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MythaneumDas Museum der Mythologien

Exponat

Nachtreise und Himmelsreise: verschiedene Quellenschichten

Ein kurzer Koranvers, eine ausführliche Hadithfassung und spätere Bilder erschließen verschiedene Wege.

3–4 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Nächtliche Distanz als heutiges Textbild

Eine helle geschwungene Bahn verbindet in dunkler nächtlicher Landschaft zwei unterschiedlich große abstrakte Bauformen. Menschen, Tiere und Schriftzeichen fehlen.

Ein nächtlicher Weg zwischen zwei Heiligtümern

Textbild zu Sure 17,1 · Architektur, Distanz und Licht als heutige Lesezeichen

Ausgangspunkt

Die nahe Bauform ist ein heutiges räumliches Lesezeichen.

Sure17,1 · Zur benannten Quelle

Nächtlicher Weg

Die Lichtbahn vermittelt Bewegung und Abstand. Sie ist keine geographisch berechnete Reiseroute.

Sure17,1 · Zur benannten Quelle

Ferner Ort

Gebäude und Größenverhältnis sind redaktionelle Gestaltung. Die zusätzlich erzählte Himmelsreise wird im Exponat nach ihrer benannten Hadithfassung erklärt.

Sure17,1; spätere Überlieferung im Exponat getrennt · Zur benannten Quelle

Heutige schematische Darstellung; Quellenbezug und Bildentscheidung bleiben getrennt.

Eigene nichtfigürliche Komposition zum nächtlichen Weg zwischen zwei Heiligtümern in Sure 17,1. Architektur, Licht und Distanz sind heutige Gestaltung. Die zusätzlich erzählte Himmelsreise wird im Exponat nach ihrer benannten Hadithfassung erklärt; weder Gebäude noch Himmelsräume werden historisch rekonstruiert. Grafik vergrößern Textgrundlage

Der knappe Vers

Sure 17,1 preist den, der seinen Diener nachts vom unverletzlichen zum fernen Ort der Anbetung versetzt. Der Vers sagt, dass ihm Zeichen gezeigt werden. Er führt in diesem Wortlaut weder sieben Himmel noch eine Folge von Prophetenbegegnungen oder die Beschreibung Burāqs aus. Der kurze Text bleibt als eigener Zugang erhalten.

Nachlesen: [1] 17,1

Orte und Person werden ausgelegt

Die gelesene Ibn-Kaṯīr-Einleitung identifiziert den Diener als Muhammad, den Ausgangsort als Mekka und das ferne Heiligtum als Jerusalem. Sie verbindet damit auch ein gemeinsames Prophetengebet unter seiner Leitung. Diese Angaben sind benannte Auslegung, nicht sämtliche ausdrücklich ausgeschriebenen Einzelheiten des Koranverses.

Ein weiteres Visionsfenster

Sure 53,1–18 beschreibt Belehrung, die Begegnung am Horizont, Nähe und ein erneutes Sehen beim Grenz-Lotusbaum. Die Behandlung dieser Verse zusammen mit der Nachtreise ist bereits eine interpretierende Verbindung. Sie werden nicht ohne Quellenangabe zu einer vollständigen einheitlichen Reiseroute ergänzt.

Nachlesen: [1] 53,1–18

Eine ausführliche Hadithfassung

In Muslim 162a reitet Muhammad nach Jerusalem, bindet Burāq an und betet. Er wählt Milch statt Wein. Gabriel begleitet den Aufstieg durch sieben Himmel. An den Toren wird nach Begleiter und Sendung gefragt.

Begegnungen dieser Fassung

HimmelBegegnung
1Adam
2ʿĪsā und Yaḥyā
3Yūsuf
4Idrīs
5Hārūn
6Mūsā
7Ibrāhīm

Ein Auftrag wird erleichtert

Nach dem Offenbarungsauftrag zu fünfzig Gebeten rät Mūsā zur Bitte um Erleichterung. Wiederholte Rückkehr führt zu fünf täglichen Gebeten, denen fünfzig angerechnet werden.

Bewegung ist keine historische Bauzeichnung

Die abstrakte Wegdarstellung trennt den nächtlichen Weg zwischen Heiligtümern von der zusätzlich erzählten Himmelsreise. Architekturformen, Abstände und Licht sind heutige Lesezeichen. Sie behaupten weder das tatsächliche Aussehen eines Gebäudes im siebten Jahrhundert noch eine geografisch vermessene Himmelsstrecke.

Nachlesen: [1] 17,1;53,1–18

Auch die Bildüberlieferung verändert die Szene

Lorenzettis Beispiele zeigen verschieden gestaltete Reittiere in unterschiedlichen historischen Bildräumen. Ihre Veröffentlichung ist hier der bezeichnete Zugang zu diesen Bildern. Die Bilder sind weder Koranillustrationen aus der Entstehungszeit noch eine Festlegung für alle islamischen Traditionen.

Weiterdenken

Was erfahren wir an jeder Quelle neu, und was steht in ihr noch nicht?

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Koran: ausgewählte Familien- und Prophetenerzählungen

Bezeichneter Quellenzugang; keine aus allen Fassungen gebaute universelle Lebensgeschichte.

Verkündigung im frühen 7.Jahrhundert; hier keine einheitliche Feindatierung aller Verse.

Sprache: Arabisches Werk; hier englische Vermittlung

Benutzte Ausgabe

Koran: Dschinn und Reise-Fenster: bezeichneter gelesener Zugang

17,1–1; 53,1–18; 72,1–28; 55,14–15; 15,26–27; 46,29–32; 27,15–44; 34,12–14

Keine Originalhandschrift und keine eigene arabische Kollation.

Sprache: Englisch

Überlieferter Text

Ibn Kaṯīrs Koranauslegung: ausgewählte Kommentare

Zwei konkret gelesene Kommentargruppen, kein vollständiger Tafsīr-Durchgang.

Ibn Kaṯīr, 14.Jahrhundert; gekürzte englische Vermittlung in moderner Ausgabe.

Sprache: Arabisches Werk; hier englische Vermittlung

Benutzte Ausgabe

Ibn Kaṯīr zu 17,1: einleitende Versauslegung: bezeichneter gelesener Zugang

Nur ganzer kurzer Abschnitt The Isra (Night Journey) von diesem Titel bis vor Hadiths about Al-Isra / The Report of Anas bin Malik gelesen; nicht ganzer 54k-Zeichen-Kommentar.

Keine Originalhandschrift und keine eigene arabische Kollation.

Sprache: Englisch

Überlieferter Text

Sahih Muslim 162a: die gelesene englische Himmelsreisefassung

Ganze englische Hauptnarration, Kapitelüberschrift und Referenzfelder gelesen; Book 1,Hadith 316, ältere USC-MSA 309.

Werk, Erzählzeit und digitaler Zugang unterscheiden.

Sprache: Benannter Werkbestand

Benutzte Ausgabe

Sahih Muslim 162a: die gelesene englische Himmelsreisefassung: bezeichneter gelesener Zugang

Ganze englische Hauptnarration, Kapitelüberschrift und Referenzfelder gelesen; Book 1,Hadith 316, ältere USC-MSA 309.

Keine Originalhandschrift und keine eigene arabische Kollation.

Sprache: Englisch

Überlieferter Text

Indian Sources of the Buraq Iconography

Alle neun PDF-Seiten mit Rechteblatt, ganzem achtseitigem Aufsatz, Fußnoten und Literatur gelesen. Abb.1/2 auf DruckS.572/573 zusätzlich in nativen gerenderten Ganzseiten tatsächlich betrachtet.

Werk, Erzählzeit und digitaler Zugang unterscheiden.

Sprache: Benannter Werkbestand

Benutzte Ausgabe

Indian Sources of the Buraq Iconography: bezeichneter gelesener Zugang

Alle neun PDF-Seiten mit Rechteblatt, ganzem achtseitigem Aufsatz, Fußnoten und Literatur gelesen. Abb.1/2 auf DruckS.572/573 zusätzlich in nativen gerenderten Ganzseiten tatsächlich betrachtet.

Keine Originalhandschrift und keine eigene arabische Kollation.

Sprache: Englisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Verwendeter Ausschnitt
Die bezeichneten Textfenster und ausdrücklich zugeschriebene spätere Deutungen; keine aus unterschiedlichen Fassungen erfundene historische Biografie.
  1. Koran: Dschinn und Reise-Fenster

    Marmaduke Pickthall, englische Übersetzung, Gutenberg 16955

    17,1–1; 53,1–18; 72,1–28; 55,14–15; 15,26–27; 46,29–32; 27,15–44; 34,12–14; alle 88 Verse gelesen.

    Ausdrücklich ausgewählte Fenster, keine neue Ganzlektüre des Korans. Klammerergänzungen der Übersetzung sind nicht ausgeschriebene Eigennamen des arabischen Verses. Keine eigene arabische Kollation, keine naturwissenschaftliche Bestätigung der Erzählungen. Abgerufen am 2026-10-16.

  2. Ibn Kaṯīr zu 17,1: einleitende Versauslegung

    Ibn Kathir (Abridged), englische Vermittlung Quran.com

    Nur ganzer kurzer Abschnitt The Isra (Night Journey) von diesem Titel bis vor Hadiths about Al-Isra / The Report of Anas bin Malik gelesen; nicht ganzer 54k-Zeichen-Kommentar.

    Identifikation des Dieners als Muhammad und der Orte als Mekka/Jerusalem sind benannte Auslegung. Nachfolgende Hadithvarianten nicht vollständig gelesen. Keine pauschale Volltext- oder Konsensbehauptung. Abgerufen am 2026-10-16.

  3. Sahih Muslim 162a: die gelesene englische Himmelsreisefassung

    Sahih Muslim, Anas-b.-Malik-Zuschreibung; englische Vermittlung Sunnah.com

    Ganze englische Hauptnarration, Kapitelüberschrift und Referenzfelder gelesen; Book 1,Hadith 316, ältere USC-MSA 309.

    Keine Ganzlektüre der Sammlung, eigene arabische Kollation oder unabhängige Prüfung jeder Überliefererkette. Englische Wiedergabe enthält range of version als offensichtlichen Fehler. Keine Flügel/Frauengesicht Burāqs in diesem gewählten englischen Text ausgeschrieben. Heilige Erzählung nicht als unabhängiger Reisebericht bestätigt. Abgerufen am 2026-10-16.

  4. Indian Sources of the Buraq Iconography

    Tiziana Lorenzetti, South Asian Archaeology 2003, S. 571–578; DAI-Digitalausgabe 2022, DOI 10.34780/mvc 3-3u 6b

    Alle neun PDF-Seiten mit Rechteblatt, ganzem achtseitigem Aufsatz, Fußnoten und Literatur gelesen. Abb.1/2 auf DruckS.572/573 zusätzlich in nativen gerenderten Ganzseiten tatsächlich betrachtet.

    Indische Einflüsse und Rückwirkungen sind Hypothesen der Autorin, kein bewiesener einzelner Ursprung. Die pauschale Aussage zu vielen Hadithen wird nicht auf Muslim 162a übertragen. Figuren nur in graustufiger Buchreproduktion reduziert gesehen, keine Untersuchung der Originale. DAI-Rechteblatt erlaubt keine allgemeine kommerzielle Bildübernahme: keine Abbildung extrahiert oder ins öffentliche Paket kopiert. Abgerufen am 2026-10-16.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-16. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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