Zum Museumsinhalt
MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Wé Nyiliq Timoq: Sie kommt, beobachtet und fordert

Wie bewegt sie die frühe Erzählung mit eigenen Wünschen?

1–2 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Eine Begegnung zwischen eigenen Herkunftswegen

Batara Guru schwimmt zu einer Sänfte auf dem Meer; Wé Nyiliq Timoq sitzt darin und sieht ihn an, während ihr Gefolge am Ufer steht.
KI-Erzählbild zur Begegnung auf dem Meer in den ausgewählten Übersetzungsszenen von La Galigo I (2017), S. 155–167. Batara Guru schwimmt selbst hinaus zu Wé Nyiliq Timoq. Die heutige Illustration gestaltet Sänfte, Schwimmplattform, Küste, Tageslicht und Kleidung frei. Sie rekonstruiert kein historisches Boot und keine überlieferte göttliche Ikonografie. Wé Nyiliq Timoqs Herkunft und ihre weiteren Wünsche werden im Text erschlossen. Textgrundlage

Ihre Ankunft ist eine eigene Herkunft

Sie kommt aus der Unterwelt über das Meer zu Batara Guru. Die benannten Übersetzungsfenster lassen ihn zur Sänfte schwimmen. Ihre Herkunft ist weder dieselbe wie seine noch eine bloße Ortsangabe in einem modernen Stammbaum.

Nachlesen: [1] S. 155–167

Eine Beobachtung setzt Wünsche in Gang

Sie sieht Vögel an Bananen und verlangt Früchte und Getränke. Der Hof folgt. In der späteren Nachfolgefrage sorgen sie und Batara Guru sich um einen Sohn; die Handlung verteilt Beiträge auf beide und auf die Vermittlung anderer Beteiligter.

Die Figur in ihren Quellen

Wé Nyiliq Timoq

Partnerin Batara Gurus in den ausgewählten Anfangsszenen; ihre Ankunft, Gegenrede und Zustimmung zur Nachfolge haben eigene Erzählabschnitte.

Wé Nyiliq Timoq
Ausgabe 2017, ausgewählte Übersetzung S. 155–167 und 193–199

Belegte Beziehungen

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Bugische La-Galigo-Überlieferung; ausgewählte Erzähl- und Editionswege
Verwendeter Ausschnitt
Ausgewählte indonesische Übersetzung der Ausgabe La Galigo I von 2017, S. 155–167, 193–199 und 223–227; keine vollständige Epenlektüre.
  1. La Galigo: Menurut naskah NBG 188, Jilid 1, zweite Ausgabe (2017)

    Rétna Kencana Colliq Pujié Arung Pancana Toa, Zusammenstellung; Muhammad Salim, Transkription und Übersetzung; Fachruddin Ambo Enre, Herausgeber; Nurhayati Rahman, Mitherausgeberin; Sirtjo Koolhof und Roger Tol, Redaktion

    Titel, Impressum, Inhaltsübersicht, Vorwort von 2017 S.vii–viii, Einführung S.16–19 und 48–49 sowie indonesische Übersetzung auf den gedruckten S.67,69,71,111,113,115,123,125,127,155,157,159,161,163,165,167,193,195,197,199,223,225,227 gelesen. Gedruckte S.18,67,111,157,225 zusätzlich als Seitenbilder betrachtet.

    23 ausgewählte Übersetzungsseiten, keine Volllektüre des ersten Bandes. Gegenüberstehende bugische Transkription nicht unabhängig kollationiert. Ausgang der Geburt auf S.227 noch nicht erreicht. Einführung nennt für die Niederschrift 1852–1864, weiter als ältere Metadaten mit 1852–1858. Mehrere Schreiberhände; Colliq Pujié nicht als alleinige Schreiberin behandelt. Korrektur zur Verwechslung mit Wé Tenriollé beachtet. Abgerufen am 2026-09-26.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-21. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.