Städte, Namen und Zuweisungen
Nach dem Herabkommen des Königtums vom Himmel werden Städte gebaut und ihre Namen ausgesprochen. Eridug wird Nudimmud zugewiesen, Badtibira einer nur als Herrin bezeichneten Gestalt. Larag erhält Pabilsaj, Zimbir Utu und Shuruppag Sud.
Die Schreibformen dieser fünf Zuweisungen folgen der benutzten ETCSL-Übersetzung. Die unbenannte Herrin wird nicht durch einen aus einem anderen Text eingesetzten Namen ersetzt. Pabilsaj und Sud erhalten hier einen ausdrücklich begrenzten Gruppeneintrag: belegt ist jeweils die Zuweisung einer bestimmten Stadt, keine vollständige Biografie.
Das Wasser gehört zunächst zur Versorgung
Nach der Bekanntgabe der Namen und den beschädigten Zuweisungsformeln folgt Wasser, das bewässert, sowie das Reinigen kleiner Kanäle. Dann fehlen ungefähr 34 Zeilen. Der erhaltene Anfang verbindet Stadtordnung also mit nutzbarem Wasser, bevor der weitere Text die Flut erzählt.
Diese Folge ist keine archäologische Datierung der fünf Stadtgründungen. Auch die benannten Empfänger bilden hier keine für alle mesopotamischen Texte festgelegte Fünfergruppe. Besonders Sud wird nicht allein aus dem Namen mit Ninlil aus Enlil und Sud gleichgesetzt. Solche weiterreichenden Verbindungen benötigen ihren eigenen Nachweis.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Welche Ordnung beschreibt die Erzählung, bevor das zerstörende Wasser zum Thema wird?
Die sumerische Fluterzählung verbindet Städte mit göttlichen Empfängern. Eine Lücke trennt diesen Anfang vom weiteren Geschehen.
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Sumerische Flutgeschichte: Zi-ud-sura
Eigener stark beschädigter Werkzusammenhang mit Städteordnung, Flut und Zi-ud-suras besonderer Lebensgabe.
Antike Komposition; Erstentstehung und Ereigniszeit hier nicht aus dem digitalen Lesetext datiert.
Sprache: Sumerisch
Benutzte Ausgabe
ETCSL 1.7.4, englischer Lesetext
SegmenteA–E vollständig in ihrem bereitgestellten englischen Umfang gelesen. Große Textverluste nicht durch Einzelheiten anderer Flutüberlieferungen aufgefüllt.
Übersetzungsrevision1998–1999 laut Seite; gesicherter Abruf17.10.2026.
Sprache: Englisch nach Sumerisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Die fünf Stadtzuweisungen im erhaltenen Anfang der sumerischen Fluterzählung
- Verwendeter Ausschnitt
- Benannte moderne zusammengesetzte Lesetexte mit Varianten und Fehlstellen; keine eigene Keilschriftkollation.
- ETCSL 1.7.4: The Flood story
Electronic Text Corpus of Sumerian Literature, University of Oxford · Übersetzungsrevision1998–1999; Layout2001 laut Seite.
Gesamter englischer Lesetext der SegmenteA–E mit allen Lückenangaben, nicht übersetzbaren Abschnitten und Revisionsende tatsächlich gelesen.
Stark beschädigte sumerische Komposition in moderner englischer Vermittlung. Keine eigene sumerische Kollation oder Ergänzung von Bootsbau und verlorenen Übergängen aus anderen Flutgeschichten. Abgerufen am 2026-10-17.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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