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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Sangiang Serri: Eine Tochter und der Umgang mit Reis

Wie verbindet der gewählte Textweg Nahrung, Verlust und Verwandtschaft?

2 Minuten Lesezeit

Die Forschung vermittelt einen benannten Editionsausschnitt

Koolhof beschreibt 1999 Wé Oddang Nriuq als Batara Gurus Tochter mit einer seiner anderen Partnerinnen. Sie stirbt kurz nach der Geburt. An ihrem Grab entdeckt der Vater später Reis und fragt nach dessen Bedeutung. Das Profil beruht auf dieser benannten Forschungsdarstellung und dem dort zitierten älteren Editionsfenster.

Die Verwandlung ist eine konkrete Beziehung

Patotoqés Antwort verbindet den Namen Sangiang Serri ausdrücklich mit dem Kind und dem Reis. Das ist der gewählte Erzählzugang, keine botanische Entstehungserklärung und keine Identität aller Reisgestalten anderer Regionen. Der weiterführende Umgang mit Nahrung erhält hier Bedeutung durch eine Familiengeschichte.

Nachlesen: [1] S. 373

Die Folgeepisode zeigt eine andere Perspektive

Im selben Aufsatz wird die Zurückweisung des vorbereiteten Essens in Tompoq Tikkaq als weiterer Konflikt behandelt. Die Belegwege sind kenntlich: zitierte Edition und wissenschaftliche Vermittlung, nicht eine vollständige neue Originaltextlektüre der Reisüberlieferung. Weitere javanische Sri-Überlieferungen bleiben eigene Quellen- und Figurenaufträge.

Nachlesen: [1] S. 373–374

Die Figur in ihren Quellen

Sangiang Serri / Wé Oddang Nriuq

Kontextgebundene Kind-/Reisverwandlung in Koolhofs Darstellung des benannten Editionsfensters; kein allgemeines südostasiatisches Reisgöttinnenprofil.

Benannter Textzugang
S. 373; begrenzter Figuren-/Rollenausschnitt.

Belegte Beziehungen

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

La Galigo / Sureq Galigo

Diese Kind-/Reisbeziehung wird über Koolhofs Forschungsdarstellung und den dort zitierten Editionsausschnitt auf S. 373 gelesen. Keine selbst gelesene vollständige Originalepisode oder Volllektüre der referierten 1995 er Ausgabe.

Überlieferter Erzählzusammenhang; kein einheitlich datiertes abgeschlossenes Originalwerk behauptet.

Sprache: Bugisch

Benutztes Editionszitat

Reisepisode über Koolhofs zitierten Editionsausschnitt (1999)

Hier die Darstellung und das benannte Zitat auf S. 373 gelesen, nicht die gesamte referierte Edition von 1995 oder die vollständige Reisepisode.

1999: Forschungsaufsatz; darin zitierte ältere Ausgabe von 1995.

Sprache: Englische Forschung; vermitteltes bugisches Zitat und englische Übertragung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Bugische La-Galigo-Überlieferung; eigene benannte Beteiligtenrolle
Verwendeter Ausschnitt
Koolhof 1999, S. 373–374: wissenschaftliche Darstellung und ausdrücklich vermitteltes Editionszitat; keine direkte Volllektüre des 1995er Ausgangstexts.
  1. The La Galigo: A Bugis Encyclopedia and its Growth, Bijdragen tot de Taal-, Land- en Volkenkunde 155/3 (1999), S.362–387

    Sirtjo Koolhof

    S.362–363 sowie Abschnitt The La Galigo tradition und Folgeabschnitte S.368–373 gelesen; Anfang von S.364 und 374 ergänzend. S.370 und 373 als Seitenbilder betrachtet.

    Teilaufsatz gelesen. Reisepisode über den dort zitierten Ausschnitt vermittelt, nicht vollständig in der Ausgabe von 2017 gelesen. Unterschiedliche Einstellungen zu Sakralität und Zugänglichkeit benannt; keine heutige Gesamtbewertung lebender Gemeinschaften. Keine privaten Gebete oder Zugangsregeln erschlossen. Abgerufen am 2026-09-26.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-21. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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