Eine Karte zeigt einen bestimmten Bereich
Die Met-Lithografie von 1900 stellt die Mittelwelt als Ringordnung dar. Jambūdvīpa mit Meru liegt im Zentrum. Salzmeer, Dhātakīkhaṇḍa, Schwarzes Meer und die innere Hälfte Puṣkara folgen nach außen. Dieser konkrete Bildzugang erklärt einen religiösen Lebensraum; er zeigt nicht sämtliche Kosmosebenen.
Größen gehören zu einem religiösen Modell
Das kurze Mittelweltfenster beschreibt Kontinente und Meere, die einander umschließen, und nennt eine Verdopplung. Das Jambūdvīpa-Fenster gliedert Zonen und Gebirge mit religiösen Größenangaben. Eine moderne Kilometerkarte würde eine andere Belegart vortäuschen. Auch eine im Text auffällige Zählungsdifferenz wird nicht stillschweigend ausgebessert.
Eine überprüfbare Höhenrelation
Abschnitte sind nicht die drei Welten
Die Meru-Beschreibung nennt 1.000 yojana unter Grund und 99.000 darüber. Die drei Abschnitte ergeben zusammen 100.000. Die Übersetzernote erklärt ausdrücklich, dass diese Abschnitte nicht der Teilung in Unter-, Mittel- und Oberwelt entsprechen. Der Höhenbalken übernimmt die Zahlenrelation und verzichtet auf eine daraus nicht belegte vollständige Bergform.
Eine Welt ohne Schöpferanfang
Das Jain-Lehrhandbuch von 2015 erklärt eine Welt ohne Anfang und Ende. Seine Substanzen bestehen fort und verändern ihre Zustände; ein Gott wird nicht als Schöpfer, Erhalter oder Zerstörer dieser Welt angesetzt. Hier wird eine religiöse Wirklichkeitslehre beschrieben, keine Aussage aus der modernen Physik. Die historische Ringkarte illustriert einen Bereich innerhalb dieses Modells.
Zeit erscheint als wechselnde Bedingungen
Das Handbuch gliedert die Zeit in aufsteigende Utsarpiṇī- und absteigende Avasarpiṇī-Halbzyklen. Jeder enthält sechs ungleiche ārās. Die Perioden verbinden sich mit religiös beschriebenen Veränderungen von Lebensbedingungen und Befreiungsmöglichkeiten. Gleichmäßige Abstände in einer Übersicht würden deshalb keine gleichen Zeitdauern bedeuten.
Zwei Halbzyklen im benannten Lehrzugang
| Halbzyklus | Richtung der beschriebenen Bedingungen | Perioden |
|---|---|---|
| Utsarpiṇī | aufsteigend | sechs ungleiche ārās |
| Avasarpiṇī | absteigend | sechs ungleiche ārās |
Historisches Bildwerk im benannten Kontext

Seen und Göttinnen sind verschiedene Arten von Namen
| See | Göttinnenbezug | Beleggrenze |
|---|---|---|
| Padma | Śrī | Zuordnung dieses Textfensters. |
| Mahāpadma | Hrī | Zuordnung dieses Textfensters. |
| Tigiñchi | Dhṛti | Zuordnung dieses Textfensters. |
| Keśarin | Kīrti | Zuordnung dieses Textfensters. |
| Mahāpuṇḍarīka | Buddhi | Zuordnung dieses Textfensters. |
| Puṇḍarīka | Lakṣmī im Jain-Kosmostext | Zuordnung dieses Textfensters. |
Ein ähnlich klingender Name ist noch keine Figur
Śītā bezeichnet hier einen Fluss, Padma einen See und Padmāvatī eine Provinz. Lakṣmī besitzt dagegen einen Göttinnenbezug. Diese Namen werden jeweils nach ihrer Funktion gelesen, statt sie automatisch mit Sītā, einem Lehrer oder einer anderswo benannten Mutter zu verschmelzen.
Die Figur in ihren Quellen
Śrī
Göttinnenbezug beim See Padma; nicht global mit allen gleichnamigen Figuren verbunden.
Śrī
BuchII,C3-P23, Seen und Göttinnen
Die Figur in ihren Quellen
Hrī
Göttinnenbezug beim See Mahāpadma; nicht global mit allen gleichnamigen Figuren verbunden.
Hrī
BuchII,C3-P23, Seen und Göttinnen
Die Figur in ihren Quellen
Dhṛti
Göttinnenbezug beim See Tigiñchi; nicht global mit allen gleichnamigen Figuren verbunden.
Dhṛti
BuchII,C3-P23, Seen und Göttinnen
Die Figur in ihren Quellen
Kīrti
Göttinnenbezug beim See Keśarin; nicht global mit allen gleichnamigen Figuren verbunden.
Kīrti
BuchII,C3-P23, Seen und Göttinnen
Die Figur in ihren Quellen
Buddhi
Göttinnenbezug beim See Mahāpuṇḍarīka; nicht global mit allen gleichnamigen Figuren verbunden.
Buddhi
BuchII,C3-P23, Seen und Göttinnen
Die Figur in ihren Quellen
Lakṣmī im Jain-Kosmostext
Göttinnenbezug beim See Puṇḍarīka; nicht global mit allen gleichnamigen Figuren verbunden.
Lakṣmī im Jain-Kosmostext
BuchII,C3-P23, Seen und Göttinnen
Die Figur in ihren Quellen
Gefolge der Seen-Göttinnen
Räte, Schutzgruppen und Heere, kollektiv genannt.
Gefolge der Seen-Göttinnen
BuchII,C3-P23, Seen und Göttinnen
Die Figur in ihren Quellen
Vidyādhara-Gruppen des Kosmostextes
Bewohner von Städten und Erholungsorten des religiösen Weltmodells.
Vidyādhara-Gruppen des Kosmostextes
BuchII,C3-P23, Vaitāḍhya und Umfassung
Die Figur in ihren Quellen
Vyantara-Gruppen des Kosmostextes
Eigene Bewohnerklassen im Weltmodell, keine ergänzten Eigennamen.
Vyantara-Gruppen des Kosmostextes
BuchII,C3-P23, Vaitāḍhya
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Benannte Ajita-Predigtfenster und Met-Lithografie von 1900; keine Universalharmonisierung aller Jain-Kosmosdarstellungen.
- Verwendeter Ausschnitt
- Benannte Mittelwelt-, Meru- und Jambūdvīpa-Fenster sowie ausgewählte Jain-Lehrabschnitte zu Wirklichkeit und Zeit; konkrete Zahlenrelation und Bildkarte, keine Gesamtwerklektüre.
- Mittelwelt: konzentrische Kontinente und Meere
Hemacandra; Helen M. Johnson; Wisdomlib-Webzugang · Benannter Text-/Objektzugang; jeweilige Datierung im gelesenen Fenster.
Buch II, Kapitel III, Teil21: vollständiger angezeigter kurzer Haupttext, keine Noten.
Keine globale Maßstabsrekonstruktion aus diesem kurzen Absatz. Abgerufen am 2026-10-07.
- Meru: Zahlen und Übersetzungsvorbehalt
Hemacandra; Helen M. Johnson; Wisdomlib-Webzugang · Benannter Text-/Objektzugang; jeweilige Datierung im gelesenen Fenster.
Buch II, Kapitel III, Teil22: vollständiger angezeigter Haupttext und beide Noten.
Spitzen- und Terrassenangaben nicht zu einer zusätzlichen Gesamtgeometrie harmonisiert; keine Kilometerumrechnung. Abgerufen am 2026-10-07.
- Jambūdvīpa: Zonen und religiöse Größen
Hemacandra; Helen M. Johnson; Wisdomlib-Webzugang · Benannter Text-/Objektzugang; jeweilige Datierung im gelesenen Fenster.
Buch II, Kapitel III, Teil23: vollständiger angezeigter Haupttext und beide Noten.
Der Absatz nennt sieben Gebirge, listet aber sechs. Diese Differenz nicht stillschweigend korrigiert. Ähnliche Orts-/Personennamen nicht gleichgesetzt. Abgerufen am 2026-10-07.
- Jain cosmological map of adhaidvipa
The Metropolitan Museum of Art · Benannter Text-/Objektzugang; jeweilige Datierung im gelesenen Fenster.
Objektbeschreibung, Daten und Public-Domain-Angabe tatsächlich gelesen: Inventar 2016.499.3, Lithografie 1900.
Konkrete Mittelweltdarstellung; keine vollständige Karte aller Kosmosebenen, keine eigene Beschriftungskollation, Bild noch nicht übernommen. Keine vollständige lokale Textkopie. Abgerufen am 2026-10-07.
- Compendium of Jainism: Wirklichkeit und Zeit
JAINA Education Committee; Federation of Jain Associations in North America · 3. Ausgabe, Januar 2015
Titel-/Verlagsseite; gedruckte S.38, Abschnitte Jain Reality/Shad Dravyas, sowie S.48–49, Zeitzyklen und Tabelle der sechs ārās. Angezeigten Text tatsächlich gelesen; keine Gesamtbuchlektüre oder nachgewiesene visuelle Chart-Abnahme.
Religiöse Selbstdarstellung eines Lehrhandbuchs, keine naturwissenschaftliche Kosmologie. Zeit- und Körperwertungen bleiben religiöse Angaben. Rechtehinweis erlaubt Personal and Private Use, keine öffentliche Reproduktion der PDF-Grafik angenommen. Zeitgebundene now-Angaben nicht aktualisiert. Abgerufen am 2026-10-07.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-08. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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