Ihre Bedingungen bleiben sichtbar

Die Ähnlichkeit ist zunächst eine Nachricht über sie
In der 2017er Synopsis wird I Wé Cudaiq als Tochter von Wé Tenriabang und La Sattung Mpugiq in Cina beziehungsweise La Tanété beschrieben. Sawérigading hört durch seine Schwester von ihr und will ihre Ähnlichkeit prüfen. Das ist sein Zugang zu ihr; er ersetzt ihre Perspektive nicht.
Sie verweigert die Heirat
Nach den Berichten über die fremde Flotte will sie Sawérigading nicht heiraten. Die Synopsis verknüpft ihre Reaktion mit abwertenden Vorstellungen über Hautfarbe und Aussehen. Wir übernehmen diese Wertung nicht als Eigenschaft der beschriebenen Menschen. Die Zurückweisung führt zur Rückgabe der Brautgaben.
Sawérigading reagiert mit Krieg. Unter dem Druck ihrer Mutter nimmt I Wé Cudaiq die Ehe schließlich nur unter Bedingungen an: Wiederbelebung der Getöteten, Wiederherstellung des Landes und keine große Hochzeitsfeier. Ihre Bedingungen sind wichtig; sie machen die vorausgehende Gewalt aber nicht nachträglich freiwillig.
Ihre Distanz bleibt Teil des Fortgangs
Sie hält sich hinter verschlossenen Räumen und mehreren Kleidungsschichten auf. Auch Sawérigadings erster nächtlicher Besuch beseitigt die Ablehnung nicht. Die Synopsis nennt später eine Annäherung durch seine Sprache und Geschichten. Wir erzählen diesen Wandel mit seinen Zwängen, statt ihn als zeitloses Vorbild einer Brautwerbung zu empfehlen.
Als ihr Sohn I La Galigo geboren wird, lehnt sie ihn zunächst ab; I Wé Cimpau zieht ihn auf. Später möchte sie den Jungen im Palast empfangen. Sein Vater und der Großvater wirken an der Begegnung mit. Erziehung, benannte Elternschaft und spätere Anerkennung bleiben unterschiedliche Beziehungen.
Der Fortgang endet nicht bei der Mutterrolle
In der Synopsis gehört I Wé Cudaiq zur großen Familienfahrt; ein angekündigter Wechsel in die Unterwelt gefällt ihr zunächst nicht. Am Ende wird sie mit Sawérigading dorthin gebracht. Das ist eine spätere erzählte Veränderung ihrer Stellung, kein Beleg für eine einheitliche historische Lebensakte.
Die Figur in ihren Quellen
I Wé Cudaiq
Eigene Figur in der 2017er Synopsis: Heiratsverweigerung, Bedingungen, Distanz und spätere Familienbeziehungen. Nicht mit Wé Tenriabéng oder jeder ähnlich benannten Frau gleichgesetzt.
I Wé Cudaiq
Einleitung 2017, S. 35–41 und 46; ausgewählte Werbung, Familienfolge und Schluss-Synopsis
Kontextgebundene Namens-/Titelform: Wé Cudai Daéng Risompa
Kommentar S. 313–314; Ausdrücklich verbundene Namens-/Titelform dieser Figur, nicht jeder anderen Risompa-Rolle.
Belegte Beziehungen
- In der Synopsis Elternteil von: I La GaligoBelege [1] : Einleitung S. 40–41
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
La Galigo / Sureq Galigo
Hier wird der offene La-Galigo-Zusammenhang über einen begrenzten, eigens benannten Erzähl- oder Forschungsabschnitt erschlossen. Figur, Werkname und erhaltene Handschrift werden nicht gleichgesetzt.
Überlieferter Erzählzusammenhang; kein einheitlich datiertes abgeschlossenes Originalwerk behauptet.
Sprache: Bugisch
Benutzte Einleitung und Synopsis
Koolhofs Einleitung in La Galigo I, zweite Ausgabe 2017
Hier S. 28–49 gelesen. Die Synopsis ist ein eigener Vermittlungsweg und reicht über die fortlaufende Übersetzung des ersten Bandes hinaus.
2017: wissenschaftliche Einleitung in der zweiten Ausgabe des ersten Bandes.
Sprache: Indonesisch
Überlieferter Text
Cinta Terlarang Sawerigading kepada We Tenriabeng: ausgewählte Episode
Benannter Episodenzusammenhang im La Galigo: hier begrenzte kritische Übersetzungsfenster, ergänzter Figurenkommentar und ausdrücklich verschiedene Handschriften-/Namensbezüge.
Erzählte Vorzeit; kein historisches Datum der Figurenbegegnung.
Sprache: Bugische Überlieferung, hier über indonesische kritische Übersetzung
Erhaltener Textzeuge
Bei Basiah als Naskah C bestimmte Jarahnitra-Handschrift
In der Studie gewählter Basiszeuge neben NBG 188 VII/VIII und Rol 14 Nr. 2. Nur über die Studienbeschreibung erschlossen; Original nicht kollationiert.
Der Zeuge wird in der 2009 er Studie beschrieben; hier kein eigenes gesichertes Herstellungsjahr bestimmt.
Sprache: Bugisch
Benutzte Ausgabe
Basiahs kritische Edition und indonesische Übersetzung (2009)
Übersetzungsfenster /170/–/203/, S. 234–247, sowie gesonderter Figurenkommentar S. 303–315 gelesen. Kommentar und direkte Übersetzung bleiben verschiedene Textmodi; keine vollständige Thesis-Lektüre oder Originalsprachen-Kollation.
Thesis 2009; Autorinnen-Upload 2023 ist ein anderer Zeitpunkt.
Sprache: Indonesisch; gegenüberliegende bugische Transkription nicht unabhängig geprüft
Welche Zeit ist gemeint?
- Erzählte Vorzeit im benannten La-Galigo-Zugang; keine historische Lebensdatierung.
- 2017: benutzte wissenschaftliche Synopsis im ersten Band der zweiten Ausgabe.
Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Bugische La-Galigo-Überlieferung; ausgewählte Erzähl- und Editionswege
- Verwendeter Ausschnitt
- Benannte Textzugänge sind je Abschnitt ausgewiesen: Übersetzung, wissenschaftliche Synopsis und gegebenenfalls Katalogvergleich bleiben getrennt. Keine vollständige Kompilation des Epos.
- Koolhof: Einleitung und Erzählübersicht in La Galigo I (2017), S. 28–49
Sirtjo Koolhof; im Band nach NBG188, herausgegeben von Fachruddin Ambo Enre und Nurhayati Rahman
Archiviertes Exemplar der zweiten Ausgabe: Einleitung auf den gedruckten S. 28–49 neu zusammenhängend gelesen. Reise, eigene Figurenhandlungen, Reichweite der Synopsis und Handschriftenbeschreibung. Keine neue vollständige Band- oder Übersetzungslektüre.
Die Erzählübersicht ist Koolhofs wissenschaftliche Zusammenfassung mit Verweisen auf Kern und Editionen. Sie ist nicht die fortlaufende Übersetzung dieser Szenen. Sie reicht über Band 1 und am Ende über den Inhalt von NBG 188 hinaus. Keine unabhängige Kollation des Bugischen; ältere Umfangs- und Datierungsangaben nicht still harmonisiert. Abgerufen am 2026-09-26.
- Basiah: Cinta Terlarang Sawerigading kepada We Tenriabeng (2009), ausgewählte Übersetzung und Figurenkommentar
Basiah
Autorinnen-Upload: Titelblatt 2009, Abstract, Inhaltsübersicht, einzelne Apparateinträge und indonesische Übersetzungsabschnitte /170/–/203/ auf den gedruckten S. 234–247 gelesen. Schwerpunkt: Hofberatung und direkte Antwort Wé Tenriabéngs. Metadaten des Hochschulkatalogs separat geprüft. Zusätzlich Figurenübersicht und Kommentar S. 303–315 gelesen: getrennte Vater-/Sohnrollen, benannte Mütter und Hofbeteiligte, Vorstellungs- und Namensformen. Übersetzung und Kommentar bleiben getrennte Belegarten.
Ausgewählte Übersetzungs- und Kommentarfenster, keine Volllektüre der Thesis oder Übersetzung S. 160–247. Der Kommentar interpretiert Figuren und nennt weitere Editionsbelege; diese Referenzwerke sind damit nicht eigenständig gelesen. Keine aktuelle Gesamtbeschreibung von Menschen oder Geschlechterrollen. Kritische Edition nach dem als C bezeichneten Jarahnitra-Zeugen, ohne eigene Originalkollation. Upload 2023 ist nicht das Entstehungsjahr. Abgerufen am 2026-10-10.
- UGM-Katalog: Basiahs La-Galigo-Thesis (2009)
Universitas Gadjah Mada, Bibliothek
Titel, Jahr 2009, Studiengang und indonesischer/englischer Abstract gelesen; Basiszeugen und Methode beschrieben.
Katalog und Abstract, keine Thesis-Volllektüre. Die UGM-Seite bietet selbst keinen öffentlichen Volltext. Der gelesene Textausschnitt stammt aus dem ausdrücklich getrennt benannten Autorinnen-Upload. Abgerufen am 2026-10-10.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-11. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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