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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Vimalanātha: Was ist wertvoller als ein Königreich?

Was ist wertvoller als ein Königreich?

3 Minuten Lesezeit

Śyāmā und die göttlichen Festrollen

Śyāmā gebiert den goldfarben beschriebenen Sohn mit Eberzeichen. Dikkumārīs führen Geburtsriten aus; Indras übernehmen das Bad auf Meru. Das Lob verbindet die Freude über den Jina mit Polemik gegen andere Lehren. Beides gehört zu dieser Erzählfassung und wird als solches gelesen.

Nachlesen: [1] Buch IV, C3-P4

Erkenntnis übertrifft den Rang

Vimalas Predigt stellt Vertrauen in die religiösen Prinzipien über Herrschaft und göttlichen Rang. Ein armer Mensch mit dieser Erkenntnis gilt ihr mehr als ein Weltherrscher ohne sie. Die Rede verschiebt damit den Maßstab für Erfolg. Ihre weiteren sozialen und körperbezogenen Rangordnungen bleiben historische Wertungen des Textes.

Mandara übernimmt die Predigt

Die Rede lässt unterschiedliche Hörerwege zu: Svayambhū nimmt rechten Glauben an, Śīrabhṛt eine Laienrolle. Anschließend predigt Mandara. Der Jina zieht weiter durch verschiedene Siedlungen. Erkenntnis erscheint hier nicht als abgeschlossener Privatbesitz, sondern im Rahmen einer weitergegebenen Lehre.

Ein Eberzeichen und ein Fundort

Der Fachband beschreibt Sarnath 236, aus Varanasi, als Vimala des 9. Jahrhunderts mit Eberzeichen. Damit wird das im Geburtsfenster genannte Zeichen an einem bestimmten historischen Darstellungsbefund geprüft, ohne sämtliche späteren Bilder gleich auszustatten.

Was dieser Beleg leisten kann

Die Identifikation folgt dem benannten Fachbefund. Eine eigene Aufnahme oder Lesung der Inschrift liegt hier nicht vor; aus der Beschreibung wird kein vermeintliches historisches Originalbild erzeugt.

Die Figur in ihren Quellen

Vimalanātha

Vimala ist der Jina des dritten Lebenskapitels in Buch IV. Sein Eberzeichen und der Name allein machen ihn weder zu einer Viṣṇu-Inkarnation noch zu jeder anderen Vimala-Figur. Keine unabhängige Sanskritkollation.

Śyāmā und die göttlichen Festrollen
Buch IV, C3-P4

Erkenntnis übertrifft den Rang
Buch IV, C3-P16

Mandara übernimmt die Predigt
Buch IV, C3-P16

Belegte Beziehungen

Die Figur in ihren Quellen

Śyāmā als Mutter

Sie hat die Träume und gebiert das Kind; ihr Name bleibt an dieses Fenster gebunden.

Eigener Beitrag im Textfenster
Buch IV, C3-P4

Die Figur in ihren Quellen

Mandara als Lehrer

Er übernimmt die Predigt; Namensgleichheit mit einem Berg begründet keine Gleichsetzung.

Eigener Beitrag im Textfenster
Buch IV, C3-P16

Namen in der Quelle

Weitere benannte Rollen und erklärte Gruppen

Die Einträge gehören zu verschiedenen benannten Textfenstern. Namen, Vergleiche und Kollektive werden nicht zu einer einzigen Figur oder einer vollständig identifizierten historischen Gemeinschaft zusammengezogen.

Vimala: Geburt und Geburtsriten
Śyāmā: Mutter; Padmasena: verbundene frühere Existenz; Śakra, Vāsava, Purandara, Īśāna, Acyuta: Benennungen der Festszene; Dikkumārīs und Indras: Festgruppen; Śaiva-Asketen, Cārvākas, Brāhmans, Kaulācāryas: polemische Referenzgruppen

Vimala: Erkenntnispredigt
Vimala: Prediger; Mandara: nachfolgender Lehrer; Svayambhū und Śīrabhṛt: Hörerrollen; Śakra, Upendra, Bala und Bhadra: Rahmennamen; Graiveyakas und verschiedene Seelenklassen: Lehrgruppen

Namen in der Quelle

Benannte Referenzen im Bildbefund

Katalog-/Fachreferenzen verschiedener Ebenen, keine behauptete gleichzeitig handelnde Gruppe.

Ṣaṇmukha
S.273, traditions-/bildbezogene Begleiter; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Viditā
S.273, traditions-/bildbezogene Begleiter; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Vairotyā
S.273, traditions-/bildbezogene Begleiter; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Sarvānubhūti
S.273, traditions-/bildbezogene Begleiter; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Ambikā
S.273, traditions-/bildbezogene Begleiter; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Hemacandra: ausgewählte jainistische Lebensgeschichten

Gemeinsame Werkidentität für die ausgewählten Fenster. Keine Gesamtlektüre und keine einheitliche Lebensfassung aller jainistischen Traditionen.

Werkzuschreibung des benannten Textzugangs; keine eigene Datierung des Sanskrittextes.

Sprache: Sanskritüberlieferung über benannte englische Johnson-Zugänge

Benutzte Ausgabe

Vimalanātha: ausgewählte Johnson-Fenster

Nur die benannten Teile gelesen. Beschädigte Zuordnungen, Referenzen und andere Kapitelteile werden nicht als unabhängig gesichert ausgegeben.

Benannter Übersetzungszugang; einzelne Druckausgabe nicht am Titelblatt kollationiert.

Sprache: Englischer Textzugang; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Welche Zeit ist gemeint?

  • Benannter englischer Johnson-Webzugang; Druckdatierung des einzelnen Bandes nicht unabhängig geprüft.

Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Ausgewählte jainistische Lebensfenster im Hemacandra/Johnson-Zugang; benannte Fach- und Bildkontexte bleiben getrennte Belege.
Verwendeter Ausschnitt
Nur die einzeln benannten Teile; keine Vollkapitel- oder Werklektüre und keine allgemeingültige Lebensfassung aller Traditionen.
  1. Vimala: Geburt und Geburtsriten

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; benannter Wisdomlib-Webzugang · Benannter englischer Übersetzungszugang; Drucktitelblätter und Sanskritdatierung nicht unabhängig geprüft.

    Vollständiger angezeigter Haupttext einschließlich Stuti und zweier Referenznoten.

    Vergleiche bleiben Textpolemik. Eberzeichen macht Vimala nicht zu einer Viṣṇu-Inkarnation; konkrete Ikonografie benötigt eigene Objektbelege. Keine vollständige Kapitel- oder Werklektüre; Fach-, Konfessions- und Bildkontexte werden aus gesonderten Belegen erschlossen. Abgerufen am 2026-10-07.

  2. Vimala: Erkenntnispredigt

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; benannter Wisdomlib-Webzugang · Benannter englischer Übersetzungszugang; Drucktitelblätter und Sanskritdatierung nicht unabhängig geprüft.

    Vollständiger angezeigter Haupttext und fünf Übersetzernoten.

    Soziale und körperbezogene Hierarchien sind Wertungen der Textfassung. Andere Bände und Notenreferenzen nicht eigenständig kollationiert. Keine vollständige Kapitel- oder Werklektüre; Fach-, Konfessions- und Bildkontexte werden aus gesonderten Belegen erschlossen. Abgerufen am 2026-10-07.

  3. Encyclopaedia of Jaina Studies I: ausgewählte Bild- und Figurenbefunde

    Sagarmal Jain (Chief Editor); Maruti Nandan Prasad Tiwari, Kamal Giri, Harihar Singh (Editors), Parshwanath Vidyapeeth2010

    Titel-/Imprintangaben der Webseiten3–4 und Autorenangabe im Vorwort gelesen. Verwendete Abschnitte: Ajitanātha S.266; Abhinandana S.267–268; Śītalanātha S.272; Vimala/Ananta S.273; Dharmanātha S.273–274; Munisuvratas Bild-/Erzähltafeln S.278; Bharata Muni S.345–346. Entsprechende Webseiten288–290,294–296,300,367–368, jeweils nur benannte Abschnitte; keine Vollbandlektüre.

    OCR-Zugang, beiS.274/346 teils vermischte Spalten. Objektzuordnung und Datierung sind Befunde des Fachbandes, keine eigene Inschriftenlesung oder aktuelle Standortkontrolle. Keine Abbildungen übernommen, keine Bildrechte angenommen. Foto-/Plattenverweise nicht als selbst visuell geprüfte Reproduktionen ausgegeben. Abgerufen am 2026-10-08.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-08. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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