Die Quellen nebeneinander lesen

Zwei Angaben zur Familie im Text von 1968

Eine konkrete Namensstelle
Die gelesene englische Plasencia-Fassung nennt Badhala und beschreibt den Titel sinngemäß als allmächtig oder als Schöpfer aller Dinge. Das Profil dokumentiert zunächst diese Namensform und diesen Bericht. Die im Auftrag verwendete Form Bathala wird damit nicht ungeprüft zur Schreibweise jedes erhaltenen Texts.
Der Blick des Berichts
Der Bericht spricht über religiöse Praktiken mit christlichen Wertungen. Die Bezeichnungen für Götzen und Teufel sind Aussagen des Missionsberichts, keine neutralen Namen einer heutigen Gemeinschaft. Auch die englische Übersetzung ist ein Vermittlungsschritt; das spanische Manuskript wurde hier nicht unabhängig kollationiert.
Kein Stammbaum aus einer Namensliste
In derselben Passage stehen Sonnen-, Mond- und Sternbezüge neben anderen benannten Verehrungsformen. Daraus folgt keine vollständige Familienordnung der Figuren. Das benachbarte Tala-Profil zeigt konkret, weshalb ein Sternname und eine später ausgearbeitete Götterfigur unterschiedliche Nachweise brauchen.
Ein benannter späterer Vergleich
Jocanos Aufsatz von 1968 stellt Bathala mit einer ausgearbeiteten Ordnung weiterer Gottheiten dar. Der ältere Bericht und diese Zusammenstellung werden nebeneinander geführt. Die späteren Kinder- und Hofbeziehungen sind Angaben des benannten Texts, keine von uns bewiesene frühe Urfassung.
Die Figur in ihren Quellen
Bathala
Im englischen Plasencia-Leseweg verehrter Name mit zugeschriebener Titeldeutung; keine globale Gleichsetzung sämtlicher Bathala-Formen.
Benannte Fassung
Band VII,S. 177–178
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Customs of the Tagalogs: Plasencias zwei Relationen
Kolonialer Missionsbericht mit ausgewählten Namens- und Verehrungspassagen. Berichtete Inhalte und christliche Autorwertungen bleiben unterscheidbar.
Der englische Band ordnet den Bericht dem Jahr 1589 zu. Hier nur ausgewählte Namenspassagen, keine Datierung jedes geschilderten Brauchs.
Sprache: Spanischer Bericht; hier historische englische Übersetzung
Benutzte Ausgabe
Blair/Robertson Band VII: englischer und digitaler Leseweg
HTML-Fassung mit ausgewählten Passagen S. 177–178 im Berichtskontext. Keine eigene Kollation des spanischen Originals oder Volllektüre aller Dokumente des Bandes.
The Philippine Islands 1493–1898, Band VII: 1588–1591. Editorenvorwort September 1903; Gutenberg-Veröffentlichung 11. Oktober 2004.
Sprache: Englische historische Vermittlung
Moderne Zusammenstellung
Jocanos Tagalog-Zusammenstellung: benannter Text von 1968
Benannter Textzugang mit getrennten Fragen nach Herkunft, Ausgabe und Vermittlung; keine Vollkollation aller referierten Originale.
Publizierter Text von 1968; kein einheitliches Datum aller zusammengestellten Erzählstoffe.
Sprache: Englische ethnohistorische Zusammenstellung
Benutzte Zusammenstellung
Jocano 1968: benannter Tagalog-Abschnitt
Gelesener Abschnitt, keine unabhängig kollationierte Originaledition. Datenprovenienz und Namensgleichsetzungen bleiben an die jeweilige Stelle gebunden.
Jocano 1968: Tagalog-Abschnitt S. 169–171; die getrennte Zambales-Zuordnung steht auf S. 173–174. Keine Datierung eines einheitlichen Urtexts.
Sprache: Englische ethnohistorische Zusammenstellung
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Tagalog-Namens-/Religionsbericht als kolonialer Vermittlungszugang
- Verwendeter Ausschnitt
- Ausgewählte Plasencia-Passagen über die englische Sammlung 1903/digitale Fassung 2004; spätere Rekonstruktionen werden nicht zurückprojiziert.
- Plasencias Tagalog-Bericht von 1589 in Blair/Robertsons englischer Vermittlung
Juan de Plasencia; Emma Helen Blair und James Alexander Robertson, Herausgeber der englischen Sammlung
Archivierte HTML-Fassung: Titel und Herausgebende, Gutenberg-Veröffentlichung von 2004 sowie Editorenvorwort September 1903 geprüft. Das Inhaltsverzeichnis ordnet beide Plasencia-Relationen dem Jahr 1589 zu. Ausgewählte gedruckte S. 176–182 gelesen, besonders Badhala/Tala auf S. 177–178 und Missionssprache auf S. 179–181. Keine Gesamtlektüre des Bandes oder des spanischen Manuskripts.
Historische englische Übersetzung, keine unabhängig kollationierte spanische Handschrift oder heutige Tagalog-Selbstbeschreibung. Wörter wie idols, heathens und devil gehören zum christlich-kolonialen Blick. Die Passage belegt Tala als Morgenstern, keine weibliche Tochterrolle. Spätere Namens- und Mythenfassungen benötigen eigene Nachweise. Die ausgewählten Seiten werden nicht als vollständiger Ritual- oder Geisterkatalog erschlossen. Abgerufen am 2026-10-10.
- Notes on Philippine Divinities (1968): Tagalog-Namen und getrennte Zambales-Zuordnung
F. Landa Jocano
Gedruckte S. 169–175 (PDF 1–7) vollständig textuell gelesen; S. 169, 171 und 173 als Seitenbilder gesehen. Schwerpunkt: Tagalog-Namen und Genealogie S. 169–171, Vergleich Malayari/Zambales S. 173–174. Die Einleitung beschreibt heterogene Dokumente, Forschung und Feldbeobachtungen als Grundlagen der Zusammenstellung.
14 PDF-Seiten archiviert, nicht vollständig gelesen. Für die einzelnen Namens- und Familienangaben auf S. 171 fehlt eine jeweils nachvollziehbare Aufzeichnungsprovenienz. Sie werden weder als sicherer früher Originaltext noch als heutige Gesamtbeschreibung ausgegeben. Moderne Zusammenstellungen sind keine unmittelbaren Belege antiker Praxis. Malayari steht in einem getrennten Zambales-Abschnitt und ist kein unabhängiger Mayari-Aliasnachweis. Medizinische, rituelle, Herkunfts- und Charakterpauschalisierungen sowie umstrittene Referenzen werden nicht ungeprüft übernommen. Abgerufen am 2026-10-10.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-21. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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