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MythaneumDas Museum der Mythologien

Quellenporträt

Baskische Erzählwelten: Beteiligte und Stimmen

Geschwister, Helfende, Verfolger, Auftraggeber und Vermittler aus den gelesenen Quellen behalten eigene Rollen und Textfenster.

7–8 Minuten Lesezeit

Ein Name kann zu mehreren Geschichten führen

Die Tabellen ordnen Beteiligte nach dem tatsächlich gelesenen Erzählfenster. Sie setzen die Brüder verschiedener Geschichten ebenso wenig gleich wie Pretty-Rose und den kleinen Hund Rose. Fehlende Eigennamen werden durch eine genaue Rolle ersetzt.

Ein Überbringer kann Teil der Handlung oder Teil der Überlieferung sein. Heguiagarays Muttererinnerung, Websters englische Veröffentlichung und die Frau von Sukaldetxiki als datierte Vermittlerin werden von den erzählten Besuchen und Entführungen unterschieden.

Beteiligte und Textfenster 1–10

BezeichnungRolle und GrenzeTextfenster
Basa-Jauna: die drei BrüderSuchen Unterkunft, werden Diener, erkennen die Schwester und werden nach der Tötung des Hausherrn zu Ochsen. Keine ergänzten Eigennamen.Kapitel IV, S. 49–53
Basa-Jauna: die SchwesterErfährt erst später von den Brüdern, benennt ihre eigene Schwächung und erzwingt das Wissen zur Rückverwandlung.Basa-Jauna, S. 50–53
Basa-Jauna: die MutterGibt den Fortgehenden Nahrung beziehungsweise Spinngerät mit; die abwesenden Kinder werden nicht als identisch mit denen anderer Märchen geführt.Basa-Jauna, S. 49–51
Basa-Jauna: die GrundbesitzerinIhr Vorwurf wegen des Maises führt dazu, dass das Mädchen von den verschwundenen Brüdern erfährt.Basa-Jauna, S. 50–51
Tartaro: das ringverfolgte MädchenLehnt den verwandelten Königssohn ab und entkommt, indem sie Ring und Finger in den Teich wirft. Kein Name ergänzt.The Tartaro, S. 4
Tartaro: der junge RingüberbringerÜbermittelt die nicht unmittelbar angenommene Gabe; kein zweiter Name des Tartaro.The Tartaro, S. 4
Heguiagarays GefangenerBlendet den Menschenjäger und schlüpft aus der gepackten Schafshaut; der spätere Rufring bedroht ihn erneut.M. d’Abbadie’s Version, S. 4–5
Heguiagarays Tartaro-MutterGibt dem Fliehenden den verräterischen Ring unter dem Anschein einer Erinnerungsgabe.M. d’Abbadie’s Version, S. 5
ErruaDiener und Listenträger, dessen Erfolge auch Gewalt gegen Tiere und Menschen enthalten. Kein universelles Lebensstadium des Petit Yorge.Errua, the Madman, S. 6–10
Erruas alte HelferinGibt Vogel, Rat und Mittel für die Wetten; ihr wiederholtes Eingreifen wird nicht aus Erruas eigener Allwissenheit erklärt.Errua, S. 7–9

Beteiligte und Textfenster 11–20

BezeichnungRolle und GrenzeTextfenster
Der grausame ArbeitgeberSetzt das Arbeitsverhältnis der Drei-Brüder-Geschichte und dessen verstümmelnde Strafe; vom Tartaro im Wald unterschieden.The Three Brothers, S. 11–16
Petit PerroquetGärtner, der durch die falschen Behauptungen eines Rivalen zu drei gefährlichen Beschaffungen gezwungen wird.The Tartaro and Petit Perroquet, S. 16–19
Petit Perroquets RivaleErfindet gegenüber dem König Behauptungen über die Fähigkeiten des Gärtners und löst damit die Aufgaben aus.Petit Perroquet, S. 16–19
Petit Perroquets FährmannHilft wiederholt bei der Überfahrt mit verschiedenen Lasten und wird dafür bezahlt; kein namenlos mitlaufender Zauberer.Petit Perroquet, S. 16–19
Petit YorgeBefreit einen Tartaro, wird Gärtner, täuscht mehrere Helferidentitäten vor und belegt schließlich die eigene Rettungstat.The Grateful Tartaro, S. 22–32
Petit Yorges MutterErmöglicht die Flucht des Sohnes nach der väterlichen Drohung und gibt das Königszeichen mit.The Grateful Tartaro, S. 23–24
Die gerettete KönigstochterWill nicht, dass ein Zweiter für sie stirbt; setzt beim dritten Kampf Duftwasser ein und widerspricht dem falschen Anspruch des Köhlers.The Grateful Tartaro, S. 25–31
Der Köhler mit den sieben KöpfenBeansprucht eine fremde Rettungstat. Vom König zunächst als beweiskräftiger behandelt als die Aussage der Tochter.The Grateful Tartaro, S. 29–31
Pferde und HundKonkrete Helfer verschiedener Kampftage; Köpfe werden gemeinsam abgeschlagen, nicht alle allein durch Petit Yorge.The Grateful Tartaro, S. 25–29
Die fünf Schneider und fünf MetzgerPrüfen die fehlenden Kleiderstücke beziehungsweise Zungen und tragen zur Anerkennung der Beweise bei.The Grateful Tartaro, S. 31–32

Beteiligte und Textfenster 21–30

BezeichnungRolle und GrenzeTextfenster
Der jüngste Bruder mit dem StockTeilt seinen Kuchen, erhält das wirksame Mittel und eignet sich später die Güter des verschonten Bären durch dessen Tötung an.The Seven-Headed Serpent, S. 33–37
Die alte Frau mit dem KuchenanteilReagiert unterschiedlich auf die drei Brüder; nur der Jüngste bietet ihr bereitwillig Nahrung an.The Seven-Headed Serpent, S. 33–34
Die drei falschen KöhlerAndere Gruppe als der einzelne Köhler der Petit-Yorge-Geschichte; der gewaltsame Strafschluss ist ein erzählter Vorgang.The Seven-Headed Serpent, S. 37–38
Die junge Frau aus The Serpent in the WoodWird festgehalten, kehrt wegen väterlicher Gefangensetzung zu spät zurück und sucht den verwandelten Königssohn über lange Wege wieder.The Serpent in the Wood, S. 38–41
Die jüngste Dienerin und der kleine HundDie zunächst zurückgewiesene Bitte um Essen führt nach einer kleinen Gabe zur Erklärung der umgekehrten Arbeitsbefehle.The Servant at the Fairy’s, S. 53–55
Die ältere DienerinVerweigert dem Hund Nahrung, versteht die Befehle wörtlich und erhält einen anderen Lohn. Keine Gleichsetzung mit der daheim bleibenden mittleren Schwester.The Servant at the Fairy’s, Schluss
Die verletzte HausbesucherinWird mit heißem Essen vertrieben; mit ihrem Fortbleiben endet der Wohlstand des Hauses.The Fairy in the House, S. 55–56
Marie KirikitounBenennt sich selbst; die Vertragspartnerin muss ihren Namen nach Jahr und Tag kennen. Im Text als Hexe bezeichnet.The Pretty but Idle Girl, S. 56–58
Die zweite alte Frau beim FestHat den Namenstanz beobachtet und übermittelt die entscheidende Information. Nicht Marie Kirikitoun.The Pretty but Idle Girl, Schluss
Pretty-RoseMenschliches Patenkind der Feenkönigin; nicht mit dem kleinen Hund Rose zusammengeführt.The Fairy-Queen Godmother, S. 59–63

Beteiligte und Textfenster 31–40

BezeichnungRolle und GrenzeTextfenster
Rose, der kleine HundAnderes Patenkind; ermöglicht die Flucht und kehrt später zur Königin zurück. Kein Alias von Pretty-Rose.The Fairy-Queen Godmother, S. 59–63
Die FeenköniginVersorgt Eltern und Patenkind, nimmt die Flucht nicht zum Anlass einer abschließenden Vernichtung und bringt Hochzeitskleider.The Fairy-Queen Godmother, S. 59–63
Die zwei Brüder aus IturribeitiJüngerer verletzt die Schlange, Älterer missbilligt es und erhält später Hilfe. Keine Eigennamen ergänzt.Ganzer Balzola-Erzählabsatz
Der unbekannte RückbringerBringt den älteren Bruder nach Balzola und gibt Gold sowie den gefährlichen roten Gürtel. Erzählte Identifizierung im Sugoi-Zusammenhang.Ganzer Balzola-Erzählabsatz
Lauzpeltz: die WasserholerinUnbenannte junge Frau einer Mutprobe; ihre Rufe verstummen. Nicht nachträglich Catalina oder María genannt.Lauzpeltz-/Ataun-Absatz
Catalina von ElaundeSpinnt am nächtlichen Fenster und wird von Gentilen fortgebracht; eigenständiger Berastegi-Fall.Berastegi-/Akerkoi-Absatz
María aus BerueteGeht nachts mit einer Wäschewanne zur Quelle. Hexen nehmen ihr die Wanne ab und werfen sie durch den Schornstein ihres Hauses zurück, während ihre Formel María für sich beansprucht.María-/Beruete-Absatz, Mitteilung 30. Dezember 1965
Die Frau von SukaldetxikiAls Erzählerin beziehungsweise Vermittlerin der María-Geschichte in Baraibar mit Datum genannt; keine Figur der nächtlichen Handlung.Mitteilungsvermerk 30. Dezember 1965
Oiartzun: die verschwundene junge FrauEin eigener unbenannter Quellenweg nach dem Angelus. Leerer Wassereimer und Blutstropfen fallen durch den Schornstein; die Frau kehrt nicht zurück.Oiartzun-Absatz
Die Tochter von InhurriaEintrag nennt unterschiedliche Entführerzuordnungen in den Fassungen; kein universeller Alias aller Wasserholerinnen.Beyrie-/Inhurria-Absatz

Der Rahmen bleibt eine weitere Stimme

Webster deutet viele Übereinstimmungen als Naturmythen und vergleicht mit europäischen Sammlungen. Zugleich räumt er eigene Glättungen und Grenzen seiner Übersetzungsarbeit ein. Diese Erklärungen und Arbeitsschritte sind nicht der ursprüngliche Wortlaut aller Erzählerinnen und Erzähler.

Auch die Auñamendi-Einträge bündeln mehrere ältere Verweise. Eine dort genannte Chronik oder Druckseite ist noch keine selbst gelesene Urkunde. In jedem Hauptprofil steht deshalb, welcher Zugang tatsächlich verwendet wurde.

Deine Frage an die Überlieferung

Welche ähnlich benannten Beteiligten darfst du anhand der Aufzeichnung sicher unterscheiden?

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Basque Legends: gesammelte Erzählungen mit Sammlerrahmen

Gemeinsam gelesen sind Einleitung, Kapitel I/II/IV und deren Anmerkungen. Andere Kapitel und Vinsons eigener Sprachaufsatz sind nicht damit erschlossen.

Gewählter Druck zweite Ausgabe 1879; ursprüngliche Lern- und Mitteilungszeiten nur soweit im Text genannt.

Sprache: Englische Übersetzung baskischer Erzählungen; einzelne baskische Benennungen, keine eigene baskische Kollation

Benutzte Ausgabe

Webster: Basque Legends, zweite Ausgabe, London 1879

Konkreter gelesener Druckweg mit Erzählerzuschreibungen, Übersetzerangaben und Websters eigenen vorläufigen Naturmythenvergleichen; kein Tonprotokoll.

Zweite Ausgabe 1879, digitale Ausgabe Project Gutenberg 34902 mit Bearbeitungsstand 15.12.2022.

Sprache: Englisch

Überlieferter Text

Sugoi: Balzola, zwei Brüder und die gefährliche Gabe

Ganzen Haupttext einschließlich Balzola-Erzählung, Vergleich mit Mikelats-/Axular-Zweig und Referenzen gelesen. Regionaler Zuordnungs- und Erzähltext. Keine selbst gelesene Chronik oder ganze Barandiaran-Ausgabe; Erscheinungsüberschneidung mit Mikelats ist keine globale genealogische Identitätsentscheidung. Lizenzetikett cc-by-sa-nc ohne hier nachgewiesene Versionsnummer; nur eigene deutsche Darstellung, keine fremden Abbildungen übernommen.

Undatierter Onlineeintrag mit älteren Literaturverweisen; kein ergänztes Aufnahmejahr.

Sprache: Spanisch; einzelne baskische Namen und Formeln

Überlieferter Text

Gaueko: Nachtgrenzen und mehrere örtliche Erzählungen

Ganzen Haupttext mit Einleitung, Lauzpeltz/Ataun, Berastegi, Beruete, Oiartzun, Inhurria und Schlussreferenzen gelesen. Vermittlerin/Ort/Datum der María-Mitteilung einzeln erfasst. Keine eigene Feldaufnahme, kein lückenloser gemeinsamer Ereignisablauf und keine globale Gleichsetzung der Entführer. Darstellungs- und Mitteilungsdatum sind verschieden. Der Verweis auf 1960 datiert nicht sämtliche Bestandteile des Onlineeintrags; berichtete Nachtverbote sind keine heutigen Museumsregeln.

Undatierter Onlineeintrag; ausdrücklich datierte María-Mitteilung 30.12.1965 von älteren Schlussverweisen auf 1960 unterscheiden.

Sprache: Spanisch; einzelne baskische Namen und Formeln

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Quellengebundene Beteiligte und Vermittler aus den ausgewählten ganzen Erzählungen und regionalen Einträgen.
Verwendeter Ausschnitt
Webster 1879, Kapitel I/II/IV und zugehörige Anmerkungen; Sugoi-/Gaueko-Einträge. Ausgewählte 40 Kontextrollen, kein vollständiger Weltbestand.
  1. Basque Legends: zweite Ausgabe 1879, ausgewählte ganze Kapitel und Sammlerrahmen

    Wentworth Webster; mit einem eigenen Anhang von Julien Vinson, der hier nicht vollständig gelesen ist · Zweite Ausgabe, London: Griffith and Farran / Walbrook & Co., 1879; digitale Ausgabe Project Gutenberg 34902, Stand 2022.

    Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und ganze Einleitung gelesen. Kapitel I S. 1–19, Kapitel II S. 20–41 und Kapitel IV S. 47–63 vollständig samt zugehörigen Anmerkungen 1–35 und 38–61. Kapitel III, übrige Kapitel und Vinsons Sprachaufsatz nicht als gelesen behauptet.

    Englische Sammlerübersetzung und geordnete Auswahl, keine selbst gehörte baskische Aufführung und keine Kollation des baskischen Wortlauts. Webster räumt Glättungen ein; Naturmythendeutung, Typenvergleich, Herkunfts- und Namenshypothesen bleiben seine Positionen. Verweise auf Cerquand, Campbell, Ovid und andere Bücher bedeuten keine eigene Lektüre dieser Werke. Abgerufen am 2026-10-16.

  2. Sugoi: Balzola, zwei Brüder und die gefährliche Gabe

    José Miguel de Barandiaran laut Autorenangabe; Auñamendi Eusko Entziklopedia · Undatierter Onlineeintrag mit älteren Literaturverweisen; kein ergänztes Aufnahmejahr.

    Ganzen Haupttext einschließlich Balzola-Erzählung, Vergleich mit Mikelats-/Axular-Zweig und Referenzen gelesen.

    Regionaler Zuordnungs- und Erzähltext. Keine selbst gelesene Chronik oder ganze Barandiaran-Ausgabe; Erscheinungsüberschneidung mit Mikelats ist keine globale genealogische Identitätsentscheidung. Lizenzetikett cc-by-sa-nc ohne hier nachgewiesene Versionsnummer; nur eigene deutsche Darstellung, keine fremden Abbildungen übernommen. Abgerufen am 2026-10-16.

  3. Gaueko: Nachtgrenzen und mehrere örtliche Erzählungen

    José Miguel de Barandiaran laut Autorenangabe; Auñamendi Eusko Entziklopedia · Undatierter Onlineeintrag; ausdrücklich datierte María-Mitteilung 30.12.1965 von älteren Schlussverweisen auf 1960 unterscheiden.

    Ganzen Haupttext mit Einleitung, Lauzpeltz/Ataun, Berastegi, Beruete, Oiartzun, Inhurria und Schlussreferenzen gelesen. Vermittlerin/Ort/Datum der María-Mitteilung einzeln erfasst.

    Keine eigene Feldaufnahme, kein lückenloser gemeinsamer Ereignisablauf und keine globale Gleichsetzung der Entführer. Darstellungs- und Mitteilungsdatum sind verschieden. Der Verweis auf 1960 datiert nicht sämtliche Bestandteile des Onlineeintrags; berichtete Nachtverbote sind keine heutigen Museumsregeln. Abgerufen am 2026-10-16.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-16. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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