Ein Fund eröffnet die Nachfolge
Haeburu hat im Erzählrahmen keinen Sohn und bittet an Bergen und Gewässern um einen Nachfolger. Sein Pferd verweilt weinend an einem Stein; darunter findet man ein Kind mit goldener, froschähnlicher Gestalt. Der König nimmt es auf, nennt es Geumwa und setzt es später als Nachfolger ein. Der Bericht erzählt eine Adoption und eine wundersame Auffindung; er liefert keine biologische Abstammung Haeburus.
Die Botschaft hat einen benannten Übermittler
Aranbul berichtet dem König von einer himmlischen Aufforderung: Die bisherige Stätte solle einem anderen Nachkommen überlassen werden, weiter östlich gebe es geeignetes Land. Er rät zum Umzug. Haeburu und Aranbul tragen damit unterschiedliche Beiträge, Königshandlung und übermittelte Botschaft. Die Stimme des Himmels ist eine erzählte Mitteilung; die Seite bestätigt keinen göttlichen Befehl als historisches Ereignis.
Die frei werdende Stätte und der neue Anfang
Im alten Herrschaftsort erscheint anschließend jemand, der sich Haemosu und Sohn des Himmels nennt. Der Text sagt ausdrücklich, seine Herkunft sei unbekannt. Haeburus Tod und Geumwas Nachfolge folgen im Rahmen. Diese Ordnung erklärt Beziehungen zwischen Orten und Herrschaft; sie erlaubt keine zusätzliche umfassende Biografie der beiden Helfer.
Die Figur in ihren Quellen
Haeburu
Eigenständige Rolle im benannten Gründungseintrag; eigene Handlung oder ausdrücklich begrenzte Gruppen-/Nachfolgeposition, keine quellenübergreifende Biografie.
Die Figur in ihren Quellen
Aranbul
Eigenständige Rolle im benannten Gründungseintrag; eigene Handlung oder ausdrücklich begrenzte Gruppen-/Nachfolgeposition, keine quellenübergreifende Biografie.
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Samguk sagi
Benannter Samguk-sagi-XIII-Gründungseintrag: Wie entsteht vor Jumongs Reise bereits eine neue Herrschaftslandschaft? Die Abschnitte „Ein Fund eröffnet die Nachfolge“, „Die Botschaft hat einen benannten Übermittler“, „Die frei werdende Stätte und der neue Anfang“ erschließen diese Rollen; keine gesamte Chronik oder zusätzliche spätere Lebensgeschichte.
1145 nach dem benannten NIKH-Kommentar; kein Datum der wundersamen Geburt.
Sprache: Klassisches Chinesisch
Benutzte Ausgabe
NIKH: Jumong-Gründungseintrag mit Apparat
Der chinesische Hauptabschnitt ist vollständig gelesen; angezeigte Kollationsnotizen 001–007 und moderne Kommentare 001–003 ebenfalls. Nicht alle modernen Kommentare oder koreanischen Übersetzungsabsätze gelesen.
Benannte digitale Ausgabe; Originalabschnitt und ausgewählte heutige Kommentare getrennt.
Sprache: Klassisches Chinesisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Jumong: Ortswechsel, Hofkonflikt und zwei Gruppen von Weggefährten
- Verwendeter Ausschnitt
- NIKH-Edition des Samguk-sagi-XIII-Gründungseintrags, ausdrücklich ausgewählte Rollenabschnitte. Keine Verschmelzung mit Serienrollen, Steinwortlaut oder überregionalen Wasserfiguren.
- Samguk sagi XIII: Jumong-Gründungseintrag
Samguk sagi; NIKH als digitaler Herausgeber · Werk von 1145 nach NIKH-Kommentar; erzählte Gründung 37 v. Chr. separat
Der vollständige chinesische Gründungseintrag in Buch XIII, die sieben angezeigten Textnoten und die ersten drei modernen Kommentarnoten. Die moderne koreanische Erzählübersetzung wurde nur teilweise gelesen.
Digitale Edition des NIKH, keine eigene Prüfung eines Originaldrucks. Weitere Kommentarteile und darin genannte Vorlagen sind nicht als selbst gelesen ausgewiesen. Die erzählte Gründung und das Entstehungsjahr des Werks bleiben getrennt. Abgerufen am 2026-10-10.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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