Die Familie gerät in die Folgen der Jagd
Als Gurangatch mit dem nachströmenden Wasser wiederkehrt, flieht Mirrigans Familie erschrocken den Hang hinauf. Die große Verfolgung ist damit nicht nur ein Zweikampf. Andere erleben ihre bedrohlichen Folgen. Der Text nennt die Familie, zählt ihre Mitglieder aber nicht auf.
Die Frau fordert ein Ende
Mirrigans Frau spricht ihren Mann auf den Angriff an Gurangatch an und bittet ihn, die Verfolgung aufzugeben. Er hört nicht auf sie. Die Quelle gibt ihr keinen persönlichen Namen; das Profil erfindet deshalb keinen. Ihre Rolle ist dennoch deutlich: Sie vertritt innerhalb der Erzählung eine Gegenstimme zur Beharrlichkeit des Jägers.
Diese Szene beweist keine allgemeine Regel über alle Frauen, Familien oder Gemeinschaften. Sie zeigt eine konkrete Handlung: widersprechen und ein Ende verlangen. Wer nur die Landschaftsschöpfung oder den Jagderfolg zusammenfasst, würde diese Perspektive aus dem Text verlieren.
Weiterdenken
Wie verändert die warnende Stimme einer unbenannten Frau die Perspektive auf den Jäger?
Die Figur in ihren Quellen
Mirrigans unbenannte Frau
Widerspricht ihrem Mann und fordert das Ende der Verfolgung. Rollenfall in Mathews’ überlieferter Fassung.
Belegstelle im bezeichneten Text
S. 134–135
Gruppe im Quellenbezug
Mirrigans Familie
Unbenannte Gruppe flieht vor der herankommenden Wasserbewegung. Rollenfall in Mathews’ überlieferter Fassung.
Belegstelle im bezeichneten Text
S. 134
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Some Mythology of the Gundungurra Tribe, New South Wales
Historische englische Erzählaufzeichnung von R. H. Mathews nach Gundungurra-Auskunft; historische Vermittlung, keine heutige autorisierte Gesamtfassung.
1908, Zeitschrift für Ethnologie 40, S. 203–206; hier gelesen im Nachdruck 2007, S. 133–137.
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Some Mythology… im Sammelband Culture in Translation, 2007
Tatsächlich gelesener Nachdruck des englischen Texts von 1908 mit unterscheidbaren Endnoten. Kein neuer deutscher Übersetzungstext und keine Kollation des Originaldrucks.
ANU Press 2007; gedruckte S. 133–137, fünfseitiger Kapitel-PDF.
Sprache: Englisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Verwendeter Ausschnitt
- Eine unbenannte Einzelgestalt und eine nicht vollständig aufgezählte Familiengruppe in Mathews’Text; keine erfundene Genealogie oder allgemeine Geschlechterordnung.
- Some Mythology of the Gundungurra Tribe, New South Wales
R. H. Mathews; Nachdruck herausgegeben von Martin Thomas, 2007
Vollständige fünf PDF-Seiten, gedruckte S. 133–137, Erzähltext und Endnoten.
Englische Aufzeichnung von 1908, gelesen im Nachdruck 2007. Kein Originaldruck oder Gundungurra-Sprachmitschnitt; moderne Anmerkungen bleiben unterscheidbar. Abgerufen am 2026-10-15.
- Introduction: Mythology, Culture in Translation
Martin Thomas
Vollständige acht PDF-Seiten, gedruckte S. 125–132 samt Endnoten.
Die Einleitung und ihre Endnoten, kein vollständiger Sammelband. Die allgemeine Editionskritik beweist keine beliebige Einzelkorrektur einer Erzählstelle. Abgerufen am 2026-10-15.
- Note on Text, Culture in Translation
Martin Thomas, Mathilde de Hauteclocque, Christine Winter
Vollständige zwei PDF-Seiten, gedruckte xiii–xiv.
Allgemeine Editionspolitik. Daraus wird keine andere Originalsprache des englisch veröffentlichten Mythologietextes abgeleitet. Abgerufen am 2026-10-15.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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