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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Barong: Unterschiedliche Gestalten werden bewegt

Was verändert sich, wenn Barong als Tiergestalt oder als getragene Großfigur auftritt?

3–4 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Am Objekt genauer hinsehen

Rote Maske mit runden Augen, breiten Ohren, hohen Fortsätzen, weißen Zähnen und dunklem Bart vor hellem Hintergrund.
„Houten masker van Barong Ket“, Sammlungsnummer 1116-1 a-1, im Museumsupload vor 1939 datiert. Collectie Wereldmuseum (v/h Tropenmuseum), part of the National Museum of World Cultures, CC BY-SA 3.0. Originalabbildung über Wikimedia Commons; Web P-Versionen nur verkleinert beziehungsweise umkodiert, ohne Beschnitt oder ergänzte Details. Gezeigt wird das einzelne Objekt, kein vollständiger Barong-Körper und keine beobachtete Aufführung. Bildnachweis Bildlizenz

Was diese Abbildung belegt

Die Museumsabbildung zeigt das als Barong Ket katalogisierte Stück 1116-1 a-1. Seine runden Augen, Zähne, seitlichen Ohren, hohen Fortsätze und der dunkle Bart lassen sich am konkreten Bild vergleichen. Die Bezeichnung eines Typs macht nicht jede Gestaltung gleich. Der Begleittext beschreibt einen Unterkiefer mit Handgriffen und die Arbeit zweier Aufführender; diese Mechanik ist nicht als vollständiger Bewegungsvorgang im frontalen Foto zu sehen. Auch die verwendeten Materialien des Barts bestimmen wir nicht allein nach dem Aussehen.

Drei Formen nebeneinander

Shangri Las Ausstellung unterscheidet Barong Ket als löwenähnliche Gestalt, Barong Bangkal als Wildschweinform und Barong Landung mit den Großfiguren Jero Gede und Jero Luh. Diese benannten Beispiele eröffnen einen Vergleich, ohne alle lokalen Barong-Formen in ein einziges Tier zu verwandeln.

Das bewegte Gesicht

Beim dort beschriebenen Barong Ket führen zwei Aufführende den Körper. Das bewegliche Maul wird mit den Händen betätigt; die Darstellung lebt von ihrem gemeinsamen Arbeiten. Das Museum fragt hier nach Material, Bewegung und Zusammenarbeit, nicht nur nach einem Bild einer Figur.

Ein gemeinsamer Bühnenkontext

Der Band von 2015 nennt Orte mit Barong- und Rangda-Bezügen und erläutert dortige Calon-Arang-Aufführungen. Das verbindet die Profile, ersetzt aber keine vollständig betrachtete Inszenierung. Die Existenz eines religiös bedeutsamen Objekts und der Ablauf eines Bühnenstücks bleiben verschiedene Nachweisfragen.

Nachlesen: [1] S. 166–167

Ähnliche Namen brauchen genaue Orte

Singa Barong in Purbo Asmoros javanischer Réyog-Erzählung ist im Museum separat geführt. Ein ähnlicher Name genügt nicht für eine gemeinsame Identität mit den hier beschriebenen balinesischen Gestalten. Vergleiche Erzählung, Form und Verwendung im jeweiligen Zugang, bevor du Rollen gleichsetzt.

Die Figur in ihren Quellen

Barong in benannten balinesischen Kontexten

Vergleichsprofil mehrerer benannter balinesischer Gestalten; keine Gleichsetzung mit javanischem Singa Barong.

Benannte Fassung
Barong Ket,Bangkal,Landung

Die Figur in ihren Quellen

Barong Ket

Löwenähnliche Form im benannten Museumsvergleich.

Benannte Fassung
Out of the Shadows: jeweils benannter Abschnitt

Die Figur in ihren Quellen

Barong Bangkal

Wildschweinform im benannten Museumsvergleich.

Benannte Fassung
Out of the Shadows: jeweils benannter Abschnitt

Die Figur in ihren Quellen

Barong Landung

Großfiguren-Aufführungskontext, keine Tiermaske.

Benannte Fassung
Out of the Shadows: jeweils benannter Abschnitt

Die Figur in ihren Quellen

Jero Gede

Männliche Großfigurenrolle im benannten Museumsvergleich; keine universelle Ahnenbehauptung.

Benannte Fassung
Out of the Shadows: jeweils benannter Abschnitt

Die Figur in ihren Quellen

Jero Luh

Weibliche Großfigurenrolle im benannten Museumsvergleich; keine universelle Ahnenbehauptung.

Benannte Fassung
Out of the Shadows: jeweils benannter Abschnitt

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Calon Arang: benannter literarischer Erzählzusammenhang

Ausgewählter Erzählabriss und getrennte Bühnenbearbeitungen; kein universeller Stammtext und keine selbst gelesene vollständige Ausgabe von 1926/1975.

Hier über den 2015 publizierten Band, Kapitel VIII; Zeit der erzählten Herrschaft ist nicht das Datum des erhaltenen Texts.

Sprache: Javanisch-balinesischer Erzählzusammenhang; hier indonesische wissenschaftliche Vermittlung

Benutzter Abriss und Bühnenvergleich

Indonesischer Abriss und Bühnenvergleich im Band von 2015

Tatsächlich gelesener sekundärer Vermittlungszugang. Erzählabriss S. 157–161 und Bühnenvergleich S. 165–167 bleiben unterscheidbar; keine kritisch kollationierte Volltextedition.

Calonarang Dalam Kebudayaan Bali, Cakra Press 2015, ISBN 978-602-9320-53-2; Kapitel VIII, S. 155–167.

Sprache: Indonesische Forschungsdarstellung mit Namen und Bühnenbegriffen

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Benannte balinesische Barong-Formen, Museumsobjekt und getrennte Bühnenkontexte
Verwendeter Ausschnitt
Barong Ket im Museumsdatensatz 1116-1 a-1; Shangri Las kuratorischer Formenvergleich und der ausdrücklich getrennte Bühnenvergleich des Bandes von 2015.
  1. Calonarang Dalam Kebudayaan Bali (2015): ausgewähltes Kapitel VIII

    I Ketut Ardhana, I Ketut Setiawan, Sulandjari, A. A. Gd. Raka

    Im öffentlichen PDF-Quellenleser: Titel/Impressum 2015, Inhaltsverzeichnis und Kapitel VIII, gedruckt 155–167, vollständig textuell gelesen. Zusätzlich unmittelbar vorangehender Kontext 152–154 gelesen. Gewählter Besucherzugang: Erzählabriss 157–161 und Bühnenvergleich 165–167; konkrete Tempelorte 166.

    196 PDF-Seiten über Quellenleser zugänglich, kein vollständig gelesenes Buch. Normaler lokaler HTTPS-Download 403; kein lokales PDF archiviert, keine Zugangsumgehung. Der gelesene Abriss verweist auf 1975; diese ältere Ausgabe und Poerbatjarakas 1926-Edition nicht eigenständig gelesen. Vorschriften/gewaltvolle Ritualdetails nicht als Anleitung übernommen. Historische/etymologische und normative Aussagen des Bandes sind nicht automatisch gesicherte Fakten; Bühnenvergleich beschreibt Sicht der Autoren 2015, keine heutige Vollerhebung. Abgerufen am 2026-10-10.

  2. Shangri La: Out of the Shadows – Barong Ket, Bangkal, Landung und Rangda

    Shangri La Museum of Islamic Art, Culture & Design

    Öffentlicher Ausstellungstext gelesen, insbesondere Abschnitte Barong Ket, Rangda, Jero Luh/Jero Gede, Barong Bangkal sowie Quellen-/Mediencredits. Figurenmechanik und benannte Varianten als kuratorischer Vermittlungszugang.

    Nicht die referierten Bücher oder alle Sammlungsobjekte eigenständig gelesen/besichtigt. Kein Datierungsnachweis für ein einzelnes historisches Objekt aus diesem Erzähltext abgeleitet. Normative Gut/Böse-Bezeichnungen werden als kuratorische Interpretation eingeordnet; keine einheitliche Glaubenslehre. Keine Bilder/Videos übernommen oder öffentliche Medienrechte behauptet. Abgerufen am 2026-10-10.

  3. Houten masker van Barong Ket — Wereldmuseum 1116-1 a-1

    Collectie Wereldmuseum (v/h Tropenmuseum), part of the National Museum of World Cultures

    Museumsbeschreibung auf Commons mit Datierung, Urheberangabe, Kooperationshinweis, konkreter CC-BY-SA-3.0-Lizenz, Originalmaßen und SHA-1-Metadatum gelesen. Original und alle unbeschnittenen WebP-Varianten tatsächlich betrachtet.

    Museumsupload über Commons, keine unabhängige Prüfung des heutigen Aufbewahrungsorts oder rituellen Status. Vor 1939 ist die Katalogdatierung des Objekts, kein bestätigtes Aufnahmedatum. Die referierten Ramseyer- und Slattum-Bücher wurden nicht selbst gelesen. Weitergehende medizinische, Herkunfts- und allgemeine Gut-/Böse-Aussagen werden nicht übernommen; keine Ritualanleitung reproduziert. Die begrenzte Originalauflösung bleibt ohne generierte Restaurierung erhalten. Abgerufen am 2026-10-10.

  4. Purbo Asmoros Réyog Ponorogo und Sang Batara Sambo: Sanggit und Garap (2023)

    Sugeng Nugroho, Institut Seni Indonesia Surakarta

    Alle 15 Artikelseiten (429–443) als extrahierter Text gelesen; Seitenbilder 429,433,434,440,441 tatsächlich betrachtet. Hier primär die dokumentierte Aufführung Réyog Ponorogo vom 15. April 2022, ihre Waldszene, Rahmenerzählung und Aufführungselemente. Zweites Stück nur als begrenzter Materialvergleich, nicht als vollständiger Besucher-Erzählzyklus.

    Forschungsaufsatz über dokumentierte Aufführungen und Interviews, keine eigene Sichtung der vollständigen Videos oder Hörprüfung. Screenshots des Aufsatzes nicht als freigegebene Museumsgrafik übernommen; Artikelzugang erteilt keine pauschale Aufführungsbildlizenz. Tagespolitische Deutungen sind auf 2022 bezogen. Abgerufen am 2026-10-10.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-21. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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