Vom Weltkreis an den Haken
Eine Schlange liegt im Meer und umfasst das Land. Später hebt Thor eine scheinbare Katze, die sich als dieselbe Schlange herausstellt. Dann zieht er sie an den Haken. Am Weltende verlässt sie das Meer und kämpft gegen ihn. Die Begegnungen verändern den Maßstab: von einer scheinbar kleinen Aufgabe bis zum Zusammenbruch der erzählten Welt.
Auf dem Altuna-Stein siehst du dagegen eine einzelne Bildanordnung. Das Riksantikvarieämbetet deutet sie als Thors Fischzug. Ein solches Bild ist ein Einstieg in den Stoff, aber keine vollständige Bilderfolge von Jörmungandrs Herkunft bis zu ihrem Ende.
Eine Bildseite in Altuna

Ein Figurenbogen, mehrere Belegarten
Dieses Profil verbindet ausgewählte Stellen aus Gylfaginning mit der Fischzugpassage des Gedichts Hymiskviða. Brodeur und Bellows liefern historische englische Übersetzungen; Faulkes’ kritische Ausgabe ermöglicht die Kontrolle genau benannter Textstellen und Namen. Die deutschen Abschnitte sind eigene Erläuterungen, keine neue direkte Übersetzung aus dem Altnordischen.
Die beiden Fotos zeigen erhaltene Steine in heutiger Dokumentation. Institutionelle Beschreibungen ordnen ihre Motive ein. Diese Bilddeutungen und die heutigen Nacherzählungen sind eigene Vermittlungsschritte; sie werden nicht als zusätzliche mittelalterliche Verse behandelt.
Das Fischzug-Exponat untersucht die beiden Steine und die Erzählfassungen ausführlicher. Hier bildet die Szene einen Teil des größeren Figurenbogens. Auch die Katzenprobe und Ragnarök besitzen eigene vertiefende Exponate.
Umgeben heißt noch nicht beschützen
Gylfaginning nennt Jörmungandr ausdrücklich als Midgardschlange. Sie gehört mit Fenrir und Hel zu den Kindern Lokis und Angrboðas. Die Götter erwarten von ihnen Unheil. Odin lässt die Kinder holen und weist ihnen verschiedene Plätze zu: Die Schlange wirft er ins tiefe Meer.
Dort wächst sie so sehr, dass sie das Land umfasst und in den eigenen Schwanz beißt. Diese Anordnung macht sie zum Teil des erzählten Weltbilds. Sie ist zugleich ein Wesen, vor dem die Götter Gefahr erwarten. Das Umschließen allein belegt deshalb keine wohlwollende Schutzaufgabe.
Die Stelle liefert keine vermessene Karte und keine Aussage über sämtliche schlangenförmigen Bilder anderer Kulturen. Auch ein beliebiges Tierband auf einem Runenstein wird durch diese Textbeschreibung nicht automatisch zu Jörmungandr. Die Zuordnung braucht ihren eigenen Beleg.
Eine Katze verbirgt den Maßstab
In Útgarða-Lokis Halle soll Thor eine Katze vom Boden heben. Der Gastgeber stellt das als kleine Aufgabe dar. Thor greift unter ihren Bauch und streckt den Arm, doch das Tier krümmt sich. Am Ende hebt sich nur ein Fuß. Die sichtbare Leistung wirkt enttäuschend.
Erst nach dem Aufenthalt erklärt Útgarða-Loki die Täuschung: Die Katze sei die Midgardschlange gewesen. Schon das Heben eines Fußes habe die Zuschauenden erschreckt. Was Thor als beschämenden Versuch erlebt, erhält in der nachträglichen Erklärung einen kosmischen Maßstab.
Wir geben diese Auflösung als Rede des Gastgebers innerhalb der Prosageschichte wieder. Aus ihr folgt keine allgemein belegte Gewohnheit Jörmungandrs, als Hauskatze herumzugehen. Die Schlange wird für diese besondere Probe anders wahrgenommen. Das vollständige Útgarða-Loki-Exponat vergleicht auch die übrigen Prüfungen.
Der Fang entscheidet nicht jede Schlussfrage
Snorris Prosa verbindet den Besuch ausdrücklich mit Thors Wunsch, der Midgardschlange zu begegnen. Beim Fischzug lockt er sie mit einem Ochsenkopf. Der Text stellt sogar eine Beziehung zwischen zwei Täuschungen her: Zuvor wurde Thor bei der Katzenprobe getäuscht; nun täuscht er die Schlange mit dem Köder.
Im Hymiskviða-Gedicht zieht Thor die Schlange hoch und schlägt mit dem Hammer. Danach versinkt sie im Meer; Hymir und Thor fahren zurück. In der Prosafassung schneidet Hymir die Leine ab, bevor Thor den Hammer nachwirft. Hárr erwähnt eine berichtete Enthauptung und erklärt dann ausdrücklich, die Schlange lebe noch.
Eine versinkende Gestalt ist deshalb noch keine sichere Todesnachricht. Wir übernehmen auch nicht jede Erläuterung Bellows’ als Wortlaut Snorris: Seine Anmerkung zu Strophe 25 nennt einen Hammerschlag gegen Hymir; die hier gelesene Prosa beschreibt einen Faustschlag. Die eigene Fischzugseite hält diese Unterschiede ausführlich auseinander.
Ein weiterer Fischzugbezug in Hørdum

Die Bilder zeigen keine ganze Biografie
Auf dem Altuna-Foto machen rote Linien die Ritzung deutlich. Im Hørdum-Foto steht der Stein in einer verputzten Innenraumecke; Blumengefäße stehen davor. Das sind heutige Ansichten erhaltener Gegenstände. Die Nachzeichnungen sind nicht von selbst ein Nachweis vollständig erhaltener ursprünglicher Farbe.
Das Vikingeskibsmuseet deutet Hørdum als Thors Fischzug und nennt die Wiederentdeckung 1954 nach einer Wiederverwendung als Kirchenstufe. Die Jahreszahl datiert diese Wiederentdeckung, nicht die Herstellung der Ritzung.
Auch eine Museumsbeschreibung erzählt weiter: Die heutige Altuna-Erklärung verbindet den Hammerschlag mit dem Lösen des Hakens. Wir nennen diese Erklärung bei ihrer Quelle. Aus dem Foto allein lässt sich weder diese genaue Handlung noch die berichtete Enthauptung oder Hárrs Fortlebensbehauptung als einzige zugehörige Textfassung beweisen.
Wenn die Schlange ihren Platz verlässt
Am vorausgesagten Weltende von Gylfaginning LI kommt die Midgardschlange an Land. Das Meer drängt über die Küsten; ihr Gift verteilt sich. Die zuvor im Meer beschriebene Weltumspannung steht nun neben einer Bewegung, in der die Grenzen der geordneten Welt nicht mehr halten.
Thor kämpft gegen die Schlange und tötet sie. Er geht noch neun Schritte, dann stirbt er selbst an ihrem Gift. Der Sieg über den Gegner rettet den Sieger in dieser Szene nicht. Odin steht gleichzeitig Fenrir gegenüber; Thor kann ihm wegen seines eigenen Kampfes nicht helfen.
Das ist eine eigene Endzeitphase. Sie wird nicht als weiterer Hammerwurf beim Fischzug oder als eindeutige Fortsetzung einer einzelnen Steinritzung ausgegeben. Das Ragnarök-Exponat verfolgt auch die übrigen Kämpfe, den Untergang und die Welt danach.
Welche Aussage gehört zu welchem Beleg?
Der Figurenbogen verbindet diese Situationen, ohne jeden Beleg dasselbe erzählen zu lassen. Prüfe bei einer Beschriftung Ort, Handlung und Ausgabe. Eine heutige Bildzuordnung entscheidet nicht automatisch zwischen Gedicht, Prosabericht und Rahmenstimme.
Auch das als Bruder Fenrirs übersetzte Wort in Hymiskviða 24 ist keine sichere Abkürzung zum Stammbaum: Bellows nennt unterschiedliche Deutungen des Ausdrucks. Die gemeinsame Elternangabe dieses Profils ist deshalb ausdrücklich an Gylfaginning XXXIV gebunden.
| Beleg | Welche Situation? | Was ist damit noch nicht entschieden? |
|---|---|---|
| Gylfaginning XXXIV | Die Schlange umfasst das Land und beißt in ihren Schwanz. | Keine universelle Schutzrolle oder Deutung aller Schlangenbilder. |
| Katzenprobe, XLVI–XLVII | Thor hebt einen Fuß; der Gastgeber erklärt die Weltenschlange. | Keine eigenständige alltägliche Katzenbiografie. |
| Hymiskviða 24–26 nach Bellows | Schlag, Versinken und Rückfahrt. | Versinken ist keine ausdrücklich gesicherte Tötung. |
| Gylfaginning XLVIII | Leinenschnitt, nachgeworfener Hammer, berichteter Tod und Fortlebensbehauptung. | Bericht und Hárrs eigene Aussage sind nicht dasselbe. |
| Gylfaginning LI | Thor tötet die Schlange und stirbt nach neun Schritten. | Keine sichere Beschriftung jeder Fischzugritzung. |
Welche Beschriftung hält den Bildbeleg offen?
Du möchtest das Altuna-Foto beschriften. Welche Formulierung benennt die begründete Zuordnung, ohne daraus eine sichere Schlussfassung zu machen?
Das Riksantikvarieämbetet deutet Altuna U 1161 als Thors Fischzug. Das Foto allein entscheidet nicht, welche Textfassung des Ausgangs damit verbunden wurde.
Diese Formulierung trägt der Beleg.
Zuordnung und ihre Quelle sind benannt. Der eine Bildausschnitt liefert keinen vollständigen Erzählbericht über Tötung, Fortleben oder spätere Endzeit.
Die Schlangenform beweist, dass auf diesem Stein sämtliche Katzen-, Fischzug- und Endzeitszenen derselben Fassung abgebildet sind.
Hier geht die Formulierung zu weit oder verfehlt den Beleg.
Das Foto zeigt eine bestimmte Bildanordnung. Die verglichenen Episoden stehen in verschiedenen Textsituationen und werden durch ein ähnliches Tiermotiv nicht zu einer vollständigen Bilderfolge.
Weil Thor im Gedicht schlägt, beweist der Stein zugleich die berichtete Enthauptung und die neun Schritte aus der Endzeit.
Hier geht die Formulierung zu weit oder verfehlt den Beleg.
Schlag, berichtete Enthauptung und Endzeitfolge benötigen ihre eigenen Textbelege. Sie werden nicht aus dem gemeinsamen Motiv heraus in einen einzigen Bildmoment gelegt.
Vom Kreis zur Bewegung weiterlesen
Jörmungandrs Profil führt vom zugewiesenen Platz im Meer zu Begegnungen, die diesen Maßstab verändern. Die Katzenprobe prüft Thors Wahrnehmung, der Fischzug stellt verschiedene Ausgänge nebeneinander, die Endzeit zeigt eine tödliche Begegnung für beide Gegner.
Bei Fenrir und Hel kannst du die anderen Kinder der Herkunftspassage in ihren eigenen belegten Rollen verfolgen. Die Weltenschlange macht aus diesen Geschwistern keine Gruppe mit überall identischen Aufgaben. Jede Erzählung benötigt ihre eigenen Stellen und Grenzen.
Weitere Gedichte, Textzeugen, Bilddeutungen und neuere Forschung bleiben zu erschließen. Die benannten Quellen reichen für diesen ausgewählten Figurenbogen, aber nicht für eine gemeinsame Biografie aller Weltenschlangen in Religion, Literatur und Medien.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Weltumspannung
XXXIV, erster Absatz;27/4–13.
Thor-Begegnungen
Katzenprobe und Auflösung, Fischzug; Endzeit inLI. Einzelne Ausgänge bleiben unterschieden.
Belegte Beziehungen
- Loki wird ausdrücklich als Vater genannt, Angrboða als Mutter ohne hier neues eigenes Profil. Loki / LoptrBelege [1] [2] : XXXIV, erster Absatz;27/4–6
- Gemeinsame Elternangabe in der Prosa; nicht allein auf Bellows’ umstrittenes Bruder-Wort gestützt. FenrirBelege [1] [2] : XXXIV, erster Absatz;27/4–6
- Hel gehört zu den drei ausdrücklich genannten Kindern. HelBelege [1] [2] : XXXIV, erster Absatz;27/4–6
- Thor begegnet der Schlange in den benannten Prüfungs-, Fischzug- und Endzeitpassagen. Thor / ÞórrBelege [1] [2] : XLVI, Katzenprobe;XLVII;XLVIII;LI;42/1–6;43/17–37;44/1–45/13
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Snorris Edda
Brodeur: XXXIV nur erster Absatz, XLVI nur Katzenpassage sowie XLVII, XLVIII und LI vollständig. Faulkes: 27/4–13, 42/1–6, 43/17–37 und 44/1–45/13 mit den beiden benannten Registereinträgen. Weltumspannung, Katzenprobe, Fischzug und Endzeit sind unterschiedliche Situationen; die kritischen Fischzugfenster werden nicht als zusätzliche vollständige LI-Lektüre ausgegeben.
Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.
Sprache: Altnordisch
Überlieferter Text
Hymiskviða
Bellows: nur 19–28 mit den benannten Anmerkungen. Schlag und Versinken sind ausdrücklich erzählt; ein sicherer endgültiger Tod oder der Prosaleinenschnitt stehen nicht in diesen Versen. Die unsichere Bruder-Umschreibung ersetzt nicht die gesondert belegte Prosagenealogie.
Gedichtentstehung hier nicht genauer datiert; Handschrift und Ausgabe getrennt.
Sprache: Altnordisch
Benutzte Ausgabe
Jörmungandr bei Snorri: Weltumspannung und drei Begegnungen
Gylfaginning XXXIV ausschließlich vollständiger erster Absatz (Herkunft und Zuweisung einschließlich Hel-Beschreibung); XLVI ausschließlich Katzenprobe von Now it is evident bis vor Then said Thor; XLVII vollständig; XLVIII vollständig ohne neu gelesene Fußnote 53; LI vollständig einschließlich eingebundener Strophen tatsächlich gelesen.
1916: benutzte historische Übersetzung.
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Faulkes: Jǫrmungandr, Katzenprobe und Fischzug
Text 27/4–13, 42/1–6, 43/17–37 und 44/1–45/13 tatsächlich gelesen; vollständige Registereinträge Jǫrmungandr (S. 171) und Miðgarðsormr (S. 172). Sieben Original-PDF-Seiten mit Indizes 58, 73, 74, 75, 76, 202, 203 gerendert und tatsächlich betrachtet.
2005, Nachdruck 2011: benutzte kritische Ausgabe.
Sprache: Altnordisch mit englischem Register
Benutzte Ausgabe
Hymiskviða: Ein Schlag und eine versinkende Schlange
Hymiskviða 19–28 vollständig sowie benannte Anmerkungen 19, 20, 21, 23, 24, 25 und 26 tatsächlich gelesen. Begleitende Anmerkungen 17/18 im Ausschnitt dienen nur dem Kontext und werden nicht als neue vollständige Strophenerschließung behandelt.
1936: bereits geprüfte Ausgabeangabe der benutzten digitalen Bellows-Texte.
Sprache: Englisch
Welche Zeit ist gemeint?
- 1916: benutzte Brodeur-Übersetzung.
- 1954: Wiederentdeckung des Hørdum-Steins, keine Datierung seiner Herstellung.
- 2005, Nachdruck 2011: benutzte kritische Ausgabe.
Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Jörmungandr in ausgewählter altnordischer Prosa/Dichtung und zwei konkret dokumentierten historischen Bildbezügen
- Verwendeter Ausschnitt
- Brodeur: XXXIV erster Absatz, XLVI Katzenpassage sowie XLVII, XLVIII und LI vollständig. Faulkes: 27/4–13, 42/1–6, 43/17–37 und 44/1–45/13 mit den benannten Namenseinträgen. Bellows: Hymiskviða 19–28 mit den bezeichneten Anmerkungen. Die beiden institutionellen Bildzuordnungen bleiben eigene Belege; keine Gesamtlektüre oder Handschriftenkollation.
- Jörmungandr bei Snorri: Weltumspannung und drei Begegnungen
Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, englische Übersetzung 1916
Gylfaginning XXXIV ausschließlich vollständiger erster Absatz (Herkunft und Zuweisung einschließlich Hel-Beschreibung); XLVI ausschließlich Katzenprobe von Now it is evident bis vor Then said Thor; XLVII vollständig; XLVIII vollständig ohne neu gelesene Fußnote 53; LI vollständig einschließlich eingebundener Strophen tatsächlich gelesen.
Brodeur 1916. Abgeschnittener erster Gesamtaufruf von XLVI nicht als vollständige Kapitellektüre gezählt. Keine neue Gesamtlektüre der Edda. Berichtete Enthauptung und Hárrs Fortlebensbehauptung getrennt; moderne deutsche Erläuterungen werden keine direkte altnordische Neuübersetzung. Abgerufen am 2026-09-27.
Zur Textstelle: Vom Weltkreis an den Haken Zur Textstelle: Ein Figurenbogen, mehrere Belegarten Zur Textstelle: Umgeben heißt noch nicht beschützen Zur Textstelle: Eine Katze verbirgt den Maßstab Zur Textstelle: Der Fang entscheidet nicht jede Schlussfrage Zur Textstelle: Wenn die Schlange ihren Platz verlässt Zur Textstelle: Welche Aussage gehört zu welchem Beleg? Zur Textstelle: Welche Beschriftung hält den Bildbeleg offen? Zur Textstelle: Vom Kreis zur Bewegung weiterlesen - Faulkes: Jǫrmungandr, Katzenprobe und Fischzug
Anthony Faulkes, Herausgeber; Viking Society for Northern Research
Text 27/4–13, 42/1–6, 43/17–37 und 44/1–45/13 tatsächlich gelesen; vollständige Registereinträge Jǫrmungandr (S. 171) und Miðgarðsormr (S. 172). Sieben Original-PDF-Seiten mit Indizes 58, 73, 74, 75, 76, 202, 203 gerendert und tatsächlich betrachtet.
Faulkes 2005, Nachdruck 2011 nach bereits geprüftem Titel/Impressum. Nur benannte Abschnitte ausgewertet. Andere sichtbare Nachbareinträge und Baldr-Passagen nicht als neue Profile erschlossen. Registerverweise auf Skáldskaparmál/Gedichte sind Hinweise, keine eigene Lektüre dieser Texte; keine eigene Handschriftenkollation. Abgerufen am 2026-09-27.
- Hymiskviða: Ein Schlag und eine versinkende Schlange
Henry Adams Bellows, historische englische Übersetzung und Kommentar
Hymiskviða 19–28 vollständig sowie benannte Anmerkungen 19, 20, 21, 23, 24, 25 und 26 tatsächlich gelesen. Begleitende Anmerkungen 17/18 im Ausschnitt dienen nur dem Kontext und werden nicht als neue vollständige Strophenerschließung behandelt.
Bellows in der bereits geprüften digitalen Ausgabe mit Titelangabe 1936. Kein neues vollständiges Hymiskviða-Korpus. Bruder des Fenrir in 24 ist eine benannte Übersetzungsentscheidung; Kommentar nennt alternative Bedeutungen. Verse 25/26: editorische Lückenmarkierungen nicht als direkt beobachtete Handschriftenlücken ausgeben. Kommentar zu 25 nennt Hammer gegen Hymir; gelesene Snorri-Prosa hat Faustschlag. Abgerufen am 2026-09-27.
- Altuna: Bildzuordnung und heutige Vermittlung
Riksantikvarieämbetet; Bildautor Bengt A. Lundberg
Abschnitt Tors fiske samt Altuna-Bildunterschrift/Fotografenangabe und Målade vikingarna runstenarna? im bestehenden Archiv vollständig gelesen; dieselben relevanten Abschnitte der offiziellen Website am 27. September 2026 erneut geöffnet und gelesen.
Heutige institutionelle Bilddeutung und Nacherzählung. Die Website erklärt den Hammerschlag mit dem Lösen des Hakens; dies ist nicht ungeprüft die Lesart jedes alten Textes. Nicht jedes Runentier als Jörmungandr bestimmen. Rote Einzeichnung im Foto belegt nicht durchgehend erhaltene ursprüngliche Farbe. Frischer Webaufruf ist keine neue bytegleiche Archivierung des gesamten HTML. Abgerufen am 2026-09-27.
- Hørdum: Fischzugbild und Wiederentdeckung
Vikingeskibsmuseet, institutionelle Objektbeschreibung
Vollständiger kurzer Hauptabsatz zu Bildmotiv, Hørdum-Kirche, Wiederverwendung als Stufe und Wiederentdeckung 1954 im bestehenden Archiv und auf der offiziellen Museumswebsite am 27. September 2026 gelesen.
1954 ist Wiederentdeckung, keine Herstellung. Benachbarte Reise-/Ortsangebote und Navigationslisten nicht als neue Lektüreobjekte. Museumszuordnung belegt keine eindeutige Textfassung oder tatsächlichen Ausgang des dargestellten Fischzugs. Frischer Webaufruf ist keine neue bytegleiche Archivierung des gesamten HTML. Abgerufen am 2026-09-27.
- Altuna U 1161: Bild, Erzählung und heutige Farbmarkierung
Riksantikvarieämbetet; Runskolan
Abschnitte zu Bildern auf Runensteinen, Tors fiske und Målade vikingarna runstenarna?, einschließlich Bildunterschrift und Fotografenangabe.
Moderne Vermittlungserzählung; nicht als weiterer mittelalterlicher Textzeuge oder als wörtliche Snorri-Ausgabe verwendet. Keine genaue Datierung des Steins aus allgemeinen Zeitangaben abgeleitet. Abgerufen am 2026-09-27.
- Lizenzen der Website des Riksantikvarieämbetet
Riksantikvarieämbetet
Einführung und Abschnitt Creative Commons Erkännande (CC BY), einschließlich verlinkter Lizenz CC BY 4.0.
Verwendung für das ausdrücklich mit CC BY und Bengt A. Lundberg bezeichnete Altuna-Foto. Keine pauschale Rechtebehauptung für fremde Inhalte der Website. Abgerufen am 2026-09-27.
- Hørdum Stone.jpg: Fotografie und Lizenz
Schorle (Bernd Scholkemper); Wikimedia Commons
Beschreibung, Fotograf, Aufnahmedatum 11. August 2021, Originalabmessungen, Dateigeschichte, SHA-1 und Lizenz CC BY-SA 4.0.
Metadaten einer heutigen Fotografie; kein eigenständiger Beweis der Ritzungsdatierung. Genannte Bildsoftware belegt keine KI-Erzeugung des Motivs. Abgerufen am 2026-09-27.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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