Ein Name führt zu mehreren Beziehungen
Im Hilo-Zusammenhang bei Westervelt bittet Hina ihren Sohn um Hilfe. In einer anderen Folge derselben Sammlung lebt Māui mit seiner Großmutter Hina auf Oʻahu. Beim Inselfang befestigt Hina-a-ke-ka den Haken unter Wasser. Keine dieser Beziehungen ist austauschbar.
Dieser Zugang ordnet die bereits erschlossenen Profile nach Inselbezug, Publikation und konkreter Rolle. Er zeigt, wo dieselbe Quelle Formen ausdrücklich verbindet, und wo ein Vergleich offen bleiben muss.
Hina-Namen brauchen ihren eigenen Quellenrahmen
| Teilprofil und Raum | Konkreter Beleg | Beziehung und Handlung |
|---|---|---|
| Hinauri, Māori-Zusammenhang | Grey1855, S50–54 | Māuis Schwester, Irawarus Frau; ihre Trauer folgt seiner Verwandlung. Die Fußnote gibt einen anderen Anlass für die Tat. |
| Hina bei Hilo, Insel Hawaiʻi | Westervelt1910, KapXII–XIV | Mutterrolle; Arbeit an kapa, Ablehnung Kunas und Ruf nach Unterstützung. |
| Hina bei Kāne-ana/Waiʻanae, Oʻahu | Westervelt1910, KapX | Großmutterrolle in einer eigenen Sonnen- und Rettungsfolge. |
| Hina-a-ke-ka, hawaiischer Inselfang | Westervelt1910, KapX | Unter Wasser handelnde Helferin am Haken; nicht allein wegen des Namens die Großmutter. |
| Hinaakeahi, hawaiischer Kumulipo-Ausschnitt | Ravenscraft, öffentliche kūʻauhau-Auswahl | Mutterzusammenhang mit Akalana und vier Māui-Geburtsnamen; kein Gesamtstammbaum sämtlicher Hina. |
| Hina, Mesake Lomus Foa-Fassung | Gifford1924, S19–20 | Schwester dreier benannter Māui; Nachkommensfolge dieser einen tongaischen Erzählung. |
| Hina, Rū-/Raiatea-Zusammenhang | Henry1928, S459–464 | Rūs Schwester als Ausguck, Tapa-Arbeiterin und Mondreisende; Namensfolgen innerhalb dieses Abschnitts ausdrücklich verbunden. |
Auch die Māui-Namen ergeben keine einzige Lebensgeschichte
Greys Māori-Folge schildert Māui-tikitiki-a-Taranga, seine Herkunftssuche, die gemeinsame Sonnenhandlung, den Landfang und den scheiternden Versuch gegen Sterblichkeit. Ihre koloniale Bearbeitung wird am Profil erläutert; sie ist keine unveränderte Einzelhandschrift aller iwi.
Die Familien- und Ortsbeziehungen dieser Folge werden nicht auf die verschiedenen hawaiischen Māui-Namen übertragen. Vergleichbar sind konkrete Handlungen, etwa das Gewinnen von mehr Tageszeit. Welche Angehörigen helfen und welche Folgen ein Erfolg hat, bleibt eine Frage der jeweiligen Fassung.
Drei genauer bestimmte Māui-Zugänge
| Quellenzugang | Was die Quelle tatsächlich verbindet | Was daraus nicht folgt |
|---|---|---|
| Hawaiische Kumulipo-Auswahl bei Ravenscraft | Akalana, Hinaakeahi und vier aufeinanderfolgende Māui-Geburtsnamen. | Nicht automatisch vier Namen für einen einzigen individuellen Lebenslauf. |
| Moulton-Beitrag in Gifford1924 | Motua, Kisikisi, Atalanga und ein ausdrücklich nicht erinnerter weiterer Māui. | Die Lücke wird nicht durch einen Namen aus einer anderen Liste geschlossen. |
| Lavaka- und Moli-Beiträge in Gifford1924 | Die Himmelshebung liegt in den kurzen Belegen bei Kisikisi beziehungsweise Motua. | Gleiche Großtat macht ihre Verwandtschaft und Handlung nicht überall gleich. |
Sina ist ein benachbarter Vergleich, keine automatische Hina-Identität
Turners Laloata-Fassung erschließt Sina als Tochter eines benannten Elternzusammenhangs, die vor einem Aal flieht. Dieser Beitrag erhält einen eigenen samoanischen Ort und eigenen Quellenweg. Er wird hier als Vergleich erreichbar, ohne Sina zur verlorenen Episode einer Hina-Biografie zu erklären.
Innerhalb einer Fassung kann eine Verbindung gut belegt sein
Henrys Abschnitt verbindet die navigierende Hina mit späteren Namen für die Mondreise, das Wachen über nächtliche Reisende und das Herstellen von Stoff. Eine solche ausdrücklich erzählte Folge darf gemeinsam erklärt werden. Dasselbe Verfahren lässt sich nicht allein anhand ähnlicher Namen auf alle Inseln ausdehnen.
Die einzelnen Profile bleiben die Ausgangspunkte. Dort stehen die genauere Handlung, der Publikationsweg und die Grenzen der jeweiligen Stimme. Der Vergleich hilft beim Wiederfinden; er ersetzt ihre Unterschiede nicht.
Weiterdenken
Welche Angaben brauchen wir zusätzlich zum Namen, um eine erzählte Person wiederzuerkennen?
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Benutzte Ausgabe
Polynesian Mythology, London: John Murray 1855 – ausgewähltes Kapitel
Vollständiges Kapitel auf Druckseiten 16–58 über den erworbenen Scan und die begleitende OCR erschlossen. Übriges Buch und ursprüngliche Māori-Manuskripte nicht als gelesen ausgegeben.
1855 am gedruckten Titelblatt bestätigt; keine Kalenderdatierung der erzählten Ereignisse.
Sprache: Historische englische Herausgeberfassung
Benutzte Ausgabe
Honolulu: Hawaiian Gazette Co., Ltd., 1910 — Gutenberg-Transkription
Ausgewählte Kapitel und Vorwort tatsächlich gelesen. Die originalen Druckbilder sind nicht kollationiert; Illustrationsbeschriftungen keine visuelle Bildprüfung.
1910 im transkribierten Titel; digitaler Text seit 2010.
Sprache: Englisch; hawaiische Namen in historischer Schreibung
Benutzte Ausgabe
Kahakaʻio Ravenscraft: begrenzte Kumulipo-Auszüge in Kūʻauhau, NPS 2020
Konkrete öffentliche Auswahl in eigenständigem interpretierendem Essay. Keine ganze Kumulipo-Ausgabe oder Behauptung einer unabhängig neu angefertigten Übersetzung sämtlicher Verse.
Seite aktualisiert24. Mai 2020, nicht Entstehungsdatum der erzählten Vorgänge.
Sprache: Hawaiianische Auszüge mit veröffentlichter englischer Wiedergabe
Benutzte Ausgabe
Gutenberg-Transkription mit Titelangabe des USP-Reprints 1984
Kapitel I/II und begrenzte vollständige IV31/XXI-Laloata-Einträge tatsächlich gelesen; übriges Buch nicht als gelesen ausgegeben.
Reprint 1984 im Textblock, digitale Ausgabe 2004/Update 2024. Originaldruck nicht kollationiert.
Sprache: Englisch mit Samoanischen Namenformen nach Quelle
Benutzte Ausgabe
Kraus-Reprint 1971 von Bishop Museum Bulletin8
220seitiger Scan der Trent-University-Bibliothek; nur genau bezeichnete zusammenhängende Fenster gelesen.
Reprinttitel tatsächlich gesehen, ursprüngliches Publikationsjahr 1924.
Sprache: Englisch und tongaische Paralleltexte in Giffords vereinheitlichter Schreibung
Benutzte Ausgabe
Bishop Museum Bulletin48, Honolulu 1928, UPF-Scan
Titel mit Hinweis Based on Material Recorded by J.M.Orsmond tatsächlich gesehen. Ausgewählte Schöpfungs-/Hina-Fenster gelesen; andere Kapitel nicht als erschlossen ausgegeben. Katalogmetadaten getrennt vom gelesenen Textbeleg.
Ausgabe 1928; Digitalisierung 2020,672Ansichten.
Sprache: Englisch und Tahitisch nach redigiertem Druck
Überlieferter Text
Polynesian Mythology, Sammlung unter Greys Herausgeberschaft
Kompilierte Sammlung, keine einheitliche zeitlose Gesamtüberlieferung des Pazifiks.
Englische Erstveröffentlichung 1855 nach Curnow; keine Datierung aller ursprünglichen Erzählungen.
Sprache: Englisch auf der Grundlage verschiedener Māori-Texte
Überlieferter Text
Westervelts Sammlung von Māui- und Hina-Erzählungen
Zusammenstellung verschiedener Inseltraditionen; Oʻahu-Erzählungen ausdrücklich von Kaaia über Thrum vermittelt. Keine einheitliche gesamtpazifische Biografie.
Werkveröffentlichung 1910, keine Datierung der erzählten Vorgänge.
Sprache: Englische Sammlerprosa und vermittelte Zitate
Überlieferter Text
Kumulipo: öffentlich vermittelte genealogische Textzusammenhänge
Werkzusammenhang nach benanntem öffentlichen Kūʻauhau-Essay und kultureller Synopsis. Der konkrete Zugang ist die begrenzte moderne Auswahl; historische Vollausgaben nicht als gelesen ausgegeben.
Verschiedene Überlieferungs-/Publikationsebenen, keine hier kollationierte Gesamtausgabe oder feste Datierung aller Schichten.
Sprache: Hawaiianisch
Überlieferter Text
Samoa, A Hundred Years Ago And Long Before
Missionarische Sammlung unterschiedlicher regionaler Herkunfts-/Namensfassungen, Genealogien und Erzählungen. Nummerierte Varianten sind keine einheitliche Biografie.
1884 nach transkribiertem Titel, keine Datierung aller ursprünglich erzählten Geschichten.
Sprache: Historische englische Sammlerprosa
Überlieferter Text
Tongan Myths and Tales
Gifford unterscheidet eigene Aufzeichnungen, Druckübersetzungen und Varianten; benannte Beiträge bleiben ihrem jeweiligen Zeugnis zugeordnet.
1924; Feldaufenthalt 1920–1921 und ältere Manuskript-/Zeitschriftenquellen.
Sprache: Englische Kompilation, stellenweise tongaischer Paralleltext
Überlieferter Text
Ancient Tahiti
Zusammenstellung verschiedener historischer Stimmen und Textarten; Manuskriptgeschichte und Redaktionsangaben sind Teil der Quellenbewertung.
1928 posthum; Teuira Henry 1847–1915 und J.M.Orsmond1784?–1856 nach Titel/Einleitung/Katalog.
Sprache: Englische Vermittlung und tahitische Paralleltexte
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Hina-/Sina- und Māui-Teilprofile nach konkret genannter Insel, Beziehung und Veröffentlichung; keine pazifische Gesamtbiografie.
- Verwendeter Ausschnitt
- Grey 1855; Westervelt 1910; Ravenscrafts öffentliche Kumulipo-Auswahl; Turner 1884; Gifford 1924 und Henry 1928, jeweils an der einzelnen Vergleichszeile.
- Legends of Maui: A Demi-God of Polynesia and of His Mother Hina — ausgewählte hawaiische Kontexte
W. D. Westervelt; Oʻahu-Auswahl nach Mr. Kaaia über T. G. Thrum · 1910; Gutenberg-E-Text 2010
Vorwort/Titel/Inhaltsverzeichnis sowie I, II, IV, X, XII–XV und Index tatsächlich gelesen; Kapitel X mit ausdrücklich genannter Vermittlung. Vollständige moderne Hina-/Kapa-Einträge gesondert geführt.
Historische englische Sammlung mit vermischten regionalen Vergleichen und spekulativen Gleichsetzungen. Übrige Kapitel und originaler Druckscan nicht gelesen/geprüft; keine eigene hawaiische Übersetzung. Familienchant-Zitate ersetzen keine vollständige Kumulipo-Ausgabe. Abgerufen am 2026-10-14.
- The Legend of Maui: Greys Druckausgabe von 1855
George Grey als Herausgeber; Māori-Mitarbeit nicht mit einer unveränderten Einzelstimme gleichgesetzt · 1855, London: John Murray
Druckseiten 16–58; PDF-Seiten 38–80 vollständig in der OCR gelesen, einschließlich Fußnoten; Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und benannte kritische Druckstellen am Scan betrachtet.
Englische koloniale Herausgeberfassung. Kein eigenes Lesen der Māori-Handschriften oder vollständiger übriger Buchkapitel. Christliche Übersetzungsbegriffe und alte Tierbezeichnungen nicht als moderne Sachklassifikation übernommen. Abgerufen am 2026-10-14.
- Hoʻonāʻū – Prolonging an Ancestral Breath: Kūʻauhau
Kahakaʻio Ravenscraft; veröffentlicht durch Puʻuhonua o Hōnaunau National Historical Park, NPS · Angegebene Aktualisierung 24. Mai 2020
Vollständiger erworbener Seitentext mit Autor, Deutung, begrenzten hawaiischen/englischen Kumulipo-Ausschnitten und Nachweisen tatsächlich gelesen (1803 Wörter).
Eigenständiger öffentlicher Essay und begrenzte Auszüge. Seine Bibliografie ist kein Nachweis vollständiger Lektüre der zitierten Queen 1897/Beckwith 1951-Ausgaben; Interpretation und Vermutung älterer Textschichten als Aussagen des Autors kenntlich. Bildbeschriftung gelesen, Foto nicht übernommen. Abgerufen am 2026-10-15.
- Gifford: Tongan Myths and Tales — Māui-Varianten und Pulotu-Reisen
Edward Winslow Gifford, Kompilation; benannte tongaische Erzähler und veröffentlichte Übersetzer nach Einzelnachweis · Bishop Museum Bulletin8, Honolulu 1924; vorliegender Scan des Kraus-Reprints 1971
Titel/Reprint und Inhaltsverzeichnis, gedruckte S5–24; S153–164 bis Ende der Bootserzählung; S169 ab A Trip to Pulotu bis S173 Ende Hikuleos House tatsächlich gelesen. Sieben benannte PDF-Seiten visuell gesehen. Kein gesamtes Buch, vollständiger Faimalie-Chant oder vollständige Lupeolovalu-Erzählung.
Deutsche Paraphrase folgt publizierter englischer Vermittlung; keine eigenständige tongaische Übersetzung. Historische Sammlerhierarchien, Migrationsvermutungen und pauschale Abwertung von Varianten nicht übernommen. Kein moderner Gemeinde-Konsens, keine heutige Zugangs-/Ritualanleitung, keine pauschale deutsche Gemeinfreiheit oder Bildlizenz behauptet. Zitierte Fremdausgaben nicht dadurch vollständig gelesen. Abgerufen am 2026-10-15.
- Teuira Henry: Ancient Tahiti — Ru/Hina und zwei Schöpfungsfassungen
Teuira Henry auf Material J.M.Orsmonds; einzelne benannte Sprecher und posthume Redaktion nach Nachweisen · 1928, Bishop Museum Bulletin48; UPF-Digitalisierung 2020
Titel/Inhaltsverzeichnis und vollständige VorworteI–V samt Fortsetzung gelesen; zwei vollständige Schöpfungsfassungen336–340 bis Schalen-Schluss;459 ab Ru/Hina bis464 Ende des Vahine-nui-tahu-rai-Absatzes. Neun ausgewählte PDF-Seiten visuell gesehen. Deutsche Paraphrase folgt englischer Vermittlung, keine unabhängige tahitische Neuübersetzung.
Nicht gesamtes Buch, Chaotic Period, vorangehender Tumu-Kanutext oder weitere Polynesienvergleiche vollständig gelesen. Edition ordnet/corrigiert posthum und nennt Fehler im tahitischen Manuskript. Heutige Orts-/Ritual-/Botanikbehauptungen nicht aus historischen Gegenwartsformeln übernommen. Kein unvermittelter Originalwortlaut aller Stimmen oder heutiger Gemeinschaftskonsens behauptet. Abgerufen am 2026-10-15.
- George Turner: Samoa — ausgewählte Herkunfts-, Namens- und Sina-Erzählungen
George Turner, London Missionary Society; historische englische Sammlerfassung · Textblock: zuerst London 1884; Reprint Institute of Pacific Studies/University of the South Pacific 1984; Gutenberg 2004, aktualisiert 2024
Vollständige Kapitel I und II, kompletter IV-Eintrag31 Tangaloa Langi, kompletter XXI-Eintrag Laloata/Sina tatsächlich gelesen. Transkribiertes Titel-/Inhaltsblatt gelesen; Originaldruck nicht visuell kollationiert.
Nicht ganzes Buch oder alle Kapitel gelesen; Kapitel XIX nur erworben, ungelesen. Sammler-/Missionarrahmen, rassifizierende Sprache und spekulative Etymologie nicht als heutige Fakten verwendet. Kein individueller Samoanischer Erzähler in diesen Fenstern sicher benannt. Historische Rituale/Ortsangaben keine heutigen Anleitungen. Abgerufen am 2026-10-15.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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