Angrboðas Kinder gehören zu einer begrenzten Prosastelle
Gylfaginning XXXIV führt Angrboða als gýgr in Jötunheimar ein und nennt mit Loki drei Kinder: Fenrir, Jörmungandr und Hel. Der vorhergehende Satz über Sigyn und ihren Sohn wird davon getrennt gehalten.
Die Ortsangabe bezeichnet hier den Rahmen einer Verwandtschaftsnotiz. Sie erzählt keine Begegnung mit Loki und lokalisiert kein heute auffindbares Haus Angrboðas.
Ein Name erklärt nicht alle Reisen und Figuren
Die benannten Jötnar und ihre Begegnungen erhalten eigene Profile. Eine gemeinsame Raumbezeichnung legt weder einen für alle geltenden Charakter noch eine einzige Reiseordnung fest.
Jötunheimr beziehungsweise die Form Jötunheimar der zitierten Stelle wird daher nicht ungeprüft mit jedem fremden Hof und jeder außerhalb der Götterwelt erzählten Burg gleichgesetzt. Die jeweilige Erzählung muss die Verbindung selbst tragen.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Benutzte Ausgabe
Angrboða und Lokis Kinder: Gylfaginning 34
Gylfaginning 27/1–22 nach Faulkes, Kapitel XXXIV nach Brodeur; drei Kinder, Orakel, Entführung und Zuordnung werden quellengetreu getrennt.
Faulkes 2005/2011 und Brodeur 1916 sind Ausgaben, nicht die Datierung des Stoffes.
Sprache: Altnordischer kritischer Text und historische englische Übersetzung
Benutzte Ausgabe
Brodeur: Gylfaginning, Fenrir-Auswahl
XXV/XXXIV vollständig und zwei benannte LI-Prosapassagen; keine Gesamtlektüre der Ausgabe.
1916
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Snorris Edda
Bibliografische Werkidentität; nur die im Quellenregister genannten Teile gelesen.
Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.
Sprache: Altnordisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Die jeweils benannten nordischen und germanischen Text-/Objektzusammenhänge; keine einheitliche universale Welten- oder Ausrüstungsliste.
- Verwendeter Ausschnitt
- Die je Abschnitt einzeln bezeichneten Textfenster und Zeugnisse.
- Angrboða und Lokis Kinder in Gylfaginning 34
Snorri Sturluson; Anthony Faulkes, kritische Edition
Gylfaginning 27/1–22 einschließlich Angrboða, drei Kindern, Prophezeiung und Bewertung durch die Götter; Original-PDF-Seite Index 58 tatsächlich betrachtet.
Altnordischer kritischer Text; keine eigene Handschriftenkollation. Die Stelle erzählt keine eigene Handlung Angrboðas und keine Biografie ihrer Eltern. Die abwertende Blut-Herkunftsrede ist Urteil der erzählten Götter. Abgerufen am 2026-09-28.
- Gylfaginning: Týr und Fenrirs Bindung, Kapitel XXV, XXXIV und Auswahl LI
Snorri Sturluson; englische Übersetzung Arthur Gilchrist Brodeur (1916), Wikisource
XXV und XXXIV vollständig gelesen; in LI die beiden Prosapassagen ab Then shall happen und When these tidings come to pass bis vor dem folgenden Völuspá-Zitat.
Keine Gesamtlektüre dieser neuen Quellenaufnahme. Eigene deutsche Nacherzählung nach der historischen englischen Übersetzung, keine altnordische Neuedition. Rahmenrede, Figurenrede und heutige Deutung werden unterschieden. Keine Lokalisierung der erzählten Insel und keine Ritualrekonstruktion. Abgerufen am 2026-09-27.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-19. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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