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MythaneumDas Museum der Mythologien

Quellenporträt

Āstīka: Namen, Rollen und übermittelte Zeugnisse

Priesterlisten, Kampfgegner und berichtende Helfer tragen verschiedene Aufgaben. Ein kommentierter Quellenzugang trennt die Namensbelege und zeigt, wie Nachrichten in die königliche Entscheidung gelangen.

13–16 Minuten Lesezeit

Priesteramt und Anwesenheit sind verschiedene Belege

Sauti beantwortet Śaunakas Frage nach den Kundigen des Schlangenopfers. Der englische Text ordnet folgende Namen und Rollen zu:

Chandabhargava: Hotri; im Text aus Chyavanas Linie.

Kautsa: Udgatri; Veden-Sänger.

Jaimini: Rolle im Zeugen als Brahmana bezeichnet.

Sarngarva: Adhvaryu.

Pingala: Adhvaryu und nochmals unter Beisitzern genannt.

Vyasa mit seinem Sohn und Schülern: Teilnehmergruppe; der Sohn bleibt hier unbenannt.

Als Sadasyas nennt die Passage Uddalaka, Pramataka, Swetaketu, Asita, Devala, Narada, Parvata, Atreya, Kundajathara, Kalaghata, Vatsya, Maudgalya und Samasaurava.

Srutasravas: Sadasya; japa und Vedenstudium genannt.

Kohala Devasarman: als Wortgruppe unter den Sadasyas.

Weitere Teilnehmer werden unbenannt erwähnt. Pingala steht in zwei Rollen; die Stelle entscheidet für sich nicht, ob es dieselbe Person ist. Kohala Devasarman bleibt als nicht eindeutig segmentierte Wortgruppe erhalten. Der unbenannte Sohn Vyāsas erhält keinen aus anderen Geschichten eingesetzten Namen.

Nachlesen: [1] SECTION LIII

Die Gegenrede der Beisitzer zählt

Die Teilnehmerliste steht in einer Szene, die das fortgesetzte Verbrennen der Schlangen schildert. Beim später versprochenen Wunsch Āstīkas verlangen die Beisitzer, dass Janamejaya sein Wort hält. Ein Amt oder die bloße Anwesenheit erklärt deshalb nicht allein jede spätere Position. Die Gegenrede hilft beim Abbruch; sie macht die zuvor getöteten Opfer nicht wieder lebendig.

Neun Namen im Kampf um den Trank

Der Text nennt Garuḍas Yakṣa-Gegner: Aswakranda, Rainuka, Krathanaka, Tapana, Uluka, Swasanaka, Nimesha, Praruja, Pulina.

Garuḍa verletzt und tötet sie nach dem Bericht. Der gemeinsame Kampfbeleg ist ihr konkreter Zugang. Aus der kurzen Folge werden keine neun erfundenen Familien, Waffenattribute oder Abenteuer ergänzt. Auch der zuvor bekämpfte himmlische Baumeister bleibt in seiner eigenen, unklar benannten Rolle.

Nachlesen: [1] SECTION XXXII

Der Bericht kommt von einem betroffenen Zeugen

Janamejaya fragt, woher die Minister die Begegnung Takṣakas mit Kaśyapa kennen. Sie berichten von einem Mann, der im Baum trockenes Holz für Opferbrennstoff gesammelt habe. Er sei verbrannt und mit dem Baum wiederbelebt worden; anschließend habe er ihnen alles erzählt.

Diese Vermittlung gehört zur Frage nach Gesehenem und Gehörtem. Janamejayas Schluss, der Vater hätte gerettet werden können, bleibt seine Deutung der berichteten Vorgänge. Sie wird nicht mit jedem anderen Urteil über dessen Lebenszeit gleichgesetzt.

Nachlesen: [1] SECTION L

Nachfolge und Heirat werden durch andere ausgehandelt

Nach Parīkṣits Tod wird der junge Janamejaya eingesetzt. Seine Minister werben um Vapushtama, die Tochter des Kāśī-Königs Suvarnavarman. Der Vater prüft die Anfrage und gibt die Tochter zur Ehe. Die spätere Freude beider wird erzählt; eine eigene anfängliche Zustimmungsrede Vapushtamas steht in diesem Abschnitt nicht.

Die Passage vergleicht das Paar mit Purūravas und Urvaśī. Dieser Vergleich erzeugt keinen eigenen Auftritt dieser beiden am Hof. Auch die Formulierung über einen eldest son Parikshita im selben Nachfolgebericht wird als konkrete Lesartenfrage erhalten, statt daraus ungeprüft einen weiteren König zu erfinden.

Nachlesen: [1] SECTION XLIV

Eine Listenrolle legt keine globale Namensidentität fest

Die Hauptnāga-Liste und die späteren Opferlinien stehen in verschiedenen Abschnitten. Namen wie Dhananjaya, Vamana oder Dhritarashtra sind im Nāga-Kontext keine allein durch Buchstaben bestätigten Identitäten des menschlichen Arjuna, der Viṣṇu-Erscheinung oder des Kuru-Königs.

Auch der Name Sarngarva im Priesteramt wird nicht ohne Prüfung als Figur des späteren Kālidāsa-Dramas behandelt. Verwandtschafts- und Amtsnennungen bleiben bei den konkret ausgewählten Belegen.

Der Pferdebezug öffnet einen anderen Erzählbereich

Uchchaihsravas führt zur Erzählung vom Meerquirlen. Hier stimmt der Ozean unter einer Anteilbedingung zu, ein nicht ausdrücklich Viṣṇu genannter Schildkrötenkönig trägt den Berg, Dhanwantari bringt das Trankgefäß und Airavata erscheint als Elefant. Die Reihenfolge dieser Fassung setzt das Gift erst nach anderen Erscheinungen.

Die bezaubernde weibliche Gestalt Viṣṇus erhält den Trank durch Täuschung; Nara begleitet sie und kämpft später mit dem Bogen. Nārāyaṇas Diskuseinsatz ist eine andere Handlung. Die Belege werden nicht durch Namen oder Abläufe aus einer anderen Ausgangsfassung ersetzt.

Die Lobfolge verfolgt ein Ziel

Āstīka vergleicht Janamejayas Opfer, Macht, Kenntnisse und Eigenschaften mit benannten Göttern, Königen und Sehern. Die Folge enthält: Soma, Varuna, Prajapati, Sakra, Yama, Harimedha, Rantideva, Maya, Sasavindu, Vaisravana, Nriga, Ajamida, Sohn Dasarathas, Yudhishthira, Krishna Dwaipayana, Sohn Satyavatis, Khatwanga, Nabhaga, Dilipa, Yayati, Mandhatri, Bhishma, Valmiki, Vasishtha, Narayana, Krishna, Vasus, Damvodbhava, Rama, Sohn Jamadagnis, Aurva, Trita, Bhagiratha.

Die wiederholte Bitte, den ihm Nahestehenden möge es gut gehen, verbindet das Lob mit seiner späteren Forderung nach dem Abbruch. Die Rede ist ein Mittel seiner Rettungsstrategie, kein neutrales Gütesiegel des Museums für die Tötung der Schlangen.

An einer Stelle des überlieferten Webzugangs ist die Wortfolge beschädigt. Die Seite bewahrt die erkennbaren Namen und rekonstruiert keine vermeintlich exakt vollständige Rede. Māyā als illusive Macht im Meerquirlen und der in der Opfervergleichsfolge genannte Maya sind nicht allein aus der Schreibform derselbe Akteur.

Nachlesen: [1] SECTION LV

Lobformeln sind keine globale Figurenverschmelzung

Bei Garuḍas Geburt halten die Götter dessen Leuchten zunächst für Agni. Der als Vibhavasu bezeichnete Feuergott widerspricht und erklärt, es sei Garuḍa. Danach spricht die Lobfolge den Vogel mit kosmischen Funktionen und Namen wie Indra, Viṣṇu oder Padmaja an. Diese Rede bewahrt die Unterscheidung ihrer Sprecher und des Angeredeten.

Kadrū bittet später Indra um Regen für ihre überhitzten Söhne. Sie benennt ihn zugleich als Wind, Feuer, Viṣṇu, Trank und Zeitglieder. Das ist die Sprache ihrer Anrufung, kein Registerentscheid, der alle genannten Figuren oder Naturbezüge zu einer einzigen Biografie macht.

Auch Brahmās Bezeichnung Śeṣas als Dharma begründet im Dialog seine tragende Aufgabe. Sie wird nicht allein deshalb zum Nachweis einer universellen Identität jeder Dharma-Nennung. Eine im Lob verwendete Gleichsetzung und eine tatsächlich beschriebene Rollenhandlung sind verschiedene Arten von Beleg.

Dieselbe Wortform kann verschiedene Aufgaben tragen

Vibhavasu ist bei der Geburt ausdrücklich Agni. In Kaśyapas Erbstreitbericht bezeichnet derselbe Name dagegen den Bruder Supritikas, der zur Schildkröte wird. Die Quellenstelle entscheidet, auf welchen Zugang ein Wort verweist.

Soma steht einerseits im Zusammenhang mit dem begehrten Trank; Surya und Soma erkennen andererseits Rāhu unter den Trinkenden. Der Ausdruck erhält in diesen Zusammenhängen nicht automatisch nur eine Pflanzen-, Trank- oder Mondrolle. Ebenso kann Brahman im Dialog den Schöpfer bezeichnen, während Brahmana an anderen Stellen einen Stand, ein Amt oder den unklar benannten Baumeister bezeichnet.

In der Lobfolge wird Krishna ausdrücklich durch Dwaipayana und die Mutter Satyavati näher bestimmt. Wo die weitere Rede den Namen ohne diese Ergänzungen gebraucht, muss der jeweilige Satz geprüft werden. Es wird kein pauschaler Alias zum männlichen Kṛṣṇa oder zu Kṛṣṇā/Draupadī aus anderen Texten eingesetzt.

Explizite Benennungen innerhalb des ausgewählten Textes

Śaunaka spricht Ugraśravas an; derselbe Berichtende führt die Sauti-Erzählung weiter. Der Vater wird als Lomaharshana benannt. Die Rollenbezeichnung sūta identifiziert deshalb nicht automatisch jeden anderen als Suta bezeichneten Baumeister oder Wagenlenker mit diesem Erzähler.

Der berichtete Erdenstützer Śeṣa wird im Abschnitt ausdrücklich als Ananta bezeichnet. Garuḍas abgeworfene schöne Feder begründet die Namensdeutung Suparna. Diese konkreten Verbindungen werden erhalten; eine hymnische Gleichsetzung mit allen göttlichen Funktionen wäre eine andere Art von Aussage.

Viṣṇu und Nārāyaṇa stehen im Meer- und Garuḍa-Zusammenhang für die ausdrücklich so bezeichnete Gestalt. Nara kämpft daneben mit dem Bogen und wird nicht durch den ähnlich klingenden Namen in ihr aufgelöst. Sakra, Purandara und Valavit werden auf Indra bezogen; Valavit ist im Zeugen sogar durch die Klammer Indra erläutert.

Indra spricht Vāyu in der Staubszene als Maruta an. Der Windgott entfernt den Staub. Die anderswo pluralisch genannten Maruts sind damit nicht automatisch ein einziger Windgott-Auftritt. Bei jeder Benennung bleibt die konkrete Handlung und Satzstelle maßgeblich.

Rahmen, Bezug und Worterklärung als verschiedene Ebenen

Abhimanyu und Uttarā erklären in den benannten Königsszenen Parīkṣits Abstammung; der Pāṇḍu-Bezug steht außerdem im Jagdvergleich. Bharata-, Kuru- und Pāṇḍava-Bezeichnungen ordnen die königliche Linie ein. Sie sind keine zusätzliche Handlung eines bei jedem Vorkommen gleichnamigen Menschen.

Sauti erklärt Jaratkaru durch die im Zeugen genannten Worte Jara und Karu. Diese erzählte Namensdeutung ersetzt keine unabhängige sprachgeschichtliche Untersuchung. Kadrūs Anrufung verwendet Zeitglieder wie Truti; auch ein solcher Ausdruck wird nicht als neuer menschlicher oder göttlicher Eigenname angelegt.

Der erste Kontextauszug einer Wortform zeigt nicht automatisch alle ihre Bedeutungen. Priesterrolle, Nāga-Listenname, Beiname, Ortsname und metaphorischer Bezug werden deshalb zusammen mit den vollständigen Abschnitten geprüft. Offene Trennungen und beschädigte Wortfolgen behalten ihre ausgewiesenen Fragen.

Kurze Belege behalten ihre eigene Funktion

Die folgenden Referenzen sind im ausgewählten Quellenbereich benannt. Ihre genaue Belegfunktion reicht von einer Anrede bis zu einem Vergleich oder einer Herkunftsangabe. Jeder Zugang bleibt bei diesem Befund:

Hiranyagarbha: Garuḍa wird im Geburtslob so angeredet; keine zusätzliche tatsächlich auftretende Person aus der Lobformel erzeugt.

Daksha: Schöpfungsbezug im Lob Garuḍas, ausdrücklich neben weiteren Prajāpatis.

Prajapatis: Kollektive Schöpfungsreferenz der Anrufung; keine frei ergänzte vollständige Mitgliederliste.

Hayagriva: Die Lobformel nennt die pferdehalsige Viṣṇu-Erscheinung. Kein ungeprüfter Wechsel zu einem anders erzählten gleichnamigen Gegner.

Padmaja: Viergesichtige Referenz im Geburtslob; die Textfunktion bleibt eine Anrede an Garuḍa.

Namuchi: Indra wird als Bezwinger Namuchis angerufen. Ein eigener Kampf Namuchis wird hier nicht erzählt.

Sachi: Indra wird als ihr Gemahl bezeichnet. Die Herkunfts-/Beziehungsreferenz ist kein Auftritt Śacīs in der Transportgeschichte.

Pururavas: Vergleich für Janamejayas Freude mit seiner Frau; keine zusätzlich erzählte Gegenwart Purūravas am Hof.

Urvasi: Die im Vergleich genannte himmlische Frau. Ihre Rolle wird nicht nur wegen Namensgleichheit mit allen anderen Urvaśī-Texten deckungsgleich gemacht.

Manu: Śamīka beruft sich auf eine zugeschriebene Aussage über Herrscher und Priester. Ein benannter Autoritätsbezug, keine neue aktive Figur im Fluchgespräch.

Atri: Die Ozeanbeschreibung nennt den Seher Atri: Selbst nach hundert Jahren vermag er dessen Grund nicht zu ermitteln. Die Erzählreferenz veranschaulicht die unergründliche Tiefe; sie ist kein Vergleich Jaratkarus und kein Bericht einer modernen Messung.

Bhrigu: Herkunfts-/Ahnenreferenz in Rahmenanreden; XLVIII nennt Chyavana ausdrücklich als Sohn Bhrigus. Kein eigener Auftritt Bhrigus in der gewählten Handlung.

Vritra: Bezug in Indras Bezwinger-Bezeichnung; der damalige Kampf wird nicht in diesen Abschnitten erneut erzählt.

Pandu: Vorfahr und Jagdvergleich Parīkṣits. Die konkrete Referenz ist benannt, eine eigene ganze Pāṇḍu-Biografie folgt aus diesen Stellen nicht.

Varava: Die Ocean-mare-Bezeichnung in der Ozeanfeuer-Bildsprache. Kein gewöhnliches englisches Wort und keine erfundene menschliche Figur.

Lomaharshana wird dagegen im Rahmen ausdrücklich als früherer Erzähler und Vater Sautis genannt. Diese Quellenrollen sind nicht dieselbe Aussageart wie die Bildsprache einer Anrufung.

Herkunft, Warnung und göttliche Benennung

Dakṣa ist mehr als ein Name im Geburtslob: Die Erzählung nennt Kadrū und Vinatā seine Töchter. Die Herkunftsreferenz und die spätere Anrufung erfüllen verschiedene Aufgaben. Auch die Vaternamen Daśaratha und Jamadagni im Lob Āstīkas bezeichnen unterschiedliche Rāma-Bezüge; der ausdrücklich Sohn Jamadagnis genannte Rāma darf hier nicht durch den Sohn Daśarathas ersetzt werden.

Vor Garuḍas Angriff bemerkt Indra unheilvolle Erscheinungen. Er fragt Bṛhaspati nach ihrem Grund; dieser benennt den herannahenden Vogel und erinnert an Indras frühere Kränkung der Vālakhilyas. Der Berater verbindet damit die Herkunftsgeschichte mit der unmittelbar bevorstehenden Gefahr. Es ist eine konkrete Warn- und Deutungsrolle in dieser Fassung.

Pavana erscheint als Windreferenz im Geburtslob. Die Muschel Pañcajanya wird im Ozeanbild durch Vasudeva bezeichnet; der Name beweist dort keinen eigenen Auftritt von Kṛṣṇas Vater. Govinda steht im Ozeanrückblick bei der Ebergestalt und später in einer Beziehungsaussage über Parīkṣit. Jede Stelle behält ihren Erzählzusammenhang.

Die Figur in ihren Quellen

Benannte Priester und Beisitzer im Schlangenopfer

Der Zeuge benennt Ämter, Beisitzer und weitere Teilnehmer. Namen allein schreiben nicht jedem dieselbe Rede oder Tat zu; die spätere Gegenrede der Beisitzer bleibt eigens gewichtet.

Explizit erklärter Quellen-Gruppenzugang
SECTION LIII; LVI–LVIII

Die Figur in ihren Quellen

Benannte Yakṣa-Gegner Garuḍas

Neun ausdrücklich genannte Gegner im Kampf um den Trank. Der Abschnitt berichtet ihre Begegnung und Tötung, aber keine neun vollständigen Lebensläufe.

Explizit erklärter Quellen-Gruppenzugang
SECTION XXXII

Die Figur in ihren Quellen

Vapushtama im Nachfolgebericht

Die Minister werben bei Suvarnavarman um Vapushtama als Braut Janamejayas. Der Erzähler beschreibt später ihre Zuneigung und Freude. Eine eigene Rede bei der Eheentscheidung liefert der Abschnitt nicht. Die junge Frau bleibt eine eigene Figur neben den Entscheidungen ihres Vaters und der Minister.

Eigene Quellenrolle
SECTION XLIV

Die Figur in ihren Quellen

Suvarnavarman, König von Kāśī

Suvarnavarman empfängt die Werbung der Minister um seine Tochter Vapushtama. Nach Prüfung gibt er sie mit den erzählten Riten zur Ehe. Der Zugang hält seine konkrete Vater- und Herrscherentscheidung fest; er erfindet keine weiteren politischen Beziehungen.

Eigene Quellenrolle
SECTION XLIV

Die Figur in ihren Quellen

Der unbenannte Zeuge im Baum

Der Mann sammelt Opferbrennstoff und wird beim Verbrennen des Baumes unbemerkt mit zu Asche. Kaśyapa belebt ihn mit dem Baum wieder. Er berichtet den Ministern die Begegnung mit Takṣaka. Seine Beobachtung vermittelt die behauptete Nachricht an Janamejaya; die Quelle nennt ihn als Diener eines Brahmanen, nicht als namentlich bestimmten König.

Eigene Quellenrolle
SECTION L

Die Figur in ihren Quellen

Der himmlische Baumeister im Abwehrkampf

Der englische Zugang bezeichnet den himmlischen Baumeister unter den Trankwächtern als Brahmana. Garuḍa bekämpft ihn; danach liegt er wie tot da. Der Rollenbeleg bleibt bei dieser Formulierung. Die unklare Bezeichnung wird weder automatisch dem Schöpfer Brahmā noch einem anderen Baumeister-Eigennamen zugewiesen.

Eigene Quellenrolle
SECTION XXXII

Die Figur in ihren Quellen

Der Saradwat genannte Waffenlehrer

Die Minister nennen Saradwat als Parīkṣits Waffenlehrer. Der einzelne Herkunfts- und Ausbildungsbeleg ist die Reichweite dieses Zugangs. Welche Personen- oder Patronymform genau gemeint ist, wird nicht aus dem englischen Namen allein entschieden.

Eigene Quellenrolle
SECTION XLIX

Die Figur in ihren Quellen

Utanka als Bezug des Vergeltungsziels

Die Minister erwähnen eine Beleidigung Utankas. Janamejaya will durch seine Vergeltung auch diesem Seher gefallen. Der Zugang erschließt diese ausdrücklich genannte Motivation; die vorausgehende Utanka-Episode außerhalb des gewählten XIII–LVIII-Bereichs wird nicht als gelesen oder hier vollständig erzählt ausgegeben.

Eigene begrenzte Handlungs- oder Referenzrolle
SECTION L

Die Figur in ihren Quellen

Nara in der Schlacht um den Trank

Nara begleitet Viṣṇus bezaubernde Frauengestalt und kämpft später mit dem Bogen. Er zerschlägt die von den Dānavas geworfenen Berge. Sein eigener Handlungsschritt ist vom Diskuseinsatz Nārāyaṇas unterscheidbar. Ein anderer Nara-Zugang wird nicht durch die bloße Namensform automatisch derselbe Lebenslauf.

Eigene begrenzte Handlungs- oder Referenzrolle
SECTION XIX

Die Figur in ihren Quellen

Dhanwantari als Gefäßträger

Dhanwantari erscheint mit dem weißen Gefäß des Tranks in der Hand. Die Asuras fordern dessen Besitz. Sein Auftreten ist Teil der beschriebenen Erscheinungsfolge. Medizinische Verfahren oder eine vollständige weitere Überlieferung werden aus dieser Gefäßszene nicht ergänzt.

Eigene begrenzte Handlungs- oder Referenzrolle
SECTION XVIII

Die Figur in ihren Quellen

Der zustimmende Schildkrötenkönig

Die Götter bitten den König der Schildkröten, den Berg auf dem Rücken zu tragen. Er stimmt zu, und Indra setzt den Berg auf ihn. Diese Fassung nennt ihn an dieser Stelle nicht ausdrücklich als Viṣṇu-Erscheinung; die tragende Rolle ist der belegte Umfang des Zugangs.

Eigene begrenzte Handlungs- oder Referenzrolle
SECTION XVIII

Die Figur in ihren Quellen

Uchchaihsravas, Pferd der Wette

Das beim Meerquirlen erschienene weiße Pferd gibt den Schwestern Anlass zur Wette über seinen Schweif. Kadrūs Söhne verändern dessen Farbe durch Täuschung. Das Pferd trägt damit eine eigene Ursache in der Bindungsgeschichte, ohne selbst als Sprecher oder bewusster Planer geschildert zu werden.

Eigene begrenzte Handlungs- oder Referenzrolle
SECTION XVII; XVIII; XX; XXII

Die Figur in ihren Quellen

Airavata, Indras Elephant dieser Fassung

Der große weiße Elefant erscheint in der beschriebenen Gabenfolge; Indra nimmt ihn an. Der Name ist in diesem Rollenbeleg nicht allein deshalb mit dem später gleichnamigen Nāga-Führer oder dessen Opferlinie identisch, weil alle Nennungen zum gewählten Werkbereich gehören.

Eigene begrenzte Handlungs- oder Referenzrolle
SECTION XVIII

Die Figur in ihren Quellen

Viṣṇus bezaubernde Frauengestalt

Nārāyaṇa ruft seine Māyā zu Hilfe und nimmt eine bezaubernde weibliche Gestalt an. Die Dānavas geben ihr den Trank, den die Götter danach trinken. Im benannten Zeugen ist hier kein zusätzlicher Mohinī-Eigenname ausgesprochen; die handelnde Gestalt wird quellennah bezeichnet.

Eigene begrenzte Handlungs- oder Referenzrolle
SECTION XVIII–XIX

Die Figur in ihren Quellen

Der sprechende Ozean

Der Ozean antwortet auf die Bitte um das Quirlen: Er stimmt zu, sofern er einen Anteil erhält, und erklärt, die Bewegung tragen zu können. Die eigene Antwort gehört zur Handlung. Der personifizierte Ozean wird nicht automatisch dem ebenfalls genannten Gott Varuṇa oder einem bestimmten heutigen Meer gleichgesetzt.

Eigene begrenzte Handlungs- oder Referenzrolle
SECTION XVIII

Namen in der Quelle

Benannte Referenzen in Āstīkas Lob

Explizit erklärter Quellenzugang zu den Vergleichs- und Herkunftsnamen einer strategischen Rede. Keine behauptete Gemeinschaft oder gemeinsame Anwesenheit aller Genannten beim Opfer.

Vergleichs- und Herkunftsreferenzen der Lobfolge
SECTION LV

Namen in der Quelle

Erklärte Namenreferenzen in Āstīkas Quellenbereich

Dieser Quellenzugang ordnet benannte Anrufungs-, Vergleichs- und Herkunftsreferenzen nach ihrer Textfunktion. Er behauptet keine tatsächlich gemeinsam auftretende Gemeinschaft aller Genannten.

Individuell erläuterte kurze Belegreferenzen
XIII; XXI; XXIII; XXV; XLI; XLIV; XLVIII; XLIX; LIII; LV

Die Figur in ihren Quellen

Lomaharshana im Āstīka-Erzählrahmen

Sauti nennt Lomaharshana als seinen Vater und als früheren Erzähler dieser Geschichte. Er sagt, er habe sie seinerseits gehört. Die konkrete Vermittlungsrolle ist der Umfang des Eintrags; spätere Lomaharshana-Episoden werden aus diesem Rahmenbeleg nicht hinzuerfunden.

Vater und früherer Berichtender
SECTION XIII

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Mahābhārata: Garuḍa, Nāgas und Schlangenopfer, Abschnitte XIII–LVIII

46 vollständige englische Webabschnitte 014–059 mit den Überschriften XIII–LVIII und den angezeigten Übersetzernoten: Erzählrahmen, Garuḍas Befreiung, Śeṣas Erdstütze, Vāsukis Rat, Parīkṣits Tod und Ende des Schlangenopfers.

Historischer englischer Ganguli-Übersetzungszugang; genaue gedruckte Webvorlage nicht am Titelblatt verifiziert.

Sprache: Englischer Übersetzungszugang aus dem Sanskrit

Benutzte Ausgabe

Mahābhārata: Garuḍa, Nāgas und Schlangenopfer, Abschnitte XIII–LVIII – benannter Übersetzungszugang

Nur benannte Astika-Abschnitte gelesen; keine Gesamtlektüre des Epos, Sanskritkollation oder kritische Ausgabe. Wiederholte Webkopien zählen einmal. Beschädigte Stellen und unterschiedliche Sprecherurteile werden nicht geglättet.

Historischer englischer Ganguli-Übersetzungszugang; genaue gedruckte Webvorlage nicht am Titelblatt verifiziert.

Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Benannter Ganguli-Āstīka-Bereich XIII–LVIII
Verwendeter Ausschnitt
Konkrete Listen und Handlungen des gewählten Bereichs, keine Sanskritkollation.
  1. Mahābhārata: Garuḍa, Nāgas und Schlangenopfer, Abschnitte XIII–LVIII

    Kisari Mohan Ganguli; englischer Übersetzungszugang, Internet Sacred Text Archive · Historischer englischer Ganguli-Übersetzungszugang; genaue gedruckte Webvorlage nicht am Titelblatt verifiziert.

    46 vollständige englische Webabschnitte 014–059 mit den Überschriften XIII–LVIII und den angezeigten Übersetzernoten: Erzählrahmen, Garuḍas Befreiung, Śeṣas Erdstütze, Vāsukis Rat, Parīkṣits Tod und Ende des Schlangenopfers.

    Nur benannte Astika-Abschnitte gelesen; keine Gesamtlektüre des Epos, Sanskritkollation oder kritische Ausgabe. Wiederholte Webkopien zählen einmal. Beschädigte Stellen und unterschiedliche Sprecherurteile werden nicht geglättet. Abgerufen am 2026-10-05.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-06. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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