Sie antwortet auf die Botschaft
Damayantī ist die Tochter König Bhīmas von Vidarbha. Dieser Bhīma ist in ihrer Geschichte der Vater und Hofherr; er ist nicht einfach der gleichnamige Pāṇḍava aus dem Rahmen. Damayantī hört von Nala, und ein Schwan vermittelt zwischen beiden. Sie lässt ihm ihre eigene Antwort zurückbringen.
Der Erzählbeginn führt die Kinder auf eine Gabe des Sehers Damana zurück, den Bhīma und seine Frau empfangen. Neben Damayantī nennt er die Brüder Dama, Danta und Damana. Der gleichnamige Sohn ist nicht der gewährende Seher. Das gemeinsame Erzählerlob der Brüder liefert hier keine drei eigenen Abenteuergeschichten.
Als Nala im Auftrag der Götter erscheint, erklärt sie ausdrücklich, dass sie ihn will. Sie schlägt die öffentliche Wahl als Ausweg aus seinem Botenversprechen vor. Ihr Wunsch ist also nicht nur ein Ergebnis fremder Werbung: Sie entwickelt selbst einen Handlungsplan. Ihre verzweifelten Äußerungen zeigen zugleich, wie viel sie von dieser Verbindung abhängig macht.
Eine Wahl zwischen fünf gleichen Gestalten
Bei der Gattenwahl sieht Damayantī fünf Gestalten, die alle wie Nala aussehen. Ihr Entschluss allein reicht nicht zur sicheren Unterscheidung. Sie bittet die Götter, ihre eigenen Merkmale sichtbar zu machen.
Nun erkennt sie den Menschen an Schatten, Staub, Schweiß, blinzelnden Augen und seiner Berührung des Bodens; die göttlichen Bewerber tragen andere Zeichen. Sie legt Nala den Blumenkranz um. Die Erzählung verbindet ihre beharrliche Wahl mit Hilfe der Götter und mit beobachtbaren Merkmalen innerhalb ihrer Wunderwelt.
Sie organisiert Schutz für die Kinder
Als Nala immer weiter verliert, versucht Damayantī, ihm die Sorgen der Amtsträger und der Bevölkerung zu vermitteln. Er reagiert nicht. Ihre Amme und Dienerin Vrihatsena lässt im Namen Nalas die Räte über verlorenen und verbleibenden Besitz informieren. Als auch dieser Besuch erfolglos bleibt, vermittelt sie den Ruf nach Wagenlenker Vārṣṇeya über zuverlässige Diener.
Mit dem Einverständnis wichtiger Amtsträger bringt Vārṣṇeya die beiden Kinder, Pferde und Wagen zu ihren Verwandten nach Vidarbha. Damayantī bereitet damit eine konkrete Schutzmaßnahme vor, während der König im Spiel versinkt. Sie bleibt bei Nala, hat aber für die Zukunft von Sohn und Tochter gehandelt.
Der englische Zugang nennt den Jungen und das Mädchen jeweils Indrasena. Es sind zwei Kinder. Die gleiche übertragene Schreibform darf ihren getrennten Schutz und ihr gemeinsames späteres Wiedersehen mit dem Vater nicht zu einer einzigen Person machen.
Freie Illustration zur erzählten Handlung

Ihr Vorwurf bleibt hörbar
Auf dem Weg durch den Wald bemerkt Damayantī, dass Nala ihr immer wieder den Weg zu ihren Eltern zeigt. Sie fürchtet, er wolle sie verlassen, und schlägt eine gemeinsame Rückkehr vor. Er versichert ihr das Gegenteil. Als sie später allein erwacht, hält sie ihm sein gebrochenes Versprechen vor.
Sie sucht weiter und gerät in Gefahr. Ein Jäger befreit sie aus den Windungen einer Schlange, versucht danach aber, Gewalt gegen sie auszuüben. Die Erzählung lässt ihn durch ihren Fluch sterben. Ihre Suche ist daher kein unbeschwerlicher Weg zur Wiedervereinigung; sie führt durch Verlassenheit, Gewalt und die Notwendigkeit, sich zu schützen.
Sie verhandelt ihre Unterkunft
Zuvor hören Asketen ihre Suche und versprechen Wiedervereinigung mit Nala und die Rückgewinnung des Reiches. Plötzlich verschwindet die Einsiedelei. Damayantī fragt, ob sie geträumt habe. Die später fortgesetzte Suche verbindet also erfahrene Hilfe mit einer ausdrücklich unsicheren Wahrnehmung.
Damayantī begegnet der von Kaufmann Suchi geführten Karawane, die aus Gewinninteresse zur Stadt des Cedi-Königs Suvahu reist. Nach einem nächtlichen Angriff wilder Elefanten machen einige Überlebende die fremde Frau für das Unglück verantwortlich und drohen ihr. Solche Schuldzuweisungen sind ihre Deutung der Katastrophe, keine hier bestätigte Ursache. Damayantī gelangt schließlich an den Hof der Cedis.
Die Königinmutter bietet Schutz. Damayantī stimmt unter Bedingungen zu: Bestimmte Dienste und die Behandlung als verfügbare Frau lehnt sie ab; unerwünschte Werbung soll bestraft werden, wiederholte sogar mit dem Tod.
Der Suchbote Sudeva erkennt Damayantī am Hof; er ist ein Freund ihres Bruders. Sunandā berichtet ihrer Mutter von der weinenden Frau und ihrem Gespräch mit dem Fremden. Sudeva nennt Damayantīs Herkunft und ein Geburtsmal zwischen ihren Augenbrauen. Sunandā wischt den Staub davon ab. Erst diese Hilfe macht das Erkennungszeichen deutlich sichtbar. Die Königinmutter erkennt nun ihre Nichte und erklärt die Verwandtschaft. Damayantī bittet darum, zu den Kindern zurückzukehren; die Tante ermöglicht die Reise.
Eine Nachricht soll den Verborgenen finden
Zu Hause lässt Damayantī Nala suchen. Sie gibt den Boten Worte mit, die nur ein Beteiligter ihrer Geschichte passend beantworten kann: Der geliebte Spieler habe ihr Tuch geteilt und sie schlafend verlassen. Die Boten sollen Antworten, Aufenthaltsort und Lebensumstände genau festhalten, ihre Auftraggeberin aber nicht verraten.
Parṇāda berichtet von Vāhuka in Ayodhyā. Dieser hat geantwortet und geweint. Damayantī entwickelt nun mit ihrer Mutter einen weiteren Plan, von dem ihr Vater zunächst nichts erfahren soll: Ṛtuparṇa erhält die Nachricht, morgen finde ihre zweite Gattenwahl statt. Die knappe Frist soll den Wagenlenker herführen, dessen Fähigkeiten sie mit Nala verbindet.
Die angekündigte neue Gattenwahl überbringt Sudeva an Ṛtuparṇa. Damayantī beauftragt damit den Mann, der sie zuvor gefunden und in die Familie zurückgebracht hat. Parṇāda liefert den Hinweis auf Vāhuka; Sudeva führt den darauf beruhenden nächsten Auftrag aus. Die beiden Suchhelfer werden nicht zu einer einzigen Botengestalt zusammengezogen.
Sie prüft mehrere Spuren
Der vertraute Klang des Wagens weckt Hoffnung, aber Damayantī sieht keinen Mann in Nalas früherer Gestalt. Sie erwägt auch andere Erklärungen. Deshalb schickt sie Keśinī zu Vāhuka und lässt zunächst seine Antworten auf dieselbe Nachricht prüfen.
Weitere Beobachtungen betreffen seine Fähigkeiten, seinen Umgang mit Wasser und Feuer und seine Kochkunst. Damayantī kostet eine von ihm zubereitete Speise. Schließlich schickt sie die Kinder zu ihm; er umarmt sie und weint. Im benannten Text führen mehrere Hinweise zur Wiedererkennung. Eine äußere Ähnlichkeit genügt gerade nicht.
Wiederfinden beendet nicht jede Frage
Mit Zustimmung ihrer Eltern trifft Damayantī Vāhuka persönlich. Sie fragt nach seinem Verlassen und dem früheren Eheversprechen. Als Nala ihre neue Gattenwahl beanstandet, erklärt sie, dass die Nachricht eine List zu seiner Rückgewinnung war. Ihre eigene Rede gehört somit ebenso zur Wiedervereinigung wie seine zurückkehrende Gestalt.
Die Familie findet zusammen. Bei Nalas späterer Rückgewinnung des Reiches nennt der Text Damayantī dennoch als Spieleinsatz. Eine Äußerung ihrer Zustimmung liefert diese Szene nicht. Ihr Profil behält deshalb beides im Blick: die Frau, die wählt, schützt, sucht und prüft, und die Grenzen ihrer Verfügung in einer Erzählung von königlichen Männern.
Die Figur in ihren Quellen
Damayantī
Damayantī ist die Tochter des Vidarbha-Königs Bhīma; dieser Vater ist nicht der Pāṇḍava Bhīma. Eigene Wahl, Suche und Identitätsprüfung begründen das Profil.
Sie antwortet auf die Botschaft
SECTION LIII; SECTION LV; SECTION LVI
Eine Wahl zwischen fünf gleichen Gestalten
SECTION LVII
Sie organisiert Schutz für die Kinder
SECTION LIX; SECTION LX
Ihr Vorwurf bleibt hörbar
SECTION LXI; SECTION LXII; SECTION LXIII; SECTION LXIV
Sie verhandelt ihre Unterkunft
SECTION LXIV; SECTION LXV; SECTION LXVIII; SECTION LXIX
Eine Nachricht soll den Verborgenen finden
SECTION LXIX; SECTION LXX
Sie prüft mehrere Spuren
SECTION LXXIII; SECTION LXXIV; SECTION LXXV
Wiederfinden beendet nicht jede Frage
SECTION LXXVI; SECTION LXXVIII; SECTION LXXIX
Die Figur in ihren Quellen
Keśinī
Keśinī befragt Vāhuka für Damayantī und beobachtet mehrere Spuren seiner Identität. Antworten, besondere Fähigkeiten und Kochkunst ergänzen den vertrauten Wagenklang; die Reaktion auf die Kinder verstärkt den Verdacht. Die Botin vermittelt Wahrnehmungen, auf denen Damayantīs Prüfung beruht. Dieser Zugang macht sie als handelnde Helferin sichtbar, ohne ihr die Entscheidung ihrer Auftraggeberin zuzuschreiben.
Keśinī — Sie prüft mehrere Spuren
SECTION LXXIII; SECTION LXXIV; SECTION LXXV
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Parṇāda
Parṇāda bringt Damayantī einen Bericht aus Ayodhyā: Vāhuka hat auf die Suchbotschaft geantwortet und geweint. Dieser Hinweis führt zur weiteren, geheim gehaltenen Planung mit ihrer Mutter. Die fingierte zweite Gattenwahl ist Damayantīs nächster Schritt, nicht Parṇādas eigener Beschluss. Seine klar begrenzte Aufgabe besteht im Befragen und im Rückbringen einer entscheidenden Antwort.
Parṇāda — Eine Nachricht soll den Verborgenen finden
SECTION LXIX; SECTION LXX
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Vārṣṇeya
Damayantī ruft Vārṣṇeya, während Nala die Sorgen seiner Untertanen nicht mehr aufnimmt. Mit Zustimmung wichtiger Amtsträger bringt der Wagenlenker Kinder, Pferde und Wagen nach Vidarbha. Seine Fahrt setzt die organisierte Schutzmaßnahme um. Er sichert damit eine Zukunft außerhalb des verlorenen Hofes; die Entscheidung Damayantīs und seine Ausführung bleiben zwei verbundene Handlungen.
Vārṣṇeya — Sie organisiert Schutz für die Kinder
SECTION LIX; SECTION LX
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Bhīma, Damayantīs Vater
Bhīma ist in der Nala-Geschichte der König von Vidarbha und Damayantīs Vater. Sein Hof gehört zur Ausgangswelt ihrer Wahl und zur späteren familiären Zuflucht. Dieser Zugang wird durch Verwandtschaft und Erzählzusammenhang begrenzt. Er bezeichnet nicht den Pāṇḍava Bhīma aus der Rahmenhandlung; gleicher Name und königliche Rolle reichen nicht zur Zusammenlegung.
Bhīma, Damayantīs Vater — Sie antwortet auf die Botschaft
SECTION LIII; SECTION LV; SECTION LVI
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Die Königinmutter bei den Cedis, Damayantīs Tante
Die Königinmutter bietet der bedrängten Damayantī Schutz. Damayantī nimmt ihn unter ausdrücklich vereinbarten Arbeits- und Schutzbedingungen an. Die spätere Erkennung zeigt, dass die Helferin ihre Tante ist; Damayantī bittet um Rückkehr zu den Kindern. Der Zugang bezeichnet diese Königinmutter anhand ihrer Rolle und Verwandtschaft, nicht Damayantīs eigene Mutter, und ergänzt keinen unbelegten Eigennamen.
Die Königinmutter bei den Cedis, Damayantīs Tante — Sie verhandelt ihre Unterkunft
SECTION LXIV; SECTION LXV; SECTION LXVIII; SECTION LXIX
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Sudeva, Suchbote in der Nala-Geschichte
Sudeva findet Damayantī am Cedi-Hof und kennt sie als Freund ihres Bruders bereits von früher. Er berichtet der Königinmutter Herkunft und Lebensweg und nennt das vom Staub verdeckte Geburtsmal. Später überträgt Damayantī ihm die fingierte Einladung an Ṛtuparṇa. Wiedererkennen und Botengang sind eigene, unterschiedliche Hilfen; er beschließt nicht selbst die List.
Sudeva, Suchbote in der Nala-Geschichte — eigene Hilfe oder Rahmenrolle
SECTION LXVIII–LXX
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Sunandā, Begleiterin bei den Cedis
Sunandā sieht Damayantī mit Sudeva sprechen und weinen und verständigt ihre Mutter. Nach seiner Auskunft wischt sie den Staub vom Geburtsmal zwischen den Augenbrauen. Dadurch wird ein konkretes Erkennungszeichen sichtbar. Ihr Anteil besteht in eigener Wahrnehmung, Weitergabe und Hilfe bei der Prüfung. Der Name bezeichnet diese Frau am Cedi-Hof, keine automatisch zugeordnete gleichnamige Gestalt einer anderen Liste.
Sunandā, Begleiterin bei den Cedis — eigene Hilfe oder Rahmenrolle
SECTION LXVIII–LXIX
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Damana, der gewährende Seher
Bhīma und seine Frau empfangen den Seher Damana. Er gewährt ihnen nach dem Bericht eine Tochter und drei Söhne. Die erzählte Gabe begründet den Familienanfang. Einer der Söhne trägt ebenfalls den Namen Damana; Gewährender und Kind sind zwei verschiedene Personen.
Damana, der gewährende Seher — eigene Textrolle
SECTION LIII
Belegte Beziehungen
- Belegte Rolle im Zusammenhang mit: Bhīma, Damayantīs VaterBelege [1] : SECTION LIII
Die Figur in ihren Quellen
Dama, Damayantīs Bruder
Dama ist einer der drei ausdrücklich benannten Söhne des Vidarbha-Königs Bhīma. Er gehört mit Danta und Damana zur Herkunftsfamilie Damayantīs. Der Abschnitt lobt die Brüder gemeinsam, liefert aber keine eigene Episode oder Rede Damas. Sein Zugang bleibt bei dieser präzisen Familienrolle.
Dama, Damayantīs Bruder — eigene Textrolle
SECTION LIII
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Danta, Damayantīs Bruder
Danta wird als eigener Sohn Bhīmas neben Dama und Damana genannt. Gemeinsame Eigenschaften der Brüder sind Erzählerlob; sie ergeben keine besondere, nur Danta zugeschriebene Tat. Der Zugang bewahrt seinen eigenen Namen und seine Familienrolle, ohne ihn mit dem Seher Damana oder einem der Brüder zu verschmelzen.
Danta, Damayantīs Bruder — eigene Textrolle
SECTION LIII
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Damana, Damayantīs Bruder
Dieser Damana ist der dritte benannte Sohn Bhīmas und Bruder Damayantīs. Der gleichnamige Seher gewährt die Kinder zuvor als Gabe. Der Königsohn ist deshalb nicht der Gewährende. Eine eigene Lebensgeschichte wird aus dem gemeinsamen Lob der drei Brüder nicht erfunden.
Damana, Damayantīs Bruder — eigene Textrolle
SECTION LIII
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Vrihatsena, Amme und Vermittlerin
Damayantī beauftragt ihre Amme und Dienerin Vrihatsena, im Namen Nalas die Räte über Verlust und verbleibenden Besitz zu informieren. Danach lässt Vrihatsena über zuverlässige Diener den Wagenlenker rufen. Die Helferin verbindet die Besorgnis der Frau mit Hofverwaltung und Kinderschutz. Sie fährt die Kinder nicht selbst nach Vidarbha.
Vrihatsena, Amme und Vermittlerin — eigene Textrolle
SECTION LX
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Suchi, Anführer der Karawane
Suchi stellt sich Damayantī als Kaufmann und Karawanenführer vor. Die Reise zielt aus Gewinninteresse auf die Stadt des Cedi-Königs Suvahu. Er beruft sich auf Manibhadra. Sein eigener Auftrag und seine Auskunft werden von Damayantīs Suche unterschieden; die gemeinsame Weiterreise ist keine zugesagte vollständige Rettung.
Suchi, Anführer der Karawane — eigene Textrolle
SECTION LXIV
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Suvahu, Cedi-König der Reise
Suvahus Stadt ist das Ziel der Karawane und der Ort, den Damayantī später erreicht. Der König wird als wahrhaftig bezeichnet. Seine Mutter bietet der Frau Schutz. Dieser Reise- und Hofzugang wird nicht ohne Beleg mit Viravahu, dem von der Königinmutter genannten eigenen Ehemann, gleichgesetzt.
Suvahu, Cedi-König der Reise — eigene Textrolle
SECTION LXIV–LXV
Belegte Beziehungen
- Belegte Rolle im Zusammenhang mit: Die Königinmutter bei den Cedis, Damayantīs TanteBelege [1] : SECTION LXIV–LXV
Die Figur in ihren Quellen
Sudaman, Vater der beiden Schwestern
Die Königinmutter erklärt, sie und Damayantīs Mutter seien Töchter des Dasarna-Herrschers Sudaman. Sie erinnert die Geburt der Nichte im väterlichen Palast. Seine Nennung begründet die wiedererkannte Verwandtschaft; der Zugang bleibt auf diesen familiären Herkunftsbeleg begrenzt.
Sudaman, Vater der beiden Schwestern — eigene Textrolle
SECTION LXIX
Belegte Beziehungen
- Belegte Rolle im Zusammenhang mit: Die Königinmutter bei den Cedis, Damayantīs TanteBelege [1] : SECTION LXIX
Die Figur in ihren Quellen
Viravahu, Ehemann der Königinmutter
Die Königinmutter nennt Viravahu als den Mann, dem sie zur Ehe gegeben worden sei, während ihre Schwester mit Bhīma verbunden wurde. Diese Auskunft erklärt zwei Familienzweige. Viravahu ist nicht automatisch der zuvor als Reisekönig genannte Suvahu; die verschiedenen Namensformen werden erhalten.
Viravahu, Ehemann der Königinmutter — eigene Textrolle
SECTION LXIX
Belegte Beziehungen
- Belegte Rolle im Zusammenhang mit: Die Königinmutter bei den Cedis, Damayantīs TanteBelege [1] : SECTION LXIX
Die Figur in ihren Quellen
Indrasena, Nalas Sohn
Der englische Zeuge nennt einen Sohn Indrasena und eine Tochter mit derselben Schreibform. Der Sohn wird mit der Schwester vor dem Spielverlust in die Familie nach Vidarbha gebracht. Später trägt die Begegnung beider Kinder zur Prüfung Vāhukas bei. Geschlecht und gemeinsame Handlung unterscheiden die Kinder, trotz gleicher englischer Namensschreibung.
Indrasena, Nalas Sohn — eigene Textrolle
SECTION LVII; LX; LXXV
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Indrasena, Nalas Tochter
Die Tochter wird im englischen Zeugen ebenso Indrasena geschrieben wie ihr Bruder. Sie ist eine eigene Person. Schutzfahrt und späteres Wiedersehen betreffen beide Kinder; Vāhuka umarmt sie und weint. Der Zugang vereinigt sie nicht wegen der Schreibform und ergänzt keine ungelesene spätere Biografie.
Indrasena, Nalas Tochter — eigene Textrolle
SECTION LVII; LX; LXXV
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Damayantīs Mutter in Vidarbha
Die in diesen Szenen nicht mit eigenem Namen bezeichnete Königin empfängt mit Bhīma den Seher. Nach Damayantīs Rückkehr hört sie deren Bitte um die Suche nach Nala und spricht mit dem König. Beim nächsten Plan soll sie helfen, dass Bhīma nichts von der fingierten Hochzeitseinladung erfährt. Sie ist eine handelnde Unterstützerin und nicht die ebenfalls schützende Tante bei den Cedis.
Damayantīs Mutter in Vidarbha — eigene Textrolle
SECTION LIII; LXIX–LXX
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Der sprechende Schwan als Bote
Nala fängt einen der goldgeflügelten Schwäne. Der Vogel bittet um Freilassung und bietet Werbung bei Damayantī an. Unter den angekommenen Schwänen spricht der von ihr verfolgte Vogel zu ihr und bringt ihre Antwort zurück. Der Zugang erklärt die wechselseitige Botschaft; die Gruppe der später kleiderraubenden Vögel wird nicht mit diesen Boten gleichgesetzt.
Der sprechende Schwan als Bote — eigene Textrolle
SECTION LIII
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Der unbenannte Jäger der Waldszene
Der Jäger befreit Damayantī aus den Windungen der Schlange und versorgt sie. Danach versucht er, Gewalt gegen sie auszuüben; ihr Fluch lässt ihn sterben. Helfen und Angreifen sind widersprüchliche Handlungen derselben Szene. Die Rettung macht den späteren Zugriff weder harmlos noch zu einer erwiderten Liebesbeziehung.
Der unbenannte Jäger der Waldszene — eigene Textrolle
SECTION LXIII
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Die erscheinende Asketenversammlung
Die Asketen hören Damayantīs Suche und versprechen Wiedervereinigung und die Wiederherstellung des Reiches. Dann verschwindet die Einsiedelei. Damayantī fragt sich, ob sie geträumt habe. Die im Vergleich genannten Vasiṣṭha, Bhṛgu und Atri werden dadurch nicht zu eindeutig persönlich anwesenden Mitgliedern dieser Versammlung.
Die erscheinende Asketenversammlung — eigene Textrolle
SECTION LXIV
Belegte Beziehungen
Die Figur in ihren Quellen
Die Karawane im Wald
Die Karawane reist unter Suchi zum Cedi-Hof. Der Angriff wilder Elefanten führt zu Tod, Flucht und unterschiedlichen Erklärungen. Einige Überlebende vermuten versäumte Verehrung oder geben der fremden Frau die Schuld. Solche Aussagen bleiben ihre Deutungen. Damayantīs Zugehörigkeit zur Reisegruppe ist kein Beweis, dass sie die Katastrophe verursacht.
Die Karawane im Wald — eigene Textrolle
SECTION LXIV–LXV
Belegte Beziehungen
- Belegte Rolle im Zusammenhang mit: Suchi, Anführer der KarawaneBelege [1] : SECTION LXIV–LXV
Die Figur in ihren Quellen
Manibhadra in der Karawanenrede
Suchi beruft sich auf Manibhadra, den König der Yakṣas. Nach der Katastrophe vermuten Überlebende, die Verehrung der als Manibhadras bezeichneten Gestalten versäumt zu haben. Die Anrufung und die spätere Schulddeutung sind verschiedene Reden. Die Beziehung zwischen Singular und Plural bleibt am Text zu prüfen; eine tatsächlich göttlich verursachte Katastrophe wird damit nicht nachgewiesen.
Manibhadra in der Karawanenrede — eigene Textrolle
SECTION LXIV–LXV
Belegte Beziehungen
- Belegte Rolle im Zusammenhang mit: Suchi, Anführer der KarawaneBelege [1] : SECTION LXIV–LXV
Die Figur in ihren Quellen
Die göttliche Windstimme beim Wiedersehen
Auf Damayantīs Wahrheitsbeteuerung antwortet die im englischen Zeugen als Wind-god bezeichnete Stimme aus dem Himmel. Sie bestätigt ihre Unschuld und erklärt den Zweck der fingierten Einladung. Das ist die göttliche Zeugenschaft dieser Erzählung. Der Zugang erfindet keinen im Text nicht genannten Eigennamen und macht daraus kein allgemeines heutiges Rechtsverfahren.
Die göttliche Windstimme beim Wiedersehen — eigene Textrolle
SECTION LXXVI
Belegte Beziehungen
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Mahābhārata: Nala und Damayantī, Abschnitte LII–LXXIX
Vollständige englische Webabschnitte LII–LXXIX aus Buch 3, einschließlich des Rahmens bei Yudhiṣṭhira; Nala/Damayantī-Erzählung im benannten Zugang.
Historische englische Übersetzung; keine eigene Datierung der Sanskritschichten.
Sprache: Englischer Übersetzungszugang aus dem Sanskrit
Benutzte Ausgabe
Mahābhārata: Nala und Damayantī, Abschnitte LII–LXXIX – benannter Übersetzungszugang
Nur die benannte Abschnittsfolge gelesen, nicht das gesamte Buch oder alle Fassungen. Keine Sanskritkollation oder Gleichsetzung mit einer kritischen Ausgabe. Sprecherurteile, göttliche Eingriffe und Wunder bleiben Aussagen der Erzählung. Beschädigte Webstellen werden nicht ergänzt.
Historische englische Übersetzung; keine eigene Datierung der Sanskritschichten.
Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung getrennt
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Benannte Mahābhārata-Paarerzählung
- Verwendeter Ausschnitt
- Begrenzte benannte Lesefenster, keine einheitliche Gesamtbiografie.
- Mahābhārata: Nala und Damayantī, Abschnitte LII–LXXIX
Kisari Mohan Ganguli; englischer Übersetzungszugang im Internet Sacred Text Archive · Historische englische Übersetzung; keine eigene Datierung der Sanskritschichten.
Vollständige englische Webabschnitte LII–LXXIX aus Buch 3, einschließlich des Rahmens bei Yudhiṣṭhira; Nala/Damayantī-Erzählung im benannten Zugang.
Nur die benannte Abschnittsfolge gelesen, nicht das gesamte Buch oder alle Fassungen. Keine Sanskritkollation oder Gleichsetzung mit einer kritischen Ausgabe. Sprecherurteile, göttliche Eingriffe und Wunder bleiben Aussagen der Erzählung. Beschädigte Webstellen werden nicht ergänzt. Abgerufen am 2026-10-05.
Zur Textstelle: Sie antwortet auf die Botschaft Zur Textstelle: Eine Wahl zwischen fünf gleichen Gestalten Zur Textstelle: Sie organisiert Schutz für die Kinder Zur Textstelle: Ihr Vorwurf bleibt hörbar Zur Textstelle: Sie verhandelt ihre Unterkunft Zur Textstelle: Eine Nachricht soll den Verborgenen finden Zur Textstelle: Sie prüft mehrere Spuren Zur Textstelle: Wiederfinden beendet nicht jede Frage
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-06. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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