Die Unterwelt wird als eigener Bereich vorgestellt
Die Historia nennt ein verheiratetes Paar in der unteren Welt; ihre englische Druckschreibung der beiden Namen ist stark verändert. Die hier verwendeten normalisierten Namen werden deshalb nicht als Buchstabenfolge dieses Drucks ausgegeben. Das Paar erhält einen eigenen Bereich, aber noch keine gemeinsame vollständige Biografie.
Ein Besucher braucht Überreste für neue Menschen
Die Histoyre lässt Ehecatl zur Unterwelt gehen, weil Menschen fehlen. Er bittet den dort Mictlanteutli genannten Akteur um Asche der Verstorbenen. Er erhält einen großen Knochen und Asche. Der Text beschreibt einen konkreten Austausch; der Besucher nimmt die Überreste zunächst nicht einfach ungesehen weg.
Ein Sinneswechsel verändert den Weg
Mictlanteutli bereut die Freigabe und verfolgt Ehecatl. Der Besucher flieht, stürzt und zerbricht den Knochen. Die daraus hervorgehenden Menschen werden im Text kleiner als die zuvor genannten Riesen. Die Verfolgung hat eine Folge für die Entstehung; sie ist nicht bloß ein dekoratives Hindernis in einer Höhlenreise.
Die Fassung begrenzt das Wissen
Dieser kurze Abschnitt liefert keine vollständige Einteilung aller Totenwege, keinen allgemeinen Totengerichtsablauf und keine eigene Szene der weiblichen Partnerin. Andere Erzählungen können weitere Bedingungen und Beteiligte nennen. Ihre Handlungen werden erst mit deren jeweiligem Beleg ergänzt, nicht als unausgesprochener Teil dieser Knochenfreigabe.
Ein historisches Bild steht neben der Entstehungserzählung
Das tatsächliche 2012-Foto aus dem Templo Mayor Museum zeigt eine große aufrecht stehende Figur mit sichtbaren Rippen und vorspringendem Element vor dem Bauch. Hände, Füße und erhaltene Oberfläche sind Teil dieses konkreten Werks. Der Fotograf benennt Mictlantecuhtli. Der sichtbare Körper erzählt allein noch nicht, was der Akteur in der französisch vermittelten Knochenfolge sagt oder tut.
Die historische Figur in der benannten Aufnahme

Der Fundkontext braucht einen zusätzlichen Nachweis
INAH nennt in einem 2026-Werkabsatz eine lebensgroße Mictlantecuhtli-Skulptur, die 1994 in der Casa de las Águilas am Templo Mayor gefunden wurde. Dieser archäologische Zugang ist von der Textrolle zu unterscheiden. Der kurze Fototitel enthält keine Inventarnummer; deshalb wird nicht allein aus ihm die vollständige Fund- und Restaurierungsgeschichte genau dieser Aufnahme abgeleitet.
Eine Fassung hat einen eigenen Überlieferungsweg
Koloniale Texte geben ältere Erzählungen durch bestimmte Sprachen, Schreibungen und Auswahlverfahren weiter. Hier sind historische Übersetzungen, französischer Textzeuge und spätere wissenschaftliche Kommentare einzeln benannt. Eine gleiche Rolle in zwei Texten macht deren unterschiedliche Ereignisse nicht automatisch zu einem einzigen Lebenslauf.
Die englische Historia erklärt selbst, dass Namen nach Gemeinschaft und Sprache wechseln. Das ist ein Grund, Beziehungen sorgfältig zu lesen; es ist keine Erlaubnis, Nahua-, Maya- und karibische Figuren in einen gemeinsamen Stammbaum einzutragen.
Die Figur in ihren Quellen
Mictlantecuhtli
Benannte Fassung
Genaue Kapitel-/Druckstellen in den Profilabschnitten
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Historia de los Mexicanos por sus pinturas
Englische Ausgabe 1883, online FAMSI; nur dokumentierte Kapitel.
Werk, Textzeuge, Druck und heutige digitale Bereitstellung haben verschiedene Daten.
Sprache: Historische englische Übersetzung eines kolonialen spanischen Berichts
Benutzte Ausgabe
Historia de los Mexicanos por sus pinturas: benannter Lesezugang
Nur die im Quellenregister dokumentierte Lektüre; keine universelle Nahua-Gesamtfassung.
Englische Ausgabe 1883, online FAMSI; nur dokumentierte Kapitel.
Sprache: Historische englische Übersetzung eines kolonialen spanischen Berichts
Überlieferter Text
Histoyre du Mechique
Druckedition 1905 eines älteren Textzeugen; Haupttext und Herausgebernoten getrennt.
Werk, Textzeuge, Druck und heutige digitale Bereitstellung haben verschiedene Daten.
Sprache: Französischer historischer Text; deutsche eigene Vermittlung
Benutzte Ausgabe
Histoyre du Mechique: benannter Lesezugang
Nur die im Quellenregister dokumentierte Lektüre; keine universelle Nahua-Gesamtfassung.
Druckedition 1905 eines älteren Textzeugen; Haupttext und Herausgebernoten getrennt.
Sprache: Französischer historischer Text; deutsche eigene Vermittlung
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Benannte Nahua-Fassungen; lokale Zuschreibungen und Forschungsbegriffe getrennt
- Verwendeter Ausschnitt
- Quellenfenster in Phillips1883, de Jonghe1905, Velázquez1992 und Sahagún/Bustamante1829; Forschungsargumente1999/2016 separat.
- Historia de los Mexicanos por sus pinturas: historische englische Übersetzung
Anonymer kolonialer Bericht; Henry Phillips Jr., Übersetzer und Herausgeber 1883; digitale Vermittlung Alec Christensen · 1883; kolonialer Ausgangstext16. Jahrhundert
FAMSI section 01–09: Einleitung und Kapitel I–VIII vollständig gelesen; section 22: ausschließlich kosmologischer Anfang von Kapitel XXI bis zum Regenabsatz; section 25: Anmerkungen 1–16 gelesen.
Digitale Wiedergabe einer historischen Übersetzung. Keine eigene spanische Kollation. Ältere englische Tierbezeichnungen und Etymologien sind nicht ohne Prüfung moderne Identifizierungen. Die Kapitelzählung ist nicht die section-Dateinummer. Abgerufen am 2026-10-13.
- Histoyre du Mechique: getrennte lokale Erzählfassungen
Französischer kolonialer Textzeuge; Edition Édouard de Jonghe · 1905, Journal de la Société des Américanistes2, S.1–41; älterer französischer Textzeuge
Öffentliche Textansicht: Einleitung S. 1–2 und S. 26–31 mit sichtbaren Herausgebernoten vollständig gelesen; oberer Scanbereich von S. 27 betrachtet.
Begrenzte Lektüre der Textansicht, kein vollständiger Abgleich aller Seitenbilder. Texterkennung kann Namen beschädigen; Normalisierungen bleiben dem Herausgeber zugeordnet. Seine Olmos-Herkunftsthese ist keine erwiesene Autorschaft. Abgerufen am 2026-10-13.
- Gary Todds tatsächliches Mictlantecuhtli-Foto
Gary Lee Todd · 2012-07-06
Fototitel, Museumskontext, Datum und CC0-Link gelesen; ganzes unverändertes öffentliches Foto betrachtet.
Benannte Fotografie eines im Templo Mayor Museum gezeigten Werkes. Keine Inventarnummer, exakte Fundzuweisung oder Restaurierungsgeschichte allein aus dem Fototitel abgeleitet. Abgerufen am 2026-10-14.
- Ein Mictlantecuhtli-Werk aus der Casa de las Águilas
INAH · 2026
Bereitgestellten Absatz zur lebensgroßen Mictlantecuhtli-Skulptur und ihrem Fund 1994 in der Casa de las Águilas gelesen.
Ein begrenzter Objektabsatz, keine ganze Ausstellungs- oder Grabungsdokumentation. Datierter Werkvergleich, keine aktuelle Ortsbehauptung für jede Statue und keine allein dadurch bewiesene Inventaridentität des 2012-Fotos. Abgerufen am 2026-10-14.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-13. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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