Ein Name kann zu mehreren Geschichten führen
Die Tabellen ordnen Beteiligte nach dem tatsächlich gelesenen Erzählfenster. Sie setzen die Brüder verschiedener Geschichten ebenso wenig gleich wie Pretty-Rose und den kleinen Hund Rose. Fehlende Eigennamen werden durch eine genaue Rolle ersetzt.
Ein Überbringer kann Teil der Handlung oder Teil der Überlieferung sein. Heguiagarays Muttererinnerung, Websters englische Veröffentlichung und die Frau von Sukaldetxiki als datierte Vermittlerin werden von den erzählten Besuchen und Entführungen unterschieden.
Beteiligte und Textfenster 1–10
| Bezeichnung | Rolle und Grenze | Textfenster |
|---|---|---|
| Basa-Jauna: die drei Brüder | Suchen Unterkunft, werden Diener, erkennen die Schwester und werden nach der Tötung des Hausherrn zu Ochsen. Keine ergänzten Eigennamen. | Kapitel IV, S. 49–53 |
| Basa-Jauna: die Schwester | Erfährt erst später von den Brüdern, benennt ihre eigene Schwächung und erzwingt das Wissen zur Rückverwandlung. | Basa-Jauna, S. 50–53 |
| Basa-Jauna: die Mutter | Gibt den Fortgehenden Nahrung beziehungsweise Spinngerät mit; die abwesenden Kinder werden nicht als identisch mit denen anderer Märchen geführt. | Basa-Jauna, S. 49–51 |
| Basa-Jauna: die Grundbesitzerin | Ihr Vorwurf wegen des Maises führt dazu, dass das Mädchen von den verschwundenen Brüdern erfährt. | Basa-Jauna, S. 50–51 |
| Tartaro: das ringverfolgte Mädchen | Lehnt den verwandelten Königssohn ab und entkommt, indem sie Ring und Finger in den Teich wirft. Kein Name ergänzt. | The Tartaro, S. 4 |
| Tartaro: der junge Ringüberbringer | Übermittelt die nicht unmittelbar angenommene Gabe; kein zweiter Name des Tartaro. | The Tartaro, S. 4 |
| Heguiagarays Gefangener | Blendet den Menschenjäger und schlüpft aus der gepackten Schafshaut; der spätere Rufring bedroht ihn erneut. | M. d’Abbadie’s Version, S. 4–5 |
| Heguiagarays Tartaro-Mutter | Gibt dem Fliehenden den verräterischen Ring unter dem Anschein einer Erinnerungsgabe. | M. d’Abbadie’s Version, S. 5 |
| Errua | Diener und Listenträger, dessen Erfolge auch Gewalt gegen Tiere und Menschen enthalten. Kein universelles Lebensstadium des Petit Yorge. | Errua, the Madman, S. 6–10 |
| Erruas alte Helferin | Gibt Vogel, Rat und Mittel für die Wetten; ihr wiederholtes Eingreifen wird nicht aus Erruas eigener Allwissenheit erklärt. | Errua, S. 7–9 |
Beteiligte und Textfenster 11–20
| Bezeichnung | Rolle und Grenze | Textfenster |
|---|---|---|
| Der grausame Arbeitgeber | Setzt das Arbeitsverhältnis der Drei-Brüder-Geschichte und dessen verstümmelnde Strafe; vom Tartaro im Wald unterschieden. | The Three Brothers, S. 11–16 |
| Petit Perroquet | Gärtner, der durch die falschen Behauptungen eines Rivalen zu drei gefährlichen Beschaffungen gezwungen wird. | The Tartaro and Petit Perroquet, S. 16–19 |
| Petit Perroquets Rivale | Erfindet gegenüber dem König Behauptungen über die Fähigkeiten des Gärtners und löst damit die Aufgaben aus. | Petit Perroquet, S. 16–19 |
| Petit Perroquets Fährmann | Hilft wiederholt bei der Überfahrt mit verschiedenen Lasten und wird dafür bezahlt; kein namenlos mitlaufender Zauberer. | Petit Perroquet, S. 16–19 |
| Petit Yorge | Befreit einen Tartaro, wird Gärtner, täuscht mehrere Helferidentitäten vor und belegt schließlich die eigene Rettungstat. | The Grateful Tartaro, S. 22–32 |
| Petit Yorges Mutter | Ermöglicht die Flucht des Sohnes nach der väterlichen Drohung und gibt das Königszeichen mit. | The Grateful Tartaro, S. 23–24 |
| Die gerettete Königstochter | Will nicht, dass ein Zweiter für sie stirbt; setzt beim dritten Kampf Duftwasser ein und widerspricht dem falschen Anspruch des Köhlers. | The Grateful Tartaro, S. 25–31 |
| Der Köhler mit den sieben Köpfen | Beansprucht eine fremde Rettungstat. Vom König zunächst als beweiskräftiger behandelt als die Aussage der Tochter. | The Grateful Tartaro, S. 29–31 |
| Pferde und Hund | Konkrete Helfer verschiedener Kampftage; Köpfe werden gemeinsam abgeschlagen, nicht alle allein durch Petit Yorge. | The Grateful Tartaro, S. 25–29 |
| Die fünf Schneider und fünf Metzger | Prüfen die fehlenden Kleiderstücke beziehungsweise Zungen und tragen zur Anerkennung der Beweise bei. | The Grateful Tartaro, S. 31–32 |
Beteiligte und Textfenster 21–30
| Bezeichnung | Rolle und Grenze | Textfenster |
|---|---|---|
| Der jüngste Bruder mit dem Stock | Teilt seinen Kuchen, erhält das wirksame Mittel und eignet sich später die Güter des verschonten Bären durch dessen Tötung an. | The Seven-Headed Serpent, S. 33–37 |
| Die alte Frau mit dem Kuchenanteil | Reagiert unterschiedlich auf die drei Brüder; nur der Jüngste bietet ihr bereitwillig Nahrung an. | The Seven-Headed Serpent, S. 33–34 |
| Die drei falschen Köhler | Andere Gruppe als der einzelne Köhler der Petit-Yorge-Geschichte; der gewaltsame Strafschluss ist ein erzählter Vorgang. | The Seven-Headed Serpent, S. 37–38 |
| Die junge Frau aus The Serpent in the Wood | Wird festgehalten, kehrt wegen väterlicher Gefangensetzung zu spät zurück und sucht den verwandelten Königssohn über lange Wege wieder. | The Serpent in the Wood, S. 38–41 |
| Die jüngste Dienerin und der kleine Hund | Die zunächst zurückgewiesene Bitte um Essen führt nach einer kleinen Gabe zur Erklärung der umgekehrten Arbeitsbefehle. | The Servant at the Fairy’s, S. 53–55 |
| Die ältere Dienerin | Verweigert dem Hund Nahrung, versteht die Befehle wörtlich und erhält einen anderen Lohn. Keine Gleichsetzung mit der daheim bleibenden mittleren Schwester. | The Servant at the Fairy’s, Schluss |
| Die verletzte Hausbesucherin | Wird mit heißem Essen vertrieben; mit ihrem Fortbleiben endet der Wohlstand des Hauses. | The Fairy in the House, S. 55–56 |
| Marie Kirikitoun | Benennt sich selbst; die Vertragspartnerin muss ihren Namen nach Jahr und Tag kennen. Im Text als Hexe bezeichnet. | The Pretty but Idle Girl, S. 56–58 |
| Die zweite alte Frau beim Fest | Hat den Namenstanz beobachtet und übermittelt die entscheidende Information. Nicht Marie Kirikitoun. | The Pretty but Idle Girl, Schluss |
| Pretty-Rose | Menschliches Patenkind der Feenkönigin; nicht mit dem kleinen Hund Rose zusammengeführt. | The Fairy-Queen Godmother, S. 59–63 |
Beteiligte und Textfenster 31–40
| Bezeichnung | Rolle und Grenze | Textfenster |
|---|---|---|
| Rose, der kleine Hund | Anderes Patenkind; ermöglicht die Flucht und kehrt später zur Königin zurück. Kein Alias von Pretty-Rose. | The Fairy-Queen Godmother, S. 59–63 |
| Die Feenkönigin | Versorgt Eltern und Patenkind, nimmt die Flucht nicht zum Anlass einer abschließenden Vernichtung und bringt Hochzeitskleider. | The Fairy-Queen Godmother, S. 59–63 |
| Die zwei Brüder aus Iturribeiti | Jüngerer verletzt die Schlange, Älterer missbilligt es und erhält später Hilfe. Keine Eigennamen ergänzt. | Ganzer Balzola-Erzählabsatz |
| Der unbekannte Rückbringer | Bringt den älteren Bruder nach Balzola und gibt Gold sowie den gefährlichen roten Gürtel. Erzählte Identifizierung im Sugoi-Zusammenhang. | Ganzer Balzola-Erzählabsatz |
| Lauzpeltz: die Wasserholerin | Unbenannte junge Frau einer Mutprobe; ihre Rufe verstummen. Nicht nachträglich Catalina oder María genannt. | Lauzpeltz-/Ataun-Absatz |
| Catalina von Elaunde | Spinnt am nächtlichen Fenster und wird von Gentilen fortgebracht; eigenständiger Berastegi-Fall. | Berastegi-/Akerkoi-Absatz |
| María aus Beruete | Geht nachts mit einer Wäschewanne zur Quelle. Hexen nehmen ihr die Wanne ab und werfen sie durch den Schornstein ihres Hauses zurück, während ihre Formel María für sich beansprucht. | María-/Beruete-Absatz, Mitteilung 30. Dezember 1965 |
| Die Frau von Sukaldetxiki | Als Erzählerin beziehungsweise Vermittlerin der María-Geschichte in Baraibar mit Datum genannt; keine Figur der nächtlichen Handlung. | Mitteilungsvermerk 30. Dezember 1965 |
| Oiartzun: die verschwundene junge Frau | Ein eigener unbenannter Quellenweg nach dem Angelus. Leerer Wassereimer und Blutstropfen fallen durch den Schornstein; die Frau kehrt nicht zurück. | Oiartzun-Absatz |
| Die Tochter von Inhurria | Eintrag nennt unterschiedliche Entführerzuordnungen in den Fassungen; kein universeller Alias aller Wasserholerinnen. | Beyrie-/Inhurria-Absatz |
Der Rahmen bleibt eine weitere Stimme
Webster deutet viele Übereinstimmungen als Naturmythen und vergleicht mit europäischen Sammlungen. Zugleich räumt er eigene Glättungen und Grenzen seiner Übersetzungsarbeit ein. Diese Erklärungen und Arbeitsschritte sind nicht der ursprüngliche Wortlaut aller Erzählerinnen und Erzähler.
Auch die Auñamendi-Einträge bündeln mehrere ältere Verweise. Eine dort genannte Chronik oder Druckseite ist noch keine selbst gelesene Urkunde. In jedem Hauptprofil steht deshalb, welcher Zugang tatsächlich verwendet wurde.
Deine Frage an die Überlieferung
Welche ähnlich benannten Beteiligten darfst du anhand der Aufzeichnung sicher unterscheiden?
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Basque Legends: gesammelte Erzählungen mit Sammlerrahmen
Gemeinsam gelesen sind Einleitung, Kapitel I/II/IV und deren Anmerkungen. Andere Kapitel und Vinsons eigener Sprachaufsatz sind nicht damit erschlossen.
Gewählter Druck zweite Ausgabe 1879; ursprüngliche Lern- und Mitteilungszeiten nur soweit im Text genannt.
Sprache: Englische Übersetzung baskischer Erzählungen; einzelne baskische Benennungen, keine eigene baskische Kollation
Benutzte Ausgabe
Webster: Basque Legends, zweite Ausgabe, London 1879
Konkreter gelesener Druckweg mit Erzählerzuschreibungen, Übersetzerangaben und Websters eigenen vorläufigen Naturmythenvergleichen; kein Tonprotokoll.
Zweite Ausgabe 1879, digitale Ausgabe Project Gutenberg 34902 mit Bearbeitungsstand 15.12.2022.
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Sugoi: Balzola, zwei Brüder und die gefährliche Gabe
Ganzen Haupttext einschließlich Balzola-Erzählung, Vergleich mit Mikelats-/Axular-Zweig und Referenzen gelesen. Regionaler Zuordnungs- und Erzähltext. Keine selbst gelesene Chronik oder ganze Barandiaran-Ausgabe; Erscheinungsüberschneidung mit Mikelats ist keine globale genealogische Identitätsentscheidung. Lizenzetikett cc-by-sa-nc ohne hier nachgewiesene Versionsnummer; nur eigene deutsche Darstellung, keine fremden Abbildungen übernommen.
Undatierter Onlineeintrag mit älteren Literaturverweisen; kein ergänztes Aufnahmejahr.
Sprache: Spanisch; einzelne baskische Namen und Formeln
Überlieferter Text
Gaueko: Nachtgrenzen und mehrere örtliche Erzählungen
Ganzen Haupttext mit Einleitung, Lauzpeltz/Ataun, Berastegi, Beruete, Oiartzun, Inhurria und Schlussreferenzen gelesen. Vermittlerin/Ort/Datum der María-Mitteilung einzeln erfasst. Keine eigene Feldaufnahme, kein lückenloser gemeinsamer Ereignisablauf und keine globale Gleichsetzung der Entführer. Darstellungs- und Mitteilungsdatum sind verschieden. Der Verweis auf 1960 datiert nicht sämtliche Bestandteile des Onlineeintrags; berichtete Nachtverbote sind keine heutigen Museumsregeln.
Undatierter Onlineeintrag; ausdrücklich datierte María-Mitteilung 30.12.1965 von älteren Schlussverweisen auf 1960 unterscheiden.
Sprache: Spanisch; einzelne baskische Namen und Formeln
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Quellengebundene Beteiligte und Vermittler aus den ausgewählten ganzen Erzählungen und regionalen Einträgen.
- Verwendeter Ausschnitt
- Webster 1879, Kapitel I/II/IV und zugehörige Anmerkungen; Sugoi-/Gaueko-Einträge. Ausgewählte 40 Kontextrollen, kein vollständiger Weltbestand.
- Basque Legends: zweite Ausgabe 1879, ausgewählte ganze Kapitel und Sammlerrahmen
Wentworth Webster; mit einem eigenen Anhang von Julien Vinson, der hier nicht vollständig gelesen ist · Zweite Ausgabe, London: Griffith and Farran / Walbrook & Co., 1879; digitale Ausgabe Project Gutenberg 34902, Stand 2022.
Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und ganze Einleitung gelesen. Kapitel I S. 1–19, Kapitel II S. 20–41 und Kapitel IV S. 47–63 vollständig samt zugehörigen Anmerkungen 1–35 und 38–61. Kapitel III, übrige Kapitel und Vinsons Sprachaufsatz nicht als gelesen behauptet.
Englische Sammlerübersetzung und geordnete Auswahl, keine selbst gehörte baskische Aufführung und keine Kollation des baskischen Wortlauts. Webster räumt Glättungen ein; Naturmythendeutung, Typenvergleich, Herkunfts- und Namenshypothesen bleiben seine Positionen. Verweise auf Cerquand, Campbell, Ovid und andere Bücher bedeuten keine eigene Lektüre dieser Werke. Abgerufen am 2026-10-16.
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José Miguel de Barandiaran laut Autorenangabe; Auñamendi Eusko Entziklopedia · Undatierter Onlineeintrag mit älteren Literaturverweisen; kein ergänztes Aufnahmejahr.
Ganzen Haupttext einschließlich Balzola-Erzählung, Vergleich mit Mikelats-/Axular-Zweig und Referenzen gelesen.
Regionaler Zuordnungs- und Erzähltext. Keine selbst gelesene Chronik oder ganze Barandiaran-Ausgabe; Erscheinungsüberschneidung mit Mikelats ist keine globale genealogische Identitätsentscheidung. Lizenzetikett cc-by-sa-nc ohne hier nachgewiesene Versionsnummer; nur eigene deutsche Darstellung, keine fremden Abbildungen übernommen. Abgerufen am 2026-10-16.
- Gaueko: Nachtgrenzen und mehrere örtliche Erzählungen
José Miguel de Barandiaran laut Autorenangabe; Auñamendi Eusko Entziklopedia · Undatierter Onlineeintrag; ausdrücklich datierte María-Mitteilung 30.12.1965 von älteren Schlussverweisen auf 1960 unterscheiden.
Ganzen Haupttext mit Einleitung, Lauzpeltz/Ataun, Berastegi, Beruete, Oiartzun, Inhurria und Schlussreferenzen gelesen. Vermittlerin/Ort/Datum der María-Mitteilung einzeln erfasst.
Keine eigene Feldaufnahme, kein lückenloser gemeinsamer Ereignisablauf und keine globale Gleichsetzung der Entführer. Darstellungs- und Mitteilungsdatum sind verschieden. Der Verweis auf 1960 datiert nicht sämtliche Bestandteile des Onlineeintrags; berichtete Nachtverbote sind keine heutigen Museumsregeln. Abgerufen am 2026-10-16.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-16. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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