Eine knappe Begegnung zwischen ausführlicheren
Nach dem Gespräch mit Banba begegnen die Söhne Míls in der ersten Redaktion des Lebor Gabála Érenn Fódla in Eblinne. Der Text beschreibt ihre Worte als ähnlich und nennt ihre Forderung: Ihr Name solle auf der Insel liegen. Amorgen sagt dies zu.
Fódlas Abschnitt ist deutlich kürzer als die benachbarten Gespräche. Die Kürze lässt ihre Namensforderung erkennen, liefert aber keine Grundlage für zusätzliche Abenteuer. Ein eigener Zugang kann auch einen kurzen Beleg erklären, ohne die Figur mit erfundenen Szenen auszuschmücken.
Die Zusage bleibt neben dem Hauptnamen bestehen
Ériu erhält später die Zusage, dass ihr Name der Hauptname der Insel werde. Die zweite Redaktion hält zugleich fest, dass auch den beiden anderen Frauen eine entsprechende Namenszusage gegeben worden sei. Fódla bleibt damit Teil einer Mehrzahl von Landesnamen.
Die drei benannten Sprecherinnen erfüllen verwandte Aufgaben, doch der Text berichtet unterschiedlich ausführlich über sie. Eine gemeinsame Forderung beweist nicht, dass alle drei nur Erscheinungsformen einer einzigen Göttin seien. Das Profil hält Fódlas eigenen Namen und die begrenzte Handlung fest.
Eblinne und Uisnech gehören zu verschiedenen Angaben
Der erste Begegnungsablauf nennt Eblinne; auch die zweite Redaktion führt die Ankommenden zu Sliab Eiblinne. Ein ausdrücklich zugeordneter anderer Textzusammenhang setzt Fódlas Gespräch hingegen nach Uisnech. Der unterschiedliche Ort bleibt in der Edition sichtbar.
Diese Angaben bilden keine zwei sicher aufeinanderfolgenden Besuche derselben Reise. Sie gehören zu verschiedenen Fassungen der Landesgeschichte. Weitere Namenserklärungen im Band sind damit noch nicht vollständig erschlossen; hier geht es um die konkret gelesenen Begegnungen und Zusagen.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Eine knappe Begegnung zwischen ausführlicheren
Erste Redaktion, Abschnitt 391, S.35
Die Zusage bleibt neben dem Hauptnamen bestehen
Erste Redaktion, Abschnitte 391–392, S.35–37; zweite Redaktion, Abschnitt 414, S.55
Eblinne und Uisnech gehören zu verschiedenen Angaben
Erste Redaktion, Abschnitte 391–392, S.35–37; zweite Redaktion, Abschnitte 412 und 414, S.53–55
Fassungen und Belege unterscheiden
Werk, Überlieferung und Lesezugang
Werk
Lebor Gabála Érenn: erzählte Landesnahme
Hier der kurze Dialog der ersten Redaktion § 391, S. 35, neben § 392 und den bezeichneten Stellen der zweiten Redaktion §§ 412 und 414. Namenszusage, Érius späterer Vorrang und abweichende Orte werden verglichen; aus dem wiederkehrenden Dialog entsteht keine sichere gemeinsame Identität der drei Frauen.
Hier keine genaue Kompositionsdatierung geprüft.
Sprache: Irisch
Beleg für den hier verwendeten Ausschnitt: Lebor Gabála Érenn: Banba, Fódla und Ériu in zwei Redaktionen
Benutzter Lesezugang
Lebor Gabála Érenn: Macalister V, zwei begrenzte englische Fenster
Englische Abschnitte 390–392 der ersten und 412–414 der zweiten Redaktion gelesen; S.35, 37, 53 und 55 tatsächlich als Scanbilder gelesen. Titel und Vorwort nur als extrahierter Text. Begrenzte englische Editionsfenster, keine Gesamtlektüre des Bandes oder eigene irische Prüfung. Redaktionen und zugeordnete Buchauszüge nicht als einheitliche Reiseroute behandeln. Keine öffentliche Scanübernahme.
Band V, Irish Texts Society XLIV, publiziert 1956; S.35–37 und 53–55
Sprache: Englisch
Quellen zu diesem Lesezugang: Lebor Gabála Érenn: Banba, Fódla und Ériu in zwei Redaktionen
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Lebor Gabála Érenn: Fódlas kurzer Namensdialog und seine Ortsvarianten in den benannten Redaktionen.
- Verwendeter Ausschnitt
- Macalisters englischer Lebor-Gabála-Zugang: erste Redaktion §§ 391–392, S. 35–37, und zweite Redaktion §§ 412 und 414, S. 53–55. Keine vollständige Erschließung aller Namenserklärungen des Bands.
- Lebor Gabála Érenn: Banba, Fódla und Ériu in zwei Redaktionen
R. A. Stewart Macalister; Irish Texts Society, digitaler Scan Internet Archive · Band V, Irish Texts Society XLIV, publiziert 1956; S.35–37 und 53–55
Englische Abschnitte 390–392 der ersten und 412–414 der zweiten Redaktion gelesen; S.35, 37, 53 und 55 tatsächlich als Scanbilder gelesen. Titel und Vorwort nur als extrahierter Text.
Begrenzte englische Editionsfenster, keine Gesamtlektüre des Bandes oder eigene irische Prüfung. Redaktionen und zugeordnete Buchauszüge nicht als einheitliche Reiseroute behandeln. Keine öffentliche Scanübernahme. Abgerufen am 2026-10-02.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-18. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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