Städte und Königtum bilden den Rahmen
Der benutzte ETCSL-Text setzt mit einer großen Lücke ein. Erhaltene Teile verbinden die Einrichtung menschlichen Lebens mit Göttern, Städten, Bewässerung und Königtum. Fünf Städte werden genannt und göttlichen Zuständigkeiten zugeordnet. Diese Folge führt nicht unmittelbar in einen vollständig erhaltenen Bericht darüber, weshalb eine Flut beschlossen wird.
Im nächsten größeren Abschnitt klagt Inanna um die Menschen, Enki berät sich, und die Götter werden durch einen Eid gebunden. Ziusudra, im Lesetext Zi-ud-sura geschrieben, erscheint als König und gudu-Priester. Seine sorgfältige religiöse Haltung wird beschrieben, doch viele Verbindungen des Handlungsablaufs sind verloren.
Die Warnung ist hörbar, der Bau fehlt
Ziusudra steht an einer Wand und hört eine an diese gerichtete Rede. Sie kündigt an, dass die Entscheidung über die Vernichtung menschlichen Lebens nicht widerrufen werden könne. Der vorausgehende beschädigte Satz enthält im benutzten englischen Zugang ausdrücklich etwas, das kein Traum sei. Eine vollständige Traumgeschichte wird deshalb nicht aus einer anderen Flutüberlieferung eingesetzt.
Zwischen der Warnung und dem Sturm fehlen ungefähr 38 Zeilen. Danach ist das große Boot bereits auf den Wellen. Eine genaue Bauanweisung, Bootsform oder Liste aller an Bord Gehenden lässt sich aus diesem gelesenen Abschnitt nicht herstellen. Die Lücke gehört zum Quellenzugang und wird nicht durch Details Atra-ḫasīs’ oder Uta-napištis gefüllt.
Sonne, Opfer und eine besondere Lebensgabe
Sieben Tage und Nächte wird das Boot von Wellen und Sturm bewegt. Dann erscheint Utu und bringt Licht. Ziusudra öffnet das Boot, wirft sich vor dem Sonnengott nieder und opfert. Auch danach unterbrechen verlorene Passagen den Ablauf. Im letzten Segment verlassen Tiere das Boot; Ziusudra tritt vor An und Enlil.
Die beiden gewähren ihm ein Leben wie einem Gott und siedeln ihn in Dilmun an, im überseeischen Land des Sonnenaufgangs. Als Begründung nennt der Text das Bewahren der Tiere und des menschlichen Samens. Diese eigene Schlussgabe wird zuerst in ihrem sumerischen Zusammenhang gelesen. Erst danach führt der Seitenweg zu den anderen Flutüberlebenden und ihren jeweils anders erzählten Entscheidungen.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Benannter eigener Flutwerkzusammenhang
Erhaltene und ausdrücklich als Ergänzung oder Forschungszusammenfassung bezeichnete Textfenster.
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Sumerische Flutgeschichte: Zi-ud-sura
Eigener stark beschädigter Werkzusammenhang mit Städteordnung, Flut und Zi-ud-suras besonderer Lebensgabe.
Antike Komposition; Erstentstehung und Ereigniszeit hier nicht aus dem digitalen Lesetext datiert.
Sprache: Sumerisch
Benutzte Ausgabe
ETCSL 1.7.4, englischer Lesetext
SegmenteA–E vollständig in ihrem bereitgestellten englischen Umfang gelesen. Große Textverluste nicht durch Einzelheiten anderer Flutüberlieferungen aufgefüllt.
Übersetzungsrevision1998–1999 laut Seite; gesicherter Abruf17.10.2026.
Sprache: Englisch nach Sumerisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Altbabylonischer Atra-ḫasīs-Zugang, sumerische Flutgeschichte und bezeichnete Vergleichstexte; moderne Rezeption gesondert
- Verwendeter Ausschnitt
- Genau bezeichnete Text-/Kommentarfenster; keine vollständige Lektüre aller Flutrezensionen, Handschriften oder modernen Bücher.
- ETCSL 1.7.4: The Flood story
Electronic Text Corpus of Sumerian Literature, University of Oxford · Übersetzungsrevision1998–1999; Layout2001 laut Seite.
Gesamter englischer Lesetext der SegmenteA–E mit allen Lückenangaben, nicht übersetzbaren Abschnitten und Revisionsende tatsächlich gelesen.
Stark beschädigte sumerische Komposition in moderner englischer Vermittlung. Keine eigene sumerische Kollation oder Ergänzung von Bootsbau und verlorenen Übergängen aus anderen Flutgeschichten. Abgerufen am 2026-10-17.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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