An der Unordnung erkennbar
Telipinu trägt in dieser Fassung keine lange abgeschlossene Lebensgeschichte vor. Seine Abwesenheit wird an der unterbrochenen Versorgung und am Aussetzen vertrauter Beziehungen erkennbar. Die Figur wird über das beschrieben, was mit ihr fehlt.
Wer ihn nur mit einer Jahreszeit gleichsetzt, verliert andere Bezüge aus dem Blick: verärgerte Kommunikation, die Sorge des Wettergottes und den Bezug zu König und Königin. Der Text liefert mehr als eine einzige Naturformel.
Eine Wiederkehr muss bearbeitet werden
Die Suche geht in eine Folge von Anreden und Handlungen über. Telipinu soll seine belastenden Zustände ablegen; die Worte richten seine Beziehung zu Menschen und Herrschaft neu aus. Die Erzählung erhält damit einen rituellen Adressaten.
Die beschädigten Stellen und die angeführten Übersetzungsalternativen bleiben Teil dieses Profils. Weder ein verlorener Anlass des Zorns noch eine lückenlose Suchgeschichte werden hinzugefügt.
Mit einer Beziehungsfrage weiterlesen
Achte beim Exponat auf den Wechsel des Sprechens: Wann wird über Telipinu erzählt, wann wird er angesprochen, und wann beansprucht ein menschliches Ich selbst eine Handlung? Die gleiche Figur wird dabei auf verschiedene Weise gegenwärtig gemacht.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Im benannten Quellenfenster
Wodurch wird diese Figur in der ausgewählten Fassung erkennbar?
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Telipinu, erste Fassung (CTH 324.1)
Der ausdrücklich benannte und tatsächlich gelesene Textzusammenhang.
Antiker Textzusammenhang; kein Trägerdatum aus erzählter Zeit oder modernem Editionsdatum abgeleitet.
Sprache: Hethitisch, hier über deutsche wissenschaftliche Übersetzung
Erhaltener Textzeuge
KUB 17.10, Zeuge A; weitere im Lesetext aufgeführte Zeugen B und C nicht mit diesem Einzelträger gleichgesetzt.
KUB 17.10, Zeuge A; weitere im Lesetext aufgeführte Zeugen B und C nicht mit diesem Einzelträger gleichgesetzt.
Trägerbezeichnung aus der Editionsübersicht, keine neue Tafelautopsie.
Sprache: Hethitisch in Keilschrift
Benutzte Ausgabe
Telipinu, erste Fassung (CTH 324.1) – benannte deutsche Online-Ausgabe
Zusammengesetzter, mit Ergänzungen und Unsicherheitsmarkierungen vermittelter Lesetext; nicht mit dem vollständig erhaltenen Wortlaut eines einzigen Trägers gleichgesetzt.
TITUS 2010
Sprache: Deutsch nach Hethitisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Konkret bezeichnete anatolische/hurritisch-hethitische Text- und Forschungskontexte
- Verwendeter Ausschnitt
- Die hier bezeichneten CTH-Textfenster und Ausgaben
- Telipinu, erste Fassung: deutsche TITUS-Übersetzung CTH 324.1
TITUS / Marburger Editionsgruppe unter Leitung Elisabeth Rieken; TITUS-Bearbeitung Jost Gippert · TITUS-Fassung 2010
Gesamter verfügbarer deutscher Lesetext 1–225 einschließlich Zeugenübersicht A–C und aller 78 angezeigten Anmerkungen gelesen.
Nur erste Fassung; keine Lektüre der anderen Telipinu-Fassungen oder der im Kommentar zitierten Literatur. Die Suche der Biene ist in dieser Fassung lückenhaft. Keine eigene Keilschriftkollation oder öffentliche Wiedergabe der Übersetzung. Abgerufen am 2026-10-17.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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