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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Tepegöz: Ein Vertrag mit dem Menschenfresser

Tepegöz wächst zunächst in einer Familie auf. Erst seine Gewalt macht ihn zur Bedrohung, und ein ausgehandelter Tribut verlängert das Töten. Die konkrete Übersetzung von 1815 führt von dieser sozialen Krise bis zu Bissats gefährlicher Rettung.

8–9 Minuten Lesezeit

Zwei Kinder kommen in die Gemeinschaft

Diez beginnt die deutsche Erzählung mit Bissat, der als Kind verloren geht und von einem Löwen aufgezogen wird. Zurück bei seiner Familie, erhält er von Dede Korkut einen Namen und den Rat, unter Menschen zu leben. Danach begegnet ein Hirte an einer Quelle einem geflügelten weiblichen Wesen. Er packt es und erzwingt Geschlechtsverkehr.

Die Übersetzung nennt die Gestalt ein Engelmädchen. Das ist Diez’ Wortwahl; hier wurde der mitgedruckte Originaltext nicht selbst kollationiert. Aus der Begegnung entsteht das Kind Tepegöz. Aruz nimmt es auf, um es zusammen mit Bissat großzuziehen. Die Geschichte beginnt also mit einer menschlichen Gewalttat und einer späteren Aufnahme, bevor der Erwachsene zum Gegner wird.

Das Auge ist sichtbar, die Gewalt wird erzählt

Tepegöz hat in dieser Übersetzung einen menschlichen Leib und ein Auge auf dem Scheitel. Beim Trinken tötet er die Ammen; später verletzt er spielende Kinder. Aruz versucht, ihn durch Schläge und Verbote aufzuhalten, und vertreibt ihn schließlich.

Seine Mutter gibt ihm einen Ring, der seinen Körper vor Pfeilen und Säbeln schützen soll. Er überfällt Reisende und verschlingt Menschen. Die Bedrohung entsteht im Text aus diesen Handlungen und seiner besonderen Unverletzlichkeit. Eine körperliche Abweichung allein erklärt kein menschliches Fehlverhalten; die Erzählfigur ist kein Urteil über wirkliche Menschen mit Behinderung.

Der Tribut erhält den Täter

Die Krieger können Tepegöz nicht überwinden. Die Oghusen schicken Dede Korkut als Vermittler. Aus einer Forderung nach täglich sechzig Menschen macht er einen Vertrag über zwei Menschen und fünfhundert Schafe. Zwei Männer müssen das Essen für den Gegner zubereiten.

Die Vereinbarung reduziert die Zahl der menschlichen Opfer, hält das Töten aber am Leben. Familien geben ihre Söhne ab. Als eine Mutter ihren letzten Sohn verlieren soll, bittet sie Bissat um einen Gefangenen als Ersatz. Er gibt ihr einen. Ihr Sohn wird dadurch gerettet, doch der namenlose andere Mensch übernimmt seine tödliche Stelle.

Ein Messer öffnet zwei Auswege

Bissat zieht gegen den Rat seines Vaters zum Gegner. Seine Pfeile zerbrechen an Tepegöz. Dieser sperrt ihn in einen aus Ochsenhaut gefertigten Stiefel und schläft wieder ein. Bissat schneidet sich mit einem Messer heraus und fragt die beiden Köche nach einer verletzlichen Stelle.

Sie weisen auf das Auge hin. Bissat prüft es, lässt ein Schlachtmesser erhitzen, spricht ein Gebet und zerstört damit das Auge. Das Wissen der gefangenen Helfer, sein Werkzeug und der religiös formulierte Schutz gehören zusammen. Die Szene endet noch nicht mit einem freien Heimweg.

Die Widderhaut genügt nicht als Täuschung

Tepegöz bewacht nun den Ausgang der Höhle und tastet die Schafe ab. Bissat schlachtet einen Widder, zieht das Fell mit Kopf und Schwanz ab und versteckt sich darin. Der Gegner merkt die Täuschung. Als er das Horn packt und hochhebt, bleibt das Fell in seiner Hand; Bissat schlüpft heraus.

Weitere Fallen folgen: ein angebotener Ring, eine Schatzkammer und ein gefährlicher Säbel. Diez vermerkt selbst Probleme des Texts, besonders beim Übergang vom schneidenden Säbel zu seiner späteren Benutzung. Diese Unsicherheit wird nicht durch eine nachträglich erfundene, widerspruchsfreie Magieregel ersetzt.

Der Gegner fragt nach seinem Namen

Vor dem Ende fragt Tepegöz Bissat nach Herkunft, Familie und Namen. Bissat nennt sich und erinnert an den getöteten Bruder Kyjan. Tepegöz bittet um Schonung, droht jedoch erneut mit Menschenverzehr und beklagt sein Auge. In Diez’ Übersetzung enthauptet Bissat ihn mit dessen eigenem Säbel.

Die beiden Köche bringen die Nachricht zurück. Dede Korkut lobt Bissat für die Rache am Bruder und die Entlastung der anderen. Die öffentliche Erinnerung ordnet den Sieg damit in Familie und Gemeinschaft ein. Sie macht aus der konkreten Tat keine allgemein gültige Rechtfertigung jeder Rache.

Polyphemos ist ein Vergleich, keine Identität

Schon Diez überschreibt seinen Aufsatz als Geschichte eines oghusischen Zyklopen. Er hielt den Stoff für ein Vorbild von Homers Polyphemos. Die SLUB dokumentiert diese Auffassung als Teil der Rezeptionsgeschichte. Eine solche These des Übersetzers ist noch kein erwiesener Übertragungsweg.

Für diese Seite steht zuerst der eigene Textzusammenhang: gemeinsame Erziehung, Schutzring, Tribut, Familienverlust und Dedes Abschluss. Die separate Polyphemos-Seite bietet einen anderen benannten Zugang. Tepegöz wird durch den Vergleich nicht zu einem griechischen Wesen und nicht zu einer bloßen Kopie.

Eine Bearbeitung setzt einen neuen Schwerpunkt

Marc Sinans Projekt von 2014 verbindet die Tepegöz-Geschichte mit dokumentarischen Stimmen und einer Bühne aus Musik, Bewegung und Video. Die Produktionsbeschreibung betont die vergebliche Suche des Gegners nach Anerkennung.

Das ist ein eigener Akzent der Bearbeitung. Diez’ Übersetzung erzählt ebenfalls Aufnahme und Vertreibung, aber auch Tötung und einen ausbeuterischen Vertrag. Die moderne Beschreibung wird hier als Rezeption gelesen; die Inszenierung und ihre Interviews wurden nicht selbst gesehen.

Die Figur in ihren Quellen

Tepegöz

Original F 11-043: Diez 1815, vollständige deutsche Geschichte 419–435 mit Fußnoten. Zunächst Herkunft, Aufnahme, Körper, Ring, Tribut und konkrete Bissat-Handlung; Polyphembezug erst als gesonderte historische Deutung. Keine Gleichsetzung oder Behauptung bewiesener Entlehnung.

Zwei Kinder kommen in die Gemeinschaft
S. 419–421: Bissat, Quelle, Übergriff, Herkunft und Adoption

Das Auge ist sichtbar, die Gewalt wird erzählt
S. 421–423: Körperbeschreibung, getötete Ammen, Kinder, Vertreibung, Ring und Überfälle

Der Tribut erhält den Täter
S. 423–426: Verhandlung, Köche, Opferverteilung und Gefangenenaustausch

Ein Messer öffnet zwei Auswege
S. 427–429: erfolglose Pfeile, Stiefel, Köche, Messer, Gebet und Blendung

Die Widderhaut genügt nicht als Täuschung
S. 429–432 und Fußnoten: Widderhaut, Ring, Schatzkammer und Säbel

Der Gegner fragt nach seinem Namen
S. 432–435 einschließlich Fußnote zur veränderten Bitte um Schonung: Namen, Rache, Tod, Boten und Lob

Polyphemos ist ein Vergleich, keine Identität
Aufsatzkopf S. 399; Ende der Vorbemerkung S. 418–419; Abschnitt Diez 1815 und seine Deutung als Vorbild Homers

Eine Bearbeitung setzt einen neuen Schwerpunkt
Projektbeschreibung: Anerkennung, Ausschluss und Neuverarbeitung des Stoffs

Figuren und Namen in den Textstellen

Die Namen führen zu den besprochenen Szenen und Quellen. Eine kurze Nennung, eine Herkunftsangabe und eine ausgeführte Handlung bleiben unterschiedliche Rollen. Ähnliche Namen ergeben keine gemeinsame Lebensgeschichte.

Zwei Kinder kommen in die Gemeinschaft

Bissat in Diez’ Übersetzung

Profil: Begrenzte Rolle im bereits belegten Erzählzugang

Leitfrage: Wer trägt hier Wissen, Schutz, Verpflichtung oder eine eigene Gegenstimme?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Zwei Kinder kommen in die Gemeinschaft · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Aruz, Bissat und Kyjan im Familienzusammenhang

Profil: Begrenzte Rolle im bereits belegten Erzählzugang

Leitfrage: Wer trägt hier Wissen, Schutz, Verpflichtung oder eine eigene Gegenstimme?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Zwei Kinder kommen in die Gemeinschaft · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Aruz, Bissat und Kyjan im Familienzusammenhang

Profil: Aruz

Leitfrage: Welche einzelne Rolle bleibt innerhalb der erklärten Gruppe unterscheidbar?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Aufnahme und späterer Versuch, Tepegöz einzuschränken · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Aruz, Bissat und Kyjan im Familienzusammenhang

Profil: Bissat

Leitfrage: Welche einzelne Rolle bleibt innerhalb der erklärten Gruppe unterscheidbar?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Pflegezusammenhang und spätere Gegenwehr · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Aruz, Bissat und Kyjan im Familienzusammenhang

Profil: Kyjan

Leitfrage: Welche einzelne Rolle bleibt innerhalb der erklärten Gruppe unterscheidbar?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Getöteter Bruder in Bissats abschließender Herkunftsrede · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Der Hirte und das Engelmädchen in Diez’ Wortwahl

Profil: Begrenzte Rolle im bereits belegten Erzählzugang

Leitfrage: Wer trägt hier Wissen, Schutz, Verpflichtung oder eine eigene Gegenstimme?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Zwei Kinder kommen in die Gemeinschaft · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Der Hirte und das Engelmädchen in Diez’ Wortwahl

Profil: Der unbenannte Hirte

Leitfrage: Welche einzelne Rolle bleibt innerhalb der erklärten Gruppe unterscheidbar?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Erzwingt die sexuelle Begegnung · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Der Hirte und das Engelmädchen in Diez’ Wortwahl

Profil: Das Engelmädchen in Diez’ Übersetzung

Leitfrage: Welche einzelne Rolle bleibt innerhalb der erklärten Gruppe unterscheidbar?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Mutter und spätere Geberin des Schutzrings · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Der Tribut erhält den Täter

Ammen, Kinder, Tributpflichtige und der Ersatzgefangene

Profil: Begrenzte Rolle im bereits belegten Erzählzugang

Leitfrage: Wer trägt hier Wissen, Schutz, Verpflichtung oder eine eigene Gegenstimme?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Der Tribut erhält den Täter · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Ammen, Kinder, Tributpflichtige und der Ersatzgefangene

Profil: Ammen und spielende Kinder

Leitfrage: Welche einzelne Rolle bleibt innerhalb der erklärten Gruppe unterscheidbar?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Frühe Tötung und Verletzung · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Ammen, Kinder, Tributpflichtige und der Ersatzgefangene

Profil: Tributpflichtige Familien

Leitfrage: Welche einzelne Rolle bleibt innerhalb der erklärten Gruppe unterscheidbar?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Müssen weiterhin Menschen abgeben · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Ammen, Kinder, Tributpflichtige und der Ersatzgefangene

Profil: Die Mutter mit dem letzten Sohn

Leitfrage: Welche einzelne Rolle bleibt innerhalb der erklärten Gruppe unterscheidbar?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Erbittet einen Ersatz · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Ammen, Kinder, Tributpflichtige und der Ersatzgefangene

Profil: Der unbenannte Ersatzgefangene

Leitfrage: Welche einzelne Rolle bleibt innerhalb der erklärten Gruppe unterscheidbar?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Übernimmt die tödliche Stelle des geretteten Sohns · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Ein Messer öffnet zwei Auswege

Die beiden Köche bei Tepegöz

Profil: Begrenzte Rolle im bereits belegten Erzählzugang

Leitfrage: Wer trägt hier Wissen, Schutz, Verpflichtung oder eine eigene Gegenstimme?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Ein Messer öffnet zwei Auswege · Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Tepegöz in Diez’ deutscher Übersetzung

Diez’ deutsche Tepegöz-Erzählung mit erkennbaren offenen Lesarten; seine Homer-These bleibt Deutung. Die Leitfrage dieser Seite: Wie verbindet die Tepegöz-Erzählung einen außergewöhnlichen Körper mit Aufnahme, Gewalt und einer gescheiterten Vereinbarung?

1815

Sprache: Deutsch, historische Übersetzung eines oghusisch-türkischen Texts

Benutzte Ausgabe

Tepegöz in Diez’ deutscher Übersetzung: Lesefenster zu „Tepegöz: Ein Vertrag mit dem Menschenfresser“

Eigener Zugang dieser Seite: S. 419–421: Bissat, Quelle, Übergriff, Herkunft und Adoption; S. 421–423: Körperbeschreibung, getötete Ammen, Kinder, Vertreibung, Ring und Überfälle; S. 423–426: Verhandlung, Köche, Opferverteilung und Gefangenenaustausch; S. 427–429: erfolglose Pfeile, Stiefel, Köche, Messer, Gebet und Blendung; S. 429–432 und Fußnoten: Widderhaut, Ring, Schatzkammer und Säbel; S. 432–435 einschließlich Fußnote zur veränderten Bitte um Schonung: Namen, Rache, Tod, Boten und Lob; Aufsatzkopf S. 399; Ende der Vorbemerkung S. 418–419. Wie verbindet die Tepegöz-Erzählung einen außergewöhnlichen Körper mit Aufnahme, Gewalt und einer gescheiterten Vereinbarung?

1815

Sprache: Deutsch, historische Übersetzung eines oghusisch-türkischen Texts; eigene deutsche Erläuterung

Überlieferter Text

Dede Korkut im Druck: SLUB-Rezeptionsübersicht

Institutionelle Rezeptionsgeschichte der Abschriften und Editionen; zitierte Ausgaben sind dadurch nicht sämtlich gelesen. Die Leitfrage dieser Seite: Wie verbindet die Tepegöz-Erzählung einen außergewöhnlichen Körper mit Aufnahme, Gewalt und einer gescheiterten Vereinbarung?

Publikationsgeschichte, abgerufen 2026

Sprache: Deutsch

Benutzte Ausgabe

Dede Korkut im Druck: SLUB-Rezeptionsübersicht: Lesefenster zu „Tepegöz: Ein Vertrag mit dem Menschenfresser“

Eigener Zugang dieser Seite: Abschnitt Diez 1815 und seine Deutung als Vorbild Homers. Wie verbindet die Tepegöz-Erzählung einen außergewöhnlichen Körper mit Aufnahme, Gewalt und einer gescheiterten Vereinbarung?

Publikationsgeschichte, abgerufen 2026

Sprache: Deutsch; eigene deutsche Erläuterung

Überlieferter Text

Die Kunde von Tepegöz: Produktionsbeschreibung

Selbstbeschreibung einer konkreten modernen Produktion; keine beobachtete Aufführung und kein vollständig gelesenes Libretto. Die Leitfrage dieser Seite: Wie verbindet die Tepegöz-Erzählung einen außergewöhnlichen Körper mit Aufnahme, Gewalt und einer gescheiterten Vereinbarung?

Bearbeitung 2014; Website abgerufen 2026

Sprache: Deutsch

Benutzte Ausgabe

Die Kunde von Tepegöz: Produktionsbeschreibung: Lesefenster zu „Tepegöz: Ein Vertrag mit dem Menschenfresser“

Eigener Zugang dieser Seite: Projektbeschreibung: Anerkennung, Ausschluss und Neuverarbeitung des Stoffs. Wie verbindet die Tepegöz-Erzählung einen außergewöhnlichen Körper mit Aufnahme, Gewalt und einer gescheiterten Vereinbarung?

Bearbeitung 2014; Website abgerufen 2026

Sprache: Deutsch; eigene deutsche Erläuterung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Benannte Zugänge zum oghusischen Buch des Dede Korkut; neuere Bearbeitung gesondert
Verwendeter Ausschnitt
Diez 1815, S. 419–435, ist die vollständig gelesene deutsche Episode mit offenen Lesarten in den Fußnoten. Diez’ Homer-Abhängigkeitsthese ist eine Übersetzerdeutung; moderne Rezeptionsbelege ersetzen keine selbst kollationierte oghusische Schrift.
  1. Tepegöz und Bissat: die deutsche Übersetzung von Diez

    Heinrich Friedrich von Diez, Übersetzer und Herausgeber; Digitalisat Bayerische Staatsbibliothek · Denkwürdigkeiten von Asien, zweiter Teil, Berlin 1815; Aufsatz S. 399–457, deutsche Erzählung S. 419–435.

    Deutsche Erzählung S. 419–435 vollständig gelesen, einschließlich Fußnoten. Aufsatzkopf S. 399 und Ende der Vorbemerkung S. 418–419 gesondert geprüft. Acht einzelne native Scanansichten; BSB-Metadaten und Seitenfolge kontrolliert.

    Keine Volllektüre des gesamten Aufsatzes oder Buches, keine eigene Lektüre des mitgedruckten oghusisch-türkischen Texts. Diez nennt offene oder veränderte Lesarten. Seine These einer Abhängigkeit Homers und seine historischen Religionsdeutungen werden als Deutungen des Übersetzers behandelt. BSB-Rechtestatus NoC-NC/1.0 ist keine dokumentierte Freigabe öffentlicher Scankopien. Abgerufen am 2026-10-04.

  2. Wie Dede Korkut gedruckt wurde: Diez, Bartold und spätere Ausgaben

    SLUB Dresden, institutionelle Publikations- und Rezeptionsgeschichte · Publikationsübersicht, abgerufen am 4. Oktober 2026.

    Haupttext zur Rezeptionsgeschichte gelesen: Reiskes Fehlzuordnung, Diez-Abschrift 1814 und Ausgabe 1815, Bartolds Zugang 1892 und vier frühe Veröffentlichungen; spätere Übersetzungen als bibliografischer Kontext.

    Der Überblick ersetzt keine Lektüre aller genannten Ausgaben. Die historischen Interpretationen werden nicht als heutige Beweise übernommen. Angekündigte Reprints oder Editionen werden nicht ohne weiteren Nachweis als erschienen dargestellt. Abgerufen am 2026-10-04.

  3. Dede Korkut – Die Kunde von Tepegöz: eine Theaterbearbeitung von 2014

    Dresdner Sinfoniker, Projektbeschreibung der beteiligten Produktion · Projekt und aufgeführte Uraufführung am 8. Februar 2014 in HELLERAU; Website abgerufen am 4. Oktober 2026.

    Projektbeschreibung, individuelle Credits und Terminblock gelesen: Marc Sinan, Orchestermusik, Bewegung, Videoinstallation und Zusammenarbeit mit Gästen aus Aserbaidschan, Usbekistan und Kasachstan.

    Selbstbeschreibung eines konkreten neueren Projekts; keine beobachtete Aufführung, kein ausgewertetes Video oder vollständiges Libretto. Die Deutung von Anerkennung und Ausschluss gehört dieser Bearbeitung. Weitere Seitenabschnitte zu Aghet und fremden Projekten nicht für Dede Korkut verwendet; kein Foto kopiert. Abgerufen am 2026-10-04.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-18. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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