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MythaneumDas Museum der Mythologien

Ort

Ásgarðr: Eine Stadt in Snorris Weltbeschreibung

Die Gylfaginning setzt Ásgarðr in die Mitte der Welt und verbindet den Ort mit Wohnraum, Abstammung und Odins Hochsitz.

1–2 Minuten Lesezeit

Nach den Menschen entsteht ein göttlicher Wohnraum

Gylfaginning IX erzählt zuerst von Askr und Embla und ihrem Wohnraum unter Miðgarðr. Anschließend errichten die Götter für sich eine Stadt in der Mitte der Welt, Ásgarðr. Die Darstellung gehört zum Gespräch zwischen Gangleri und den antwortenden Gestalten.

Brodeurs Übersetzung setzt hinzu, Menschen nennten die Stadt Troy. Das ist eine Ortsdeutung innerhalb dieses Textzusammenhangs, kein unabhängig bestätigter Gleichheitsbeweis zwischen einer Götterstadt und dem archäologischen Troja.

Hlidskjálf erklärt einen Blick auf die Welt

Im selben Kapitel erhält der Hochsitz Hlidskjálf eine Funktion: Von dort schaut Allvater über die Welt und sieht die Handlungen der Menschen. Der Ort erklärt damit Wissen und Herrschaft in einer bestimmten Darstellung.

Die Seite setzt Ásgarðr nicht ungeprüft an eine feste Position in einer modernen Neunweltenkarte. Andere Werke und Vermittlungsbilder behalten ihre eigenen Raumangaben.

Die Figur in ihren Quellen

Eine Gestalt, verschiedene Textrollen

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Benutzte Ausgabe

Brodeur: Gylfaginning VIII, IX und XVII, begrenzter Raumvergleich

Nur die drei einzeln bezeichneten Kapitel aktuell gelesen; keine vollständige Edition neu erschlossen.

Brodeur-Übersetzung von 1916, gesicherte Digitalfassung.

Sprache: Englisch

Überlieferter Text

Snorris Edda

Bibliografische Werkidentität; nur die im Quellenregister genannten Teile gelesen.

Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Die jeweils benannten nordischen und germanischen Text-/Objektzusammenhänge; keine einheitliche universale Welten- oder Ausrüstungsliste.
Verwendeter Ausschnitt
Die je Abschnitt einzeln bezeichneten Textfenster und Zeugnisse.
  1. Gylfaginning VIII–IX und XVII: Miðgarðr, Ásgarðr und Alben in Brodeurs Übersetzung

    Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, Übersetzung 1916; Wikisource

    Genau Kapitel VIII, IX und XVII aus der gesicherten Brodeur-Textdatei tatsächlich vollständig neu gelesen; keine Kapitel X–XVI als neu gelesen behauptet.

    Historische englische Übersetzung. Keine neue Originalsprachenkollation, vollständige Eddalektüre, archäologische Ortsbestimmung oder einheitliche Neunweltenkarte. Abgerufen am 2026-09-27.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-19. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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