Der Name steht nicht im ausgewählten Vers
Sure 17,1 spricht von einer nächtlichen Versetzung des Dieners zwischen zwei Heiligtümern. Das Reittier nennt der gelesene Vers nicht. Auch 53,1–18 bietet keine ausgeschriebene Burāq-Beschreibung. Deshalb beginnt das Profil bei der Unterscheidung zwischen koranischer Textgrundlage und der benannten Reiseüberlieferung.
Die gewählte Hadithbeschreibung
Muslim 162a beschreibt Burāq als weißes, längliches Tier zwischen Esel und Maultier mit weitem Schritt. Flügel oder Frauengesicht nennt dieser Text nicht.
Zwei historische Bildbeispiele
Lorenzetti zeigt eine Tabrizer Miniatur des vierzehnten Jahrhunderts im Topkapı-Museum und ein nordindisches Bild des neunzehnten Jahrhunderts in der Bibliothèque nationale de France. Die graustufigen Reproduktionen lassen menschliche Gesichter, Flügel und unterschiedliche Bildumgebungen erkennen. Das sind später vermittelte Bildzeugnisse, keine rekonstruierten Körpermerkmale eines historischen Tieres.
Die historischen Bildbeispiele im Originalaufsatz ansehen
Ähnlichkeit erklärt noch keinen einzelnen Ursprung
Lorenzetti diskutiert Beziehungen zu indischen Mischwesen und mögliche Rückwirkungen auf spätere Kāram-pacu-/Kāmadhenu-Bilder. Ihre Untersuchung formuliert Hypothesen und nennt Alternativen. Das Museum macht daraus weder eine bewiesene geradlinige Abstammung noch die Gleichheit von Heiligenreittier und Kuhgestalt.
Ein konkretes Blatt braucht eine konkrete Zuschreibung
Das Bustan-Blatt 1974.294.2 ist als Tinte, Gold und Farben auf Papier katalogisiert. Der Museumskatalog verortet es wahrscheinlich in Buchara und Herat, im heutigen Usbekistan und Afghanistan. Sie nennt einen Kalligrafen. Ein Texttitel oder ein Autorenname des Gedichts ist nicht automatisch der Name des Malers.
Text und Bild dürfen verschieden bleiben
Das Profil setzt die verschiedenen Bilder nicht zu einer verbindlichen Gestalt zusammen. Wer die Form einer späteren Darstellung bespricht, benennt das jeweilige Zeugnis. Die Aussage eines Bildes und die Aussage einer Hadithfassung können so verglichen werden, ohne dass eine die andere heimlich ersetzt.
Weiterdenken
Welche Eigenschaft steht im gewählten Text und welche entsteht erst in der Bildüberlieferung?
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Belegstelle im bezeichneten Text
162a, Anfang
Zusätzlicher belegter Textkontext
162a
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Koran: ausgewählte Familien- und Prophetenerzählungen
Bezeichneter Quellenzugang; keine aus allen Fassungen gebaute universelle Lebensgeschichte.
Verkündigung im frühen 7.Jahrhundert; hier keine einheitliche Feindatierung aller Verse.
Sprache: Arabisches Werk; hier englische Vermittlung
Benutzte Ausgabe
Koran: Dschinn und Reise-Fenster: bezeichneter gelesener Zugang
17,1–1; 53,1–18; 72,1–28; 55,14–15; 15,26–27; 46,29–32; 27,15–44; 34,12–14
Keine Originalhandschrift und keine eigene arabische Kollation.
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Sahih Muslim 162a: die gelesene englische Himmelsreisefassung
Ganze englische Hauptnarration, Kapitelüberschrift und Referenzfelder gelesen; Book 1,Hadith 316, ältere USC-MSA 309.
Werk, Erzählzeit und digitaler Zugang unterscheiden.
Sprache: Benannter Werkbestand
Benutzte Ausgabe
Sahih Muslim 162a: die gelesene englische Himmelsreisefassung: bezeichneter gelesener Zugang
Ganze englische Hauptnarration, Kapitelüberschrift und Referenzfelder gelesen; Book 1,Hadith 316, ältere USC-MSA 309.
Keine Originalhandschrift und keine eigene arabische Kollation.
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Indian Sources of the Buraq Iconography
Alle neun PDF-Seiten mit Rechteblatt, ganzem achtseitigem Aufsatz, Fußnoten und Literatur gelesen. Abb.1/2 auf DruckS.572/573 zusätzlich in nativen gerenderten Ganzseiten tatsächlich betrachtet.
Werk, Erzählzeit und digitaler Zugang unterscheiden.
Sprache: Benannter Werkbestand
Benutzte Ausgabe
Indian Sources of the Buraq Iconography: bezeichneter gelesener Zugang
Alle neun PDF-Seiten mit Rechteblatt, ganzem achtseitigem Aufsatz, Fußnoten und Literatur gelesen. Abb.1/2 auf DruckS.572/573 zusätzlich in nativen gerenderten Ganzseiten tatsächlich betrachtet.
Keine Originalhandschrift und keine eigene arabische Kollation.
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Bustan-Folio 3v, 1974.294.2: Met-API-Metadaten
Vollständige API-Metadaten gelesen; keine Bildpixel. Künstlerrollen- und Datierungsfelder getrennt geprüft.
Werk, Erzählzeit und digitaler Zugang unterscheiden.
Sprache: Benannter Werkbestand
Benutzte Ausgabe
Bustan-Folio 3v, 1974.294.2: Met-API-Metadaten: bezeichneter gelesener Zugang
Vollständige API-Metadaten gelesen; keine Bildpixel. Künstlerrollen- und Datierungsfelder getrennt geprüft.
Keine Originalhandschrift und keine eigene arabische Kollation.
Sprache: Englisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Verwendeter Ausschnitt
- Die bezeichneten Textfenster und ausdrücklich zugeschriebene spätere Deutungen; keine aus unterschiedlichen Fassungen erfundene historische Biografie.
- Koran: Dschinn und Reise-Fenster
Marmaduke Pickthall, englische Übersetzung, Gutenberg 16955
17,1–1; 53,1–18; 72,1–28; 55,14–15; 15,26–27; 46,29–32; 27,15–44; 34,12–14; alle 88 Verse gelesen.
Ausdrücklich ausgewählte Fenster, keine neue Ganzlektüre des Korans. Klammerergänzungen der Übersetzung sind nicht ausgeschriebene Eigennamen des arabischen Verses. Keine eigene arabische Kollation, keine naturwissenschaftliche Bestätigung der Erzählungen. Abgerufen am 2026-10-16.
- Sahih Muslim 162a: die gelesene englische Himmelsreisefassung
Sahih Muslim, Anas-b.-Malik-Zuschreibung; englische Vermittlung Sunnah.com
Ganze englische Hauptnarration, Kapitelüberschrift und Referenzfelder gelesen; Book 1,Hadith 316, ältere USC-MSA 309.
Keine Ganzlektüre der Sammlung, eigene arabische Kollation oder unabhängige Prüfung jeder Überliefererkette. Englische Wiedergabe enthält range of version als offensichtlichen Fehler. Keine Flügel/Frauengesicht Burāqs in diesem gewählten englischen Text ausgeschrieben. Heilige Erzählung nicht als unabhängiger Reisebericht bestätigt. Abgerufen am 2026-10-16.
- Indian Sources of the Buraq Iconography
Tiziana Lorenzetti, South Asian Archaeology 2003, S. 571–578; DAI-Digitalausgabe 2022, DOI 10.34780/mvc 3-3u 6b
Alle neun PDF-Seiten mit Rechteblatt, ganzem achtseitigem Aufsatz, Fußnoten und Literatur gelesen. Abb.1/2 auf DruckS.572/573 zusätzlich in nativen gerenderten Ganzseiten tatsächlich betrachtet.
Indische Einflüsse und Rückwirkungen sind Hypothesen der Autorin, kein bewiesener einzelner Ursprung. Die pauschale Aussage zu vielen Hadithen wird nicht auf Muslim 162a übertragen. Figuren nur in graustufiger Buchreproduktion reduziert gesehen, keine Untersuchung der Originale. DAI-Rechteblatt erlaubt keine allgemeine kommerzielle Bildübernahme: keine Abbildung extrahiert oder ins öffentliche Paket kopiert. Abgerufen am 2026-10-16.
- Bustan-Folio 3v, 1974.294.2: Met-API-Metadaten
The Metropolitan Museum of Art, API 452670
Vollständige Katalogmetadaten einschließlich Künstlerrollen und Datierungsfeldern; keine Bildbetrachtung.
Nur Katalogmetadaten, keine eigene Bildbetrachtung. Sultan Muhammad Nur ist als Kalligraf genannt, nicht automatisch als Maler. Anzeige ca. 1525–35 und numerischer Datierungsbereich 1500–1560 werden nicht zu einer exakten Jahresangabe vereinheitlicht. Keine Bildübernahme. Abgerufen am 2026-10-16.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-16. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.
