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MythaneumDas Museum der Mythologien

Geführter Rundgang · 2 Stationen

Maya-Bilder und moderne Zuschreibungen: ein Quellenweg

Wann lässt sich ein Bild sicher benennen, und wann bleibt eine Zuordnung offen?

Folge den Stationen und lies jeweils den benannten Quellenrahmen mit. Weitere Figurenprofile erreichst du über die Gruppen des zugehörigen Raumes.

Die folgenden Kurzbetrachtungen bilden den Überblick. Die vollständigen Exponate sind eine zusätzliche Vertiefung und nicht in dieser Zeit enthalten.

Wie wird die Dauer geschätzt?

180–220 Wörter pro Minute, dazu 20 Sekunden Betrachtung im Überblick beziehungsweise 50 Sekunden in der Vertiefung. Überblick: 231 Wörter; Vertiefung: 1929 Wörter.

Rundgangstexte, Fragen, Übergänge und sichtbare Bildbeschriftungen; Vertiefung zusätzlich die gemeinsamen Exponat-Lesertexte mit Werk- und Figurenkontexten. Externe Lektüre und ausführliche Quellenlisten nicht eingerechnet. Betrachtungszeit geschätzt, noch nicht durch Besuchstests kalibriert. Eigene Pausen und längeres Nachlesen kommen hinzu.

Station 1 von 2

2012: Was endete wirklich?

Trenne das Kalenderereignis von modernen Erwartungen.

Modernes JPL-Vorschaubild: ein Himmelskörper vor Sternen auf einer Papierfläche, überlagert vom roten Stempel TOP SECRET.
Modernes Medienbild: unverändertes Vorschaubild zu „12-21-2012 Just Another Day“, JPL, 7. März 2012. Der Beitrag widerspricht Weltuntergangs- und Geheimhaltungsbehauptungen; der Stempel ist Bildrhetorik dieses Beitrags. Courtesy NASA/JPL-Caltech. Bildnachweis Bildlizenz

Genauer hinsehen: Wie unterscheiden sich eine berechnete Periodengrenze, eine umstrittene Inschriftenlesung und die moderne Behauptung eines Weltendes?

Vollständiges Exponat: 2012: Was endete wirklich? · Zur passenden Textstelle

Die folgende Station fragt nach der Tragweite einer Bildbenennung.

Zur nächsten Kurzbetrachtung →

Station 2 von 2

Ix Chel und die umstrittenen Zuschreibungen

Unterscheide einen benannten Kult und eine umstrittene Bildzuordnung.

Spanische Druckseite288 mit Kalenderzeichen links und dem Namen Ixchel im rechten Textbereich.
Landa, Ausgabe Brasseur de Bourbourg1864, spanische S.288/PDF411. Tatsächlicher historischer Name in seinem Berichtszusammenhang. Kein Nachweis der Identität jeder früheren weiblichen Maya-Bildgestalt und kein heutiges medizinisches Wirkversprechen. Eingebettete Quellenbildbytes unverändert; Webansichten proportional verkleinert. Bildnachweis Bildlizenz

Genauer hinsehen: Wie prüft man einen Göttinnennamen, ohne aus verschiedenen Bildern eine einzige Biografie zu machen?

Vollständiges Exponat: Ix Chel und die umstrittenen Zuschreibungen · Zur passenden Textstelle

Die weiteren Profile halten konkrete Textrollen und Objekte auseinander.

Zum Abschluss →

Was sich auf diesem Weg verändert hat

Frage bei jedem Vergleich nach der konkreten Stimme, dem Zeugnis und der Tätigkeit.

Ähnliche Motive beweisen weder eine gemeinsame Figur noch einen einzigen Kanon. Die Raumübersichten führen zu den eigenen Profilen zurück.

Weiter: K’iche’ und Maya-Erzählungen

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