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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Die Frau, deren Flügel verborgen werden

Im Ambae-Abschnitt wird eine Frau durch das Verbergen ihrer Flügel festgehalten. Ihr Wissen um Yams und ihr späterer Weggang bleiben eigene Handlungen.

2–3 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Eine gemalte weinende Frau kniet am hölzernen Hauspfosten und hebt zwei zusammengehörige häutige Flügel aus feuchter Erde. Sie ist allein und blickt auf die wiedergefundenen Flügel.
Freie heutige KI-Illustration zur Flügelfrauen-Geschichte in Codrington 1891, S172. Tränen machen die am Pfosten versteckten Flügel wieder zugänglich; die Frau nimmt sie vor ihrem Rückflug an sich. Konkrete Flügelform, Freilegung, Körper, Kleidung und Haus sind interpretativ, keine tradierte Ikonografie oder historische Aufnahme. Die Quelle beschreibt häutige Flügel, keine Schwanenverwandlung. Keine frei gewählte glückliche Hochzeit, unbekannten Eltern, Kinder oder spätere Versöhnung ergänzt. Textgrundlage

Die Flügel werden ihr entzogen

Codrington erzählt von Frauen, die vom Himmel zum Baden kommen und ihre häutigen Flügel ablegen. Tagaro stiehlt ein Paar und verbirgt es am Hauptpfosten seines Hauses. Die anderen fliegen fort; eine Frau bleibt zurück. Er stellt sie seiner Mutter als Frau vor. Die Quelle nennt hierfür Banewonowono oder Vinmara und verweist als Maewo-Variante auf einen Qatu statt Tagaro.

Die weibliche Figur wird nicht als gewöhnlicher Schwan beschrieben. Ihr fehlender Flügelzugang ist auch kein Beleg für eine frei gewählte glückliche Hochzeit. Das Museum erzählt die Handlung aus dem bezeichneten Abschnitt, ohne europäische Märchenbilder darüberzulegen.

Arbeit, Tränen und Rückkehr

Bei der Gartenarbeit gelangen reife Yamsknollen in ihre Hand, obwohl die Brüder die Ernte noch nicht erwarten. Sie tadeln sie. Die weinende Frau sitzt am Pfosten; ihre Tränen legen die versteckten Flügel frei. Sie nimmt sie und fliegt in den Himmel zurück.

Ein Name für ihre Eltern, ein Kind oder eine spätere Versöhnung wird hier nicht ergänzt. Die Mutter des festhaltenden Mannes, seine Brüder und die fortgeflogenen Frauen bleiben eigene begrenzte Rollen.

Weiterdenken

Wie verändert sich die Geschichte, wenn die verlorene Bewegungsfreiheit der Frau sichtbar bleibt?

Die Figur in ihren Quellen

Banewonowono / Vinmara

Zwei benennende Formen derselben begrenzten Erzählrolle; wiedergewonnene Flügel und eigener Weggang.

Begrenzter Quellenfall
Codrington172

Die Figur in ihren Quellen

Die übrigen geflügelten Frauen

Ausdrückliche Gruppe, fliegt zurück; keine einzelnen Namen erfunden.

Begrenzter Quellenfall
Codrington172

Die Figur in ihren Quellen

Tagaro im Flügelfrauen-Beitrag

Stiehlt Flügel, begrenzte Heirats-/Gartenrolle; nicht sämtliche vorherigen Genealogien übertragen.

Begrenzter Quellenfall
Codrington172

Die Figur in ihren Quellen

Qatu, genannte Maewo-Variante

Alternativer Männername nur im Quellenhinweis; keine vollständig gelesene eigene Maewo-Originalerzählung.

Begrenzter Quellenfall
Codrington172

Die Figur in ihren Quellen

Die Mutter im Flügelfrauen-Beitrag

Wird mit der Frau bekannt gemacht, ohne persönlichen Namen.

Begrenzter Quellenfall
Codrington172

Die Figur in ihren Quellen

Die tadelnden Brüder

Begrenzte Pluralrolle; keine automatische volle Namensliste.

Begrenzter Quellenfall
Codrington172

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

R.H.Codrington: The Melanesians — Qat und lokale Tagaro-Fenster

Titel und vollständiges Vorwort gelesen; Kontext152–155; vollständiger ausgewählter Qat-Zusammenhang156–166 und erster Absatz167; Maewo/Araga/Omba168–172 gelesen. Acht bezeichnete Quellenseiten tatsächlich gesehen.

1891,ClarendonPress

Sprache: Englische publizierte Vermittlung mit lokalen Namenformen

Benutzte Ausgabe

R.H.Codrington: The Melanesians — Qat und lokale Tagaro-Fenster — gelesener Publikationsstand

Nicht ganzes458seitiges PDF oder Kapitel. Mota-Text Wogales mit Zusätzen ist keine unveränderte Einzelstimme. Lokale Tagaro-Ausgangssprache an diesen Prosa-Stellen nicht ausdrücklich angegeben; englische Sammlerwiedergabe. Historische Orts-/Ritualaussagen nicht 2026 verifiziert. Missionarische Rang-/Ethnokategorien und pauschale Polynesiengleichsetzung nicht übernommen.

1891,ClarendonPress

Sprache: Englisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
TaitusLolos Mwotlap-Nachtfassung; Mota/Wogale-Sammlerkompilation und ausdrücklich regionale Tagaro-Fenster getrennt.
Verwendeter Ausschnitt
Ausgewählte öffentliche Nachtfassung und ausdrücklich bezeichnete lokale Codrington-Abschnitte; Sprachvergleich2013 als Forschungsrahmen.
  1. R.H.Codrington: The Melanesians — Qat und lokale Tagaro-Fenster

    R.H.Codrington; Qat-Grundlage EdwardWogale mit Zusätzen des Sammlers · 1891,ClarendonPress

    Titel und vollständiges Vorwort gelesen; Kontext152–155; vollständiger ausgewählter Qat-Zusammenhang156–166 und erster Absatz167; Maewo/Araga/Omba168–172 gelesen. Acht bezeichnete Quellenseiten tatsächlich gesehen.

    Nicht ganzes458seitiges PDF oder Kapitel. Mota-Text Wogales mit Zusätzen ist keine unveränderte Einzelstimme. Lokale Tagaro-Ausgangssprache an diesen Prosa-Stellen nicht ausdrücklich angegeben; englische Sammlerwiedergabe. Historische Orts-/Ritualaussagen nicht 2026 verifiziert. Missionarische Rang-/Ethnokategorien und pauschale Polynesiengleichsetzung nicht übernommen. Abgerufen am 2026-10-15.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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