Zum Museumsinhalt
MythaneumDas Museum der Mythologien

Wesen und Gruppen

Vor der Flut: Fünf Städte werden zugewiesen

Die sumerische Fluterzählung verbindet Städte mit göttlichen Empfängern. Eine Lücke trennt diesen Anfang vom weiteren Geschehen.

2 Minuten Lesezeit

Städte, Namen und Zuweisungen

Nach dem Herabkommen des Königtums vom Himmel werden Städte gebaut und ihre Namen ausgesprochen. Eridug wird Nudimmud zugewiesen, Badtibira einer nur als Herrin bezeichneten Gestalt. Larag erhält Pabilsaj, Zimbir Utu und Shuruppag Sud.

Die Schreibformen dieser fünf Zuweisungen folgen der benutzten ETCSL-Übersetzung. Die unbenannte Herrin wird nicht durch einen aus einem anderen Text eingesetzten Namen ersetzt. Pabilsaj und Sud erhalten hier einen ausdrücklich begrenzten Gruppeneintrag: belegt ist jeweils die Zuweisung einer bestimmten Stadt, keine vollständige Biografie.

Nachlesen: [1] 6–18

Das Wasser gehört zunächst zur Versorgung

Nach der Bekanntgabe der Namen und den beschädigten Zuweisungsformeln folgt Wasser, das bewässert, sowie das Reinigen kleiner Kanäle. Dann fehlen ungefähr 34 Zeilen. Der erhaltene Anfang verbindet Stadtordnung also mit nutzbarem Wasser, bevor der weitere Text die Flut erzählt.

Diese Folge ist keine archäologische Datierung der fünf Stadtgründungen. Auch die benannten Empfänger bilden hier keine für alle mesopotamischen Texte festgelegte Fünfergruppe. Besonders Sud wird nicht allein aus dem Namen mit Ninlil aus Enlil und Sud gleichgesetzt. Solche weiterreichenden Verbindungen benötigen ihren eigenen Nachweis.

Die Figur in ihren Quellen

Eine Gestalt, verschiedene Textrollen

Welche Ordnung beschreibt die Erzählung, bevor das zerstörende Wasser zum Thema wird?
Die sumerische Fluterzählung verbindet Städte mit göttlichen Empfängern. Eine Lücke trennt diesen Anfang vom weiteren Geschehen.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Sumerische Flutgeschichte: Zi-ud-sura

Eigener stark beschädigter Werkzusammenhang mit Städteordnung, Flut und Zi-ud-suras besonderer Lebensgabe.

Antike Komposition; Erstentstehung und Ereigniszeit hier nicht aus dem digitalen Lesetext datiert.

Sprache: Sumerisch

Benutzte Ausgabe

ETCSL 1.7.4, englischer Lesetext

SegmenteA–E vollständig in ihrem bereitgestellten englischen Umfang gelesen. Große Textverluste nicht durch Einzelheiten anderer Flutüberlieferungen aufgefüllt.

Übersetzungsrevision1998–1999 laut Seite; gesicherter Abruf17.10.2026.

Sprache: Englisch nach Sumerisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Die fünf Stadtzuweisungen im erhaltenen Anfang der sumerischen Fluterzählung
Verwendeter Ausschnitt
Benannte moderne zusammengesetzte Lesetexte mit Varianten und Fehlstellen; keine eigene Keilschriftkollation.
  1. ETCSL 1.7.4: The Flood story

    Electronic Text Corpus of Sumerian Literature, University of Oxford · Übersetzungsrevision1998–1999; Layout2001 laut Seite.

    Gesamter englischer Lesetext der SegmenteA–E mit allen Lückenangaben, nicht übersetzbaren Abschnitten und Revisionsende tatsächlich gelesen.

    Stark beschädigte sumerische Komposition in moderner englischer Vermittlung. Keine eigene sumerische Kollation oder Ergänzung von Bootsbau und verlorenen Übergängen aus anderen Flutgeschichten. Abgerufen am 2026-10-17.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.