Ka-hua-nui: Der Bruder fehlt im Grab
Lohiʻaus Schwester wird in der frühen Todesepisode noch nicht benannt. Später nennt die Ausgabe Ka-hua-nui als ältere Schwester. Sie bewacht das Grab, in dem sie ihren Bruder zu wissen glaubt; Hiʻiaka findet den Körper dort jedoch nicht. Der Unterschied zwischen Sorge, Wissen und tatsächlichem Verbleib trägt diese Begegnung.
Nach der Heilung nimmt Ka-hua-nui einen Lichtschein an der Felswand wahr. Ihr Mann erklärt ihn zunächst weg. Sie lässt sich nicht vollständig beruhigen und entdeckt Lohiʻau schließlich auf dem Surfbrett. Beim Wiedersehen gehört ihre Freude zur öffentlichen Anerkennung seiner Rückkehr. Anschließend organisiert sie die große Feier.
Nakoa-ola: Eine Nachricht muss über das Wasser
Nakoa-ola ist Ka-hua-nuis Mann. Zunächst bezweifelt er ihren nächtlichen Eindruck. Als Lohiʻaus Rückkehr erkennbar wird, macht er sich im Kanu nach Niʻihau auf, um Paoa zu holen. Die Nachricht löst weitere Anreisen aus.
Die Erzählung gibt ihm keinen eigenen langen Stammbaum. Seine konkrete Fahrt genügt, um ihn vom zurückgerufenen Freund Paoa und vom wiederbelebten Bruder zu unterscheiden.
Malae-haʻa-koa: Die Helferin selbst empfangen
Der zunächst gehbehinderte Fischer Malae-haʻa-koa spürt Hiʻiakas Hilfe und kann wieder gehen. Er erkennt die Fremden als Mächte aus Peles Kreis und richtet ihnen einen Empfang aus. Seine Frau Wailua-nui-a-hoano hatte ihn zuvor ans Meer getragen und arbeitet zu Hause an Tapa, einem aus Pflanzenrinde gearbeiteten Stoff.
Hiʻiaka bittet Malae-haʻa-koa später, die Tanzversammlung aufrechtzuerhalten und Neugierige von ihrer Arbeit an Lohiʻau abzulenken. Er unterstützt die Heilung durch die Organisation der Umgebung, nicht durch eine erfundene eigene Wiederbelebung.
Wailua-nui-a-hoano: Versorgung und eine gemeinsame Stimme
Wailua-nui-a-hoano begegnet den Reisenden zunächst wortlos. Nach der Veränderung ihres Mannes werden beide Gastgeber. Sie führen zusammen einen Tanz mit einer langen Erzählung über Pele auf. Das Lied und seine Vermittlung werden nicht dem Mann allein zugeschrieben.
Die Buchfassung druckt zahlreiche Erläuterungen dazu. Ein gedruckter Liedtext ist aber weder eine Erlaubnis zur Aufführung noch ein vollständiger Nachweis der damaligen Ausführung.
Weiterdenken
Welche Handlungen verbinden den zurückgekehrten Lohiʻau wieder mit anderen Menschen?
Die Figur in ihren Quellen
Ka-hua-nui
Ältere Schwester Lohiʻaus; Grabwache, eigenes Wiedererkennen und Organisation der Feier.
Eigene Rolle in einem benannten Quellenfenster
Kap. III; XXII; XXIV; XXVII–XXVIII
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Nakoa-ola
Mann Ka-hua-nuis, zunächst skeptisch, dann Kanufahrer mit der Nachricht an Paoa.
Eigene Rolle in einem benannten Quellenfenster
Kap. XXVII, S. 152–154
Belegte Beziehungen
- Mann Ka-hua-nuis im erzählten Wiedersehen. Ka-hua-nuiBelege [1] : Kap. XXVII
- Holt Paoa mit der Nachricht von Lohiʻaus erster Rückkehr. Paoa, Lohiʻaus FreundBelege [1] : Kap. XXVII
Die Figur in ihren Quellen
Malae-haʻa-koa
Fischer und Gastgeber; erfährt Heilung, organisiert Schutz vor Zuschauern und vermittelt das Pele-Lied.
Eigene Rolle in einem benannten Quellenfenster
Kap. XXIII; XXV
Belegte Beziehungen
- Gemeinsame Gastgeber und Vortragende des Pele-Liedes. Wailua-nui-a-hoanoBelege [1] : Kap. XXIII
Die Figur in ihren Quellen
Wailua-nui-a-hoano
Trägt ihren Mann zum Fischen, arbeitet an Tapa und führt mit ihm die Pele-Erzählung auf.
Eigene Rolle in einem benannten Quellenfenster
Kap. XXIII
Belegte Beziehungen
- Trägt ihren Mann vor der Heilung zum Fischen. Malae-haʻa-koaBelege [1] : Kap. XXIII
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Pele and Hiiaka: Emersons literarische Zusammenstellung
Emerson verarbeitet Zeitungsserien, Auskünfte und weitere Beiträge. Auslassungen, Varianten und eigene Erläuterungen gehören zur erhaltenen Werkgestalt.
Werkgestalt in der Ausgabe von 1915; keine Datierung sämtlicher Überlieferungen oder der erzählten Ereignisse.
Sprache: Englische Erzählprosa mit hawaiianischen Liedern und englischen Übersetzungen
Benutzte Ausgabe
Pele and Hiiaka, Honolulu, März 1915
Erworbener historischer Scan und OCR, vollständig gelesen; punktuelle Namenkontrolle am Scan. Keine vollständig visuelle Durchsicht aller Buchseiten.
1915 an Titel- und Copyrightseiten bestätigt.
Sprache: Historische englische Herausgeberfassung und hawaiianische Paralleltexte
Welche Zeit ist gemeint?
- 1915: Emersons Druckausgabe.
Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Benannte Hiʻiaka-Ausgabe und ausdrücklich separate öffentliche Mākua-Auswahl.
- Verwendeter Ausschnitt
- Emerson 1915 bei Buchstellen; Kepa Maly/Mālama Mākua bei der eigenen öffentlichen Auswahl.
- Pele and Hiiaka: Nathaniel B. Emersons Ausgabe von 1915
Nathaniel B. Emerson, Herausgeber und Übersetzer einer Zusammenstellung; keine unveränderte einzelne Erzählerstimme · Honolulu: Honolulu Star-Bulletin, veröffentlicht März 1915
Vorwort, Einleitung, Kapitel I–XXXVIII, sämtliche englische Übersetzungen und Fußnoten, Erstzeilenregister und Abbildungsverzeichnis vollständig in der erworbenen OCR gelesen (89679 Wörter). Titel/Copyright und vier kritische Namenstellen am Quellenscan betrachtet.
Hawaiianische Texte nicht eigenständig philologisch übersetzt. Herausgeber verbindet und kürzt Fassungen; seine Wertungen, zoologischen Angaben, Klimabehauptungen und geografischen Spekulationen bleiben historisch zugeordnet. Kamapuaʻa nur beiläufig; kein vollständiger Kumulipo. Nicht der gesamte PDF-Band visuell geprüft. Abgerufen am 2026-10-14.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-14. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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