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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Dawit: Kraft, Verwandtschaft und Widerspruch

Dawit schützt und gefährdet zugleich. Sein Profil folgt einer benannten Druckfassung: Er ist Abameliks Sohn, Mösrameliks Halbbruder und Mchers Vater. Andere Fassungen ordnen dieselben Beziehungen neu.

15–18 Minuten Lesezeit

Ein Bruder wird zum Gegner

Im Druck von 1887 gehört Dawit zu den Kindern Abameliks. Auch Mösramelik ist dessen Sohn, geboren von der Frau des Herrschers von Mösr. Nach dem Tod des Vaters nimmt der ältere Halbbruder die Kinder zu sich. Was als Fürsorge vereinbart war, erscheint später als Gefangenschaft und als Zugriff auf das Erbe.

Dawits Weigerung, unter dem Schwert hindurchzugehen, eröffnet seinen Widerstand. Sie ist keine beiläufige Mutprobe: Er deutet selbst, welche Bindung das Ritual herstellen soll. Ein späterer Zweikampf entscheidet deshalb einen Konflikt, der schon beim abhängigen Kind begonnen hat.

Die Kraft braucht Widerspruch

Als Hirte versteht Dawit die Arbeit anderer schlecht. Er verwechselt das Schelten von Vieh mit einem Angriff auf sich, trägt einen ganzen Suppenkessel fort und erschlägt die räuberischen Dewen. Die Übertreibung ist zugleich komisch und gewaltsam. Sie zeigt Stärke, aber auch mangelndes Maß.

Der Bauer mit den sieben Hirsebeeten hält ihm die Folgen vor. Später nimmt Dawit erschöpfte Büffel aus dem Pfluggespann und zieht den Pflug selbst, erst auf dem Pferd und dann zu Fuß. Sein Appetit wird erneut zum Problem. Solche Szenen zeigen keinen glatten Gegensatz zwischen Wohltäter und Zerstörer; dieselbe Kraft kann beides bewirken.

Chandud-Chanum greift selbst ein

Chandud-Chanum lässt einen Sänger Dawit zu sich führen. Als er sie gegen ihren Willen ein weiteres Mal küsst, wirft sie ihn an die Mauer. Später begegnet sie ihm verkleidet als kämpfender Reiter. Beim Zug nach Sasun zerstört sie mit dem Lanzenstiel selbst den gegnerischen Wall.

Sie ist damit mehr als eine Belohnung nach dem Zweikampf. Zugleich erzählt der Text Drohungen gegen ihre Stadt, die verlangte Tötung anderer Freier und schließlich ihren Suizid nach Dawits Tod. Diese Gewalthandlungen werden als Teil der Fassung benannt; sie werden weder als Vorbild ausgegeben noch aus dem Heldenprofil entfernt.

Eine Familie endet nicht mit dem Sieg

Dawit und Chandud-Chanum haben den Sohn Mcher. Dawit stirbt später nach einem Pfeilschuss im Rücken. Die namenlose Schützin wird hier als Tochter Abameliks und Schemschin-Chanums eingeführt, also als seine Halbschwester. Eine Fassung, die von Dawits eigener Tochter erzählt, hätte einen anderen Familienkonflikt.

Nach dem Tod beider Eltern finden die Oheime Mcher bei den Großeltern. Er rächt den Vater und gelangt schließlich zu einem Felsen bei Tosp. Der Wechsel zum Sohn gehört zum selben Eposzugang. Dawits Geschichte ist ein Teil einer Familienfolge, deren Schluss den mächtigen Nachkommen gerade nicht frei durch die Welt ziehen lässt.

Ein Name trägt verschiedene Fassungen

Der Forschungsüberblick von Der Mugrdechian ordnet Dawit als dritte Generation einer vierteiligen Eposstruktur ein. Zolyan erläutert, dass sein Verhältnis zu Msra Melik in aufgezeichneten Fassungen wechselt. Die hier gelesene Ausgabe stellt Abamelik unmittelbar vor Dawit; sie wird deshalb nicht stillschweigend mit der Groß-Mher-Generation einer anderen Ausgabe ergänzt.

Für einen Vergleich sind die Unterschiede der Ausgangspunkt. In diesem Druck gewinnt Dawit Mösr und besteigt den Thron. Kurellas Bericht zeigt dagegen einen Erzähler, der eine Dorfversion gegen den Sammeltext verteidigt. Identität heißt hier, die Fassungen aufeinander beziehen zu können; sie heißt nicht, ihre widersprechenden Angaben zu einer einzigen Lebensgeschichte zu mischen.

Fürsorge und Warnung kommen von verschiedenen Menschen

Der Hirsebauer benennt den Schaden an seiner Lebensgrundlage. Der Hirtenkamerad erklärt dagegen die Arbeit mit den Kälbern. Die Priestertochter warnt vor dem Heer, Gorgis vor den bewaffneten Werbern, und eine Frau aus Chanduds Gefolge vor Dawits Zerstörungsdrohung gegen die Stadt. Diese Stimmen ändern den Verlauf auf unterschiedliche Weise.

Chandud beauftragt selbst den Sänger und widerspricht dem vierten Kuss. Ihr späterer verkleideter Angriff und das Zerschlagen des Walls sind weitere eigene Handlungen. Die Erzählung macht daraus dennoch keine gewaltfreie Verbindung. Die Tötung der Freier, der gefährliche Schwur und ihr Tod gehören zum selben ausgewählten Zugang.

Der Tod trifft die Familie nach einer nachgetragenen Gewalttat

Erst vor Dawits Tod berichtet der Druck, dass Abamelik gewaltsam in Schemschin-Chanums Schlafzimmer eindrang. Ihre Tochter ist die Schützin am Fluss und damit Dawits Halbschwester in dieser Fassung. Dawit tötet sie nach dem Angriff selbst und stirbt einige Tage später. Ein anderer Text mit einer Tochter Dawits würde einen anderen Familienkonflikt erzählen.

Die Unterwerfung unter das Schwert am Anfang und der versehentliche Schwur auf das Kreuz am späteren Rückweg sind ebenfalls verschiedene Bindungen. Dawit durchschaut das erste Zeichen, irrt sich beim zweiten über den berührten Gegenstand. Der Ausgang folgt keiner einfachen Regel, nach der der Held jede Gefahr rechtzeitig erkennt.

Helfende, Geschädigte und Gegenstimmen im Dawit-Zweig

Beteiligte oder BezugHandlung oder AussageReichweite
Hirte, Hirsebauer, Pflüger und versorgende GemeinschaftenDer Hirtenkamerad erklärt Zeit und Kälberraub; der Hirsebauer widerspricht der Verwüstung; ein anderer Hirte fordert die Kraftprobe ohne Pferd; der Pflüger und seine Familie bieten Essen.Mehrere getrennte Menschen und Arbeitsszenen. Der entschädigte Hirsebauer ist nicht ohne Beleg derselbe Mann, dessen Pflug Dawit später zieht.
Die vierzig Dewen und das Pferd aus ihrer HöhleDie Dewen rauben Kälber; Dawit tötet sie. Aus ihrer Höhle erhält er den außergewöhnlichen Hengst, auf dem er weitere Wege und Kämpfe bestreitet.Räubergruppe und einzelnes Pferd sind als Teilrollen unterschieden. Der Text nennt hier keinen sicheren Pferdeeigennamen aus anderen Ausgaben.
Holbaschi im Maratuk-AngriffEr führt das Heer und gibt den Frauen ein Siegeslied vor. Dawit verstümmelt ihn und schickt ihn als Boten zurück; das veränderte Spottlied begleitet seine Heimkehr.Die Titelanmerkung des Herausgebers ist von einer gesicherten historischen Identifizierung getrennt. Der Text erzählt keine unverletzte oder friedliche Rückkehr.
Warnende und singende Frauen bei MaratukDie Priestertochter warnt Dawit vor den eingedrungenen Soldaten und schließt die Tore. Die Frauen am Weg singen zunächst Holbaschis Zuversicht und später seinen Spott.Die einzelne Warnende ist nicht die ganze singende Gruppe. Wolf und Jagdhund im Lied sind Vergleiche, keine zusätzlichen Tiere im Kampf.
Chandud-ChanumSie beauftragt den Sänger, weist den vierten Kuss zurück, kämpft verkleidet gegen Dawit und zerbricht später den Wall der Chlater. Nach Dawits Tod stürzt sie sich vom Turm.Eigene Wahl, Gegenwehr und Kampfhandlungen. Der Text erzählt zugleich Rivalentötung und Suizid; daraus wird kein Vorbild für Liebe oder Loyalität.
Sänger, auffindende Hirten, Gorgis und Chanduds GefolgeDer Sänger wird in Zöranwegis Schloss misshandelt und von Hirten gefunden. Gorgis warnt Dawit; eine versklavte Frau aus Chanduds Gefolge warnt wiederum sie vor dessen Zerstörungsdrohung.Die Rollen der Überbringenden und Warnenden bleiben unterscheidbar. Die Behinderung der Frau begründet keine moralische Eigenschaft oder Handlungsunfähigkeit.
Schibikan aus Chorassan und Hamsa aus LoriIhre Werber bedrohen den betrunkenen Dawit; später bekämpft Dawit die beiden Riesen selbst und tötet sie.Gesandte und die zwei Freier sind nicht identisch. Augenbrauen und Unterlippe unterscheiden die beiden im übertreibenden Text.
Chanduds Vater und Mchers Großeltern in KachiswanDer Emir fordert, dass Dawit nach der Heirat bleibt. Später wächst Mcher bei den Großeltern auf; sie verbergen ihn vor den Oheimen. Die Großmutter deutet den Ruf als fremden Lärm um.Der Vater ist zugleich Großvater Mchers; die spätere Großmutter erhält hier keinen unbelegten Eigennamen. Ihre Verbergung ist keine im Text bereits erklärte berechtigte Schutzmaßnahme.
Die Chlater im Konflikt mit Dawit und McherSie versperren den Rückweg, verlangen einen Schwur und bedrängen Dawit. Später kehrt Mcher zur Rache gegen die Stadt zurück.Kämpfende, Stadtbevölkerung und letzte überlebende Frau sind keine einzige unterschiedslose Täterperson.
Schemschin-ChanumAbamelik dringt gewaltsam in ihr Schlafzimmer ein; sie gebiert eine Tochter. Die Vorgeschichte wird erst vor Dawits Tod nachgetragen.Die Gewalt Abameliks wird nicht zur folgenlosen Liebesepisode umgeschrieben. Ibrahim-Aga ist ihr im Rahmen genannter Ehemann, nicht der als Erzeuger benannte Abamelik.
Dawits unbenannte Halbschwester und SchützinDie Tochter Abameliks und Schemschin-Chanums schießt Dawit beim Baden in den Rücken. Seine Helfer finden sie, und Dawit tötet sie vor seinem eigenen Tod.Hier Halbschwester, keine aus anderen Fassungen eingesetzte Tochter Dawits. Ihre religiöse Benennung im Druck ist kein moralischer Erklärungsgrund des Museums.

Die Figur in ihren Quellen

Dawit von Sasun

David im deutschen Druck von 1887 und Dawit beziehungsweise Sasuntsi Davit in der späteren Vermittlung bezeichnen den Eposhelden. Seine hier erzählten Familienbeziehungen folgen ausdrücklich der Druckfassung von 1887; widersprechende Fassungen werden getrennt betrachtet.

Ein Bruder wird zum Gegner
I,III, S. 92,94–98 / PDF 137,139–143

Die Kraft braucht Widerspruch
IV,VI, S. 99–106,114–116 / PDF 144–151,159–161

Chandud-Chanum greift selbst ein
VI–VIII, S. 112–128 / PDF 157–173

Eine Familie endet nicht mit dem Sieg
VIII–X, S. 123–132 / PDF 168–177

Ein Name trägt verschiedene Fassungen
Hauptbeitrag: Generationenordnung; S. 60–61: wechselnde Beziehungen und Herrschaftsenden; V, S. 112 / PDF 157; S. 198–199 / PDF 202–203

Figuren und Namen in den Textstellen

Die Namen führen zu den besprochenen Szenen und Quellen. Eine kurze Nennung, eine Herkunftsangabe und eine ausgeführte Handlung bleiben unterschiedliche Rollen. Ähnliche Namen ergeben keine gemeinsame Lebensgeschichte.

Helfende, Geschädigte und Gegenstimmen im Dawit-Zweig

Hirte, Hirsebauer, Pflüger und versorgende Gemeinschaften

Profil: Begrenzte Rolle oder erklärte Teilgruppe des benannten Textes

Der Hirtenkamerad erklärt Zeit und Kälberraub; der Hirsebauer widerspricht der Verwüstung; ein anderer Hirte fordert die Kraftprobe ohne Pferd; der Pflüger und seine Familie bieten Essen.

Leitfrage: Welche eigene Handlung, Beziehung oder Vermittlung wird tatsächlich belegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: AbschnitteIVundVI,S.99–106/114–116 · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Hirte, Hirsebauer, Pflüger und versorgende Gemeinschaften

Profil: Dawits unbenannter Hirtenkamerad

Der Hirtenkamerad erklärt Zeit und Kälberraub; der Hirsebauer widerspricht der Verwüstung; ein anderer Hirte fordert die Kraftprobe ohne Pferd; der Pflüger und seine Familie bieten Essen.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Kälberarbeit, Verspätung und Nachricht vom Raub · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Hirte, Hirsebauer, Pflüger und versorgende Gemeinschaften

Profil: Der unbenannte Hirsebauer und seine Familie

Der Hirtenkamerad erklärt Zeit und Kälberraub; der Hirsebauer widerspricht der Verwüstung; ein anderer Hirte fordert die Kraftprobe ohne Pferd; der Pflüger und seine Familie bieten Essen.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Sieben Beete als Lebensgrundlage; Widerspruch und Entschädigung · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Hirte, Hirsebauer, Pflüger und versorgende Gemeinschaften

Profil: Der spätere Hirte bei den Büffeln

Der Hirtenkamerad erklärt Zeit und Kälberraub; der Hirsebauer widerspricht der Verwüstung; ein anderer Hirte fordert die Kraftprobe ohne Pferd; der Pflüger und seine Familie bieten Essen.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Korrigiert Dawits Missverständnis und fordert Pflügen ohne Pferd · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Hirte, Hirsebauer, Pflüger und versorgende Gemeinschaften

Profil: Der Pflüger und seine Familie

Der Hirtenkamerad erklärt Zeit und Kälberraub; der Hirsebauer widerspricht der Verwüstung; ein anderer Hirte fordert die Kraftprobe ohne Pferd; der Pflüger und seine Familie bieten Essen.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Nehmen Arbeitshilfe an und bieten Essen, dessen Umfang Dawit selbst als Gefahr benennt · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Hirte, Hirsebauer, Pflüger und versorgende Gemeinschaften

Profil: Priester und Dorfbewohner am Suppenkessel

Der Hirtenkamerad erklärt Zeit und Kälberraub; der Hirsebauer widerspricht der Verwüstung; ein anderer Hirte fordert die Kraftprobe ohne Pferd; der Pflüger und seine Familie bieten Essen.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Fürchten Dawits Reaktion; keine ausschließlich freiwillige Schenkung des weggetragenen Kessels · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Die vierzig Dewen und das Pferd aus ihrer Höhle

Profil: Begrenzte Rolle oder erklärte Teilgruppe des benannten Textes

Die Dewen rauben Kälber; Dawit tötet sie. Aus ihrer Höhle erhält er den außergewöhnlichen Hengst, auf dem er weitere Wege und Kämpfe bestreitet.

Leitfrage: Welche eigene Handlung, Beziehung oder Vermittlung wird tatsächlich belegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: AbschnittIV,S.102–105 · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Die vierzig Dewen und das Pferd aus ihrer Höhle

Profil: Die vierzig Dewen und ihr Anführer

Die Dewen rauben Kälber; Dawit tötet sie. Aus ihrer Höhle erhält er den außergewöhnlichen Hengst, auf dem er weitere Wege und Kämpfe bestreitet.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Raubgruppe mit erkennbarer Führungsstimme; alle werden getötet · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Die vierzig Dewen und das Pferd aus ihrer Höhle

Profil: Der außergewöhnliche unbenannte Hengst

Die Dewen rauben Kälber; Dawit tötet sie. Aus ihrer Höhle erhält er den außergewöhnlichen Hengst, auf dem er weitere Wege und Kämpfe bestreitet.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Wird gefunden, geritten und später von Mcher übernommen · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Holbaschi im Maratuk-Angriff

Profil: Begrenzte Rolle oder erklärte Teilgruppe des benannten Textes

Er führt das Heer und gibt den Frauen ein Siegeslied vor. Dawit verstümmelt ihn und schickt ihn als Boten zurück; das veränderte Spottlied begleitet seine Heimkehr.

Leitfrage: Welche eigene Handlung, Beziehung oder Vermittlung wird tatsächlich belegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: AbschnittV,S.107–109 · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Warnende und singende Frauen bei Maratuk

Profil: Begrenzte Rolle oder erklärte Teilgruppe des benannten Textes

Die Priestertochter warnt Dawit vor den eingedrungenen Soldaten und schließt die Tore. Die Frauen am Weg singen zunächst Holbaschis Zuversicht und später seinen Spott.

Leitfrage: Welche eigene Handlung, Beziehung oder Vermittlung wird tatsächlich belegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: AbschnittV,S.107–109 · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Warnende und singende Frauen bei Maratuk

Profil: Die Tochter des Maratuker Priesters

Die Priestertochter warnt Dawit vor den eingedrungenen Soldaten und schließt die Tore. Die Frauen am Weg singen zunächst Holbaschis Zuversicht und später seinen Spott.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Warnung vor dem Heer und Schließen der Tore · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Warnende und singende Frauen bei Maratuk

Profil: Die singenden Frauen am Weg

Die Priestertochter warnt Dawit vor den eingedrungenen Soldaten und schließt die Tore. Die Frauen am Weg singen zunächst Holbaschis Zuversicht und später seinen Spott.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Siegeshoffnung verändert sich zur Verspottung des zurückkehrenden Holbaschi · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Chandud-Chanum

Profil: Begrenzte Rolle oder erklärte Teilgruppe des benannten Textes

Sie beauftragt den Sänger, weist den vierten Kuss zurück, kämpft verkleidet gegen Dawit und zerbricht später den Wall der Chlater. Nach Dawits Tod stürzt sie sich vom Turm.

Leitfrage: Welche eigene Handlung, Beziehung oder Vermittlung wird tatsächlich belegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: AbschnitteVI–VIII,S.112–128 · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Sänger, auffindende Hirten, Gorgis und Chanduds Gefolge

Profil: Begrenzte Rolle oder erklärte Teilgruppe des benannten Textes

Der Sänger wird in Zöranwegis Schloss misshandelt und von Hirten gefunden. Gorgis warnt Dawit; eine versklavte Frau aus Chanduds Gefolge warnt wiederum sie vor dessen Zerstörungsdrohung.

Leitfrage: Welche eigene Handlung, Beziehung oder Vermittlung wird tatsächlich belegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: AbschnitteVI–VII,S.112–123 · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Sänger, auffindende Hirten, Gorgis und Chanduds Gefolge

Profil: Der unbenannte Sänger

Der Sänger wird in Zöranwegis Schloss misshandelt und von Hirten gefunden. Gorgis warnt Dawit; eine versklavte Frau aus Chanduds Gefolge warnt wiederum sie vor dessen Zerstörungsdrohung.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Beauftragt, misshandelt, gefunden und als Überbringer erfolgreich · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Sänger, auffindende Hirten, Gorgis und Chanduds Gefolge

Profil: Die den Sänger findenden Hirten

Der Sänger wird in Zöranwegis Schloss misshandelt und von Hirten gefunden. Gorgis warnt Dawit; eine versklavte Frau aus Chanduds Gefolge warnt wiederum sie vor dessen Zerstörungsdrohung.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Sichern Instrumentreste und zeigen den Weg · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Sänger, auffindende Hirten, Gorgis und Chanduds Gefolge

Profil: Gorgis

Der Sänger wird in Zöranwegis Schloss misshandelt und von Hirten gefunden. Gorgis warnt Dawit; eine versklavte Frau aus Chanduds Gefolge warnt wiederum sie vor dessen Zerstörungsdrohung.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Warnt und vermittelt im Schloss sowie vor der Zerstörungsdrohung · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Sänger, auffindende Hirten, Gorgis und Chanduds Gefolge

Profil: Chanduds vierzig versklavte Begleiterinnen

Der Sänger wird in Zöranwegis Schloss misshandelt und von Hirten gefunden. Gorgis warnt Dawit; eine versklavte Frau aus Chanduds Gefolge warnt wiederum sie vor dessen Zerstörungsdrohung.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Im Garten vorn und hinten je zwanzig · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Sänger, auffindende Hirten, Gorgis und Chanduds Gefolge

Profil: Die hinkende Frau aus dem Gefolge

Der Sänger wird in Zöranwegis Schloss misshandelt und von Hirten gefunden. Gorgis warnt Dawit; eine versklavte Frau aus Chanduds Gefolge warnt wiederum sie vor dessen Zerstörungsdrohung.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Warnt Chandud vor Dawits bevorstehender Gewalt; keine moralische Deutung aus der Behinderung · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Schibikan aus Chorassan und Hamsa aus Lori

Profil: Begrenzte Rolle oder erklärte Teilgruppe des benannten Textes

Ihre Werber bedrohen den betrunkenen Dawit; später bekämpft Dawit die beiden Riesen selbst und tötet sie.

Leitfrage: Welche eigene Handlung, Beziehung oder Vermittlung wird tatsächlich belegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: AbschnittVII,S.117–122 · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Schibikan aus Chorassan und Hamsa aus Lori

Profil: Schibikan / Schibikon aus Chorassan

Ihre Werber bedrohen den betrunkenen Dawit; später bekämpft Dawit die beiden Riesen selbst und tötet sie.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Übertreibung mit den langen Augenbrauen · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Schibikan aus Chorassan und Hamsa aus Lori

Profil: Hamsa aus Lori

Ihre Werber bedrohen den betrunkenen Dawit; später bekämpft Dawit die beiden Riesen selbst und tötet sie.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Übertreibung mit der langen Unterlippe · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Schibikan aus Chorassan und Hamsa aus Lori

Profil: Die Brautwerber

Ihre Werber bedrohen den betrunkenen Dawit; später bekämpft Dawit die beiden Riesen selbst und tötet sie.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Bedrohen Dawit mit Schwertern; von den zwei benannten Auftraggebern unterschieden · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Chanduds Vater und Mchers Großeltern in Kachiswan

Profil: Begrenzte Rolle oder erklärte Teilgruppe des benannten Textes

Der Emir fordert, dass Dawit nach der Heirat bleibt. Später wächst Mcher bei den Großeltern auf; sie verbergen ihn vor den Oheimen. Die Großmutter deutet den Ruf als fremden Lärm um.

Leitfrage: Welche eigene Handlung, Beziehung oder Vermittlung wird tatsächlich belegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: AbschnitteVI–IX,S.112–130 · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Chanduds Vater und Mchers Großeltern in Kachiswan

Profil: Der Kachiswansche Emir

Der Emir fordert, dass Dawit nach der Heirat bleibt. Später wächst Mcher bei den Großeltern auf; sie verbergen ihn vor den Oheimen. Die Großmutter deutet den Ruf als fremden Lärm um.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Chanduds Vater fordert den Verbleib des Paars · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Chanduds Vater und Mchers Großeltern in Kachiswan

Profil: Mchers unbenannte Großmutter

Der Emir fordert, dass Dawit nach der Heirat bleibt. Später wächst Mcher bei den Großeltern auf; sie verbergen ihn vor den Oheimen. Die Großmutter deutet den Ruf als fremden Lärm um.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Deutet Zönow-Owans Ruf vor dem verborgenen Kind als fremden Lärm um · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Chanduds Vater und Mchers Großeltern in Kachiswan

Profil: Großeltern, Verwalter und Wache

Der Emir fordert, dass Dawit nach der Heirat bleibt. Später wächst Mcher bei den Großeltern auf; sie verbergen ihn vor den Oheimen. Die Großmutter deutet den Ruf als fremden Lärm um.

Leitfrage: Welche konkrete Teilrolle ist belegt, und welcher weitergehende Schluss bleibt unbelegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Verbergung, behaupteter Tod und Bewachung sind unterschiedliche Teilrollen der Rückholungsszene · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Die Chlater im Konflikt mit Dawit und Mcher

Profil: Begrenzte Rolle oder erklärte Teilgruppe des benannten Textes

Sie versperren den Rückweg, verlangen einen Schwur und bedrängen Dawit. Später kehrt Mcher zur Rache gegen die Stadt zurück.

Leitfrage: Welche eigene Handlung, Beziehung oder Vermittlung wird tatsächlich belegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: AbschnitteVIII–IX,S.124–130 · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Schemschin-Chanum

Profil: Begrenzte Rolle oder erklärte Teilgruppe des benannten Textes

Abamelik dringt gewaltsam in ihr Schlafzimmer ein; sie gebiert eine Tochter. Die Vorgeschichte wird erst vor Dawits Tod nachgetragen.

Leitfrage: Welche eigene Handlung, Beziehung oder Vermittlung wird tatsächlich belegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: AbschnittVIII,S.126 · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Schemschin-Chanum

Profil: Ibrahim-Aga als Ehemann im Rahmen

Abamelik dringt gewaltsam in ihr Schlafzimmer ein; sie gebiert eine Tochter. Die Vorgeschichte wird erst vor Dawits Tod nachgetragen.

Leitfrage: Wer ist als Ehemann genannt und wer wird als Erzeuger der Tochter genannt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: AbschnittVIII,S.126; historische Identifizierung laut Fußnote unbekannt · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Dawits unbenannte Halbschwester und Schützin

Profil: Begrenzte Rolle oder erklärte Teilgruppe des benannten Textes

Die Tochter Abameliks und Schemschin-Chanums schießt Dawit beim Baden in den Rücken. Seine Helfer finden sie, und Dawit tötet sie vor seinem eigenen Tod.

Leitfrage: Welche eigene Handlung, Beziehung oder Vermittlung wird tatsächlich belegt?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: AbschnittVIII,S.126–127 · David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

David von Sassun im vierten Band der Armenischen Bibliothek

Zehnteilige deutsche Druckfassung mit eigener Familienfolge; nicht stillschweigend durch die spätere Sammlung ersetzt. Die Leitfrage dieser Seite: Wie bleibt Dawit als Figur erkennbar, wenn Verwandtschaft, Herrschaftsende und Familienfolge wechseln?

1887 laut Archivkatalog; kein gesichertes Entstehungsjahr des Epos.

Sprache: Deutscher Druck eines armenischen Erzählzusammenhangs

Benutzte Ausgabe

David von Sassun im vierten Band der Armenischen Bibliothek: Lesefassung dieser Seite

Vollständig gelesener Erzähltext I–X, S. 83–132; ausgewählte Originalseiten zusätzlich visuell geprüft. Keine eigene Kollation einer armenischen Handschrift. Benutzte Stellen: I,III, S. 92,94–98 / PDF 137,139–143; IV,VI, S. 99–106,114–116 / PDF 144–151,159–161; VI–VIII, S. 112–128 / PDF 157–173; VIII–X, S. 123–132 / PDF 168–177; V, S. 112 / PDF 157.

1887 laut Archivkatalog; kein gesichertes Entstehungsjahr des Epos.

Sprache: Deutscher Druck eines armenischen Erzählzusammenhangs; eigene deutsche Erläuterung

Überlieferter Text

Alfred Kurella: Ost und West

Begrenzter persönlicher und politisch geprägter Rückblick auf Vortrag, Übersetzung und Jubiläum; keine neue Eposübersetzung. Die Leitfrage dieser Seite: Wie bleibt Dawit als Figur erkennbar, wenn Verwandtschaft, Herrschaftsende und Familienfolge wechseln?

1948, Berlin: Volk und Welt; Rückblick auf Ereignisse von 1937 bis 1939.

Sprache: Deutsch

Benutzte Ausgabe

Alfred Kurella: Ost und West: Lesefassung dieser Seite

Benannte Druckseiten 193–194 und 197–199; zeitgebundener persönlicher Rückblick, keine unabhängige Ton- oder Filmaufzeichnung. Benutzte Stellen: S. 198–199 / PDF 202–203.

1948, Berlin: Volk und Welt; Rückblick auf Ereignisse von 1937 bis 1939.

Sprache: Deutsch; eigene deutsche Erläuterung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Armenisches Sasun-Epos: getrennt benannter Druck, Forschung und Aufführungszeugnisse
Verwendeter Ausschnitt
Die deutsche Druckfassung von 1887, I–X, S. 83–132, trägt Dawits eigenen Familien- und Herrschaftskonflikt. Die spätere Vier-Generationen-Sammlung wird über Forschung verglichen; ihre Familienfolge ersetzt nicht rückwirkend die des Drucks.
  1. David von Sassun: vollständiger deutscher Drucktext I–X

    Armenische Bibliothek IV, herausgegeben von Abgar Joannissiany; Grikor Chalatianz als Verfasser der Einleitung genannt. Einzelzuweisung der deutschen Eposübersetzung im gelesenen Rahmen nicht gesichert. · Leipzig: Wilhelm Friedrich. Der Archivkatalog nennt 1887; die Jahreszahl ist auf dem gelesenen Titelblatt nicht klar zu erkennen. Druckdatum, kein gesichertes Entstehungsjahr der Erzählung.

    Erzähltext I–X vollständig gelesen: Druckseiten 83–132, einschließlich Fußnoten. Titel, Impressum und ausgewählte Seiten zum Herausgeberrahmen zusätzlich gelesen; fünf Originalseiten visuell geprüft. Keine vollständige Anthologielektüre.

    Die deutsche Druckfassung wurde gelesen, keine armenische Handschrift kollationiert. Erzähler und Aufnahmeort dieses Drucks sind nicht gesichert. Die Fußnoten zu Kalif, Mossul, Ritualen und Orten sind zeitgebundene Kommentare. Die Familienfolge von 1887 bleibt von der späteren Sammlung getrennt. Abgerufen am 2026-10-04.

  2. Sasna Tsrer: Überblick zu vier Generationen und zur Jubiläumsausgabe

    Barlow Der Mugrdechian, California State University Fresno; Columbia World Epics · Undatierter Webbeitrag, abgerufen am 4. Oktober 2026. Er behandelt unter anderem die Publikation von 1874, die Sammlung von 1939 und englische Zugänge von 1964.

    Hauptbeitrag einschließlich drei Fußnoten und Autorenangabe, Bibliografie und Ressourcenliste vollständig gelesen. Benutzt für die vier Generationen, mündliche Vermittlung, Jubiläumssammlung und Unterschiede zwischen Shalian und Surmelian.

    Die verlinkten Bücher, Filme, Bilder und Tonaufnahmen wurden damit nicht selbst erschlossen. Der Überblick ersetzt keine vollständige vierteilige Erzählfassung und belegt kein sicheres Entstehungsjahr des gesamten Epos. Abgerufen am 2026-10-04.

  3. Sasun-Epos: Kompilation, Verwandtschaftsvarianten und Strukturmodell

    Suren Zolyan · Studia Metrica et Poetica 1.1 (2014), S. 55–67. Veröffentlichung laut Verlag am 22. April 2014; DOI: 10.12697/smp.2013.1.1.04.

    Dreizehnseitiger Aufsatz einschließlich Bibliografie vollständig gelesen. Benutzt werden besonders S. 57 zur Sammlung von 1939 und S. 60–61 zu Verwandtschaftsvarianten und unterschiedlichen Herrschaftsenden.

    Die im Aufsatz zitierten Fassungen wurden nicht unabhängig vollständig gelesen. Das Strukturmodell nach Lévi-Strauss ist eine wissenschaftliche Deutung, kein bewiesener sozialhistorischer Ablauf. Es ersetzt nicht die konkrete Nacherzählung der Druckfassung von 1887. Abgerufen am 2026-10-04.

  4. Kurellas Rückblick: Vortrag, Interlinearvorlage und Dorfversion

    Alfred Kurella · Ost und West: Unsinn, Sinn und tiefere Bedeutung eines Schlagwortes. Berlin: Volk und Welt, 1948.

    Titel und Impressum sowie die Druckseiten 193–194 und 197–199 gelesen, letztere über die digital erschlossene Schrift. Benanntes Fenster zu Vortrag von 1937, Übersetzungsvorlage von 1938 und Jubiläum mit Dorfversion von 1939.

    Politisch geprägter persönlicher Rückblick, keine Eposübersetzung und kein unabhängiges Aufführungsprotokoll. Nur die benannten Textfenster, nicht das ganze Buch, wurden gelesen. Die nicht namentlich benannten Erzähler bleiben unidentifiziert. Die Tausendjahrfeier belegt kein sicheres Entstehungsjahr. Keine Seitenreproduktion übernommen. Abgerufen am 2026-10-04.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-18. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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