Zwei Brüder, nicht eine zweite Namensliste
Gylfaginning nennt Borr und Bestla als Eltern dreier Söhne: Óðinn, Vili und Vé. Vili und Vé sind dort zwei Brüder Óðinns, nicht andere Schreibweisen desselben Namens. Ihr Profil beginnt mit dieser klaren Beziehung, nicht mit einer erfundenen Einzelbiografie.
Andere Texte verwenden bei der Belebung der ersten Menschen andere Namen. Dieses Dossier zeigt deshalb die jeweiligen Textaussagen nebeneinander. Die gemeinsame Seite spart Wiederholungen; der Figurenatlas führt Vili und Vé getrennt.
Die Welt formen Bors Söhne gemeinsam
Die Prosa sagt, dass Bors Söhne Ymir töten. Danach machen sie aus seinem Körper Erde, Meer, Berge und Himmel; aus weiteren Teilen entsteht die geschützte Menschenwelt. Die Sätze handeln von den Söhnen als Gruppe. Sie weisen Vili oder Vé keinen eigenen Körperteil der Welt zu.
Auch Vǫluspá 4 spricht von „Burs synir“, die Land anheben und Miðgarðr formen. Erst Gylfaginnings Genealogie nennt die drei Söhne einzeln. Der Gedichtvers allein identifiziert Vili und Vé an dieser Stelle nicht.
Askr und Embla: drei Gaben ohne Namenszuordnung
Am Meeresufer finden Bors Söhne zwei Hölzer und gestalten aus ihnen Askr und Embla. Gylfaginning IX zählt drei Beiträge auf: Der Erste gibt Atem und Leben, der Zweite Verstand und Bewegung, der Dritte Aussehen, Sprache, Gehör und Sehen.
Der Wortlaut nennt in diesem Satz nur „der Erste“, „der Zweite“ und „der Dritte“. Óðinn, Vili und Vé wurden zuvor als Söhne genannt, doch der Text schreibt die einzelnen Gaben hier keinem von ihnen mit Namen zu. Wer Vili den Verstand und Vé die Sinne als festes Einzelamt zuschreibt, geht über diesen Satz hinaus.
Vǫluspá nennt Óðinn, Hœnir und Lóðurr
Die Vǫluspá erzählt eine verwandte Szene anders. Strophe 17 zeigt Askr und Embla am Ufer; Strophe 18 nennt Óðinn, Hœnir und Lóðurr bei ihren Gaben. Die Namen Vili und Vé stehen in diesen beiden Strophen nicht.
Pettits Kommentar kennzeichnet den Anfang von Strophe 17 als textkritisch schwierig und erläutert offene Deutungen zu Lóðurr. Er macht aus diesen Möglichkeiten keine sichere Identität mit Vé. Auch Hœnir bleibt im Gedicht sein eigener Name. Der Unterschied der Namenslisten ist ein Befund, den die Ausstellung sichtbar lässt.
Ähnliche Rollen beweisen keine gleichen Figuren
Faulkes vergleicht im Kommentar zu Gylfaginning IX die Rollen von Vili und Vé mit Hœnir und Lóðurr in Vǫluspá. Das ist eine editorische Beobachtung über zwei Fassungen derselben Schöpfungsfrage. Keine der gelesenen Stellen sagt wörtlich, Vili sei Hœnir oder Vé sei Lóðurr.
Die Suche nach einer einheitlichen Dreiergruppe kann außerdem die Unschärfe der Prosa verdecken: Dort werden die drei Gaben gerade nicht einzeln benannten Brüdern zugeteilt. Das Dossier behandelt Namen, Textgattung und Handlung getrennt, statt aus einer Parallele eine Identitätsgleichung zu machen.
Vili oder Vílir: dieselbe Sagaspur, andere Textwelt
Ynglinga saga 3 nennt Óðinns Brüder Vé und Vílir. Nach der Anmerkung der Übersetzer ist Vílir hier eine Namensform von Vili. Die Saga lässt beide Brüder während Óðinns Abwesenheit die Herrschaft verwalten; Kapitel 5 erzählt eine erneute Einsetzung als Regenten von Ásgarðr.
Dieses Kapitel entwirft die Götter als Herrscher einer frühen Weltgeschichte. Die erzählte Regierungszeit darf nicht als datierbare Fortsetzung der Menschenschöpfung aus Gylfaginning ausgegeben werden. Die Saga liefert aber einen eigenen, eng beschreibbaren Beleg für beide Brüder.
Lokis Vorwurf und die Frigg-Episode
In Lokasenna 26 beschuldigt Loki Frigg, mit Vili und Vé verbunden gewesen zu sein. Das ist Lokis Rede in einem Streitgedicht; sie steht nicht als neutraler Erzählerbericht über der Szene. Das Frigg-Profil erklärt diesen Redekontext bereits ausführlicher.
Ynglinga saga 3 erzählt während Óðinns langer Abwesenheit, seine Brüder hätten seinen Besitz unter sich aufgeteilt und Frigg zu ihrer gemeinsamen Partnerin gemacht. Der Saga-Text ist eine andere Erzählform und gibt der Behauptung einen eigenen Rahmen. Beide Aussagen dürfen genannt werden, ohne sie zu einer lückenlosen, aus allen Quellen bestätigten Lebensgeschichte zusammenzubauen.
Vier Texte, vier verschiedene Aussagen
Die Tabelle markiert, was die jeweils genannte Textstelle trägt. Ein leerer Platz bleibt leer: Weder eine feste Gabe Vilis oder Vés noch die Gleichsetzung mit Hœnir oder Lóðurr wird hinzuerzählt.
| Textstelle | Genannt und erzählt | Nicht daraus ableitbar |
|---|---|---|
| Gylfaginning VI–IX | Óðinn, Vili und Vé als Borrs Söhne; gemeinsame Schöpfung; drei unbenannte Geber. | Feste Einzelgabe Vilis oder Vés. |
| Vǫluspá 4; 17–18 | Burs Söhne bei Landhebung; Óðinn, Hœnir und Lóðurr bei Askr/Embla. | Vili = Hœnir oder Vé = Lóðurr. |
| Lokasenna 26 | Loki beschuldigt Frigg und nennt Vili und Vé. | Ein neutral bestätigtes Ereignis. |
| Ynglinga saga 3–5 | Vé und Vílir als Brüder und Regenten in einer historisierenden Saga. | Ein Datum für die mythische Weltschöpfung. |
Welche Beschriftung respektiert die Texte?
Welche Aussage lässt die zwei Brüder und die unterschiedlichen Quellenstimmen erkennbar?
Gylfaginning nennt Vili und Vé als Brüder Óðinns und lässt Bors Söhne gemeinsam handeln; Vǫluspá nennt bei Askr und Embla Hœnir und Lóðurr.
Diese Formulierung trägt der Beleg.
Die beiden Textstellen bleiben unterscheidbar. Eine namentliche Einzelgabe oder Gleichsetzung wird nicht behauptet.
Vili ist sicher Hœnir, Vé sicher Lóðurr; darum verteilen beide Texte die Gaben identisch.
Hier geht die Formulierung zu weit oder verfehlt den Beleg.
Die Namen weichen ab. Faulkes vergleicht Rollen, doch keine der gelesenen Stellen belegt diese Identitätsgleichung.
Lokis Satz beweist eine durchgehend überlieferte Ehegeschichte von Vili und Vé mit Frigg.
Hier geht die Formulierung zu weit oder verfehlt den Beleg.
Lokasenna 26 ist ein Vorwurf im Streit. Ynglinga saga erzählt eine verwandte Episode in einem anderen, historisierenden Rahmen.
Zwei Identitäten, ein begrenzter Vergleich
Vili und Vé sind als zwei Namen und Brüder belegt. Ihre gemeinsam zugeschriebenen Weltentstehungstaten bleiben im Text gemeinsam; die individuelle Verteilung der Menschengaben ist hier nicht sicher. Vílir ist als Sagaform Vilis kenntlich, Hœnir und Lóðurr werden nicht eingemeindet.
Das gemeinsame Dossier führt von Borrs Stammbaum zur Quellenfrage und dann zurück zu Ymir, Askr und Embla. So erhält jede Figur einen Atlasplatz, während unterschiedliche Texte, offene Identitätsfragen und Gattungsgrenzen lesbar bleiben.
Die Figur in ihren Quellen
Vili / Vílir
Vili ist in Gylfaginning VI Bruder Óðinns und Vés, Sohn Borrs und Bestlas. Ynglinga saga schreibt Vílir; keine sichere Gleichsetzung mit Hœnir oder individuelle Menschengabe.
Gylfaginning: Bors Söhne
Gemeinsame Welt- und Menschenschöpfung ohne namentliche Einzelgabe.
Ynglinga saga: Vílir
Sagaform und zeitweilige Herrschaft während Óðinns Abwesenheit.
Lokasenna: Lokis Vorwurf
Vili in einer parteilichen Streitstrophe genannt.
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Vé
Vé ist in Gylfaginning VI Bruder Óðinns und Vilis, Sohn Borrs und Bestlas. Ynglinga saga nennt ihn als zeitweiligen Regenten; keine sichere Gleichsetzung mit Lóðurr oder individuelle Menschengabe.
Gylfaginning: Bors Söhne
Gemeinsame Welt- und Menschenschöpfung ohne namentliche Einzelgabe.
Ynglinga saga: Vé
Bruder und zeitweiliger Regent in der historisierenden Saga.
Lokasenna: Lokis Vorwurf
Vé in einer parteilichen Streitstrophe genannt.
Belegte Beziehungen
- Vé und Vili sind getrennte Brüder Óðinns. Vili / VílirBelege [1] [3] : Gylfaginning VI, S. 11; Ynglinga saga 3, S. 7
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Snorris Edda
Faulkes: Gylfaginning VI–IX, S. 11–13, und Kommentar zu 13/6 auf S. 60. Vili und Vé sind benannte Brüder Óðinns, die Söhne handeln gemeinsam; bei den drei Menschengaben nennt der Satz keine individuellen Geber.
Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.
Sprache: Altnordisch
Überlieferter Text
Völuspá
Pettits Codex-Regius-Fassung: Strophe 4 und 17–18, S. 38 und 41–43, mit dem bezeichneten Kommentar auf S. 60–61. Burs Söhne bei der Landhebung und Óðinn, Hœnir und Lóðurr bei Askr und Embla sind verschiedene Namensangaben; keine sichere Gleichsetzung mit Vili oder Vé.
Mittelalterlich überliefert; Entstehungszeit hier nicht festgelegt.
Sprache: Altnordisch
Überlieferter Text
Ynglinga saga
Finlay/Faulkes: Ynglinga saga 3–5, S. 7–9, mit Anmerkung 11. Vé und Vílir erscheinen als Brüder und zeitweilige Regenten; der historisierende Sagarahmen wird nicht als datierbare Fortsetzung der Weltschöpfung gelesen.
Mittelalterlicher Werkzusammenhang; keine Datierung erzählter Götterhandlungen.
Sprache: Altnordisch
Überlieferter Text
Lokasenna
Bellows: auf dieser Seite Strophe 26 im bezeichneten Streitkontext. Loki nennt Vili und Vé in seinem Vorwurf an Frigg. Seine Anschuldigung ist keine neutrale Bestätigung eines Ereignisses.
Gedichtentstehung hier nicht genauer datiert.
Sprache: Altnordisch
Benutzte Ausgabe
Gylfaginning VI–IX: Bors Söhne und die ersten Menschen
Faulkes, Gylfaginning VI–IX, gedruckte S. 11–13, Kommentar S. 60 und Register S. 178: Borr/Bestla als Eltern Óðinns, Vilis und Vés; Bors Söhne als Welt- und Menschenschöpfer. Die drei Gaben an Askr/Embla sind als erste, zweite und dritte Gabe erzählt, ohne die Geber namentlich zuzuweisen. Der Kommentar vergleicht die andere Namensgruppe in Vǫluspá, setzt die Figuren aber nicht textlich gleich.
2005, Nachdruck 2011: Gylfaginning VI–IX, S. 11–13; Kommentar S. 60 und Register S. 178.
Sprache: Altnordisch
Benutzte Ausgabe
Vǫluspá 4 und 17–18: zwei Schöpfungspassagen
Pettit, Vǫluspá Codex Regius 4 und 17–18, gedruckte S. 38, 41–43, Kommentar S. 60–61: Burs synir heben Land; Askr/Embla erhalten Gaben von Óðinn, Hœnir und Lóðurr. Strophe 17 hat einen textkritisch schwierigen Anfang; Lóðurr-Identifikationen bleiben editorische Möglichkeiten, keine belegte Gleichsetzung mit Vé oder Loki.
2023: Vǫluspá Codex Regius 4 und 17–18, S. 38 und 41–43; Kommentar S. 60–61.
Sprache: Altnordisch und Englisch
Benutzte Ausgabe
Ynglinga saga 3–5: Vé und Vílir
Finlay/Faulkes, Heimskringla I, Ynglinga saga 3–5, gedruckte S. 7–9: Vé und Vílir als Brüder Óðinns; Verwaltung während seiner Abwesenheit, Frigg-Episode und später Einsetzung als Regenten von Ásgarðr. Fußnote 11 verweist auf Lokasenna 26 und erklärt Vílir/Vili als Namensform.
2016: Ynglinga saga 3–5, S. 7–9, mit Anmerkung 11.
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Lokasenna: Streitgespräch, Prosarahmen und Schluss
Einleitung, gesamtes Gedicht mit Strophen 1–65, Prosarahmen, Zwischenerläuterungen und Schlussprosa einschließlich Anmerkungen gelesen. Ausgabeangabe 1936 auf der bereits archivierten Titelseite geprüft.
1936: Lokasenna 26, Lokis Rede an Frigg; bestehendes Quellenarchiv.
Sprache: Englisch
Welche Zeit ist gemeint?
- Mythische Welt- und Menschenschöpfung; kein historisches Datum.
- Historisierende Sagahandlung um Óðinns Abwesenheit; nicht mit der Schöpfung synchronisiert.
- 1936: Bellows-Übersetzung der Lokasenna.
- 2005, Nachdruck 2011: Faulkes-Ausgabe der Gylfaginning.
- 2016: zweite Finlay/Faulkes-Ausgabe von Heimskringla I.
- 2023: Pettits zweisprachige Vǫluspá-Ausgabe.
Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Altnordische Edda-Prosa, Gedicht, Streitlied und historisierende Saga als getrennte Textformen
- Verwendeter Ausschnitt
- Faulkes, Gylfaginning VI–IX S. 11–13, Kommentar S. 60; Pettit, Vǫluspá Codex Regius 4 und 17–18 S. 38, 41–43; Bellows, Lokasenna 26; Finlay/Faulkes, Ynglinga saga 3–5 S. 7–9. Keine Vollerfassung oder Handschriftenkollation.
- Gylfaginning VI–IX: Bors Söhne und die ersten Menschen
Anthony Faulkes, Viking Society for Northern Research
Faulkes, Gylfaginning VI–IX, gedruckte S. 11–13, Kommentar S. 60 und Register S. 178: Borr/Bestla als Eltern Óðinns, Vilis und Vés; Bors Söhne als Welt- und Menschenschöpfer. Die drei Gaben an Askr/Embla sind als erste, zweite und dritte Gabe erzählt, ohne die Geber namentlich zuzuweisen. Der Kommentar vergleicht die andere Namensgruppe in Vǫluspá, setzt die Figuren aber nicht textlich gleich.
Kritische Ausgabe der Edda-Prosa und editorische Deutung; keine eigene Handschriftenkollation. Die Kommentarhypothese ist kein zusätzlicher mittelalterlicher Identitätsbeleg. Abgerufen am 2026-09-28.
Zur Textstelle: Zwei Brüder, nicht eine zweite Namensliste Zur Textstelle: Die Welt formen Bors Söhne gemeinsam Zur Textstelle: Askr und Embla: drei Gaben ohne Namenszuordnung Zur Textstelle: Ähnliche Rollen beweisen keine gleichen Figuren Zur Textstelle: Vier Texte, vier verschiedene Aussagen Zur Textstelle: Welche Beschriftung respektiert die Texte? Zur Textstelle: Zwei Identitäten, ein begrenzter Vergleich - Vǫluspá 4 und 17–18: zwei Schöpfungspassagen
Edward Pettit, The Poetic Edda, Open Book Publishers 2023
Pettit, Vǫluspá Codex Regius 4 und 17–18, gedruckte S. 38, 41–43, Kommentar S. 60–61: Burs synir heben Land; Askr/Embla erhalten Gaben von Óðinn, Hœnir und Lóðurr. Strophe 17 hat einen textkritisch schwierigen Anfang; Lóðurr-Identifikationen bleiben editorische Möglichkeiten, keine belegte Gleichsetzung mit Vé oder Loki.
Gedichtausgabe mit englischer Übersetzung und Kommentar. Weder die Strophe 4 noch 17–18 benennt Vili oder Vé; die Texte beweisen keine namentliche Identität der Dreiergruppen. Abgerufen am 2026-09-28.
Zur Textstelle: Zwei Brüder, nicht eine zweite Namensliste Zur Textstelle: Die Welt formen Bors Söhne gemeinsam Zur Textstelle: Vǫluspá nennt Óðinn, Hœnir und Lóðurr Zur Textstelle: Ähnliche Rollen beweisen keine gleichen Figuren Zur Textstelle: Vier Texte, vier verschiedene Aussagen Zur Textstelle: Welche Beschriftung respektiert die Texte? Zur Textstelle: Zwei Identitäten, ein begrenzter Vergleich - Ynglinga saga 3–5: Vé und Vílir
Alison Finlay und Anthony Faulkes, Viking Society 2016
Finlay/Faulkes, Heimskringla I, Ynglinga saga 3–5, gedruckte S. 7–9: Vé und Vílir als Brüder Óðinns; Verwaltung während seiner Abwesenheit, Frigg-Episode und später Einsetzung als Regenten von Ásgarðr. Fußnote 11 verweist auf Lokasenna 26 und erklärt Vílir/Vili als Namensform.
Zweite englische Ausgabe 2016. Die Saga erzählt die Götter als frühgeschichtliche Herrscher; das ist keine unabhängige Datierung der Weltschöpfung. Die Frigg-Szene im Saga-Text und Lokis Vorwurf im Gedicht behalten getrennte Textstatus. Abgerufen am 2026-09-28.
- Lokasenna: Streitgespräch, Prosarahmen und Schluss
Henry Adams Bellows, englische Übersetzung; Internet Sacred Text Archive
Einleitung, gesamtes Gedicht mit Strophen 1–65, Prosarahmen, Zwischenerläuterungen und Schlussprosa einschließlich Anmerkungen gelesen. Ausgabeangabe 1936 auf der bereits archivierten Titelseite geprüft.
Keine altnordische Handschriftenkollation. Bellows’ alte Datierungshypothese, Feuer-Gott-Etikett und Urteil über die angeblich richtige Bestrafungstradition nicht übernommen. Seine Behauptung, Snorri lasse die Erdbebenerklärung aus, widerspricht dem hier gelesenen Brodeur-Text. Figurenanschuldigungen sind keine bestätigten Ereignisberichte. Abgerufen am 2026-09-27.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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