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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Die Frau, die Mirrigan widerspricht

Mirrigans unbenannte Frau verlangt, dass er die gefährliche Verfolgung beendet. Ihre Stimme und die bedrohte Familie sind eigene Quellenfälle.

2 Minuten Lesezeit

Die Familie gerät in die Folgen der Jagd

Als Gurangatch mit dem nachströmenden Wasser wiederkehrt, flieht Mirrigans Familie erschrocken den Hang hinauf. Die große Verfolgung ist damit nicht nur ein Zweikampf. Andere erleben ihre bedrohlichen Folgen. Der Text nennt die Familie, zählt ihre Mitglieder aber nicht auf.

Nachlesen: [1] S. 134

Die Frau fordert ein Ende

Mirrigans Frau spricht ihren Mann auf den Angriff an Gurangatch an und bittet ihn, die Verfolgung aufzugeben. Er hört nicht auf sie. Die Quelle gibt ihr keinen persönlichen Namen; das Profil erfindet deshalb keinen. Ihre Rolle ist dennoch deutlich: Sie vertritt innerhalb der Erzählung eine Gegenstimme zur Beharrlichkeit des Jägers.

Diese Szene beweist keine allgemeine Regel über alle Frauen, Familien oder Gemeinschaften. Sie zeigt eine konkrete Handlung: widersprechen und ein Ende verlangen. Wer nur die Landschaftsschöpfung oder den Jagderfolg zusammenfasst, würde diese Perspektive aus dem Text verlieren.

Nachlesen: [1] S. 134–135

Weiterdenken

Wie verändert die warnende Stimme einer unbenannten Frau die Perspektive auf den Jäger?

Die Figur in ihren Quellen

Mirrigans unbenannte Frau

Widerspricht ihrem Mann und fordert das Ende der Verfolgung. Rollenfall in Mathews’ überlieferter Fassung.

Belegstelle im bezeichneten Text
S. 134–135

Gruppe im Quellenbezug

Mirrigans Familie

Unbenannte Gruppe flieht vor der herankommenden Wasserbewegung. Rollenfall in Mathews’ überlieferter Fassung.

Belegstelle im bezeichneten Text
S. 134

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Some Mythology of the Gundungurra Tribe, New South Wales

Historische englische Erzählaufzeichnung von R. H. Mathews nach Gundungurra-Auskunft; historische Vermittlung, keine heutige autorisierte Gesamtfassung.

1908, Zeitschrift für Ethnologie 40, S. 203–206; hier gelesen im Nachdruck 2007, S. 133–137.

Sprache: Englisch

Benutzte Ausgabe

Some Mythology… im Sammelband Culture in Translation, 2007

Tatsächlich gelesener Nachdruck des englischen Texts von 1908 mit unterscheidbaren Endnoten. Kein neuer deutscher Übersetzungstext und keine Kollation des Originaldrucks.

ANU Press 2007; gedruckte S. 133–137, fünfseitiger Kapitel-PDF.

Sprache: Englisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Verwendeter Ausschnitt
Eine unbenannte Einzelgestalt und eine nicht vollständig aufgezählte Familiengruppe in Mathews’Text; keine erfundene Genealogie oder allgemeine Geschlechterordnung.
  1. Some Mythology of the Gundungurra Tribe, New South Wales

    R. H. Mathews; Nachdruck herausgegeben von Martin Thomas, 2007

    Vollständige fünf PDF-Seiten, gedruckte S. 133–137, Erzähltext und Endnoten.

    Englische Aufzeichnung von 1908, gelesen im Nachdruck 2007. Kein Originaldruck oder Gundungurra-Sprachmitschnitt; moderne Anmerkungen bleiben unterscheidbar. Abgerufen am 2026-10-15.

  2. Introduction: Mythology, Culture in Translation

    Martin Thomas

    Vollständige acht PDF-Seiten, gedruckte S. 125–132 samt Endnoten.

    Die Einleitung und ihre Endnoten, kein vollständiger Sammelband. Die allgemeine Editionskritik beweist keine beliebige Einzelkorrektur einer Erzählstelle. Abgerufen am 2026-10-15.

  3. Note on Text, Culture in Translation

    Martin Thomas, Mathilde de Hauteclocque, Christine Winter

    Vollständige zwei PDF-Seiten, gedruckte xiii–xiv.

    Allgemeine Editionspolitik. Daraus wird keine andere Originalsprache des englisch veröffentlichten Mythologietextes abgeleitet. Abgerufen am 2026-10-15.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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