Ankunft vor Cina

Was dieses Bild zeigt
Die Reiseillustration zeigt den ausgewählten Ankunftsmoment vor Cina. Schiff, Reisende und Küste sind frei gestaltet; sie bestimmen weder eine historische Route noch einen Ort im heutigen China.
Ein Rangname ersetzt keine Quellenprüfung
Hier begegnet dir Sawérigading aus dem bugischen La Galigo. Die 2017er Synopsis ordnet ihn der Familie Batara Lattuqs und Wé Datu Sengngengs zu. Unterschiedliche Titel in den gelesenen 2009er Reden sind an genau diesen Gesprächskontext gebunden. Sie dürfen nicht jede gleich oder ähnlich bezeichnete Gestalt zu ihm machen.
Er verlangt Zustimmung, obwohl andere widersprechen
Sein Wunsch richtet sich auf Wé Tenriabéng, seine Zwillingsschwester. Die gelesene kritische Übersetzung lässt die Schwester die Folgen für Land und Menschen nennen. Sawérigading antwortet, er nehme deren Untergang in Kauf, wenn sein Wunsch erfüllt werde. Das ist eine Aussage der Figur, nicht die Zustimmung unserer Darstellung.
Seine Macht zeigt sich zuvor in Gewalt gegen eine widersprechende Beratungsfigur. Die 2017er Synopsis berichtet von weiteren Drohungen gegen Kinder. Wer ihn ausschließlich als tapferen Seefahrer einordnet, lässt diese Handlungen und die Gegenstimmen verschwinden.
Die Überfahrt gehört nicht ihm allein
Die 2017er Übersicht verbindet seine Reise mit Wé Tenriabéngs Rat, Boten, dem Wélenréng-Baum und Schiffen aus der Unterwelt. In einer späteren Seeschlacht ruft er erneut seine Schwester um Hilfe. Sie entsendet Remmang ri Langiq. Seine Stärke und sein Angewiesensein stehen nebeneinander.
Die sieben Kämpfe gehören zum gewählten Erzählbericht. Wir zählen sie nicht als nachgewiesene historische Kriege. Auch der Name Cina wird nicht ohne weiteren Beleg zu einem modernen Staat.
Beim Hofbesuch will er sehen und erkannt werden
Er prüft die ihm berichtete Ähnlichkeit I Wé Cudaiqs, verkleidet sich und lässt danach Boten um die Ehe werben. Armband und Ring verbinden das Wissen seiner Schwester mit einer Beobachtung am anderen Hof. Das begründet eine Handlungsbeziehung; eine psychologische Diagnose oder ein einheitlicher Mythos aller südostasiatischen Reisenden folgt daraus nicht.
Eine Familie bleibt nach der Reise in Bewegung
Sein Sohn I La Galigo wird bei I Wé Cimpau aufgezogen und später mit der Familie in Cina bekannt gemacht. Danach verschiebt sich der Fortgang zu den eigenen Fahrten des Sohnes. Sawérigadings Profil endet deshalb nicht an einer Hochzeit.
Späterer religiöser Wandel wird bei Koolhof 1999 an gesonderten Erzählwegen behandelt. Wir tragen solche Bearbeitungen nicht rückwirkend in jedes Kapitel ein. Das gemeinsame Werk bleibt offen, während die hier behandelten Szenen benannte Grenzen besitzen.
Die Figur in ihren Quellen
Sawérigading
Reisende Figur im benannten bugischen La-Galigo-Zugang; eigene Macht, Gegenrede und Abhängigkeit von Helfenden werden getrennt verfolgt.
Sawérigading
Einleitung 2017, S. 28–46; Gesprächsfenster 2009, /170/–/203/, getrennt geführte Zugänge
Kontextgebundene Namens-/Titelform: Opunna Wareq
A IVa, S. 19, Nr. 18; A XVIIa, S. 24, Nr. 1; Titel in der benannten Katalogzuordnung.
Belegte Beziehungen
- Im Gesprächsfenster Zwillingsbruder von: Wé TenriabéngBelege [2] : Übersetzung 2009, S. 243–247
- In der Synopsis Elternteil von: I La GaligoBelege [1] : Einleitung S. 40–41
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
La Galigo / Sureq Galigo
Hier wird der offene La-Galigo-Zusammenhang über einen begrenzten, eigens benannten Erzähl- oder Forschungsabschnitt erschlossen. Figur, Werkname und erhaltene Handschrift werden nicht gleichgesetzt.
Überlieferter Erzählzusammenhang; kein einheitlich datiertes abgeschlossenes Originalwerk behauptet.
Sprache: Bugisch
Benutzte Einleitung und Synopsis
Koolhofs Einleitung in La Galigo I, zweite Ausgabe 2017
Hier S. 28–49 gelesen. Die Synopsis ist ein eigener Vermittlungsweg und reicht über die fortlaufende Übersetzung des ersten Bandes hinaus.
2017: wissenschaftliche Einleitung in der zweiten Ausgabe des ersten Bandes.
Sprache: Indonesisch
Überlieferter Text
Cinta Terlarang Sawerigading kepada We Tenriabeng: ausgewählte Episode
Benannter Episodenzusammenhang im La Galigo: hier begrenzte kritische Übersetzungsfenster, ergänzter Figurenkommentar und ausdrücklich verschiedene Handschriften-/Namensbezüge.
Erzählte Vorzeit; kein historisches Datum der Figurenbegegnung.
Sprache: Bugische Überlieferung, hier über indonesische kritische Übersetzung
Erhaltener Textzeuge
Bei Basiah als Naskah C bestimmte Jarahnitra-Handschrift
In der Studie gewählter Basiszeuge neben NBG 188 VII/VIII und Rol 14 Nr. 2. Nur über die Studienbeschreibung erschlossen; Original nicht kollationiert.
Der Zeuge wird in der 2009 er Studie beschrieben; hier kein eigenes gesichertes Herstellungsjahr bestimmt.
Sprache: Bugisch
Benutzte Ausgabe
Basiahs kritische Edition und indonesische Übersetzung (2009)
Übersetzungsfenster /170/–/203/, S. 234–247, sowie gesonderter Figurenkommentar S. 303–315 gelesen. Kommentar und direkte Übersetzung bleiben verschiedene Textmodi; keine vollständige Thesis-Lektüre oder Originalsprachen-Kollation.
Thesis 2009; Autorinnen-Upload 2023 ist ein anderer Zeitpunkt.
Sprache: Indonesisch; gegenüberliegende bugische Transkription nicht unabhängig geprüft
Wissenschaftlicher Katalog
Kerns nachgelassene La-Galigo-Katalogergänzung
Katalogergänzung zu verschiedenen benannten Handschriften. Hier ausgewählte Rollen-/Namenslisten und Variantenkommentare, keine Volllektüre des alten Gesamtkatalogs oder der Handschriften.
Nachgelassene Beschreibungen, in dieser Form 1999 publiziert; Vorwort von 1997.
Sprache: Niederländisch
Benutzte Ausgabe
Aanvulling op de Catalogus, Leiden 1999
Archivierter 125-Seiten-PDF; gezielte Rollen-/Aliasstellen A IVa und A XVIIa. Korrekturen, Nummerierung und Varianten getrennt gelesen.
Titelblatt 1999; Datum 1939 im Downloadnamen nicht als Erscheinungsjahr dieser PDF-Ausgabe verwendet.
Sprache: Niederländisch
Welche Zeit ist gemeint?
- Erzählte Vorzeit im benannten La-Galigo-Zugang; keine historische Lebensdatierung.
- 2017: benutzte wissenschaftliche Synopsis im ersten Band der zweiten Ausgabe.
- 2009: Basiahs kritische Edition; der Autorinnen-Upload erfolgte 2023.
Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Bugische La-Galigo-Überlieferung; ausgewählte Erzähl- und Editionswege
- Verwendeter Ausschnitt
- Benannte Textzugänge sind je Abschnitt ausgewiesen: Übersetzung, wissenschaftliche Synopsis und gegebenenfalls Katalogvergleich bleiben getrennt. Keine vollständige Kompilation des Epos.
- Koolhof: Einleitung und Erzählübersicht in La Galigo I (2017), S. 28–49
Sirtjo Koolhof; im Band nach NBG188, herausgegeben von Fachruddin Ambo Enre und Nurhayati Rahman
Archiviertes Exemplar der zweiten Ausgabe: Einleitung auf den gedruckten S. 28–49 neu zusammenhängend gelesen. Reise, eigene Figurenhandlungen, Reichweite der Synopsis und Handschriftenbeschreibung. Keine neue vollständige Band- oder Übersetzungslektüre.
Die Erzählübersicht ist Koolhofs wissenschaftliche Zusammenfassung mit Verweisen auf Kern und Editionen. Sie ist nicht die fortlaufende Übersetzung dieser Szenen. Sie reicht über Band 1 und am Ende über den Inhalt von NBG 188 hinaus. Keine unabhängige Kollation des Bugischen; ältere Umfangs- und Datierungsangaben nicht still harmonisiert. Abgerufen am 2026-09-26.
Zur Textstelle: Ankunft vor Cina Zur Textstelle: Was dieses Bild zeigt Zur Textstelle: Ein Rangname ersetzt keine Quellenprüfung Zur Textstelle: Er verlangt Zustimmung, obwohl andere widersprechen Zur Textstelle: Die Überfahrt gehört nicht ihm allein Zur Textstelle: Beim Hofbesuch will er sehen und erkannt werden Zur Textstelle: Eine Familie bleibt nach der Reise in Bewegung - Basiah: Cinta Terlarang Sawerigading kepada We Tenriabeng (2009), ausgewählte Übersetzung und Figurenkommentar
Basiah
Autorinnen-Upload: Titelblatt 2009, Abstract, Inhaltsübersicht, einzelne Apparateinträge und indonesische Übersetzungsabschnitte /170/–/203/ auf den gedruckten S. 234–247 gelesen. Schwerpunkt: Hofberatung und direkte Antwort Wé Tenriabéngs. Metadaten des Hochschulkatalogs separat geprüft. Zusätzlich Figurenübersicht und Kommentar S. 303–315 gelesen: getrennte Vater-/Sohnrollen, benannte Mütter und Hofbeteiligte, Vorstellungs- und Namensformen. Übersetzung und Kommentar bleiben getrennte Belegarten.
Ausgewählte Übersetzungs- und Kommentarfenster, keine Volllektüre der Thesis oder Übersetzung S. 160–247. Der Kommentar interpretiert Figuren und nennt weitere Editionsbelege; diese Referenzwerke sind damit nicht eigenständig gelesen. Keine aktuelle Gesamtbeschreibung von Menschen oder Geschlechterrollen. Kritische Edition nach dem als C bezeichneten Jarahnitra-Zeugen, ohne eigene Originalkollation. Upload 2023 ist nicht das Entstehungsjahr. Abgerufen am 2026-10-10.
- Koolhof: La Galigo, Heiratskonflikt, Wachstum und Namensgebrauch (1999), S. 374–383
Sirtjo Koolhof
Archivierter Aufsatz, gedruckte S. 374–383 vollständig gelesen: zitierte Mutterrede und Antwort, Reise/Heirat, Wandel und Überlieferung, lokale Namensbezeichnungen. Teilaufsatz, nicht erneut als Ganzes gelesen.
Forschung von 1999 und darin zitierte Editionen; historische Feldangaben nicht als heutiger Status sämtlicher Bugis dargestellt. Zitierte Gebets- oder Ritualtexte werden nicht übernommen. Keine eigene vollständige Lektüre der referierten Editionswerke. Abgerufen am 2026-09-26.
- UGM-Katalog: Basiahs La-Galigo-Thesis (2009)
Universitas Gadjah Mada, Bibliothek
Titel, Jahr 2009, Studiengang und indonesischer/englischer Abstract gelesen; Basiszeugen und Methode beschrieben.
Katalog und Abstract, keine Thesis-Volllektüre. Die UGM-Seite bietet selbst keinen öffentlichen Volltext. Der gelesene Textausschnitt stammt aus dem ausdrücklich getrennt benannten Autorinnen-Upload. Abgerufen am 2026-10-10.
- Kern/Koolhof: Aanvulling zum La-Galigo-Katalog, Leiden 1999 – ausgewählte Namenslisten
R. A. Kern, nachgelassene Beschreibungen; Sirtjo Koolhof, Vorwort und Edition
Titelblatt 1999 und Vorwort mit Datum Juni 1997 gelesen und als Seitenbilder betrachtet. Für den Rollen-/Aliasvergleich gezielte Namenslisten-Einträge A IVa S. 18–19 Nr. 1–19 und A XVIIa S. 24–28, insbesondere Nr. 1–4, 14, 16–18, 25, 27, 41, 44, 50, 93–97; zugehörige Text-/Variantenbeschreibung S. 23–24 gelesen. Seitenbilder des Titelblatts, Vorworts, S. 18 und 25 tatsächlich betrachtet.
125 PDF-Seiten archiviert, nicht vollständig gelesen. Das ist eine 1999 publizierte Katalogergänzung, nicht der Gesamt-Katalog von 1939 und nicht eine vollständige Originaltextedition. Zielgerichteter Vergleich ausgewählter Rollen; weitere Namenslisten werden nicht als unabhängig erschlossenes Vollkorpus ausgegeben. Ältere Transkriptionen, Korrekturen und quellenabhängige Beziehungen nicht zu einem einheitlichen Stammbaum geglättet. Abgerufen am 2026-10-10.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-11. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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