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MythaneumDas Museum der Mythologien

Gegenstand

Caliburn und Excalibur: Ein Namensvergleich braucht Werkstellen

Giles nennt Geoffreys Schwert Caliburn und seine Herstellung auf Avallon. Malorys Excalibur wird in einer anderen Handlung aus dem See übergeben.

2 Minuten Lesezeit

Caliburn gehört zu einer christlich gerahmten Schlacht

Geoffreys Kapitel IX.4 beschreibt Arthurs Ausrüstung in Giles’ Englisch: den Schild Priwen mit dem Marienbild, das auf Avallon gefertigte Schwert Caliburn und die Lanze Ron. Die Ortsangabe betrifft hier die Herstellung der Waffe.

Der Schlachtbericht verbindet Arthurs Gebet mit übersteigerter Tötungsleistung. Seine Zahlen und religiösen Wertungen werden als Aussagen der Erzählung gelesen, nicht als unabhängig bestätigtes Schlachtprotokoll.

Ähnliche Namen ersetzen keinen Vergleich der Handlungen

Malorys Excalibur wird aus dem See übergeben; Merlin unterscheidet die schützende Scheide von der Klinge. Das ist ein anderer Ausschnitt als die Ausrüstungsschilderung bei Geoffrey.

Hier werden die benannten englischen Textzugänge verglichen. Die vollständige Entwicklung zwischen lateinischen, französischen und englischen Namensformen ist damit noch nicht kollationiert. Excalibur behält seinen eigenen Gegenstandseintrag.

Die Figur in ihren Quellen

Caliburn-/Excalibur-Werkvergleich

Vergleichszugang, kein zusätzlich gezähltes gemeinsames physisches Schwert.

Die Figur in ihren Quellen

Caliburn in Geoffreys Giles-Zugang

Das in IX.4 beschriebene Schwert aus Avallon; die englische Schreibform ist keine eigene Prüfung des lateinischen Caliburnus.

Fassungen und Belege unterscheiden

Werk, Überlieferung und Lesezugang

Benutzter Lesezugang

Malory Band I: ausgewählte Hofkapitel

Benannte gelesene Kapitel des ersten Bandes, hier besonders III.1–8, III.15 und IV.5. Keine Volllektüre des Bandes oder Winchester-Handschriftenlektüre.

Gutenberg 1251, digital 1998, aktualisiert 2024; Druckgrundlage nicht unabhängig geprüft.

Sprache: Historisch modernisiertes Englisch

Benutzter Lesezugang

Giles: Geoffrey IX.4, Caliburn und Avallon

Ein einzelnes vollständig gelesenes Kapitel; kein lateinischer oder vollständiger Geoffrey-Zugang.

Benannter historischer Übersetzungszugang von 1848; mittelalterliches Werk und heutige Lesung getrennt.

Sprache: Englisch

Werk

Historia regum Britanniae

Literarisches Geschichtswerk. Hier werden einzelne Kapitel zu Abstammung, Königtum, Stellvertretung und Krieg gelesen; keine historische Bestätigung seiner Handlung.

Geoffrey of Monmouth; nach Huber spätestens 1138.

Sprache: Latein

Werk

Le Morte Darthur

Erzählungen von Arthur und seinen Rittern. Gelesen sind ausgewählte Auftakt- und Konfliktkapitel sowie das vollständige Schlussbuch, keine Volllektüre aller 21 Bücher.

Mittelalterlicher Text; Caxtons Druckkolophon nennt den 31. Juli 1485.

Sprache: Englisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Geoffrey IX.4 im Giles-Zugang und Malorys benannte Schwertkapitel; keine eigene lateinische Namenskollation.
Verwendeter Ausschnitt
Geoffrey IX.4 im Giles-Zugang und Malorys benannte Schwertkapitel; keine eigene lateinische Namenskollation.
  1. Malory: Herkunft, Hofregeln und Morgans Anschläge

    Thomas Malory; historischer Caxton-Zugang mit A. W. Pollards Textmodernisierung · Mittelalterlicher Text; Caxton-Druck 1485. Gutenberg-Bände 1251/1252 digital 1998; keine selbst kollationierte Druckausgabe.

    Band I: I.1–7, I.19–21, I.24–25, I.27; III.1–8 und III.15; IV.1 und IV.5–16 vollständig. Keine anderen Romanbuchkapitel als gelesen gewertet.

    Begrenzte Kapitel in Pollards historisch modernisiertem Caxton-Zugang, keine Winchester-Handschriftenlektüre oder eigene Kollation. Konkrete Druckbasis nicht unabhängig nachgeprüft. Band I enthält in diesem Zugang 27 Kapitel im ersten Buch, kein Kapitel I.28. Magie, Prophezeiungen und Erzählerwertungen bleiben literarische Aussagen. Abgerufen am 2026-10-02.

  2. Geoffrey/Giles IX.4: Caliburn aus Avallon im Schlachtbericht

    Geoffrey of Monmouth; englische Übersetzung und Ausgabe J. A. Giles · Mittelalterliches Werk; benannter englischer Druckzugang von 1848, Six Old English Chronicles, S. 173–276.

    Kapitel IX.4 vollständig aus dem gesicherten englischen Giles-Zugang gelesen, einschließlich christlicher Kriegsrhetorik, Ausrüstung, Avallon und erzählter Gewalt.

    Nur IX.4 neu gelesen; historische englische Übersetzung, keine lateinische Namenskollation, Handschriftenautopsie oder historische Bestätigung der Schlachtzahlen. Keine Überlieferungskette bis Malory allein aus diesem Vergleich bewiesen. Abgerufen am 2026-10-02.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-19. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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