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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Sand, Wasser und die Familie vor dem Aufstehen

Na Atību und Nei Teakea stehen zwischen dem ersten und dem jüngeren Nareau. Genannte und ungenannte Kinder werden nicht zu einer erfundenen vollständigen Götterliste.

3 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Vier beschriftete Felder unterscheiden ersten Nareau, Atību und Teakea, jüngeren Nareau und Helfer. Pfeile sind als Auftrag oder Elternbeziehung bezeichnet. Ein breites Schlussfeld erklärt die vier verwurzelten Stützfrauen.

Nareau: zwei Rollen, mehrere Arbeiten

Erster und jüngerer Nareau

Moa-ni-bai ist der zuerst handelnde Nareau, dessen Eltern nicht genannt werden. Te Kikinto ist der Sohn Na Atībus und Teakeas. Ein Auftrag ist keine genealogische Gleichsetzung.

Zur benannten Quelle

Die Helfer leisten Verschiedenes

Riiki hebt; Na Kika, die beiden Rochen Baka-naaneku und Te-auanei, Tabakea und die Welle lösen und heben auf unterschiedliche Weise. Das Ergebnis ist gemeinsame Arbeit.

Zur benannten Quelle

Vier Stützfrauen machen den Raum dauerhaft

Die vier Make-Frauen erhalten die Richtungsnamen Nord, Süd, Ost und West. Sie übernehmen die Himmelsecken, ihre Füße verwurzeln sich. Riiki kann erst danach weichen.

Zur benannten Quelle

Andere regionale Rollen

Uriam bespricht weitere Eltern- und Schöpferzusammenhänge. Deren Namen werden nicht als zusätzliche Eltern dieser beiden Rollen in die Beru-Probe eingefügt.

Zur benannten Quelle

Eigene Lesegrafik zu Grimble 1922, S92–95, gewählte Beru-Probe. Der waagerechte obere Pfeil bezeichnet die Übergabe einer Aufgabe, der senkrechte Pfeil eine Elternbeziehung. Die Anordnung misst keine Himmelsrichtungen oder kosmischen Abstände. Uriams regionale Gegenbelege bleiben getrennt. Grafik vergrößern Textgrundlage

Ein bezeichnetes Elternpaar

Sand und Wasser verbinden sich auf das Wort des ersten Nareau. Ihre Kinder sind Na Atību und Nei Teakea. Diese Geschwister werden wiederum Eltern: Genannt werden der Älteste, Nei Marena, die Welle, Na Kika, Riiki und zuletzt der jüngere Nareau neben vielen weiteren Kindern. Die innerfamiliäre Verbindung bleibt Aussage dieses Herkunftstexts, keine daraus abgeleitete heutige Norm.

Nachlesen: [1] Grimble92–93

Die Regungslosen werden ansprechbar

Der jüngere Nareau behandelt die liegende Mehrzahl zunächst abwertend. Im Fortgang erlangen sie Beweglichkeit und Wahrnehmung und antworten auf ihre Namen. Die historische Übersetzung benutzt dafür verletzende Bezeichnungen; das Museum übernimmt sie nicht als eigene Beschreibung von Menschen mit Behinderungen.

Dass sie danach noch nicht aufstehen können, erklärt der Text räumlich: Der Himmel liegt zu tief. Ihre spätere Mithilfe wird nicht auf bloße Passivität reduziert.

Nachlesen: [1] Grimble93–94

Na Atību und Teakea haben verschiedene Aussagen im Todesmoment

Na Atību wiederholt gegenüber seinem Sohn, er solle selbst handeln. Der Sohn tötet ihn zur Lichtgewinnung. Der Text sagt anschließend auch Teakeas Tod, beschreibt aber nicht ausdrücklich dieselbe Tötungshandlung an ihr. Diese Grenze wird bei der Darstellung erhalten.

Uriams Fußnote erwägt eine Verbindung zwischen Teakea und Tabakea einer anderen Tradition. Eine Forschungsannahme ist hier keine festgestellte Identität der beiden Figuren.

Weiterdenken

Wie verbindet diese Fassung Stoffe, Verwandtschaft und eigenes Handeln?

Die Figur in ihren Quellen

Na Atību

Kind von Sand/Wasser, Elternteil des jüngeren Nareau; körperliche Weltbeziehungen nach seiner Tötung.

Begrenzter Quellenfall
Grimble92–96

Die Figur in ihren Quellen

Nei Teakea

Atībus Schwester/Partnerin und Mutter der genannten Folge; stirbt ebenfalls, konkrete Tötung an ihr nicht ausdrücklich erzählt.

Begrenzter Quellenfall
Grimble92–95

Begriff im Quellenbezug

Sand der Anfangsfamilie

Personifizierte Elternrolle, keine moderne Materie-/Evolutionstheorie.

Begrenzter Quellenfall
Grimble92–94

Begriff im Quellenbezug

Wasser der Anfangsfamilie

Eigenständige Elternrolle mit Sand in dieser Fassung.

Begrenzter Quellenfall
Grimble92–94

Die Figur in ihren Quellen

Te Ikawai, der Älteste

Genanntes ältestes Kind, keine sichere Identität mit Nakaa einer anderen Fassung.

Begrenzter Quellenfall
Grimble92–94

Die Figur in ihren Quellen

Nei Marena

Als The Woman Between wiedergegebenes Kind, keine zusätzliche ungenannte Biografie.

Begrenzter Quellenfall
Grimble92–94

Die Figur in ihren Quellen

Die weiteren Kinder von Sand und Wasser

Mehrzahl des Texts; nicht alle persönlich benannt, nicht auf vorhandene Geschwisternamen reduziert.

Begrenzter Quellenfall
Grimble92–94

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Myths from the Gilbert Islands

Veröffentlichte Probe eines durch älteren Erzähler/Enkel und Sammler vermittelten Texts, dann vergleichender Sammlerkommentar.

1922, Folklore33,91–112.

Sprache: Historische englische Übersetzung mit gilbertesischen Namen

Benutzte Ausgabe

Web-Transkription der Druckseiten 91–98

Vollständige publizierte Probe§1–7 gelesen, ihre Auslassungen bleiben ausdrücklich erhalten; nicht vollständiger Aufsatz.

Digitaler Transkriptionsstand laut tatsächlich gelesenen Seiten; kein Originalscan kollationiert.

Sprache: Englisch nach 1922-Druck; Namen Na Arean/Na Areau

Überlieferter Text

In Their Own Words: History and Society in Gilbertese Oral Tradition

Eigene Quellenkritik zu Überlieferung, Kanon und Geschichte; keine unkommentierte Wiedergabe einer einzigen Inseltradition.

1995.

Sprache: Englische Forschungsdarstellung eines I-Kiribati-Historikers

Benutzte Ausgabe

ANU-Repository-Scan der 1995-Ausgabe

Vollständiges Kapitel11 und bezeichnete Vorseiten gelesen; weitere Kapitel nicht als gelesen geführt.

Copyright 1995,226PDFseiten, gedruckte Zählung abweichend.

Sprache: Englisch; gilbertesische Namen und zitierte englische Textproben

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Gewählte Beru-Aufzeichnung in Grimbles1922-Druckprobe; Uriams regionale Zuordnung/Varianten als gesonderte Forschungsperspektive.
Verwendeter Ausschnitt
Grimble1922,S91–98 mit ausgewiesenen Auslassungen; Uriam1995,Kapitel11 als unabhängige Untersuchung.
  1. Arthur Grimble: Myths from the Gilbert Islands — veröffentlichte Schöpfungsprobe aus Beru

    Arthur Grimble, Übersetzer/Sammler; unbenannter älterer Erzähler und sein schreibender Enkel · Folklore33,1922,Aufsatz91–112; hier91–98

    Acht aufeinanderfolgende Web-Transkriptionsseiten399–406, gedruckt91–98, tatsächlich gelesen: Einleitung und ganze dort veröffentlichte Probe§1–7 bis zu Grimbles Abbruch, danach Beginn seines Kommentars. Keine Bildkollation der Originaldruckseiten.

    Sammler veröffentlicht ausdrücklich nur einen Ausschnitt und lässt örtliche/genealogische Angaben aus; nicht gesamte diktierte Erzählung, gesamter Aufsatz91–112 oder eine eigene gilbertesische Übersetzung. Aufzeichnungsort Beru nach Fußnote97. Rassifizierende/koloniale Wertungen und historische Etymologien nicht als moderne Fakten übernommen. Wikisource-Prüfstatus keine eigene Qualitätsabnahme. Nicht das gesperrte1989Buch. Abgerufen am 2026-10-15.

  2. Kambati K. Uriam: In Their Own Words — Kapitel11 zur Entstehung eines Überlieferungskanons

    Kambati K. Uriam, I-Kiribati-Historiker; Vorwort H.E.Maude · 1995, The Journal of Pacific History, Canberra

    Titel/Copyright/Vorwort/Inhalt und vollständiges Autoren-Vorwort samt Dank gelesen; vollständiges Kapitel11, gedruckt114–133/PDF130–149, gelesen; acht bezeichnete Quellenbilder einschließlich Genealogietabelle132 tatsächlich gesehen. Katalogtext gelesen.

    Nicht gesamtes226seitiges Buch oder Kapitel12. Keine ganze Grimble-Ausgabe dadurch gelesen. Urheberrecht 1995 laut tatsächlich gesehenem Impressum; Repository OpenAccess keine allgemeine Abdrucklizenz. Kanon-/Migrationsmodell als Autoreninterpretation, keine gesicherte genetische/Rassen-/Besiedlungsrekonstruktion oder historische Identität Teakea=Tabakea übernommen. Abgerufen am 2026-10-15.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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