Zum Museumsinhalt
MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Lohiʻaus Familie: Finden, erkennen und feiern

Ka-hua-nui bewacht ihren toten Bruder und erkennt später seine Rückkehr. Nakoa-ola holt Paoa; Malae-haʻa-koa und Wailua-nui-a-hoano schützen und feiern die Heilung.

3–4 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Vier Zeilen machen Schwester, deren Mann und die beiden Gastgeber mit ihren unterschiedlichen Beiträgen sichtbar.

Lohiʻaus Rückkehr: Familie und Gastgeber handeln mit

Ka-hua-nui

Eigene Handlung: Bewacht das vermeintliche Grab, prüft den Lichtschein, erkennt den surfenden Bruder und organisiert die Feier. · Verhältnis zur Rettung: Sorge und Erkennen, keine eigene erfundene Wiederbelebung.

Zur benannten Quelle

Nakoa-ola

Eigene Handlung: Zweifelt zunächst; holt dann Paoa im Kanu aus Niʻihau. · Verhältnis zur Rettung: Eine konkrete Nachricht verbindet getrennte Menschen.

Zur benannten Quelle

Malae-haʻa-koa

Eigene Handlung: Empfängt die Frauen und hält später die Tanzversammlung aufrecht. · Verhältnis zur Rettung: Schützt den Arbeitsraum der beiden Heilerinnen.

Zur benannten Quelle

Wailua-nui-a-hoano

Eigene Handlung: Trägt den Mann zuvor ans Meer, versorgt und tritt später mit ihm gemeinsam auf. · Verhältnis zur Rettung: Die gemeinsame Stimme und Arbeit wird nicht dem Mann allein zugeschrieben.

Zur benannten Quelle

Quellenrahmen

Eigene Rollenmatrix nach Emersons Ankunfts-, Heilungs- und Feierkapiteln. Familie und Gastgeber bringen Nachrichten, schaffen einen Arbeitsraum und erkennen die Rückkehr an. Der gedruckte gemeinsame Liedtext ist kein hier gehörter oder rekonstruierter historischer Vortrag.

Zur benannten Quelle

Eigene Rollenmatrix nach Emersons Ankunfts-, Heilungs- und Feierkapiteln. Familie und Gastgeber bringen Nachrichten, schaffen einen Arbeitsraum und erkennen die Rückkehr an. Der gedruckte gemeinsame Liedtext ist kein hier gehörter oder rekonstruierter historischer Vortrag. Grafik vergrößern Textgrundlage

Ka-hua-nui: Der Bruder fehlt im Grab

Lohiʻaus Schwester wird in der frühen Todesepisode noch nicht benannt. Später nennt die Ausgabe Ka-hua-nui als ältere Schwester. Sie bewacht das Grab, in dem sie ihren Bruder zu wissen glaubt; Hiʻiaka findet den Körper dort jedoch nicht. Der Unterschied zwischen Sorge, Wissen und tatsächlichem Verbleib trägt diese Begegnung.

Nach der Heilung nimmt Ka-hua-nui einen Lichtschein an der Felswand wahr. Ihr Mann erklärt ihn zunächst weg. Sie lässt sich nicht vollständig beruhigen und entdeckt Lohiʻau schließlich auf dem Surfbrett. Beim Wiedersehen gehört ihre Freude zur öffentlichen Anerkennung seiner Rückkehr. Anschließend organisiert sie die große Feier.

Nakoa-ola: Eine Nachricht muss über das Wasser

Nakoa-ola ist Ka-hua-nuis Mann. Zunächst bezweifelt er ihren nächtlichen Eindruck. Als Lohiʻaus Rückkehr erkennbar wird, macht er sich im Kanu nach Niʻihau auf, um Paoa zu holen. Die Nachricht löst weitere Anreisen aus.

Die Erzählung gibt ihm keinen eigenen langen Stammbaum. Seine konkrete Fahrt genügt, um ihn vom zurückgerufenen Freund Paoa und vom wiederbelebten Bruder zu unterscheiden.

Malae-haʻa-koa: Die Helferin selbst empfangen

Der zunächst gehbehinderte Fischer Malae-haʻa-koa spürt Hiʻiakas Hilfe und kann wieder gehen. Er erkennt die Fremden als Mächte aus Peles Kreis und richtet ihnen einen Empfang aus. Seine Frau Wailua-nui-a-hoano hatte ihn zuvor ans Meer getragen und arbeitet zu Hause an Tapa, einem aus Pflanzenrinde gearbeiteten Stoff.

Hiʻiaka bittet Malae-haʻa-koa später, die Tanzversammlung aufrechtzuerhalten und Neugierige von ihrer Arbeit an Lohiʻau abzulenken. Er unterstützt die Heilung durch die Organisation der Umgebung, nicht durch eine erfundene eigene Wiederbelebung.

Wailua-nui-a-hoano: Versorgung und eine gemeinsame Stimme

Wailua-nui-a-hoano begegnet den Reisenden zunächst wortlos. Nach der Veränderung ihres Mannes werden beide Gastgeber. Sie führen zusammen einen Tanz mit einer langen Erzählung über Pele auf. Das Lied und seine Vermittlung werden nicht dem Mann allein zugeschrieben.

Die Buchfassung druckt zahlreiche Erläuterungen dazu. Ein gedruckter Liedtext ist aber weder eine Erlaubnis zur Aufführung noch ein vollständiger Nachweis der damaligen Ausführung.

Weiterdenken

Welche Handlungen verbinden den zurückgekehrten Lohiʻau wieder mit anderen Menschen?

Die Figur in ihren Quellen

Ka-hua-nui

Ältere Schwester Lohiʻaus; Grabwache, eigenes Wiedererkennen und Organisation der Feier.

Eigene Rolle in einem benannten Quellenfenster
Kap. III; XXII; XXIV; XXVII–XXVIII

Belegte Beziehungen

  • In dieser Ausgabe ältere Schwester Lohiʻaus. LohiʻauBelege [1] : Kap. XXII; XXIV; XXVII–XXVIII

Die Figur in ihren Quellen

Nakoa-ola

Mann Ka-hua-nuis, zunächst skeptisch, dann Kanufahrer mit der Nachricht an Paoa.

Eigene Rolle in einem benannten Quellenfenster
Kap. XXVII, S. 152–154

Belegte Beziehungen

Die Figur in ihren Quellen

Malae-haʻa-koa

Fischer und Gastgeber; erfährt Heilung, organisiert Schutz vor Zuschauern und vermittelt das Pele-Lied.

Eigene Rolle in einem benannten Quellenfenster
Kap. XXIII; XXV

Belegte Beziehungen

Die Figur in ihren Quellen

Wailua-nui-a-hoano

Trägt ihren Mann zum Fischen, arbeitet an Tapa und führt mit ihm die Pele-Erzählung auf.

Eigene Rolle in einem benannten Quellenfenster
Kap. XXIII

Belegte Beziehungen

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Pele and Hiiaka: Emersons literarische Zusammenstellung

Emerson verarbeitet Zeitungsserien, Auskünfte und weitere Beiträge. Auslassungen, Varianten und eigene Erläuterungen gehören zur erhaltenen Werkgestalt.

Werkgestalt in der Ausgabe von 1915; keine Datierung sämtlicher Überlieferungen oder der erzählten Ereignisse.

Sprache: Englische Erzählprosa mit hawaiianischen Liedern und englischen Übersetzungen

Benutzte Ausgabe

Pele and Hiiaka, Honolulu, März 1915

Erworbener historischer Scan und OCR, vollständig gelesen; punktuelle Namenkontrolle am Scan. Keine vollständig visuelle Durchsicht aller Buchseiten.

1915 an Titel- und Copyrightseiten bestätigt.

Sprache: Historische englische Herausgeberfassung und hawaiianische Paralleltexte

Welche Zeit ist gemeint?

  • 1915: Emersons Druckausgabe.

Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Benannte Hiʻiaka-Ausgabe und ausdrücklich separate öffentliche Mākua-Auswahl.
Verwendeter Ausschnitt
Emerson 1915 bei Buchstellen; Kepa Maly/Mālama Mākua bei der eigenen öffentlichen Auswahl.
  1. Pele and Hiiaka: Nathaniel B. Emersons Ausgabe von 1915

    Nathaniel B. Emerson, Herausgeber und Übersetzer einer Zusammenstellung; keine unveränderte einzelne Erzählerstimme · Honolulu: Honolulu Star-Bulletin, veröffentlicht März 1915

    Vorwort, Einleitung, Kapitel I–XXXVIII, sämtliche englische Übersetzungen und Fußnoten, Erstzeilenregister und Abbildungsverzeichnis vollständig in der erworbenen OCR gelesen (89679 Wörter). Titel/Copyright und vier kritische Namenstellen am Quellenscan betrachtet.

    Hawaiianische Texte nicht eigenständig philologisch übersetzt. Herausgeber verbindet und kürzt Fassungen; seine Wertungen, zoologischen Angaben, Klimabehauptungen und geografischen Spekulationen bleiben historisch zugeordnet. Kamapuaʻa nur beiläufig; kein vollständiger Kumulipo. Nicht der gesamte PDF-Band visuell geprüft. Abgerufen am 2026-10-14.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-14. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.