Der erhoffte Fang ist nicht schon eine eindeutig bestimmte Person
Māuis Brüder verspotten ihn mit der Frage nach Ulua und Pimoe. Im anschließenden Fang führt das Ziehen am Haken zum bewegten Meeresboden und zum auftauchenden Land. Namen eines erhofften Fangs, der gefangene Landbezug und eine moderne Tierart sind nicht ohne weiteres austauschbar.
Das Kapitel stellt auch Gesangsauszüge mit eigenen Haken- und Köderbezügen daneben. Diese werden als Westervelts Vermittlungen gelesen, nicht als hier vollständig kollationierte Ausgabe sämtlicher Familiengesänge.
Eine Schwester erscheint aus der Kalebasse
Ein ausdrücklich als andere hawaiische Fassung eingeführter Absatz lässt Māui eine treibende Kalebasse heben. Sie zeigt seine Schwester Hina of the sea. Die Brüder schauen hin; die Inseln liegen hinter ihnen vom Haken gelöst.
Die Schwester ist damit ein anderer Verwandtschaftsfall als die Großmutter am Anfang der Oʻahu-Erzählungen. Auch Hina-a-ke-ka, die junge Frau und Schöpfkelle des zehnten Kapitels, wird nicht allein aus der ähnlichen Wasserszene mit ihr gleichgesetzt.
Hina greift für den Ködervogel ein
In einem späteren Fangfenster kämpft der ʻalae am Haken. Die ausdrücklich Mutter genannte Hina versucht den Vogel zu retten. Ein Flügel wird abgerissen; Fische zerreißen den Köder. Westervelts Darstellung verbindet den zerbrochenen Köder mit voneinander getrennten Inseln.
Diese Hina schützt den Vogel und verändert damit den Ausgang. Der Ködervogel bleibt von dem Feuer bewahrenden Ka-Alae-huapi und dem Auskunftsvogel Alae-nui-a-Hina anderer Kapitel unterscheidbar. Es wird keine sichere Gleichheit allein aus der Tierbezeichnung behauptet.
Drei Fische bewahren Kaʻula
Eine knappe andere Ortsfolge nennt drei ʻaumakua-Fische als Bewahrende Kaʻulas. Sie vereiteln das Zusammenziehen. Eine Mehrzahl von Bewahrenden ist nicht nachträglich der einzelne Ka-uniho-kahi, in dessen Mund die Helferin der Oʻahu-Fassung den Haken befestigt.
Die verschiedenen Ausgänge bleiben an ihre Stellen gebunden: ein Blick, ein gelöster Haken, ein beschädigter Köder und Widerstand benannter Bewahrender sind keine einzige unveränderte Handlung.
Hawaii-loa ist hier das Land, nicht der Fischer
Das Schlussreferat nennt einen Fischer, der einen Korallenblock fängt und einen Priester um Rat fragt. Zurück ins Meer gegeben wird der Block zu Hawaii-loa; weitere Fänge lassen weitere Inseln erscheinen. Weder Fischer noch Priester erhalten in dieser kurzen Folge einen persönlichen Namen.
Westervelt vermutet einen Māui-Bezug und wechselt danach zu einem Fornander-Referat. Diese Autorenverbindung ist kein eindeutiger Identitätsbeweis. Hawaii-loa wird als Erzählraum erfasst, nicht als vermeintlicher Eigenname des anonymen Fischers.
Weiterdenken
Welche Handlung geht verloren, wenn alle Landfänge nur als derselbe Fisch an demselben Haken erscheinen?
Die Figur in ihren Quellen
Pimoe in Westervelts zweitem Kapitel
Benannter erhoffter besonderer Fang im Sammlertext; nicht jeder als Fisch bezeichnete Landfang ist sicher dasselbe Wesen oder eine heutige Art.
Begrenzter Quellenfall
II, erhoffter Fang und Verweise
Die Figur in ihren Quellen
Ulua-Fische in Westervelts Fangfenstern
Fischbezeichnung mit mehreren Bezügen, keine aus der Benennung erfundene einzelne Gottheit oder moderne Artbestimmung.
Begrenzter Quellenfall
II, Eröffnungsgesang und Fangreferat
Die Figur in ihren Quellen
Hina of the sea, Schwester in der Kalebassenvariante
Als schöne Schwester beim Heben einer Kalebasse bezeichnet. Keine allein daraus bewiesene Identität mit Oʻahus Hina-a-ke-ka oder der Großmutter.
Begrenzter Quellenfall
II, Kalebassenabsatz
Die Figur in ihren Quellen
Hinas ʻalae als Köder in Kapitel II
Benannter Rollenfall des Ködervogels; Hina versucht ihn zu retten. Nicht ohne zusätzlichen Beleg Feuerhüter oder Auskunftsvogel desselben Namens.
Begrenzter Quellenfall
II, Köder und Hinas Eingreifen
Die Figur in ihren Quellen
Die drei Kaʻula bewahrenden ʻaumakua-Fische
Drei bewahrende Fische in der benannten Kurzvariante. Nicht zum einzelnen Ka-uniho-kahi des anderen Kapitels gemacht.
Begrenzter Quellenfall
II, Kaula-Absatz
Die Figur in ihren Quellen
Hawaii-loa im Korallenfangreferat
Der Korallenblock wird zu diesem Land; Hawaii-loa ist hier nicht der persönliche Name des unbenannten Fischers.
Begrenzter Quellenfall
II, unvollständiger Korallenfang
Die Figur in ihren Quellen
Der unbenannte Fischer des Korallenfangreferats
Fängt Korallenblöcke und folgt dem Rat eines Priesters. Westervelt vermutet einen Māui-Bezug, bestätigt die persönliche Identität aber nicht.
Begrenzter Quellenfall
II, Schlussreferat
Die Figur in ihren Quellen
Der unbenannte Priester des Korallenfangreferats
Beratende Rolle der kurzen Folge. Keine persönliche Gleichsetzung mit Paao allein aus dem anschließenden Referenzwechsel.
Begrenzter Quellenfall
II, Schlussreferat
Die Figur in ihren Quellen
Hina als Retterin des Ködervogels in Kapitel II
Die ausdrücklich Mutter genannte Hina greift für ihren Vogel ein; eigener Quellenfall neben der Schwester der Kalebassenvariante.
Begrenzter Quellenfall
II, letzter Fangabschnitt
Die Figur in ihren Quellen
Manai-i-ka-lani / Manaia-ka-lani im zweiten Kapitel
Quelleninterne Hakenbenennungen des Fangfensters. Kein beweiskräftig erhaltenes Originalartefakt oder automatisch jeder andere gleichnamige Haken.
Begrenzter Quellenfall
II, Eröffnung und Familienchant-Referat
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Westervelts Sammlung von Māui- und Hina-Erzählungen
Zusammenstellung verschiedener Inseltraditionen; Oʻahu-Erzählungen ausdrücklich von Kaaia über Thrum vermittelt. Keine einheitliche gesamtpazifische Biografie.
Werkveröffentlichung 1910, keine Datierung der erzählten Vorgänge.
Sprache: Englische Sammlerprosa und vermittelte Zitate
Benutzte Ausgabe
Honolulu: Hawaiian Gazette Co., Ltd., 1910 — Gutenberg-Transkription
Ausgewählte Kapitel und Vorwort tatsächlich gelesen. Die originalen Druckbilder sind nicht kollationiert; Illustrationsbeschriftungen keine visuelle Bildprüfung.
1910 im transkribierten Titel; digitaler Text seit 2010.
Sprache: Englisch; hawaiische Namen in historischer Schreibung
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Genau benannte hawaiische Fenster in Westervelts Sammlung; regionale Fremdreferate und heutige Kahoʻiwai-Verweise getrennt.
- Verwendeter Ausschnitt
- Westervelt 1910, ausgewählte Kapitel I,II,IV,X,XII–XV; heutige Kahoʻiwai-Einträge mit eigenen Credits.
- Legends of Maui: A Demi-God of Polynesia and of His Mother Hina — ausgewählte hawaiische Kontexte
W. D. Westervelt; Oʻahu-Auswahl nach Mr. Kaaia über T. G. Thrum · 1910; Gutenberg-E-Text 2010
Vorwort/Titel/Inhaltsverzeichnis sowie I, II, IV, X, XII–XV und Index tatsächlich gelesen; Kapitel X mit ausdrücklich genannter Vermittlung. Vollständige moderne Hina-/Kapa-Einträge gesondert geführt.
Historische englische Sammlung mit vermischten regionalen Vergleichen und spekulativen Gleichsetzungen. Übrige Kapitel und originaler Druckscan nicht gelesen/geprüft; keine eigene hawaiische Übersetzung. Familienchant-Zitate ersetzen keine vollständige Kumulipo-Ausgabe. Abgerufen am 2026-10-14.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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