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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Wadd: Drei Zeilen bewahren einen Zusammenhang

Was lässt sich aus einer konkreten Weihung über Wadd sagen?

2–3 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Ein konkretes Objektzeugnis

Alabasterfragment einer Thronrückwand mit sabäischer Weihinschrift, horizontalen Schmuckbändern und seitlich angeordneten Steinböcken.
DAO18/RES4226/Borély5536, Fragment einer Thronrückwand mit sabäischer Weihung an Almaqah und weiteren Namensnennungen. Herkunft Marib(?) laut Erwerberangabe; institutionelle Datierung: 7. Jahrhundert v. Chr. Eigentümer: Musée Borély, Marseille, Leihstatus: Louvre. © 2025 Musée du Louvre, Dist. GrandPalaisRmn / Raphaël Chipault · Objekt: https://collections.louvre.fr/ark:/53355/cl010124700 Bildnachweis

Der Katalog übersetzt einen gemeinsamen Widmungstext

AO 4723/CIH 545 nennt nach der Louvre-Übersetzung Yasmaʿil, Sohn des Illiʿazz, als Widmenden. Die Weihung betrifft Basham und Wadd und zwei Personen; anschließend wird Almaqah angerufen. Das Objekt wird im Katalog in einen awsanitischen Götterkontext eingeordnet, der Text als sabäisch bezeichnet. Sprache und Götterzuordnung sind eigene Angaben.

Die Leserichtung ist Teil des Objekts

Die drei erhaltenen Zeilen verlaufen laut Katalog in Boustrophedon: Die Leserichtung wechselt. Das Kalksteinobjekt ist 19 cm hoch, 47 cm breit und 6 cm dick. Die ungefähre Einordnung um 700 v. Chr. bezeichnet das Objekt; der Louvre erwarb es im Februar 1911. Als Herkunft ist Jemen angegeben, kein präziser Grabungsplatz.

Gemeinsame Nennung schafft keinen Stammbaum

Die Inschrift ist eine konkrete Weihung. Aus der Zusammenstellung von Namen folgt keine Erzählung, dass Wadd der Vater, Ehepartner oder Doppelgänger einer anderen hier genannten Gottheit sei. Ebenso bleibt die Weihung von Personen von einer nicht belegten Tötungshandlung unterschieden.

Wadd erscheint auch in der Anrufung von DAO 18

Der Louvre-Katalog führt Wdm in der Anrufung des Thronfragments DAO 18. Dieser weitere sabäische Beleg erhält einen eigenen Objekt- und Herkunftsrahmen. Er ist nicht mit der dreizeiligen Weihung AO 4723 identisch.

Die Figur in ihren Quellen

Wadd

Benannte Quellenformen und örtliche Profile bleiben getrennte Nachweise; keine zusammengesetzte universelle Biografie.

Benannte Fassung
AO 4723/CIH 545;Inschrift

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Dreizeilige Weihung AO 4723

Louvre JSON übersetzt die sabäische Weihung; kein unabhängig kollationiertes Steinoriginal.

Textdatum nur im ausdrücklich benannten Quellenrahmen.

Sprache: Gelesene englische/französische Vermittlung; Sprache des antiken Zeugnisses separat im Seitenprofil.

Erhaltener Textzeuge

Dreizeilige Weihung AO 4723: benanntes Fenster

Louvre JSON übersetzt die sabäische Weihung; kein unabhängig kollationiertes Steinoriginal.

Kein universelles Stoffursprungsdatum.

Sprache: Benutzte Edition oder Katalogvermittlung

Benutzte Ausgabe

Dreizeilige Weihung AO 4723: tatsächlich benutzter Zugang

Vollständige JSON-Notiz: Textübersetzung, Datierung, Material, Erwerb und Herkunft gelesen.

Edition und Objekt getrennt datiert.

Sprache: Englisch/Französisch der benutzten Vermittlung

Überlieferter Text

Sabäische Weihung DAO 18/RES 4226

Weihung an Almaqah mit weiteren Gottes- und Personennamen auf dem Fragment einer Thronrückwand.

7. Jahrhundertv. Chr. als institutionelle Objektdatierung; kein Stoffursprungsdatum.

Sprache: Sabäisch laut institutioneller Notiz

Erhaltener Textzeuge

DAO 18/Borély 5536: benannter Objektzeuge

Alabasterfragment; Herkunft Marib(?) nach Erwerberangabe. Kein direkt gesehenes Steinfoto oder selbst untersuchter Gegenstand.

Zeit des Gegenstands von moderner Katalogisierung und Leihstatus getrennt.

Sprache: Sabäische Inschrift; gelesen in französischer Katalogvermittlung

Benutzte Ausgabe

Louvre-Katalognotiz zu DAO 18

Benannte aktuelle Beschreibung und Inschrift im vollständigen JSON gelesen; Fotografien nicht übernommen.

Aktuelle Katalogmetadaten, keine neu datierte antike Textfassung.

Sprache: Französische Vermittlung mit Transliteration

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Wadd in der dreizeiligen sabäischen Weihung AO 4723/CIH 545.
Verwendeter Ausschnitt
Vollständige Louvre JSON-Notiz AO 4723/CIH 545 mit Übersetzung, Maßen, ungefährem Objektdatum und Erwerb 1911. Ergänzend DAO 18/RES 4226 als eigenes institutionell beschriebenes Objekt; Herkunft Marib(?) bleibt unsicher.
  1. Louvre AO 4723/CIH 545: Weihung an Basham und Wadd

    Musée du Louvre, Département des Antiquités orientales

    Vollständige JSON-Notiz: Textübersetzung, Datierung, Material, Erwerb und Herkunft gelesen.

    Herkunft im Katalog nur Jemen, kein genauer Grabungsort oder kompletter Besitzweg. Bildcopyright gesondert, keine Abbildung übernommen. Um 700 v. Chr. ist Katalogdatierung, keine exakte Kalenderangabe. Abgerufen am 2026-10-12.

  2. DAO 18/RES 4226: Thronfragment mit sabäischer Weihung

    Musée du Louvre, Département des Antiquités orientales; Eigentümer Musée Borély, Marseille

    Vollständiger aktueller institutioneller JSON-Datensatz mit Beschreibung, Inschrift, Maßen, Material, unsicherer Herkunft und Besitz-/Leihangaben gelesen.

    Marib(?) ist eine Erwerberangabe, kein gesicherter Grabungsort. Die institutionelle Beschreibung und Inschrift wurden gelesen, keine eigene sabäische Sprachautopsie. Die offizielle Fotografie wird mit genauem Credit und Objektlink für die digitale wissenschaftliche/pädagogische Museumspublikation unter der benannten Louvre-Nutzungsregel verwendet. Fremde Mondgott- und India/Hinduism-Tags sind kein Beleg. Abgerufen am 2026-10-12.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-12. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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