Reprobus sucht den Mächtigsten
Die Golden Legend nennt den riesenhaften Mann zunächst Reprobus. Er will dem größten Herrn dienen. Ein König bekreuzigt sich beim Namen des Teufels; der daraufhin gesuchte Teufel wiederum weicht einem Kreuz aus. So sucht Reprobus schließlich Christus. Diese Folge ist eine religiöse Rangordnung der Erzählung, keine geprüfte Reisebiografie.
Eine Aufgabe passt zu seinen Kräften
Der Eremit schlägt Fasten und Gebet vor. Reprobus hält sich dazu nicht imstande. Stattdessen soll er Menschen über einen gefährlichen Fluss tragen. Seine Körperkraft erhält damit einen fürsorglichen Gebrauch. Das Gespräch ist mehr als eine Vorbereitung des bekannten Bildmotivs: Es begründet den Dienst als eigenen Weg.
Das Kind wird zur fast untragbaren Last
Nach dreimaligem Rufen findet er ein Kind. Beim Tragen steigen Wasser und Gewicht so stark, dass er zu ertrinken fürchtet. Am Ufer erklärt das Kind, er habe Christus und den Schöpfer der Welt getragen. Der gepflanzte Stab grünt als Zeichen. Last, Offenbarung und neues Selbstverständnis gehören in dieser Fassung zusammen.
Die Legende erzählt auch Verfolgung
Der folgende Teil schildert Sprache als Gottesgabe, Bekehrungen, freiwillige Gefangennahme und Folter unter König Dagnus. Nicæa und Aquilina werden als eigene Bekehrte und Märtyrerinnen sichtbar. Der König wird durch einen Pfeil geblendet und später der Erzählung zufolge geheilt. Das Blut-Heilmittel bleibt Legendenmotiv und ist keine medizinische Empfehlung.
Ein schreckliches Gesicht ist noch kein Hundekopf
Die gelesene englische Fassung nennt eine kanaanäische Herkunft, riesenhafte Größe und ein furchterregendes Gesicht. Sie beschreibt hier keinen Hundekopf. Deshalb wird ihr Flussträger nicht stillschweigend mit jeder anderen Christophorusgestalt zu einem einheitlichen Körperbild zusammengesetzt.
Eine weitere Bildtradition
Der Getty-Datensatz verzeichnet in manchen östlich-orthodoxen Bildern einen hundeköpfigen Christophorus. Seine Erklärung über Cananeus und canineus wird als Katalogdeutung benannt. Sie beweist weder einen einzigen Ursprung noch eine einheitliche Bedeutung aller entsprechenden Darstellungen. Das historische Bild wurde für dieses Profil nicht selbst betrachtet.
Weiterdenken
Wie verändert sich Stärke, wenn aus Herrschersuche ein Dienst an anderen wird?
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Belegstelle im bezeichneten Text
Ganzes Christophorus-Kapitel
Zusätzlicher belegter Textkontext
Herrschersuche und Fluss
Zusätzlicher belegter Textkontext
Lycia und Gefangennahme
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Georg in der Golden Legend: Caxton/Ellis-Fassung
Bezeichneter gelesener Zugang; keine aus Varianten zusammengesetzte historische Biografie.
Werk, erzählte Zeit und späterer digitaler Zugang sind zu unterscheiden.
Sprache: Benannter Werkbestand
Benutzte Ausgabe
Christophorus in der Golden Legend: Caxton/Ellis-Fassung: begrenzter gelesener Zugang
Ganzes Christophorus-Kapitel von Here followeth of S. Christopher bis vor Lives of Of the Seven Sleepers gelesen; nicht ganzer Band IV.
Bezeichnete Ausgabe oder institutioneller Kommentar; keine Originalhandschrift.
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Saint Christopher: CONA-Ikonografiesatz 901000586
Ganzer gelieferter Datensatz mit Benennungen, Beschreibung, Beziehungen und Literaturangaben gelesen.
Werk, erzählte Zeit und späterer digitaler Zugang sind zu unterscheiden.
Sprache: Benannter Werkbestand
Benutzte Ausgabe
Saint Christopher: CONA-Ikonografiesatz 901000586: begrenzter gelesener Zugang
Ganzer gelieferter Datensatz mit Benennungen, Beschreibung, Beziehungen und Literaturangaben gelesen.
Bezeichnete Ausgabe oder institutioneller Kommentar; keine Originalhandschrift.
Sprache: Englisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Verwendeter Ausschnitt
- Die bezeichneten Textfenster und ausdrücklich zugeschriebene spätere Deutungen; keine aus unterschiedlichen Fassungen erfundene historische Biografie.
- Christophorus in der Golden Legend: Caxton/Ellis-Fassung
Jacobus de Voragine; englische Caxton-Tradition, F. S. Ellis, 1900; Fordham
Ganzes Christophorus-Kapitel von Here followeth of S. Christopher bis vor Lives of Of the Seven Sleepers gelesen; nicht ganzer Band IV.
Keine Gleichung aller östlichen und westlichen Fassungen. Cananaean und schreckliches Gesicht sind hier keine ausdrückliche Hundeköpfigkeit. Dagnus bleibt die Form dieser Fassung. Wunder-/Heilungsbehauptungen keine heutige Medizin; Ambrosius-Zitat nicht selbst am Original geprüft. Abgerufen am 2026-10-16.
- Saint Christopher: CONA-Ikonografiesatz 901000586
Getty Research Institute, Cultural Objects Name Authority
Ganzer gelieferter Datensatz mit Benennungen, Beschreibung, Beziehungen und Literaturangaben gelesen.
Katalogbeschreibung, keine Betrachtung der Bildpixel. Cananeus/canineus als dort angebotene Erklärung, kein bewiesener alleiniger Ursprung aller Hundekopftraditionen. Datierungs-/Identifikationshypothesen und syncretized-with-Relation nicht als gesicherte Geschichte übernommen. Abgerufen am 2026-10-16.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-16. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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