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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Hina und die Māui: Eine ausdrücklich andere Familie

Mesake Lomus Erzählung aus Foa ordnet drei Māui und Hina als Geschwister. Hinas Kinder führen in dieser Fassung zur Tui-Tonga-Dynastie.

3 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Fünf Zeilen stellen Takatakas Havea-Hikuleo-Eltern, weitere Paare und Weltverteilung neben Lomus anders bezeichnete Māui-/Hina-Familie und die dortige Nachkommenfolge.

Zwei Genealogien mit benannten Stimmen

Takataka · Eltern

Genannte Namen: Taufulifonua und seine unbenannte Zwillingsschwester → Havea Hikuleo. · Reichweite der Aussage: Die Schwester erhält keinen geratenen Eigennamen.

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Takataka · weitere Paare

Genannte Namen: Fonuuta / Fonutahi → Māui; Velesii / Velelahi → Tangaloa. · Reichweite der Aussage: Das spätere Auftreten der Paare wird nicht zu einem zusätzlich gesicherten gemeinsamen Elternknoten.

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Takataka · Verteilung

Genannte Namen: Tangaloa: Himmel. Māui: diese Welt. Havea Hikuleo: Pulotu und diese Welt. · Reichweite der Aussage: Die erzählte Verteilung bleibt bei dieser Genealogie.

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Lomu · Eltern und Kinder

Genannte Namen: Heimoana / Malekulaulua → Motua, Atalanga, Kisikisi und Hina. · Reichweite der Aussage: Drei Brüder und eine Schwester; keine übernommene hawaiische Mutterrolle Hinas.

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Lomu · weitere Folge

Genannte Namen: Hina und Kisikisi → Tangaloa, Io, Kohai und Afulunga. · Reichweite der Aussage: Innerfamiliäre Verbindung im Text; keine ausgeschmückte intime Szene, heutige Norm oder gemeinsam geprüfte historische Dynastie.

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Quellenrahmen

Eigene Auswahlgenealogie nach Gifford 1924, John Takataka und Mesake Lomu, S19–20. Sie zeigt nur ausdrücklich belegte Knoten und hält die Stimmen getrennt. Der zweite Familienzusammenhang wird weder als heutige Norm noch als vollständige Herrscherliste ausgegeben. Giffords unterschiedliche Belegdichte und seine abwertende Einordnung liefern keine hier übernommene Rangentscheidung über die Erzähler.

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Eigene Auswahlgenealogie nach Gifford 1924, John Takataka und Mesake Lomu, S19–20. Sie zeigt nur ausdrücklich belegte Knoten und hält die Stimmen getrennt. Der zweite Familienzusammenhang wird weder als heutige Norm noch als vollständige Herrscherliste ausgegeben. Giffords unterschiedliche Belegdichte und seine abwertende Einordnung liefern keine hier übernommene Rangentscheidung über die Erzähler. Grafik vergrößern Textgrundlage

Eine benannte Stimme aus Haʻapai

Gifford nennt Mesake Lomu aus Fotua auf Foa als Erzähler. Dessen Heimoana, mit einer Seeschlangenform verbunden, ist mit Malekulaulua verheiratet. Ihre Kinder heißen der Reihe nach Māui Motua, Māui Atalanga, Māui Kisikisi und Hina. Hina ist hier ausdrücklich die Schwester der drei Brüder.

Als die Brüder arbeiten gehen, bleibt Hina mit den Eltern zu Hause. Kisikisi kehrt heimlich zurück. Die Erzählung verbindet Hinas Schwangerschaften mit seiner Annäherung; sie nennt Tangaloa, Io, die Tochter Kohai und den Sohn Afulunga. Aus Verbindungen unter Hinas Nachkommen leitet diese Fassung die Tui-Tonga-Dynastie ab. Die innerfamiliäre Verbindung wird als Aussage dieser Quelle benannt, ohne daraus eine heutige Norm oder eine ausgeschmückte intime Szene zu machen.

Die Beziehungen dieser Fassung

Generation/RolleNamenAussagegrenze
ElternpaarHeimoana / MalekulauluaNur diese ausdrücklich benannte Familie.
KinderMāui Motua / Atalanga / Kisikisi / HinaDrei Brüder und eine Schwester.
Hinas Kinder mit KisikisiTangaloa / Io / Kohai / AfulungaKohai als Tochter, Afulunga als Sohn genannt; gleiche Namen in anderen Herkunftsfolgen nicht automatisch dieselben Personen.
NachkommenschaftTui TongaDynastische Ableitung im Erzähltext, keine hier geprüfte vollständige historische Herrscherliste.
Nachlesen: [1] S19–20

Die Abweichung bleibt sichtbar

Gifford misst Lomus Fassung an anderen veröffentlichten Ordnungen und wertet sie scharf ab. Das Museum übernimmt diese Wertung nicht. Es zeigt stattdessen, welche Beziehungen Lomu tatsächlich nennt und an welcher Stelle andere Texte anders erzählen.

Insbesondere ist diese Hina weder ohne Beleg die Mutter des hawaiischen Māui noch eine allgemeine Mondgöttin aller Inseln. Auch Kohai wird nicht allein wegen des Namens mit einer Person aus einer anderen Menschenschöpfung gleichgesetzt.

Weiterdenken

Was erzählt eine Verwandtschaftstabelle – und was kann sie über andere Fassungen nicht entscheiden?

Die Figur in ihren Quellen

Heimoana, Mesake Lomu

Mutter der vier Geschwister, Seeschlangenform in dieser Erzählung.

Begrenzter Quellenfall
S19–20

Die Figur in ihren Quellen

Malekulaulua, Mesake Lomu

Heimoanas Ehemann und Elternrolle dieses Beitrags.

Begrenzter Quellenfall
S19–20

Die Figur in ihren Quellen

Māui Motua, Mesake Lomu

Erster Sohn Lomus, nicht aus anderer Genealogie rückwirkend Großvater.

Begrenzter Quellenfall
S19–20

Die Figur in ihren Quellen

Māui Atalanga, Mesake Lomu

Zweiter Sohn Lomus.

Begrenzter Quellenfall
S19–20

Die Figur in ihren Quellen

Māui Kisikisi, Mesake Lomu

Dritter Sohn und Vater von Hinas Kindern in dieser Fassung.

Begrenzter Quellenfall
S19–20

Die Figur in ihren Quellen

Hina, Mesake Lomu

Viertes Kind, Schwester, Mutter der genannten Folge; eigene tongaische Quellenrolle.

Begrenzter Quellenfall
S19–20

Belegte Beziehungen

Die Figur in ihren Quellen

Tangaloa, Mesake Lomu

Erstes genanntes Kind Hinas, keine automatische Identität mit anderen Tangaloa-Göttern.

Begrenzter Quellenfall
S19–20

Die Figur in ihren Quellen

Io, Mesake Lomu

Zweites genanntes Kind; kein übertragener Māori-Io-Gott.

Begrenzter Quellenfall
S19–20

Die Figur in ihren Quellen

Kohai, Mesake Lomu

Als Tochter genannt, keine Gleichsetzung mit anders erzählter wurmstämmiger Kohai.

Begrenzter Quellenfall
S19–20

Die Figur in ihren Quellen

Afulunga, Mesake Lomu

Als Sohn genannt.

Begrenzter Quellenfall
S19–20

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Tongan Myths and Tales

Gifford unterscheidet eigene Aufzeichnungen, Druckübersetzungen und Varianten; benannte Beiträge bleiben ihrem jeweiligen Zeugnis zugeordnet.

1924; Feldaufenthalt 1920–1921 und ältere Manuskript-/Zeitschriftenquellen.

Sprache: Englische Kompilation, stellenweise tongaischer Paralleltext

Benutzte Ausgabe

Kraus-Reprint 1971 von Bishop Museum Bulletin8

220seitiger Scan der Trent-University-Bibliothek; nur genau bezeichnete zusammenhängende Fenster gelesen.

Reprinttitel tatsächlich gesehen, ursprüngliches Publikationsjahr 1924.

Sprache: Englisch und tongaische Paralleltexte in Giffords vereinheitlichter Schreibung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Benannte tongaische Zeugnisse in Giffords1924-Kompilation; keine gesamtpazifische Biografie.
Verwendeter Ausschnitt
Gifford1924 im Kraus-Reprint1971, ausdrücklich benannte Erzähler/Archiv-/Druckbeiträge.
  1. Gifford: Tongan Myths and Tales — Māui-Varianten und Pulotu-Reisen

    Edward Winslow Gifford, Kompilation; benannte tongaische Erzähler und veröffentlichte Übersetzer nach Einzelnachweis · Bishop Museum Bulletin8, Honolulu 1924; vorliegender Scan des Kraus-Reprints 1971

    Titel/Reprint und Inhaltsverzeichnis, gedruckte S5–24; S153–164 bis Ende der Bootserzählung; S169 ab A Trip to Pulotu bis S173 Ende Hikuleos House tatsächlich gelesen. Sieben benannte PDF-Seiten visuell gesehen. Kein gesamtes Buch, vollständiger Faimalie-Chant oder vollständige Lupeolovalu-Erzählung.

    Deutsche Paraphrase folgt publizierter englischer Vermittlung; keine eigenständige tongaische Übersetzung. Historische Sammlerhierarchien, Migrationsvermutungen und pauschale Abwertung von Varianten nicht übernommen. Kein moderner Gemeinde-Konsens, keine heutige Zugangs-/Ritualanleitung, keine pauschale deutsche Gemeinfreiheit oder Bildlizenz behauptet. Zitierte Fremdausgaben nicht dadurch vollständig gelesen. Abgerufen am 2026-10-15.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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