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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Haeburu und Aranbul: Wer veranlasst den Ortswechsel?

Wie entsteht vor Jumongs Reise bereits eine neue Herrschaftslandschaft?

2 Minuten Lesezeit

Ein Fund eröffnet die Nachfolge

Haeburu hat im Erzählrahmen keinen Sohn und bittet an Bergen und Gewässern um einen Nachfolger. Sein Pferd verweilt weinend an einem Stein; darunter findet man ein Kind mit goldener, froschähnlicher Gestalt. Der König nimmt es auf, nennt es Geumwa und setzt es später als Nachfolger ein. Der Bericht erzählt eine Adoption und eine wundersame Auffindung; er liefert keine biologische Abstammung Haeburus.

Die Botschaft hat einen benannten Übermittler

Aranbul berichtet dem König von einer himmlischen Aufforderung: Die bisherige Stätte solle einem anderen Nachkommen überlassen werden, weiter östlich gebe es geeignetes Land. Er rät zum Umzug. Haeburu und Aranbul tragen damit unterschiedliche Beiträge, Königshandlung und übermittelte Botschaft. Die Stimme des Himmels ist eine erzählte Mitteilung; die Seite bestätigt keinen göttlichen Befehl als historisches Ereignis.

Die frei werdende Stätte und der neue Anfang

Im alten Herrschaftsort erscheint anschließend jemand, der sich Haemosu und Sohn des Himmels nennt. Der Text sagt ausdrücklich, seine Herkunft sei unbekannt. Haeburus Tod und Geumwas Nachfolge folgen im Rahmen. Diese Ordnung erklärt Beziehungen zwischen Orten und Herrschaft; sie erlaubt keine zusätzliche umfassende Biografie der beiden Helfer.

Die Figur in ihren Quellen

Haeburu

Eigenständige Rolle im benannten Gründungseintrag; eigene Handlung oder ausdrücklich begrenzte Gruppen-/Nachfolgeposition, keine quellenübergreifende Biografie.

Die Figur in ihren Quellen

Aranbul

Eigenständige Rolle im benannten Gründungseintrag; eigene Handlung oder ausdrücklich begrenzte Gruppen-/Nachfolgeposition, keine quellenübergreifende Biografie.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Samguk sagi

Benannter Samguk-sagi-XIII-Gründungseintrag: Wie entsteht vor Jumongs Reise bereits eine neue Herrschaftslandschaft? Die Abschnitte „Ein Fund eröffnet die Nachfolge“, „Die Botschaft hat einen benannten Übermittler“, „Die frei werdende Stätte und der neue Anfang“ erschließen diese Rollen; keine gesamte Chronik oder zusätzliche spätere Lebensgeschichte.

1145 nach dem benannten NIKH-Kommentar; kein Datum der wundersamen Geburt.

Sprache: Klassisches Chinesisch

Benutzte Ausgabe

NIKH: Jumong-Gründungseintrag mit Apparat

Der chinesische Hauptabschnitt ist vollständig gelesen; angezeigte Kollationsnotizen 001–007 und moderne Kommentare 001–003 ebenfalls. Nicht alle modernen Kommentare oder koreanischen Übersetzungsabsätze gelesen.

Benannte digitale Ausgabe; Originalabschnitt und ausgewählte heutige Kommentare getrennt.

Sprache: Klassisches Chinesisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Jumong: Ortswechsel, Hofkonflikt und zwei Gruppen von Weggefährten
Verwendeter Ausschnitt
NIKH-Edition des Samguk-sagi-XIII-Gründungseintrags, ausdrücklich ausgewählte Rollenabschnitte. Keine Verschmelzung mit Serienrollen, Steinwortlaut oder überregionalen Wasserfiguren.
  1. Samguk sagi XIII: Jumong-Gründungseintrag

    Samguk sagi; NIKH als digitaler Herausgeber · Werk von 1145 nach NIKH-Kommentar; erzählte Gründung 37 v. Chr. separat

    Der vollständige chinesische Gründungseintrag in Buch XIII, die sieben angezeigten Textnoten und die ersten drei modernen Kommentarnoten. Die moderne koreanische Erzählübersetzung wurde nur teilweise gelesen.

    Digitale Edition des NIKH, keine eigene Prüfung eines Originaldrucks. Weitere Kommentarteile und darin genannte Vorlagen sind nicht als selbst gelesen ausgewiesen. Die erzählte Gründung und das Entstehungsjahr des Werks bleiben getrennt. Abgerufen am 2026-10-10.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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