Eine Handelnde im Gebet
Kongtruls biografisches Gebet von 1893 verdichtet eine frühere Lebensüberlieferung. Im gelesenen Nepal-Fenster reist Yeshe Tsogyal, bringt einen Toten wieder zum Leben und verwendet erhaltenes Gold, um Ācārya Salé auszulösen. Das Wunder ist Teil der religiösen Erzählung.
Lehren werden ausgetauscht
Die folgenden Strophen nennen den Lehraustausch mit Vasudhara und Śākyademā; später unterweist Yeshe Tsogyal Kālasiddhī. Ihre Rolle umfasst eigenes Lernen und Weitergeben. Das Profil behandelt sie deshalb nicht nur über ihre Beziehung zu Padmasambhava.
Verdichtung statt Augenzeugenbericht
Ein späteres Gebet wählt, ordnet und verehrt. Seine Rollen und Textüberlieferung sind untersuchbar; einzelne wunderbare Ereignisse sind damit nicht historisch bewiesen. Die vollständige zugrunde liegende Biografie bleibt gesondert zu erschließen.
Historische Frage und literarische Rolle
Angowski trennt die Frage nach Yeshe Tsogyals historischer Existenz von der Untersuchung ihrer Wirkung und ihrer späteren Textrollen. Frühere und spätere Quellenlagen dürfen nicht wie ein einheitlicher Bericht gelesen werden. Quellenlücken begrenzen historische Aussagen; sie nehmen einer religiösen oder literarischen Figur nicht automatisch ihre Bedeutung.
Der Austausch hat benannte Gegenüber
Vasudhara und Śākyademā werden ausdrücklich als Partner des Lehraustauschs genannt. Die gelesenen Noten ergänzen ihre jeweiligen Bezüge. Yeshe Tsogyal ist damit zugleich Lernende und Weitergebende; das Gebet lässt diese Rollen neben Reise, Fürsorge und religiösem Wunder stehen.
Die Figur in ihren Quellen
Yeshe Tsogyal: Reisen, Lernen und Weitergeben
Benannter Text-/Regionalzugang; keine Gleichsetzung bloß gleichnamiger Figuren.
Yeshe Tsogyal: Reisen, Lernen und Weitergeben
Benannter Ausschnitt
Die Figur in ihren Quellen
Ācārya Salé
Eigener Akteur im benannten Auslösungsfenster, keine globale Namensgleichsetzung.
Ācārya Salé
Benannter Ausschnitt
Die Figur in ihren Quellen
Kālasiddhī im Gebet
Empfängt Unterweisung; eigener Beitrag neben Yeshe Tsogyal.
Kālasiddhī im Gebet
Benannter Ausschnitt
Die Figur in ihren Quellen
Vasudhara im Yeshe-Gebet
Partner des Lehraustauschs; Note22 beschreibt Gelehrten-/Übersetzerbezug.
Vasudhara im Yeshe-Gebet
Nepalfenster, Note22
Die Figur in ihren Quellen
Śākyademā / Śākyadevī
Partnerin des Lehraustauschs; lokale Namensbeziehung laut Note23.
Śākyademā / Śākyadevī
Nepalfenster, Note23
Die Figur in ihren Quellen
Unbenannte wiederbelebte Person
Wunderrolle der Nepalstrophe, keine identifizierte historische Person.
Unbenannte wiederbelebte Person
Nepalfenster
Die Figur in ihren Quellen
Unbenannte Goldgebende
Knapp erschlossene Geberrolle; kein erfundener Auftraggebername.
Unbenannte Goldgebende
Nepalfenster
Die Figur in ihren Quellen
Weitere Partner des Lehraustauschs
Im Gebet kollektiv benannt, keine vollständige Namensliste.
Weitere Partner des Lehraustauschs
Nepalfenster
Die Figur in ihren Quellen
Betende Stimme des biografischen Gebets
Verehrende Rahmensprache, nicht Augenzeugenliste aller Reisen.
Betende Stimme des biografischen Gebets
Wiederkehrende Schlusszeile der ausgewählten Strophen
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Tambura’s Yearning Song of Devotion
Bibliografischer Bezug.
Keine eigene Datierung des Werkes.
Sprache: Benannter englischer Übersetzungszugang
Benutzte Ausgabe
Tambura’s Yearning Song of Devotion: ausgewählter Zugang
Ausgewählte biografische Fenster, nicht gesamtes Gebet oder gesamte Biografie.
Datierung gemäß Quellenkopf.
Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Benannte Text- und Bildzugänge; keine universelle Einheitsfassung
- Verwendeter Ausschnitt
- Ausgewählte Quellenfenster.
- Tambura’s Yearning Song of Devotion: Yeshe-Tsogyal-Fenster
Jamgön Kongtrul; Stefan Mang / Samye Translations2017, Libby Hogg
Englisches Nepal-/Lehraustauschfenster und spätere Kālasiddhī-/Chimpu-Strophen, Schlussgebetsfenster, Übersetzer-/Versionskopf und Noten22–23/59/61–62 tatsächlich gelesen; Serienbeschreibung zum1893 entstandenen biografischen Gebet geprüft.
Ausgewählte Fenster, keine Gesamtlektüre des langen Gebets oder der von ihm verdichteten Samten-Lingpa-Biografie. Religiöse Wunder-/Erleuchtungsaussagen, keine historischen Nachweise einzelner Reisen. Keine ritualbezogene Unterweisung. Abgerufen am 2026-10-08.
- Literature and the Moral Life: ausgewählte historische Einordnung
Elizabeth J. Angowski, Harvard-Dissertation2019
Archiv-/Titel-/Copyrightkopf; Einleitung S.12–15 und Kapitel1 S.36–40 einschließlich dort sichtbarer Noten tatsächlich gelesen. PDF S.23–26 und47–51.
Keine Gesamtlektüre363seitiger Dissertation. Ba-, Nyangrel- und weitere Quellen hier nach Angowskis Untersuchung, nicht selbst kollationiert. Datierung und Zuschreibung können einzelne Textschichten betreffen; Schweigen einer Quelle beweist nicht Nichtexistenz. Abgerufen am 2026-10-08.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-08. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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