Ein bekanntes Ende gehört in eine andere Quelle
Das Parisurteil und das hölzerne Pferd sind eng mit Troja verbunden. Dennoch rahmen sie nicht als erste und letzte Szene die erhaltene Ilias ein. Das Gedicht eröffnet mit Zorn und Streit; es endet mit Hektors Bestattung.
Die Verwechslung entsteht leicht, wenn ein heutiger Überblick verschiedene Werke verbindet. Diese Station benennt deshalb bei jeder ausgewählten Episode, welche Quelle sie trägt und ob ein Gedicht oder nur eine spätere Inhaltsangabe vorliegt.
Quellenfolge oder erzählte Ereignisse wählen
Dies ist eine ausgewählte Orientierung durch Quellen. Die Werkfolge ist eine heutige Leseordnung, keine Datierung der Komposition. Die Ereignisfolge ordnet erzählte Vorgänge und Rückblicke; sie ist keine historische Zeitachse. Manche Handlungen überschneiden sich, statt eine lückenlose Folge zu bilden.
Eine antike Inhaltsangabe ist kein wörtliches Fragment des verlorenen Epos. Die hier gewählten Einträge unterscheiden solche Zusammenfassungen von Lesefenstern erhaltener Gedichte. Ihre Zusammenstellung ist eine heutige Orientierung.
Alle 15 Episoden in der Werkfolge. Quellen und Erhaltungsstatus stehen an jedem Eintrag.
Die kleinen Zeichen sind heutige schematische Orientierung, keine antiken Bildzeugnisse.
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Ein Urteil und der Weg in den Krieg
Kypria · antike Inhaltsangabe
Spätere antike Inhaltsangabe zu verlorenem Epos
Streit, Urteil, Helena und frühe Kriegsvorbereitung nach der gelesenen Synopsis.
Beleg: Kypria-Synopse
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Der Streit eröffnet das Gedicht
Ilias · Buch 1
Erhaltenes Gedicht, hier benanntes Fenster
Der Zorn des Achilleus und der Streit mit Agamemnon als gewählter Anfang.
Beleg: 1.1–7
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Patroklos entscheidet und stirbt
Ilias · Buch 16
Erhaltenes Gedicht, hier benanntes Fenster
Sein eigener Entschluss und die Beteiligten der Todesszene.
Beleg: 16.1–100,777–867
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Hektors Tod
Ilias · Buch 22
Erhaltenes Gedicht, hier benanntes Fenster
Körper, Gegner und verweigerte Rückgabe.
Beleg: 22.247–404
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Ein Gedicht endet mit einer Bestattung
Ilias · Buch 24
Erhaltenes Gedicht, hier benanntes Fenster
Priamos’ Bitte, Klagen und Hektors Bestattung.
Beleg: 24.468–676,692–804
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Weiterer Krieg und Achilleus’ Tod
Aithiopis · antike Inhaltsangabe
Spätere antike Inhaltsangabe zu verlorenem Epos
Penthesileia und Memnon sind eigene Teile dieser späteren Zusammenfassung.
Beleg: Aithiopis-Synopse
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Das Pferd wird aufgenommen
Kleine Ilias · antike Inhaltsangabe
Spätere antike Inhaltsangabe zu verlorenem Epos
Bau, Täuschung und Aufnahme in die Stadt nach dieser Synopsis.
Beleg: Kleine-Ilias-Synopse
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Die Stadt fällt
Ilioupersis · antike Inhaltsangabe
Spätere antike Inhaltsangabe zu verlorenem Epos
Verschiedene Betroffene und gewaltsame Folgen; keine glatte Einheitsfassung.
Beleg: Ilioupersis-Synopse
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Mehrere Heimkehrwege
Nostoi · antike Inhaltsangabe
Spätere antike Inhaltsangabe zu verlorenem Epos
Die Rückkehr verteilt sich auf verschiedene Anführer und Folgen.
Beleg: Nostoi-Synopse
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Ein fehlender Vater und ein Sohn
Odyssee · Buch 1, ausgewählte Fenster
Erhaltenes Gedicht, hier benanntes Fenster
Ithaka als erzählter Rahmen: ein fehlender Vater und Telemachos’ Lage. Der frühere Reisebericht wird erst später im Gedicht erzählt.
Beleg: 1.80–124,172–305,325–364
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Der Gesuchte ist noch festgehalten
Odyssee · Buch 5
Erhaltenes Gedicht, hier benanntes Fenster
Götterbeschluss, Kalypsos Rede und Odysseus’ fehlende Freiwilligkeit.
Beleg: 5.1–270
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Ein Heimkehrer hört vom Pferd
Odyssee · Buch 8
Erhaltenes Gedicht, hier benanntes Fenster
Ein Sänger erzählt vom früheren Kriegsgeschehen. Odysseus hört den Gesang erst nach seiner Abfahrt von Kalypso.
Beleg: 8.482–520
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Die frühere Reise wird nacherzählt
Odyssee · Buch 9, Kyklopen-Rückblick
Erhaltenes Gedicht, hier benanntes Fenster
Odysseus erzählt die frühere Begegnung mit dem Kyklopen. Der Rückblick steht im Gedicht hinter der Ankunft bei den Phaiaken.
Beleg: 9.105–566
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Bei Laertes: Wiedererkennen und erneute Gewalt
Odyssee · Buch 24, ausgewählte Fenster
Erhaltenes Gedicht, hier benanntes Fenster
Dieses ausgewählte Schlussfenster zeigt Laertes, weitere Vergeltung und den abschließenden Frieden. Es belegt nicht jedes frühere Heimkehrereignis.
Beleg: 24.203–365,383–548
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Eine andere Fortsetzung
Telegonie · antike Inhaltsangabe
Spätere antike Inhaltsangabe zu verlorenem Epos
Ein eigenes später überliefertes Werkende wird nicht zur Schlusszeile der Odyssee.
Beleg: Telegonie-Synopse
Die Quellenfolge als Bild ansehen
Die Bildfolge zeigt die Werk-Leseordnung. Die vollständigen Belege und Beschreibungen stehen auch in der Liste darüber.

Die erhaltene Ilias setzt ihre eigenen Schwerpunkte
Der Rangstreit zwischen Achilleus und Agamemnon, Patroklos’ Entschluss, Hektors Tod und Priamos’ Bitte bilden eine verbundene Auswahl. Die Toten bleiben Gegenstand menschlicher und göttlicher Entscheidungen. Daraus entsteht eine andere Frage als die nach dem schnellsten Weg zur Eroberung.
Für Achilleus, Hektor und Kassandra gibt es eigene Profile. Kassandra ist keine austauschbare Warnstimme in jeder Fassung; ihre Auftritte müssen am jeweiligen Text gelesen werden. Der größere Kreis darf diese Unterschiede nicht einebnen.
Zwei Ordnungen beantworten zwei Fragen
Die Werkfolge lässt die ausgewählten Episoden bei ihrem jeweiligen Werk und ihrer dortigen Position. Die erzählte Ereignisfolge ordnet dieselben Einträge danach, was im verbundenen Stoff vor oder nach etwas anderem liegt. Das sind Lesehilfen, keine historische Datierung des Krieges.
Besonders deutlich wird der Unterschied in der Odyssee: Die Bücher 9–12 erzählen frühere Reiseerlebnisse erst nach der Ankunft bei den Phaiaken. Ein bloß chronologischer Weg würde diesen Rückblick vorziehen und damit die Erfahrung der ersten Lektüre verändern.
Die Belegart bleibt beim Umordnen erhalten
Für die verlorenen Kypria, Aithiopis, Kleine Ilias, Ilioupersis, Nostoi und Telegonie werden die hier benannten Inhaltsangaben verwendet. Auch eine klare Position im Überblick verwandelt sie nicht in erhaltene vollständige Epen. Einzelne Fragmente und anders erzählte Rollen müssten eigens hinzukommen.
Das bestehende Troja-Exponat öffnet die Orts- und Ruhmesfrage. Folge diesem Verweis, wenn dich der Zusammenhang mit einem realen Ort interessiert. Die Quellentimeline dieses Exponats ergänzt keine Ausgrabungsgeschichte und kopiert den anderen Beitrag nicht.
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Benutzte Ausgabe
Odyssee 9: Polyphemos in Murrays Übersetzung
Nur 9,105–566 gelesen. Der bereits registrierte engere Textzeuge 9,256–306 bleibt davon getrennt.
Historische Übersetzung A. T. Murray; digitale Wiedergabe bei Theoi.
Sprache: Englisch nach Altgriechisch
Benutzte Ausgabe
Odyssee 5: Kalypso und die Abfahrt nach Murray
Nur 5,1–270 gelesen; Götterbeschluss, Hermes, Kalypsos Protest, Odysseus' Trauer und die Abfahrt.
Historische Übersetzung A. T. Murray; digitale Wiedergabe bei Theoi.
Sprache: Englisch nach Altgriechisch
Benutzte Ausgabe
Odyssee 1: Telemachos und der Götterrat nach Murray
Stellengebunden gelesen: Telemachos und der Götterrat, 1,80–364. Keine Gesamtlektüre dieses Buchs behauptet.
Historische Übersetzung A. T. Murray; digitale Wiedergabe bei Theoi.
Sprache: Englisch nach Altgriechisch
Benutzte Ausgabe
Odyssee 24: Laertes nach Murray
Stellengebunden gelesen: Laertes, Baumzeichen und Schlusskonflikt, 24,203–365; 383–548. Keine Gesamtlektüre dieses Buchs behauptet.
Historische Übersetzung A. T. Murray; digitale Wiedergabe bei Theoi.
Sprache: Englisch nach Altgriechisch
Benutzte Ausgabe
Odyssee 12,127–141 und 260–420 nach Murray
Thrinakia-Episode in Odysseus' Rückschau mit Helios' Herden und Klage bei Zeus.
Historische Übersetzung
Sprache: Englisch nach Altgriechisch
Benutzte Ausgabe
Ilias 1,69–244 nach Murray: Rang und Beute
Kalchas, Agamemnons Ersatzforderung und Achilleus’ Streit um Rang und Beute. Nur dieser Abschnitt, keine vollständige Ilias.
Historische englische Übersetzung in digitaler Wiedergabe; kein Druckexemplar oder antiker Textzeuge selbst kollationiert.
Sprache: Englisch nach Altgriechisch
Benutzte Ausgabe
Aithiopis: überlieferte Zusammenfassung und zwei kleine Fragmente
Nur der benannte englische Ausschnitt gelesen; keine vollständige Werklektüre, verlinkten Anmerkungen oder eigene Originalsprachkollation. Weitere Fassungen und vollständige Namenprüfung offen. Gelesen sind spätere Zusammenfassung und die hier abgedruckten Scholien, nicht das verlorene Epos.
Historische englische Übersetzung; Aithiopis-Block auf Theoi: Proklos Chrestomathie II und die zwei anschließend abgedruckten Scholienfragmente.
Sprache: Englisch nach Altgriechisch
Benutzte Ausgabe
Fünf Proklos-Synopsen in Evelyn-Whites historischer Übersetzung
Die fünf vollständigen jeweils ersten Proklos-Synopsen unter Cypria, LittleIliad, SackIlium, Returns und Telegony im vorhandenen Archiv neu gelesen. Stop jeweils vor dem folgenden Fragment2. Die Aithiopis-Synopse und zwei Scholien werden aus vorhandener dokumentierter Lektüre gesondert wiederverwendet.
1914; heutige digitale Wiedergabe beiTheoi
Sprache: Englisch nach Altgriechisch
Benutzte Ausgabe
Ilias1.1–7 in Murray-Übersetzung
Nur Proömium1.1–7 im vorhandenen Textarchiv neu gelesen. Die bereits gelesenen anschließenden Konfliktfenster werden nicht als neue Volllektüre von Buch1 ausgegeben.
Benannte historische Übersetzung, nicht mit einem antiken Textträger gleichgesetzt.
Sprache: Englisch nach Altgriechisch
Benutzte Ausgabe
Odyssee1.1–10 in Murray-Übersetzung
Nur Proömium1.1–10 aus dem vorhandenen HTML-Archiv neu gelesen; vor dem folgenden Absatz11 gestoppt.
Benannte historische Übersetzung, nicht mit einem antiken Textträger gleichgesetzt.
Sprache: Englisch nach Altgriechisch
Überlieferter Text
Proklos zugeschriebene Chrestomathie: ausgewählte zyklische Inhaltsangaben
Hier fünf ausdrücklich benannte Synopsen. Die Inhaltsangabe eines verlorenen Epos ist vom verlorenen Gedicht zu unterscheiden.
Später vermittelter Zusammenfassungskomplex; keine sichere Autorenidentifikation oder präzise Kompositionsdatierung.
Sprache: Altgriechisch, hier über englische Übersetzung
Benutzte Ausgabe
Fünf Proklos-Synopsen in Evelyn-Whites historischer Übersetzung
Die fünf vollständigen jeweils ersten Proklos-Synopsen unter Cypria, LittleIliad, SackIlium, Returns und Telegony im vorhandenen Archiv neu gelesen. Stop jeweils vor dem folgenden Fragment2. Die Aithiopis-Synopse und zwei Scholien werden aus vorhandener dokumentierter Lektüre gesondert wiederverwendet.
1914; heutige digitale Wiedergabe beiTheoi
Sprache: Englisch nach Altgriechisch
Überlieferter Text
Homerische Odyssee
Hier nur benannte verbundene Fenster und Textenden erschlossen; keine neu vollständig gelesenen 24 Bücher und keine unabhängig bestätigte Ereignischronik.
Werkebene; hier keine exakte Datierung festgelegt.
Sprache: Altgriechisch
Überlieferter Text
Homerische Ilias
Hier nur benannte verbundene Fenster und Textenden erschlossen; keine neu vollständig gelesenen 24 Bücher und keine unabhängig bestätigte Ereignischronik.
Werkebene; hier keine exakte Datierung festgelegt.
Sprache: Altgriechisch
Überlieferter Text
Aithiopis: verlorenes Epos in späterer Überlieferung
Werknennung auf Grundlage der Proklos-Zusammenfassung. Der Museumszugang benutzt deren historische englische Übersetzung und hier abgedruckte kleine Scholien, nicht den vollständigen verlorenen Epostext.
Verlorenes antikes Epos; Arktinoszuschreibung nach überlieferter Zusammenfassung, keine eigene Frühdatierung.
Sprache: Altgriechisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Homerische Epen und getrennt überlieferte zyklische Zusammenfassungen
- Verwendeter Ausschnitt
- Je Abschnitt benannte Gedichtfenster oder spätere Inhaltsangaben
- Ilias 1,69–244: Agamemnon und Achilleus streiten um Beute und Rang
Homerische Dichtung; A. T. Murray, Theoi · antike Dichtung in historischer englischer Übersetzung
Kalchas benennt die verweigerte Rückgabe der Chryseis als Ursache der Pest; Agamemnon stimmt der Rückgabe zu, fordert aber einen Ersatz für seinen Ehrenanteil. Agamemnon droht Achilleus mit der Wegnahme der Briseis, um seine Überlegenheit zu zeigen; Achilleus bestreitet den gerechten Anteil am Kampfgewinn. Athena verhindert einen sofortigen Schwertangriff.
Indexnotiz der begrenzten Weblektüre. Gefangene Frauen werden im Text als Beute verteilt; diese Perspektive ist keine redaktionelle Zustimmung. Nur 1,69–244, nicht die vollständige Ilias. Abgerufen am 2026-10-01.
- Ilias 16,1–100 und 777–867: Patroklos bittet und fällt
Homerische Dichtung; englische Übersetzung A. T. Murray bei Theoi · antiker Epostext; historische Übersetzung
Patroklos klagt über die Not der Achaier und bittet selbst um Achilleus’ Rüstung und die Myrmidonen; Achilleus begrenzt den Auftrag auf die Rettung der Schiffe. In der Todesszene greifen Apollon und Euphorbos ein, bevor Hektor Patroklos tödlich trifft; Hektors Alleinleistung wäre eine Verkürzung der erzählten Kausalkette.
Indexnotiz der begrenzten Weblektüre. Nur zwei benannte Fenster gelesen. Die Stelle entscheidet keine späteren Deutungen der Beziehung zwischen Achilleus und Patroklos. Abgerufen am 2026-09-30.
- Ilias 22: Hektors Tod und der verweigerte Leichnam
Homerische Dichtung; englische Übersetzung A. T. Murray, Theoi Classical Texts · antiker Text; historische englische Übersetzung
Ilias 22,247–404 gelesen: Hektors Angebot zur Rückgabe des Leichnams, Achilleus’ Ablehnung, Hektors Tod und Misshandlung des Körpers.
Gewaltszene in einer epischen Übersetzung. Die später erzählte Rückgabe in Ilias 24 gehört zu einer anderen, separat gelesenen Passage. Abgerufen am 2026-09-29.
- Ilias 24: Priamos, Achilleus und Hektors Bestattung
Homerische Dichtung; englische Übersetzung A. T. Murray, Theoi Classical Texts · antiker Text; historische englische Übersetzung
Ilias 24,468–676 und 692–804 gelesen: Priamos’ Bitte, gemeinsame Trauer, Rückgabe, Aufschub des Kampfes, Klagen von Andromache, Hekabe und Helena sowie Hektors Bestattung.
Die Ilias schließt mit Hektors Bestattung; sie zeigt hier keinen Fall Trojas. Die Reden der Trauernden sind unterschiedliche Perspektiven, keine einheitliche Frauenstimme. Abgerufen am 2026-09-29.
- Odyssee 1: Telemachos und die Lage auf Ithaka
Homer; englische Übersetzung A. T. Murray · Antikes Epos; historische englische Übersetzung
1,80–124; 1,172–305; 1,325–364: Athenas Plan für Telemachos, die Aufnahme des fremden Gasts, seine Unsicherheit über den Vater und die Spannungen im Haus.
Athena tritt als Mentes auf; ihre Zukunftsaussagen sind Figurenrede. Telemachos' Befehle an Penelope zeigen die im Epos erzählte Geschlechterordnung, keine heutige Norm. Keine griechische Kollation. Abgerufen am 2026-09-29.
- Odyssee 12,127–141 und 260–420: Helios' Herden auf Thrinakia
Homer zugeschriebene Odyssee; englische Übersetzung A. T. Murray · Antikes Epos; historische englische Übersetzung
Kirkes Warnung 127–141; Ankunft, Hunger, Eidbruch, Tötung der Rinder, Mitteilung durch Lampetie, Helios' Beschwerde bei Zeus und Schiffsverlust 260–420. Figurenrede und Erzählfolge im Zusammenhang gelesen.
Das Geschehen ist Odysseus' erzählte Rückschau, nicht ein historischer Reisebericht. Die Stelle erklärt weder astronomische Sonnenbewegung noch einen generellen Apollo-Helios-Gleichsatz. Für andere Helios-Episoden keine Gesamtlektüre beansprucht. Abgerufen am 2026-09-29.
- Odyssee 24: Laertes und der offene Frieden
Homer; englische Übersetzung A. T. Murray · Antikes Epos; historische englische Übersetzung
24,203–365; 24,383–548: Laertes im Garten, Odysseus' erneute Erprobung des Vaters, Narben- und Baumerinnerung, Reaktion auf die Tötungen, Gegenwehr der Freierfamilien und Athenas Friedensschluss.
Der Vater-Sohn-Test fügt Laertes zusätzliche Trauer zu. Der Friedensschluss ist ein epischer göttlicher Eingriff, keine historische politische Lösung. Keine griechische Kollation. Abgerufen am 2026-09-29.
- Odyssee 5,1–270: Kalypso und die Abfahrt
Homer; englische Übersetzung A. T. Murray · Antikes Epos; historische englische Übersetzung
Odyssee 5,1–270: Beschluss der Götter, Hermes' Besuch, Inselbeschreibung, Kalypsos Einwand gegen die Behandlung von Göttinnen mit sterblichen Geliebten, Odysseus' Trauer und fehlende Freiwilligkeit, Eid, Gespräch über Unsterblichkeit, Hilfe beim Floßbau und Abfahrt. Nur dieser Abschnitt ausgewertet.
Murrays historische Übersetzung ohne griechische Kollation. Kalypsos Rettung und Versorgung sind ihre eigene Rede; die epische Erzählerstimme beschreibt Odysseus' unfreiwilliges Bleiben. Eine heutige Rechtskategorie wird nicht in den antiken Text zurückprojiziert. Abgerufen am 2026-09-29.
- Odyssee 8: Demodokos singt vom hölzernen Pferd
Homerische Dichtung; englische Übersetzung A. T. Murray, Theoi Classical Texts · antiker Text; historische englische Übersetzung
Odyssee 8,482–520 gelesen: Odysseus bittet Demodokos um das Lied vom hölzernen Pferd; der Sänger berichtet über das Pferd, die trojanische Beratung und die Einnahme der Stadt.
Eingebettetes Lied in einer anderen homerischen Dichtung, kein Abschnitt der Ilias und kein archäologischer Beweis des erzählten Ereignisses. Abgerufen am 2026-09-29.
- Odyssee 9,105–566: Kyklopen und Polyphemos
Homer; englische Übersetzung A. T. Murray · Antikes Epos; historische englische Übersetzung
Odyssee 9,105–566: Odysseus' Selbsterzählung vom Land der Kyklopen, der Höhle, dem Gastrechtsdialog, der Tötung von Gefährten, Wein und Namenlist, Flucht, Namensenthüllung und Poseidon-Anrufung. Nur dieser Abschnitt gelesen.
Murrays englische Übersetzung, keine eigene Kollation des griechischen Texts. Odysseus ist Sprecher seiner Abenteuer; spätere Galateia-Dichtung nicht als Teil dieser Episode ausgeben. Das bestehende SRC-ODYSSEY9-MURRAY archiviert nur einen engeren Abschnitt 9,256–306. Abgerufen am 2026-09-29.
- Ilias1.1–7: Der Zorn als eröffneter Gegenstand
Homerische Ilias; englische Übersetzung A. T. Murray · Antikes Epos; historische englische Übersetzung
Nur Proömium1.1–7 im vorhandenen Textarchiv neu gelesen. Die bereits gelesenen anschließenden Konfliktfenster werden nicht als neue Volllektüre von Buch1 ausgegeben.
Keine vollständige Ilias-Lektüre, Originalsprachenprüfung oder Ableitung eines historischen Kriegsdatums. Die Werkgrenze wird an benannten Anfangs-/Schlussfenstern und den davon getrennten Zykluszeugnissen erläutert. Abgerufen am 2026-10-17.
- Odyssee1.1–10: Heimkehr, Verlust und der gewählte Anfang
Homerische Odyssee; englische Übersetzung A. T. Murray · Antikes Epos; historische englische Übersetzung
Nur Proömium1.1–10 aus dem vorhandenen HTML-Archiv neu gelesen; vor dem folgenden Absatz11 gestoppt.
Keine vollständige Werklektüre. Der Erzählerrahmen und Odysseus’ spätere Ich-Rückblicke sind verschiedene Erzählebenen; das Eröffnungsurteil über Gefährten nicht als neutrale historische Untersuchung behandeln. Abgerufen am 2026-10-17.
- Unter Proklos überlieferte Zusammenfassungen: Kypria, Kleine Ilias, Ilioupersis, Nostoi und Telegonie
Proklos zugeschriebene Chrestomathie; englische Übersetzung H. G. Evelyn-White · Spätere Inhaltsangaben zu verlorenen Epen; historische Übersetzung1914
Die fünf vollständigen jeweils ersten Proklos-Synopsen unter Cypria, LittleIliad, SackIlium, Returns und Telegony im vorhandenen Archiv neu gelesen. Stop jeweils vor dem folgenden Fragment2. Die Aithiopis-Synopse und zwei Scholien werden aus vorhandener dokumentierter Lektüre gesondert wiederverwendet.
Gelesene Inhaltsangaben sind weder die verlorenen Epen selbst noch unabhängige Bestätigung ihrer Verfasserzuschreibungen. Proklos nicht ohne Weiteres mit einem bestimmten gleichnamigen Philosophen identifizieren. Weitere anschließend abgedruckte Fragmente nicht pauschal mitgelesen. Keine griechische Kollation. Abgerufen am 2026-10-17.
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Proklos-Zusammenfassung und Scholien in H. G. Evelyn-Whites Übersetzung · Historische englische Übersetzung
Aithiopis-Block auf Theoi: Proklos Chrestomathie II und die zwei anschließend abgedruckten Scholienfragmente.
Nur der benannte englische Ausschnitt gelesen; keine vollständige Werklektüre, verlinkten Anmerkungen oder eigene Originalsprachkollation. Weitere Fassungen und vollständige Namenprüfung offen. Gelesen sind spätere Zusammenfassung und die hier abgedruckten Scholien, nicht das verlorene Epos. Abgerufen am 2026-10-01.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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