Zwei Rollen in derselben publizierten Probe
| Quellenrolle | Beziehung | Handlung |
|---|---|---|
| Erster Nareau, Moa-ni-bai | Keine Eltern angegeben | Findet Hohlraum, begründet Sand-/Wasser-Familie und verlässt die Szene. |
| Jüngerer Nareau, Te Kikinto | Sohn Na Atībus und Teakeas | Belebt, organisiert Helfer und Stützen, gestaltet Licht und weitere Weltbeziehungen. |
Auftrag, Nachfragen und eigene Entscheidungen
Der erste Nareau übergibt Atību die Arbeit. Atību beauftragt seinen Sohn und lässt ihn wiederholt selbst entscheiden. Dieser Handlungsspielraum führt zu Hilfe, aber auch zur Tötung des Vaters. Der jüngere Name erhält deshalb weder alle Anfangstaten des ersten noch eine ausschließlich fürsorgliche Biografie.
Nareau: zwei Rollen, mehrere Arbeiten

Nareau: zwei Rollen, mehrere Arbeiten
Erster und jüngerer Nareau
Moa-ni-bai ist der zuerst handelnde Nareau, dessen Eltern nicht genannt werden. Te Kikinto ist der Sohn Na Atībus und Teakeas. Ein Auftrag ist keine genealogische Gleichsetzung.
Die Helfer leisten Verschiedenes
Riiki hebt; Na Kika, die beiden Rochen Baka-naaneku und Te-auanei, Tabakea und die Welle lösen und heben auf unterschiedliche Weise. Das Ergebnis ist gemeinsame Arbeit.
Vier Stützfrauen machen den Raum dauerhaft
Die vier Make-Frauen erhalten die Richtungsnamen Nord, Süd, Ost und West. Sie übernehmen die Himmelsecken, ihre Füße verwurzeln sich. Riiki kann erst danach weichen.
Andere regionale Rollen
Uriam bespricht weitere Eltern- und Schöpferzusammenhänge. Deren Namen werden nicht als zusätzliche Eltern dieser beiden Rollen in die Beru-Probe eingefügt.
Ein Name ist noch keine sichere Gestalt
Der Druck nennt Na Arean und erklärt den Namen als Spinnenbezug, beschreibt den Handelnden aber zugleich als Person. Eine durchgehend zoologisch genaue Riesenspinne wäre deshalb keine gesicherte Darstellung jeder Szene.
Uriam schreibt Nareau und kennzeichnet Na Arean ausdrücklich als fehlerhafte Schreibung der älteren Wiedergabe. Die heutige Überschrift folgt dieser redaktionellen Entscheidung; die ältere Namenform bleibt bei ihrem Zeugnis nachweisbar.
Regionale Eltern bleiben regional
Uriams Gegenbelege nennen einen Nareau aus Tabakeas Stirn und einen Nareau als Kind zweier Aale. Diese Rollen bekommen nicht nachträglich die Eltern Atību und Teakea. Ebenso wird der gleichnamige Ersthandelnde nicht zum eigenen Nachfahren.
Weiterdenken
Welche Taten gehören dem ersten, welche dem jüngeren Nareau?
Die Figur in ihren Quellen
Nareau te Moa-ni-bai, erster Nareau
Elternlose Anfangsrolle der Beru-Druckprobe, verlässt die Handlung; nicht der jüngere Nachkomme.
Begrenzter Quellenfall
Grimble91–93
Ausdrücklich bezeichnete Namenredaktion
Uriam124,Fußnote32: Nareau statt älterem Na Arean; keine neue Person allein durch geänderte Schreibung.
Die Figur in ihren Quellen
Nareau der Jüngere / Te Kikinto
Sohn Atībus/Teakeas und Namensvetter des ersten, Organisator der Himmelhebung und späterer Gestalter.
Begrenzter Quellenfall
Grimble93–98
Ausdrücklich bezeichnete Namenredaktion
Uriam124,Fußnote32: Nareau statt älterem Na Arean; keine neue Person allein durch geänderte Schreibung.
Belegte Beziehungen
- Als Sohn dieser Generation ausdrücklich genannt. Na AtībuBelege [1] : Grimble93
- Als jüngstes Kind des genannten Paars. Nei TeakeaBelege [1] : Grimble92–93
- Ruft zur Hebung, muss anschließend bleibende Stützen schaffen. Riiki, HimmelheberBelege [1] : Grimble94–95
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Myths from the Gilbert Islands
Veröffentlichte Probe eines durch älteren Erzähler/Enkel und Sammler vermittelten Texts, dann vergleichender Sammlerkommentar.
1922, Folklore33,91–112.
Sprache: Historische englische Übersetzung mit gilbertesischen Namen
Benutzte Ausgabe
Web-Transkription der Druckseiten 91–98
Vollständige publizierte Probe§1–7 gelesen, ihre Auslassungen bleiben ausdrücklich erhalten; nicht vollständiger Aufsatz.
Digitaler Transkriptionsstand laut tatsächlich gelesenen Seiten; kein Originalscan kollationiert.
Sprache: Englisch nach 1922-Druck; Namen Na Arean/Na Areau
Überlieferter Text
In Their Own Words: History and Society in Gilbertese Oral Tradition
Eigene Quellenkritik zu Überlieferung, Kanon und Geschichte; keine unkommentierte Wiedergabe einer einzigen Inseltradition.
1995.
Sprache: Englische Forschungsdarstellung eines I-Kiribati-Historikers
Benutzte Ausgabe
ANU-Repository-Scan der 1995-Ausgabe
Vollständiges Kapitel11 und bezeichnete Vorseiten gelesen; weitere Kapitel nicht als gelesen geführt.
Copyright 1995,226PDFseiten, gedruckte Zählung abweichend.
Sprache: Englisch; gilbertesische Namen und zitierte englische Textproben
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Gewählte Beru-Aufzeichnung in Grimbles1922-Druckprobe; Uriams regionale Zuordnung/Varianten als gesonderte Forschungsperspektive.
- Verwendeter Ausschnitt
- Grimble1922,S91–98 mit ausgewiesenen Auslassungen; Uriam1995,Kapitel11 als unabhängige Untersuchung.
- Arthur Grimble: Myths from the Gilbert Islands — veröffentlichte Schöpfungsprobe aus Beru
Arthur Grimble, Übersetzer/Sammler; unbenannter älterer Erzähler und sein schreibender Enkel · Folklore33,1922,Aufsatz91–112; hier91–98
Acht aufeinanderfolgende Web-Transkriptionsseiten399–406, gedruckt91–98, tatsächlich gelesen: Einleitung und ganze dort veröffentlichte Probe§1–7 bis zu Grimbles Abbruch, danach Beginn seines Kommentars. Keine Bildkollation der Originaldruckseiten.
Sammler veröffentlicht ausdrücklich nur einen Ausschnitt und lässt örtliche/genealogische Angaben aus; nicht gesamte diktierte Erzählung, gesamter Aufsatz91–112 oder eine eigene gilbertesische Übersetzung. Aufzeichnungsort Beru nach Fußnote97. Rassifizierende/koloniale Wertungen und historische Etymologien nicht als moderne Fakten übernommen. Wikisource-Prüfstatus keine eigene Qualitätsabnahme. Nicht das gesperrte1989Buch. Abgerufen am 2026-10-15.
- Kambati K. Uriam: In Their Own Words — Kapitel11 zur Entstehung eines Überlieferungskanons
Kambati K. Uriam, I-Kiribati-Historiker; Vorwort H.E.Maude · 1995, The Journal of Pacific History, Canberra
Titel/Copyright/Vorwort/Inhalt und vollständiges Autoren-Vorwort samt Dank gelesen; vollständiges Kapitel11, gedruckt114–133/PDF130–149, gelesen; acht bezeichnete Quellenbilder einschließlich Genealogietabelle132 tatsächlich gesehen. Katalogtext gelesen.
Nicht gesamtes226seitiges Buch oder Kapitel12. Keine ganze Grimble-Ausgabe dadurch gelesen. Urheberrecht 1995 laut tatsächlich gesehenem Impressum; Repository OpenAccess keine allgemeine Abdrucklizenz. Kanon-/Migrationsmodell als Autoreninterpretation, keine gesicherte genetische/Rassen-/Besiedlungsrekonstruktion oder historische Identität Teakea=Tabakea übernommen. Abgerufen am 2026-10-15.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.

