Acht Ringe in jeder neunten Nacht
Sindri legt Gold ins Feuer; der Blasebalg wird weiter bedient. Brokkr bringt den daraus entstandenen Draupnir zu Odin und erklärt, in jeder neunten Nacht fielen acht Ringe gleichen Gewichts von ihm ab.
Die kostbare Eigenschaft gehört zur Übergabe im Wettbewerb. Die Textstelle wird nicht als Beschreibung einer historischen Goldtechnik oder als Messwert eines erhaltenen Rings behandelt.
Der Ring gehört auch zu einer Bestattungserzählung
Gylfaginning XLIX lässt Odin Draupnir auf Baldrs Scheiterhaufen legen. Die Gegenwart des Rings erhält damit einen anderen Zusammenhang als seine Herstellung.
Die benannte literarische Bestattung ist keine allgemeine Anleitung für sämtliche wikingerzeitlichen Begräbnisse. Die Seiten zu Baldr und zur Goldschmiedegeschichte bewahren die verschiedenen Szenen.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Benutzte Ausgabe
Brodeur 1916: Gylfaginning, Loki-Auswahl
XXXIII, erster Absatz XXXIV und XLIX–L; keine Gesamtlektüre.
1916
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Sif: Benennungen und goldenes Haar in Skáldskaparmál · Brodeur 1916
XXI vollständig, in der benutzten Ausgabe in eckigen Klammern; XXXV vollständig einschließlich Gabe, Entscheidung und Wettausgang erneut gelesen.
1916: benutzte Übersetzung.
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Snorris Edda
Bibliografische Werkidentität; nur die im Quellenregister genannten Teile gelesen.
Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.
Sprache: Altnordisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Die jeweils benannten nordischen und germanischen Text-/Objektzusammenhänge; keine einheitliche universale Welten- oder Ausrüstungsliste.
- Verwendeter Ausschnitt
- Die je Abschnitt einzeln bezeichneten Textfenster und Zeugnisse.
- Gylfaginning: Lokis Beziehungen, Baldr und Bindung
Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, englische Übersetzung 1916; Wikisource
XXXIII vollständig, erster Absatz von XXXIV bis zur Beschreibung Hels, XLIX und L vollständig gelesen. Der zusätzlich gelesene Anfang von LI wird für diese Seite nicht als eigener Beleg verwendet.
Keine Gesamtlektüre oder kritische Kollation. XXXIV nicht vollständig erschlossen. In L steht im Digitaltext zunächst Vili, dann Váli; diese Namensabweichung wird nicht stillschweigend normalisiert. Thökk wird in XLIX nur zugeschrieben mit Loki identifiziert. Eigener Loki-Nachweis; frühere Odin- und Thor-Quellensätze unverändert. Abgerufen am 2026-09-27.
- Sif: Benennungen und goldenes Haar in Skáldskaparmál
Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, englische Übersetzung 1916
XXI vollständig, in der benutzten Ausgabe in eckigen Klammern; XXXV vollständig einschließlich Gabe, Entscheidung und Wettausgang erneut gelesen.
Begrenzte Lektüre der historischen englischen Brodeur-Übersetzung 1916, keine Gesamtlektüre oder eigene Handschriftenkollation. Klammerzeichen in XXI beobachtet; keine unabhängig geprüfte Aussage zur Handschriftenverteilung dieses Abschnitts. Poetische Benennung und Erzählhandlung getrennt. Abgerufen am 2026-09-27.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-19. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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