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MythaneumDas Museum der Mythologien

Quellenporträt

Hurritisch-hethitische Erzähltexte: Ein Lesetext hat mehrere Schichten

Telipinu, Illuyanka, Kumarbi und Ullikummi führen zu benannten Trägern, zusammengesetzten Ausgaben und verschiedenen Redeweisen.

8–9 Minuten Lesezeit

Ein Werktitel identifiziert noch keine Tafel

CTH-Nummer, Tafelbezeichnung und heutige Übersetzung leisten verschiedene Dinge. Telipinus erste Fassung wird als CTH 324.1 geführt; die Ausgabe nennt mehrere Zeugen, darunter KUB 17.10. Beim Illuyanka-Zusammenhang steht KBo 3.7 neben weiteren aufgeführten Trägern. Diese Angaben machen nicht alle gedruckten Wörter zu sicher erhaltenen Zeichen desselben Objekts.

Lückenklammern, Ergänzungen und Anmerkungen gehören deshalb zum Lesetext. Eine heutige deutsche Übersetzung erleichtert die Untersuchung, ersetzt aber keine eigene Keilschriftkollation. Auch die in Anmerkungen angeführte Literatur ist nicht automatisch unabhängig mitgelesen.

Erzählen, anrufen und handeln

Telipinus Abwesenheit geht in Anreden und rituelle Handlungen über. Illuyankas Kampf steht in einem Fest- und Kultzusammenhang. Die jeweiligen Wechsel erklären, weshalb eine reine Abenteuerfassung wichtige Funktionen verliert.

Puduḫepas Gebet wird hier als Vergleich einer anderen Redeweise herangezogen. Die Sprecherin legt ihren Fall dar, erinnert an Beziehungen und bittet um Vermittlung. Es ist kein zusätzliches Kapitel derselben Erzählung.

Zusammengehörig bedeutet nicht lückenlos

Das Lied vom Ursprung und die drei Tafelteile des Ullikummi-Lieds werden an den bestehenden Exponaten getrennt erschlossen. Verwandte Figuren erlauben einen verbundenen Weg, ohne aus jedem beschädigten Schluss ein sicher erhaltenes Ende zu machen.

Ebenso sind hethitische Textsprache, hurritische Erzähl- und Kultbezüge sowie ein moderner deutscher Lesetext verschiedene Beschreibungsebenen. Eine vorschnelle Etikettierung als eine einzige nationale Götterwelt verdeckt gerade die Kontaktgeschichte, nach der diese Sammlung fragt.

Namen mit ihrer Funktion lesen

Die folgenden Gruppen nennen Beteiligte und ausdrücklich begrenzte Rollen der neu erschlossenen Textfenster. Neben Einzelgestalten stehen Kollektive, Menschen, Tiere und Gegenstände. Ein im Ritual angesprochenes Ding erhält dadurch nicht automatisch eine eigene göttliche Biografie.

Kehre für eine einzelne Entscheidung zur angegebenen Stelle zurück: Wer spricht, wer soll handeln und welche Wörter bleiben ergänzt oder unsicher? Mit diesen Fragen lässt sich auch ein scheinbar vertrauter Name neu prüfen.

Telipinu, erste Fassung

BenennungKolaFunktionGrenze
Telipinu1–225Abwesenheit, angerückter Zorn und Wiederherstellung.Keine Ergänzung des beschädigten Anfangs.
Wettergott34–69 und 176–177Vaterbezug, erfolglose Suche und späterer Vergleich.Nicht automatisch Teššub oder jeder lokale Wettergott.
Großer Sonnengott und Adler28–46Versammlung und erfolglose ausgesandte Suche.Sonnengott nicht mit Arinna oder der Sonnengöttin der Erde gleichgesetzt.
Ḫannaḫanna und Biene47–69Rat und Auftrag zur Suche.Kein frei ergänzter Fund oder Stich in der Lücke dieser Fassung.
Kamrušepa113–134Anhalten belastender Zustände und Ritualbezug.Sprecherwechsel einzelner Ich-Sätze an der Stelle prüfen.
Ḫapantali / Ḫapantaliya122 und 157Bezug auf Herde und Versammlung.Editionsformen bleiben am jeweiligen Satz.
Papaya? und Ištuštaya157Benannte Gestalten der Versammlung.Papayas Name ist ergänzt und mit Fragezeichen versehen.
Schicksals- und Muttergottheiten157Kollektive der Zusammenkunft.Keine vollständige individuelle Mitgliederliste.
Getreidegott, Genius des Gedeihens und Schutzgottheit157Weitere benannte Funktionsbezüge.Übersetzte Benennungen, keine ergänzten Eigennamen.
König und Königin82–94 und 212–214Adressaten der erneuerten Zuwendung.Hier ohne sicher ausgeschriebene persönliche Namen.
Menschliches Ritual-Ich und Mann des Wettergottes125–180Beanspruchter Vollzug und Vergleich für wirksame Worte.Nicht jeder Satz ist eine göttliche Lebensstation.
Mütter, Kinder, Schafe und Rinder11–20 und 207–211Gestörte und erneuerte Beziehungen.Gruppenrollen, keine ergänzten individuellen Biografien.
Sonnengöttin der Erde190Bezug des Wegs, den das Belastende nehmen soll.Von Arinna und vom großen Sonnengott getrennt.
Torwächter191–200Öffnet den Zugang zum Einschluss.Unbenannte Rolle, kein sicher ergänzter Gottesname.
Topf, Löffel, Haus und Tore178–188Vergleich und angesprochene Stationen des Loslassens.Keine neuen selbständigen Gottheiten.
dGÍR und Fruchtbarkeitsbenennung14 und 218 samt Anmerkungen 2/73Mehrdeutige Benennungen im Zusammenhang von Versorgung.Logogramm und alternative Deutungen nicht stillschweigend aufgelöst.

Illuyanka, zwei Fassungen und Kultbezüge

BenennungKolaFunktionGrenze
Wettergott und Schlange8–40 und 75–101Niederlage, erneuter Kampf und Sieg in zwei Fassungen.Nicht zu einem identischen Handlungsablauf verschmolzen.
Inara12–63Fest, List, Haus und Verhältnis zum Helfer.Der beschädigte Ausgang wird nicht frei ergänzt.
Ḫupašiya17–59Menschlicher Helfer und Wunsch nach Rückkehr.Keine unabhängig bestätigte historische Biografie.
Nachwuchs der Schlange31–39Teilnahme am Fest.Die Ergänzung bleibt als Ergänzung erkennbar.
Frau und Kinder Ḫupašiyas45–53Bezug seiner Rückkehrbitte.Unbenannte Angehörige.
Armer Mann und seine Tochter78–79Heirats- und Herkunftsbezug der zweiten Fassung.Keine erfundenen Eigennamen.
Sohn und Tochter der Schlange79–100Heirat, Organrückgabe und tödlicher Schluss.Der Kommentar problematisiert den Sohnbezug; keine sichere universelle Stammtafel.
Killa / Kella1–2, 102 und 127Priesterbezogener Textanfang und Kolophon.Schreibformen und Sprecherrahmung statt Mythengott.
Zaliyanu64–68 und 106–121Berg-/Kultbezug, Gabe und örtliche Rangordnung.Nicht bloß Schauplatz der Kampferzählung.
Zašḫapuna und Tazzuwaši107 und 119–121Örtliche Beziehungen und Rangangaben.Aus dem lokalen Zusammenhang keine überall gültige Hierarchie abgeleitet.
Herold aus Nerik und Taḫpurili65–68 und 108–116Gabe, Anweisung und Losverfahren.Menschliche Ämter und Rollen nicht zu Göttern gemacht.
Piḫaziti und Walwaziti?128Schreiber und unsicher ergänzter Oberschreiber.Kolophonbezug, keine Figuren des Schlangenkampfs.
Götter, König und Gesinde40, 61–63 und 103–124Begleitung sowie Kult-, Rang- und Landbezüge.Verschiedene Kollektive und soziale Rollen.

Puduḫepas Gebet

BenennungKolaFunktionGrenze
Sonnengöttin von Arinna / Ḫepat1–5Angerufene Herrin und ausgesprochene Namensbeziehung.Diese Aussage des Gebets ist kein universeller Alias.
Puduḫepa und Ḫattušili6–163Bittende Sprecherin und erhofftes langes Leben des Dieners.Historische Selbstbegründung nicht unkritisch als neutrale Chronik behandelt.
Wettergott von Nerik11–33 und 153–155Sohnbezug und Kultort der königlichen Fürsorge.Nicht automatisch jede unqualifizierte Wettergottfigur.
Muwatalli und Urḫi-Teššob34–46 und 102Vergangene Herrschaft und Gefährdung im vorgetragenen Fall.Namensbestandteile machen Menschen nicht zu mythologischen Gottheiten.
Frühere Könige, Königssöhne und Feinde14–46Gruppen der Rückschau.Keine individuell vervollständigte Liste.
Lelwani96–120Vermittlung, Lebensbitte und zugesagte Statue.Eigene angerufene Herrin, nicht Alias der Sonnengöttin.
Zintuḫi121–131Enkelin und Weiterleitung der Bitte.Verwandtschaftsbezug an diesen Gebetstext gebunden.
Mezzulla132–142Tochterbezug und erbetene Vermittlung.Keine freie Ergänzung der beschädigten Gabe.
Wettergott von Zippalanda143–163Sohnbezug und Weiterleitung des Lebenswunsches.Eigenständiger lokaler Bezug neben Nerik.
Schicksals-, Mutter-, obere und untere Götter68 und 105Gruppen in Lebensbitte und Abwehr böser Gesinnung.Keine ergänzte vollständige Namensliste.
Frau des Gebärstuhls61–64 und 151Sprichwort und Selbstvergleich der Bittenden.Keine daraus behauptete konkrete Geburtssituation oder Berufsbiografie.
Neider und ungenannte menschliche Schädigende103–109Befürchtete Gegnerschaft in der Rede.Vorwurf der Sprecherin, keine unabhängig bewiesene Tat.
Deportierte142 samt Anmerkung 72Menschen innerhalb einer beschädigt überlieferten Zuwendungszusage.Textliche Macht- und Abhängigkeitsbeziehung, keine übergangene bloße Sachgabe.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Telipinu, erste Fassung (CTH 324.1)

Der ausdrücklich benannte und tatsächlich gelesene Textzusammenhang.

Antiker Textzusammenhang; kein Trägerdatum aus erzählter Zeit oder modernem Editionsdatum abgeleitet.

Sprache: Hethitisch, hier über deutsche wissenschaftliche Übersetzung

Erhaltener Textzeuge

KUB 17.10, Zeuge A; weitere im Lesetext aufgeführte Zeugen B und C nicht mit diesem Einzelträger gleichgesetzt.

KUB 17.10, Zeuge A; weitere im Lesetext aufgeführte Zeugen B und C nicht mit diesem Einzelträger gleichgesetzt.

Trägerbezeichnung aus der Editionsübersicht, keine neue Tafelautopsie.

Sprache: Hethitisch in Keilschrift

Benutzte Ausgabe

Telipinu, erste Fassung (CTH 324.1) – benannte deutsche Online-Ausgabe

Zusammengesetzter, mit Ergänzungen und Unsicherheitsmarkierungen vermittelter Lesetext; nicht mit dem vollständig erhaltenen Wortlaut eines einzigen Trägers gleichgesetzt.

TITUS 2010

Sprache: Deutsch nach Hethitisch

Überlieferter Text

Schlangenkampf, zwei Fassungen im CTH-321-Zusammenhang

Der ausdrücklich benannte und tatsächlich gelesene Textzusammenhang.

Antiker Textzusammenhang; kein Trägerdatum aus erzählter Zeit oder modernem Editionsdatum abgeleitet.

Sprache: Hethitisch, hier über deutsche wissenschaftliche Übersetzung

Erhaltener Textzeuge

KBo 3.7, Zeuge A; der Lesetext führt daneben B–H an und ist keine hier selbst kollationierte Abschrift nur dieser Tafel.

KBo 3.7, Zeuge A; der Lesetext führt daneben B–H an und ist keine hier selbst kollationierte Abschrift nur dieser Tafel.

Trägerbezeichnung aus der Editionsübersicht, keine neue Tafelautopsie.

Sprache: Hethitisch in Keilschrift

Benutzte Ausgabe

Schlangenkampf, zwei Fassungen im CTH-321-Zusammenhang – benannte deutsche Online-Ausgabe

Zusammengesetzter, mit Ergänzungen und Unsicherheitsmarkierungen vermittelter Lesetext; nicht mit dem vollständig erhaltenen Wortlaut eines einzigen Trägers gleichgesetzt.

TITUS 2010

Sprache: Deutsch nach Hethitisch

Überlieferter Text

Puduḫepas Gebet an die Sonnengöttin von Arinna (CTH 384.1)

Der ausdrücklich benannte und tatsächlich gelesene Textzusammenhang.

Antiker Textzusammenhang; kein Trägerdatum aus erzählter Zeit oder modernem Editionsdatum abgeleitet.

Sprache: Hethitisch, hier über deutsche wissenschaftliche Übersetzung

Benutzte Ausgabe

Puduḫepas Gebet an die Sonnengöttin von Arinna (CTH 384.1) – benannte deutsche Online-Ausgabe

Zusammengesetzter, mit Ergänzungen und Unsicherheitsmarkierungen vermittelter Lesetext; nicht mit dem vollständig erhaltenen Wortlaut eines einzigen Trägers gleichgesetzt.

hethiter.net, TRde 2017-10-29

Sprache: Deutsch nach Hethitisch

Überlieferter Text

Lied vom Ursprung / Königtum im Himmel, CTH 344

Werkidentität getrennt von einzelnen erhaltenen Tafeln und moderner Übersetzung.

Hurritischer Überlieferungskontext; keine eigene Erstkompositionsdatierung.

Sprache: Hethitisch

Erhaltener Textzeuge

CTH 344, Zeuge A: KUB 33.120 + 33.119 + 48.97 + 36.31 + KBo 52.10

Zusammengesetzter Zeuge aus fünf publizierten Fragmenten; Bo 2388, Bo 3892, Bo 4301, Bo 6972 und 1194/u nach TITUS. Keine Autopsie.

Keine eigene Datierung der einzelnen Fragmente aus dem Index abgeleitet.

Sprache: Hethitisch

Benutzte Ausgabe

CTH 344: Das Lied vom Ursprung / Das Königtum im Himmel – deutsche TITUS-Übersetzung

Verfügbarer deutscher Haupttext mit Lücken vollständig gelesen; kritischer Apparat nur in ausgewählten Anmerkungen, keine eigene Kollation.

TITUS 2010; Marburger Bearbeitung 2005–2009.

Sprache: Deutsch

Überlieferter Text

Ullikummi-Lied, CTH 345

Werkidentität getrennt von einzelnen erhaltenen Tafeln und moderner Übersetzung.

Hurritischer Überlieferungskontext; keine eigene Erstkompositionsdatierung.

Sprache: Hethitisch

Benutzte Ausgabe

CTH 345.I.1: Ullikummi-Lied, Tafel I – deutsche TITUS-Übersetzung

Verfügbarer deutscher Haupttext mit Lücken vollständig gelesen; kritischer Apparat nur in ausgewählten Anmerkungen, keine eigene Kollation.

TITUS 2010; Marburger Bearbeitung 2005–2009.

Sprache: Deutsch

Benutzte Ausgabe

CTH 345.I.2: Ullikummi-Lied, Tafel II – deutsche TITUS-Übersetzung

Verfügbarer deutscher Haupttext mit Lücken vollständig gelesen; kritischer Apparat nur in ausgewählten Anmerkungen, keine eigene Kollation.

TITUS 2010; Marburger Bearbeitung 2005–2009.

Sprache: Deutsch

Benutzte Ausgabe

CTH 345.I.3.1: Ullikummi-Lied, Tafel III – deutsche TITUS-Übersetzung

Verfügbarer deutscher Haupttext mit Lücken vollständig gelesen; kritischer Apparat nur in ausgewählten Anmerkungen, keine eigene Kollation.

TITUS 2010; Marburger Bearbeitung 2005–2009.

Sprache: Deutsch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Konkret bezeichnete anatolische/hurritisch-hethitische Text- und Forschungskontexte
Verwendeter Ausschnitt
Die hier bezeichneten CTH-Textfenster und Ausgaben
  1. Telipinu, erste Fassung: deutsche TITUS-Übersetzung CTH 324.1

    TITUS / Marburger Editionsgruppe unter Leitung Elisabeth Rieken; TITUS-Bearbeitung Jost Gippert · TITUS-Fassung 2010

    Gesamter verfügbarer deutscher Lesetext 1–225 einschließlich Zeugenübersicht A–C und aller 78 angezeigten Anmerkungen gelesen.

    Nur erste Fassung; keine Lektüre der anderen Telipinu-Fassungen oder der im Kommentar zitierten Literatur. Die Suche der Biene ist in dieser Fassung lückenhaft. Keine eigene Keilschriftkollation oder öffentliche Wiedergabe der Übersetzung. Abgerufen am 2026-10-17.

  2. Der Drachenkampf / Illuyanka: deutsche Übersetzung CTH 321

    Anna Bauer, Felix Esser, Susanne Görke, Jürgen Lorenz und Elisabeth Rieken (Leitung); TITUS-Bearbeitung Jost Gippert · Marburg 2005–2009; TITUS-Fassung 2010

    Der bereits vorhandene Text wurde jetzt über den früher gelesenen Editionskopf hinaus gelesen: deutsche Hauptkola 1–128, Zeugenliste A–H, beide Schlangenkampf-Fassungen, Kult-/Landbezüge und sämtliche 39 angezeigten Anmerkungen.

    Keine erneute Akquise oder Textextraktion. Illuyanka wird im Lesetext als Schlange übersetzt, nicht durchgängig als Eigenname. Beschädigter Ausgang von Inara/Ḫupašiya, umstrittener Sohnbezug und regionale Gottesbezeichnungen bleiben offen. Keine eigene Keilschriftkollation oder öffentliche Übersetzungsübernahme. Abgerufen am 2026-10-17.

  3. Puduḫepas Gebet an die Sonnengöttin von Arinna: CTH 384.1

    hethiter.net, Editionsprojekt Gebete der Hethiter · Angezeigte Fassung TRde 2017-10-29

    Gesamte angezeigte deutsche Übersetzung, Paragraphen 1–17 / Kola 1–163 und Anmerkungen 1–79 gelesen. Namensverbindung in § 2, königliche Falldarlegung, Lelwani, Zintuḫi, Mezzulla und Wettergott von Zippalanda verfolgt.

    Lesetext mit Ergänzungen und abweichenden Deutungen im Kommentar; keine eigene Zeichenlesung oder unabhängige Bestätigung aller historischen Selbstaussagen Puduḫepas. Die genannte Beziehung ist kein globaler Alias sämtlicher Ḫebat-/Arinna-Zeugnisse. Abgerufen am 2026-10-17.

  4. CTH 344: Das Lied vom Ursprung / Das Königtum im Himmel

    Anna Bauer, Felix Esser, Susanne Görke, Jürgen Lorenz und Elisabeth Rieken (Leitung), Marburg 2005–2009; TITUS-Bearbeitung Jost Gippert, Frankfurt 2010

    Gesamter verfügbarer deutscher Haupttext 1–296 einschließlich Lücken, Zeugenübersicht und Kolophon gelesen. Ausgewählte Anmerkungen, keine vollständige Apparatauswertung. Editionsmetadaten zusätzlich aus TITUS-Kopf CTH 321.

    Hethitischer Lesetext in deutscher Übersetzung; keine eigene Keilschriftkollation. Geburtspassagen, Logogramme A.GILIM/KA.ZAL/NAM.ḪE und Sprecherwechsel bleiben teilweise unsicher. Kein lückenloser Stammbaum, präziser Geburtsweg oder modernes Entstehungsdatum aus dem Mythos abgeleitet. Abgerufen am 2026-09-26.

  5. CTH 344: Textüberlieferung, Zeugen A und B

    Anna Bauer, Felix Esser, Susanne Görke, Jürgen Lorenz und Elisabeth Rieken (Leitung), Marburg 2005–2009; TITUS-Bearbeitung Jost Gippert, Frankfurt 2010

    Gesamte kurze Zeugenliste mit Publikations- und Fundnummern gelesen.

    Bibliografischer Index, keine Autopsie oder Fotoauswertung der Tafelfragmente. Die fünf Teile von A bilden einen zusammengesetzten Zeugen, keine fünf vollständigen Werke. Abgerufen am 2026-09-26.

  6. CTH 345.I.1: Ullikummi-Lied, Tafel I

    Anna Bauer, Felix Esser, Susanne Görke, Jürgen Lorenz und Elisabeth Rieken (Leitung), Marburg 2005–2009; TITUS-Bearbeitung Jost Gippert, Frankfurt 2010

    Gesamter verfügbarer deutscher Haupttext 1–253 und Zeugenübersicht gelesen; ausgewählte Anmerkungen, nicht der vollständige Apparat.

    Zusammengesetzter Lesetext, keine eigene Kollation. Steinbezeichnung nicht als gesicherte moderne Gesteinsbestimmung, Größenangaben nicht als präzise Messwerte behandelt. Nicht mit der Volllektüre aller Kumarbi-Lieder gleichgesetzt. Abgerufen am 2026-09-26.

  7. CTH 345.I.2: Ullikummi-Lied, Tafel II

    Anna Bauer, Felix Esser, Susanne Görke, Jürgen Lorenz und Elisabeth Rieken (Leitung), Marburg 2005–2009; TITUS-Bearbeitung Jost Gippert, Frankfurt 2010

    Gesamter verfügbarer deutscher Haupttext 1–169 und Zeugenübersicht gelesen; ausgewählte Anmerkungen, insbesondere 18 zur Steinbezeichnung.

    Keine sichere Ergänzung beschädigter Reden oder durchgängige Rekonstruktion der Schlacht. Namen Šerišu und Tella nach diesem Lesetext; nicht stillschweigend durch ein anderes Stierpaar ersetzt. Ištar in diesem Kontext nicht mit jeder mesopotamischen Kultgestalt identifiziert. Abgerufen am 2026-09-26.

  8. CTH 345.I.3.1: Ullikummi-Lied, Tafel III

    Anna Bauer, Felix Esser, Susanne Görke, Jürgen Lorenz und Elisabeth Rieken (Leitung), Marburg 2005–2009; TITUS-Bearbeitung Jost Gippert, Frankfurt 2010

    Gesamter verfügbarer deutscher Haupttext 1–301 und Zeugenübersicht gelesen; ausgewählte Anmerkungen einschließlich 45 und 49–50. Hilfe Eás und beschädigter Schluss nochmals abgeglichen.

    Kein vollständig erhaltener Siegesschluss. Schneidewerkzeug bei Ea und den uralten Göttern, nicht als eigenhändig geführte Sichel Teššubs ausgegeben. Keine Lücken mit griechischen Erzählungen gefüllt. Abgerufen am 2026-09-26.

  9. Wettergott(heiten). A. Philologisch: § 4 Teššub, S. 82–84

    Daniel Schwemer, Reallexikon der Assyriologie 15, Lieferung 2016

    § 4 auf gedruckten S. 82–84 gelesen, einschließlich Kultverbreitung, Götterkreis und Handlungsprofil. Diese drei PDF-Seiten zusätzlich gerendert und betrachtet; Verlags-/Lieferungsangaben im Vorspann gelesen.

    Archiviert ist der ganze 604-seitige Band, gelesen hier nur der benannte Ausschnitt und Metadaten. Freilassungslied lediglich als Sekundärhinweis erfasst, nicht als primär erschlossen. Genealogien und Gleichsetzungen bleiben regional und textbezogen. Abgerufen am 2026-09-26.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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