhalt PDF 1–3, Text PDF 170–173 und 176–178, erster Absatz PDF 179 gelesen. PDF 174–175 nur Bildunterschriften; PDF 176 / Druck 169 zusätzlich nativ betrachtet.

    Nur ausgewählte Passagen des Kapitels, nicht 366 Seiten. Keine Abbildungen als Objektbeweis untersucht. Diskussion unterschiedlicher Benennungs-/Kulturmodelle ist Fachinterpretation; zitierte Forschung nicht selbst als Volllektüre gezählt. Abgerufen am 2026-10-16.

  5. GeoNames: drei ausgewählte Ortslagen für Epona und Nehalennia

    GeoNames contributors · Snapshot FR/NL vom Abrufdatum; individuelle Änderungsdaten in den ausgewählten Records.

    Drei vollständige Originalrecords 2976704, 2756746 und 2757931, Gegenkandidaten für Saint-Valérien sowie README mit WGS84-Spalten, PPL-Klassifikation und CC-BY-4.0-Lizenz gelesen.

    Gegenwärtige allgemeine Ortsreferenzen, keine genauen Ausgrabungs- oder Bergungskoordinaten. Keine volle Länderbestandslektüre und keine historische Küstenrekonstruktion. Einwohnerzahlen und alternative Namen nicht als Museumsbefunde benutzt. Abgerufen am 2026-10-16.

  6. Natural Earth: heutige Küsten für zwei nordwesteuropäische Ausschnitte

    Natural Earth; Nathaniel Vaughn Kelso, Tom Patterson und Mitwirkende · Unveränderter bereits erworbener und SHA-256-gebundener GeoJSON-Stand.

    Bestehende elf GeoJSON-Features strukturell gelesen; Polygone für die bezeichneten Europa-/Zeeland-Ausschnitte ausgewählt. README zur Generalisierung, Maßstabsebenen und Gemeinfreiheit erneut gelesen.

    Heutige generalisierte Küsten auf 1:10-Millionen-Grundlage; gerade das niederländische Delta ist keine römische Küstenrekonstruktion. Keine politische Grenz-/Volksgebietskarte, nautische Karte oder genaue Fundstellenvermessung. Frühere S25-Quelle bleibt unverändert. Abgerufen am 2026-10-15.

  7. Voltarief van de Godin Nehalennia: Aufnahme vom 13. Juni 2009

    mystic_mabel · Aufnahme 13. Juni 2009; Upload 27. Juni 2009.

    Ganze kurze Bildbeschreibung, Urheber, Datum und konkrete CC BY-SA 2.0-Freigabe gelesen; erworbenes Foto nativ betrachtet und mit Stuart 1971, Tafel VI.1, auf denselben Gegenstand abgeglichen.

    Bildfeld des Altars i 1970/12.3, keine Ansicht seines ganzen Inschriftfelds. Nicht Agricola i 1970/12.1, Placidus i 1970/12.45 oder Domburg IDN 1. Rundliche Gaben werden im eigenen Bildtext nicht zwischen Brot- und Fruchtdeutungen entschieden. Abgerufen am 2026-10-16.

  8. A New Temple of Nehalennia: A Preliminary Report

    P. Stuart · Oudheidkundige Mededelingen LII (1971), S. 76–78, Tafeln V–VIII.

    Titelblatt, ganzen kurzen Bericht PDF 2–4 / Druck 76–78 sowie Beschriftungen der Tafeln V–VIII gelesen. Tafel VI / PDF 6 nativ betrachtet; dort Bild 1 als Leiden i 1970/12.3 identifiziert und mit dem Mabel-Foto verglichen.

    Vorläufiger Forschungsstand 1971, keine heutigen Gesamtzahlen oder gesicherte aktuelle Überflutungsdatierung daraus übernommen. Nur Tafel VI tatsächlich als Bild gesehen; andere Tafeln lediglich Beschriftungstext. Historische Plattenbilder bleiben reine Forschungsvorlage und werden nicht im Museum reproduziert. Abgerufen am 2026-10-16.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-16. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.